Fragen an den Autopapst im Februar 2008

Andreas Kessler © Foto: privat

Probleme mit dem Auto? Autopapst Andreas Kessler hilft in der Netzeitung. Ihre Fragen vom Februar 2008:

Josef Jost fragt:

Beim Porsche 911 SC, Bj. 1980, lässt sich der zweite Gang nicht mehr schalten. Das Problem trat anfangs nur beim Beschleunigen auf, jetzt lässt sich auch im Stillstand (Motor aus) der Gang nicht mehr einlegen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Josef, hast Du bei eingelegtem Gang viel Spiel nach links und rechts (wie in der Leerlaufposition)? Wie sieht denn die Schaltklaue hinten im Getriebetunnel aus? Im Mitteltunnel vor den hinteren Sitzen ist eine Abdeckung. Schraube die mal ab: Die kleinen Plastiklager kann man erneuern. Das gibt meistens einen «Tag und Nacht»-Effekt....
Unter dem Schalthebel gibt es auch noch verschiedene Kunstofflager...die sind bei Schaltschwierigkeiten auch heiße Kandidaten. Die Plastikteilchen sind alles Kleinteile und nicht sehr teuer. Wenn alles erneuert ist, schaltet sich der Elfer wieder wie ein neuer!

Daniel K. fragt:

Hallo Herr Kessler, ich bin stolzer Besitzer eines Opel Kadett C City, Baujahr 1977, Benziner, 12N Motor, 40 kW, alles original. Mein Problem ist ein heulendes Geräusch ab ca. 65 km/h bis 80km/h. Unter 65 und schneller als 80 ist nichts mehr zu hören. Nun mache ich mir aber schon Gedanken, denn es wird nicht leiser. Aber vielleicht ist es bei diesem Fahrzeug auch so rein vom Gefühl, dass es zentral mittig von unten heult (auf Höhe des Handbremshebels) oder weiter hinten?
Tut mir leid, ich kann es nicht genauer deuten. Es wäre wirklich sehr nett, wenn Sie mir helfen würden, so dass ich die Reparaturkosten einschätzen kann. Gibt es überhaupt noch Ersatzeile für dieses Fahrzeug? Daniel K.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Daniel, der C-Kadett in der City-Variante ist doch ein nettes Auto, oder? Zumal in einer Originalversion, ohne GSE-Trimm..... Was da heult, dürfte die Hinterachse oder das Mittellager der Kardanwelle sein. Das ist in beiden Fällen zunächst nicht tragisch, Du kannst Dich also zunächst mal in die Alt-Opel-Materie einlesen, Ersatzteilquellen suchen und dann in Ruhe eine überholte oder nicht heulende Hinterachse an Land ziehen. Eins noch zum Schluss: Einen originalen und unrestaurierten C-Kadett ohne heulende Hinterachse kenne ich noch nicht.....

Karina Feldt-Wulff fragt:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen VW-Golf, Bj. 1996, 44 kW/ 60 PS. Mein Wagen geht sehr oft aus, sobald ich die Kupplung und die Bremse zusammen trete. Es leuchtet dann die Batterieanzeige und das Drehzahlmesser schwankt sehr stark. Vor ca. zwei Jahren wurde auf Grund dessen die Lichtmaschine ersetzt. Die Batterie ist sechs Jahre alt. Sollte etwa schon wieder eine neue Lichtmaschine fällig sein? Bitte helfen Sie mir.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Karina, fahren Sie zu einem Bosch-Dienst, äußern Sie die Vermutung eines Hallgeber-Defektes und bitten Sie die Jungs, das zu überprüfen. Bei VW will man Ihnen dann einen neuen Verteiler andrehen, der Original-Zulieferer Bosch kann durch seine Service-Kräfte eine Reparatur durchführen, die viele Euros spart.....

Chris Rogge fragt:

Hi, ich habe einen Astra F Caravan mit 71 PS, 1,6 Liter. Musste den Tank wegen Rost wechseln lassen. Die füllten den Sprit erst in einen Bottich, dann in den neuen Tank um. Dabei kam Dreck mit rein. Die filterten, aber es kam wohl genug dennoch mit rein. Ich fuhr drei Kilometer und dann ruckelte der Wagen und zog nicht mehr, ging sogar aus. Ich zurück, die wechselten den Benzinfilter. Aus dem alten kam schwarze Brühe. Ich fuhr wieder drei Kilometer und dann das selbe in grün. Fuhr dann wieder hin und dann rührte sich der Wagen nicht mehr. Pumpenrelais war hin. Wir holten eines vom Schrottplatz. Der Tank wurde gesäubert und frisch betankt, der Vorfilter gereinigt. Der Wagen läuft nun geringfügig besser aber das Anfahren ist eine Katastrophe; Ruckeln und schlechtes Anfahren bzw. Ausgehen. Ist er aber einmal auf Fahrt, geht es so, nur darf ich dann keine Leistung mehr abverlangen. Was mir auffällt ist, dass die Benzinpumpe nicht mehr anläuft, bzw. surrt, Druck aufbaut, wenn ich die Zündung einschalte. (hatte sie sonst immer so drei bis fünf Sekunden getan). Wenn ich den Wagen starte, dauert es schon seine fünf bis zehn Sekunden, bis der Motor anspringt. Haben Sie ne Idee, was da los ist? Gruß C. Rogge

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Chris, zum guten Schluss hat die Pumpe auch noch ein Ding weg bekommen! Offenbar ist so viel Rostflitter in der Pumpe, dass die sich kaum noch dreht. Ich würde ein neues (!!) Kraftstoffpumpenrelais, eine neue Kraftstoffpumpe und noch einmal ein Set mit Filtern einbauen. Vorher würde ich (zur Absicherung der Vermutung) Förderdruck und Förderleistung der Kraftstoffpumpe prüfen lassen (für alle Fälle, falls ich mich irre...). Gute Fahrt wünscht der AUTOPAPST

Carmen fragt:

Hallo, ich habe einen Ford Galaxy 2.3 Benziner von 1999.
Demnächst ist zwar auch der hintere Auspufftopf fällig, aber ich denke, dass hat nichts mit folgendem Fehler zu tun. Bei niedrigen Drehzahlen läuft er ganz normal. Aber er lässt sich nicht voll beschleunigen. Könnte eine mögliche Ursache der Kraftstofffilter sein? Zündkerzen und Ölwechsel bzw. auch Ölfilterwechsel wurden bereits gemacht (hat aber mit diesem Problem wohl nichts zu tun). Eine weitere Frage: Schon seit langem hat er ein quietschendes Dauergeräusch - woran könnte das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Natürlich ist ein zugesetzter Kraftstoff-Filter einer zügigen Fortbewegung nicht zuträglich; es kommt einfach nicht genug Sprit für den erhöhten Leistungseinsatz zu den Einspritzdüsen. Allerdings müsste das dann wohl noch das Originalteil von 1999 sein. Das anhaltende Quietschen kann vielfältige Ursachen haben. Bei meinem Auto quietscht im Augenblick ein defektes Lager der Lichtmaschine. Lassen Sie mal einen Kundendienst-Meister mit Ihrem Auto fahren. Der wird den Bug schon finden.....

Stefan Weitz fragt:

Hallo lieber Autopapst Andreas Kessler. Ich habe eine Frage zu einem dauernd getretenem Bremspedal. Ein Freund von mir behauptet, wenn man an Kreuzungen, Ampeln usw. dauernd das Bremspedal durchgetreten hält, d.h. nicht die Handbremse anzieht, sondern so den Wagen absichert , wäre das nicht gut für die Bremsleitung, Bremskolben usw. Wie sehen sie das??? Es wäre nett, wenn ich vom Fachmann einen Rat bekommen könnte. Mit Dank im voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ihr Freund denkt wahrscheinlich, der hohe Bremsdruck, der dabei auf der Bremsanlage lastet, «leiert» die Komponenten irgendwann einmal aus. Das ist aber nicht so, weil das bisschen Druck, was zum Halten des Autos an der Ampel aufgebracht wird, in keinem Verhältnis zum Druck einer normalen Betriebsbremsung oder gar einer Notbremsung steht. Und selbst diese Beanspruchung ist für eine intakte Bremsanlage kein Grund, undicht zu werden. Ein viel ärgerer Feind als der Betriebsdruck ist die Korrosion durch Wasser in der Bremsflüssigkeit oder aggressive Umwelteinflüsse. Wenn die Bremsanlage über den bloßen Belagwechsel hinaus repariert werden muss, dann ist fast immer von Korrosionsschäden auszugehen.....

APRev Mannheim fragt:

Fahre einen Seat Cordoba Vario, 1,9 TDI, Bj. 5/2001. Fahrzeug springt bei Kaltstart gar nicht oder nur schwer an! Wenn Fahrzeug warm gefahren oder nicht länger als acht Stunden steht, gibt es beim Start keine Probleme! Werkstatt hat schon alles geprüft und auch Rückschlagventil u. neue Dieselleitungen eingebaut. Trotzdem wurde der Fehler nicht gefunden. Vermutlich ist immer noch Luft in der Dieselleitung. Was kann man noch tun? Das Problem trat nach Wechsel des Zahnriemens auf! Hängt das damit zusammen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Muss wohl! Wenn der Zahnriemen gewechselt wird, sind nicht nur die Steuerzeiten der Nockenwelle zu beachten, sondern auch die Einstellung der Diesel-Einspritzpumpe. Diese wird nämlich auch durch den Zahnriemen angetrieben (weshalb letzterer ja auch öfter mal die Grätsche macht....). Wenn die Werkstatt zwar die Markierungen der Nockenwelle getroffen hat, die der Einspritzpumpe aber nicht oder nur gerade eben so, dann klappt das nicht so gut mit dem Anspringen. Seriöserweise hätte man also noch den Spritzbeginn der Einspritzpumpe überprüfen und ggf. nachstellen müssen. Lassen Sie das doch noch mal machen.....

Arnulf Gesierich fragt:

Ich habe mir einen Fiat Punto zugelegt, weiss aber nicht, welche Ölsorte dort hinein kommt. Der Wagen ist Baujahr 94. Ein Bordbuch existiert leider nicht mehr, ein Zettel, der normalerweise im Motorraum hängt, ist auch nicht vorhanden. Wäre schön, wenn sie mir helfen könnten. Danke

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Fiat empfiehlt für den Punto bei einer Benutzung unter «normalen» (mitteleuropäischen) Bedingungen das hauseigene «Selenia»-Motoröl. Daran müssen Sie sich aber nicht halten, weil die Jungs in Turin das Schmiermittel auch nur von anderen Herstellern zukaufen. Grundsätzlich geeignet sind Mehrbereichsöle der Viskositätsklassen 10W40 oder 15W40. Für Ihren Punto kommen Öle in Frage, die neben diesen Viskositätsklassen eine der folgenden Bezeichnungen auf der Flasche haben: API SH; CCMC-G5; ACEA A2. Die Farbe des Kanisters und der Preis spielen übrigens nur eine untergeordnete Rolle.....

Carmen F. fragt:

Mein Scheibenwischer muss irgendwie einen Wackelkontakt oder so haben. Wenn ich ihn einschalte passiert gar nichts, erst mit ganz leichten Bewegungen vor und zurück geht er dann evtl. los, aber sobald ich meine Finger wieder wegnehme, bleibt er wieder stehen. Wenn ich ihn dann doch mal dazu bekommen habe, ohne Unterbrechungen zu laufen, dann reicht schon das Betätigen des Blinkers und schon bleibt er wieder stehen. Muss der ganze Wischermotor ausgetauscht werden oder woran kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hört sich wirklich nach einem defekten Wischermotor an. Was für ein Auto fährst Du denn? Wenn es schon alt ist, könnte natürlich auch das Gestänge der Scheibenwischerbetätigung verrostet, verharzt oder sonst irgendwie schwergängig sein. Im Zweifel ist der Wischermotor billiger als das Gestänge, weil schneller aus- und wieder eingebaut....

Christof Hoss fragt:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Audi A4 Avant 2,8 mit 193 PS/146 KW. Die Erstzulassung war im 08/1997. Mittlerweile hat er ca. 240.000 km runter. Seit vier Wochen blinken bei mir alle möglichen Warnleuchten im Armaturenbrett (Benzin, Öl, Wasser, etc.). Außerdem funktioniert der Drehzahlmesser nicht mehr. Alle anderen Funktionen sind noch intakt (Tankanzeige, Tacho, etc.). Meine Werkstatt hat nun keine Ahnung, woran es liegen könnte. Sie vermuten, dass die Lichtmaschine eine zu hohe Spannung liefert (gemessen 14,2 Volt). Jetzt wollen sie die austauschen, geben mir aber nur eine 50:50 Chance, dass es daran liegt. Jetzt meine Frage, können sie mir sagen, woran das liegen könnte, bzw. was ich dagegen tun kann? Vielen Dank im Voraus, MfG Christof Hoss

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Christof, das liegt eher am Kombiinstrument bzw. an dessen Anschluss / Verkabelung. Es gab Fälle, da reichte es, den Zentralstecker einmal abzuziehen und dann wieder aufzustecken. In anderen Fällen war die Leiterfolie defekt. Es gibt unter www.hitzpaetz.de Reparaturmöglichkeiten für Kombiinstrumente. Fragen kostet nichts! Und die Idee mit der Lichtmaschine ist eine 6! Jede Lima liefert über 14 Volt (jedenfalls in einer 12V-Elektrik!). Werkstatt wechseln....!

Bernhard fragt:

Ich fahre einen Golf 3, Bj.09/97, Zweitürer mit dem 1.4Liter-Motor, 60 PS in der Sonderedition Joker. Meine banale Frage ist eigentlich nur, ob ich in meinem Auto bereits Gestänge oder Bowdenzüge für die Verriegelung meiner Türen habe???

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Bernhard, bei Deinem Golf werden die Türschlösser über ein Gestänge verriegelt! Du kannst die Nachrüst-Zentralverriegelung also kaufen.... (das war es doch, oder?)

Gilbert Franz fragt:

Hallo Herr Kessler, wir fahren einen Vectra B 2.0 CD, Bj. 1998. Sporadisch leuchtet die Motorkontrolleuchte auf. Habe vier Fehler ausgelesen. 0335/ 0340/ 0351/ 0352. Falsches Signal für die Motordrehzahl/ Spannung des Hallsensors/ Zündspannung Zyl. 1+4/ Zündspannung Zyl. 2+3. Wir haben in all den Jahren noch keine Probleme mit dem Fahrzeug gehabt . Kann doch wohl nicht so viel auf einmal defekt sein. Wissen Sie Rat?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist der Hall-Geber im Verteiler, der das alles auslöst! Lassen Sie den also wechseln (macht jeder Bosch-Dienst, Opel hat nur komplette Verteiler auf Lager...). Dann ist der ganze Fehlermeldungs-Wahnsinn vorbei....

Wolfgang Schredl fragt:

Hallo, ich will für meine Freundin eine Yamaha TT600R anschaffen. Was ist beim Kauf dieses Motorrads zu beachten? Ist der Kickstarter für Frauen ein Problem (kräftemäßig)? Gibt es besonders anfällige Teile bei diesem Modell? Vielen Dank und Gruß Schredl

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Wolfgang, der Kickstarter ist nach meinen Erfahrungen ein absolutes «no go» für die Damen! Es gibt zwar Ausnahmen (in den 80ern kannte ich eine Jugoslawin in Darmstadt, die konnte eine XT 500 mit der Hand anreißen! Und die war auch noch hübsch...!! ) Meine damalige Freundin wollte aber keinesfalls einen «Kicker» fahren, weil sie nicht genügend Kraft hatte. Außerdem dürfte eine TT (je nach Ausführung) für viele Frauen zu hoch sein. Ich selbst würde eine TT 600 (wie teuer ist die denn?) jederzeit empfehlen, aber den fehlenden E-Starter nicht verschweigen... Wer eine TT kauft, sollte den Verkäufer immer nach Geländeeinsätzen fragen. Wenn an dem Bock alles neu ist (Kette, Ritzel, Schwingen- und Steuerkopflager), muss das aber auch kein Grund sein, das Motorrad nicht zu kaufen. Generell ist die TT ein semi-professionelles Gerät, das zum Brötchen holen oder für die Spritztour ins Grüne eher schlechter geeignet ist.

Klaus Gaßmann fragt:

Ich fahre einen Mazda 323, Bj. 2000, Benziner mit Schaltgetriebe.
Seit Monaten habe ich in unregelmäßigen Abständen ein Startproblem. Kaltstart ist immer o.k. Stelle ich den Wagen nach kurzer Fahrstrecke ab und will ihn wieder starten, bevor der Motor ganz abgekühlt ist, dreht nur der Anlasser aber der Motor tut es nicht. Nach Wartezeiten zwischen 20 und 100 Minuten springt er an wie morgens in der Garage. Vier Werkstatttermine brachten nichts, da der Fehler nicht gespeichert wird - es wurde lediglich der Luftmengenmesser gewechselt - leider erfolglos! Wissen Sie Rat? Herzlichen Dank!


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Klaus, wenn der Zusammenhang mit der Abkühlphase reproduzierbar ist, liegt der Verdacht «Motortemperaturfühler defekt» nahe. Sie können den auf Verdacht auswechseln lassen, weil er nicht sehr teuer ist. Vielleicht hilft zur Probe auch folgender Trick: Ziehen Sie den Stecker vom Thermofühler ab, dann müsste der Motor im Notlaufmodus anspringen (das fehlende Temperatursignal wird durch einen gespeicherten Mittelwert ersetzt, die Motorkontroll-Leuchte geht an....). Wenn das das so abläuft, ist meine Vermutung richtig.....

Tormis fragt:

Ich fahre einen BMW 320i / E46 von 2004 mit Dieselmotor, Automatik und 170.000 km auf der Uhr. Ich habe gehört, dass die neueren BMW's eine weiche Lenkspindel haben. Ist das zutreffend? Einer meiner Freunde besitzt einen BMW 320d von 2005 und muss die Spindel bald austauschen, obgleich es nur 137.000 Kilometer gefahren ist. Haben Sie irgendwelche Informationen über dieses Auto? Ich warte und danke Sie für Ihre Antwort.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Tormis, wenn ich Sie richtig verstanden habe, wollen Sie Informationen über die Lenkung eines E46 BMW. Das Lenkgetriebe ist m. W. nicht auffällig. Eine typische Schwäche fast aller BMWs ist die Lagerung der Vorderachse (Traggelenke, Spurstangengelenke), die zu viel Spiel haben können und das Auto unruhig machen. Die Achsgelenke sind viel billiger als ein Lenkgetriebe!

Detlef Hintz fragt:

Hallo Herr Kessler, ich habe Probleme mit meinem Fiat Brava, Baujahr 95 und Benziner. Er sollte eigentlich noch zwei Jahre laufen.
Doch nach dem Tüv und etlichen Reparaturen (Zündkabel und Stecker Zahnriemen und noch so einiges) läuft er schlechter als vorher. Anspringen tut er gut, aber dann nach einigen (mal mehr oder weniger) Kilometern geht es los. Er nimmt das Gas kaum an, geht fast aus und ruckelt umher. Im Stand läuft er dann auch unruhig. Nach einem Neustart könnte man denken, jetzt geht es wieder, aber schon zickt er wieder rum. Meine Werkstatt konnte mir leider nicht weiterhelfen. Können Sie mir helfen, ich würde mich sehr freuen.
Vielen Dank im Voraus!


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Detlef, wie lange ist die Reparatur des Zahnriemens her? Sind die Probleme erst da, seit der neue Riemen eingebaut ist? Dann könnten minimal verstellte Steuerzeiten für die Motorlaufprobleme verantwortlich sein. Lassen sie die Steuerzeiten noch einmal genau kontrollieren; ein Zähnchen Versatz beim Zahnriemen kann eine Menge ausmachen..... (Beim Kaltstart kann das Motormanagement die Macken noch ausgleichen. Wenn der Motor warm ist und die Schadstoffminimierung voll greift, klappt das leider nicht mehr...)

Dominik Hoffert fragt:

Ich will mir für den Sommer einen Jeep Comanche mit 185 PS kaufen. Das Auto ist 18 Jahre alt und braucht (viel!!) Benzin. Mit welchen größeren Problemen werde ich zu kämpfen haben, wenn ich mir dieses Auto kaufe? Taugt es als «Sommerauto» und lohnt sich die Umrüstung auf Gas bei diesen Hubraum? Gibt es eine Alternative (mit Allrad)? Mit freundlichen Grüßen Dominik Hoffert

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Dominik, was sollen da für Probs auftreten? Wenn der Jeep okay ist (und das sind die Dinger - gute Pflege voraus gesetzt - meistens), bietet sich der Einbau einer LPG-Anlage geradezu an. Eine Steuerreduzierung bringt das allerdings nicht, da sind die Fiskalritter unserer schönen Heimat recht hartlaibig... Der Comanche hat den gleichen 4-Liter-Reihensechser wie der Cherokee, der mit dem viel leichteren Pick-up natürlich auch leichteres Spiel (lebhafter und geringerer Verbrauch) hat. Wichtig ist nur, dass das Auto in so gutem Zustand ist, dass sich die Investition in die Gasanlage auch noch rechnen kann. Die Einbaukosten lassen sich bei einem Weiterverkauf nämlich kaum wieder hereinholen.... Einen billigeren 4x4-Pick-up gibt es im Augenblick nicht auf dem Markt; Landys sind noch kultiger und daher teuerer (allerdings sind die Ersatzteile billiger...) und der ganze japanische Kram entweder völlig `runter (teure Ersatzteile!!) oder viel zu teuer. In Frage kommen evtl. noch frühe Ford Ranger aus thailändischer Produktion. Die sind aber auch teurer als die Jeeps...

Martin Neuse fragt:

Hallo, ich habe einen Mercedes W124 300TE 4matic und möchte gerne mein Handyladegerät direkt an der Bordelektrik anschließen, um den Zigarettenanzünder auch weiterhin benutzen zu können! Kann ich das z.B. an der Radiostromversorgung machen? Vielen Dank und Gruß

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Eigentlich läuft das Radio auch schon über den Stromkreis des Zigarettenanzünders! Ich kann leider nicht sagen, wie hoch dieser Stromkreis abgesichert ist. Das das Handy aber nur mit kleinen Leistungen arbeitet, dürfte Ihr Vorhaben kein Problem sein. Im schlimmsten Fall kommt die Sicherung, wenn Sie während des Radiohörens telefonieren und dabei eine Zigarette anstecken wollen. Oder es kommt eine Polizeikelle, weil all´ das demnächst im Auto ohnehin verboten wird.....

Gabi fragt:

Hallo Herr Kessler, habe den dritten Erstserien-Ford Probe, Bj. 1992, 238.000 km, 108 kW, 5-Gang-Schaltung. Bisher heizten alle sehr gut, nur der jetzige heizt, wenn es kalt ist, sehr schlecht. Der Motor hat gemessene 82 Grad. In den Innenraum bläst er gerade mal 32 Grad. Wenn das Wetter warm ist, heizt er toll. Ich habe bis jetzt zwei Mal ein neues Thermostat montieren lassen (Vermutung: Vielleicht war das erste neue schon kaputt?), dann neuer Fühler, neuer Kühler, den Wasserkreislauf zwei Mal komplett geleert und neu gefüllt. Nichts geholfen. Nach langer fahrt bei relativ langsamer Geschwindigkeit also so rund 80km/h, heizt er manchmal richtig, also so wie es gehört. Im Stau heizt er auch manchmal derart, dass ich sogar die Heizung runter stelle. Der Motor wird manchmal so heiß, dass wenn es regnet oder schneit, er regelrecht dampft aber deswegen auch nicht besser heizt. Sollte es wichtig sein, seit er nicht mehr richtig heizt, ist der Benzinverbrauch höher. Hoffe, Sie können mir auch helfen. Vielen Dank im Voraus. Liebe grüsse und machen sie weiter so...Gabi

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Gabi, das ist nicht so einfach, mit der Heizung,,,, Offenbar ist die Kühlung des Motors in Ordnung, Thermostat und Kühlmittel sind neu und brachten keine Änderung. Es liegt am Wetter: Wenn es kalt ist, heizt der Wagen nicht oder kaum (aber der Verbrauch steigt an...). Das ist thermodynamisch auch völlig normal! Es geht in diesem Technikbereich um Temperaturdifferenzen, die durch «Heizen» überbrückt werden sollen. Damit es im Cockpit Ihres Probe schön warm ist, sollten dort etwa 23°C herrschen. Die Heizung braucht zum Erwärmen unterschiedlich viel Heizenergie oder (!!) Zeit. Wenn ein «laues Lüftchen» viel Zeit hat, werden die 23 Grad irgendwann erreicht, wenn die Heizung richtig «ballert», passiert das in sehr kurzer Zeit. Was sich hier trivial anhört, ist wahrscheinlich die Lösung Ihres Problems: Der Probe ist 16 Jahre alt, hat 238tkm auf der Uhr und das ganze Kühlsystem ist neu. Nur der Wärmetauscher der Heizung nicht...! Und der ist wahrscheinlich völlig verkalkt und lässt kaum noch Heizwasser durch. Entsprechend gering ist die Erwärmung der durchgeleiteten Frischluft. Sehr oft hilft dagegen eine Entkalkung á la Kaffeemaschine, seltener ist der Wärmetauscher so zugesetzt, dass er erneuert werden muss. Das ist in der Regel eine Sau-Arbeit, weil das Armaturenbrett demontiert und die halbe Belüftungsanlage ausgebaut werden muss. Das macht keine Werkstatt gerne und die Rechnungsbeträge treiben einem die Tränen in die Augen. Also: Versuchen Sie eine Anti-Kalk-Kur, vielleicht bringt das was....

Frank Huber fragt:

Hallo Andreas! Mein Peugeot 405, Bj. 1993, ging während der Fahrt den Berg hoch einfach aus. Seither springt er nicht mehr an. Eine Ursachensuche ergab wohl einen übersprungenen, aber nicht gerissenen Zahnriemen. Wie kriege ich den Wagen selber wieder flott, da der noch bis Ende 2008 TÜV hat ohne in eine teure Werkstatt zu müssen.
Vielen Dank vorab


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn der Anlasser den Motor noch ohne markerschütternde Geräusche durchdreht, dürfte es mit dem Auflegen eines neuen Zahnriemens getan sein. Die dazu nötigen Details und Handgriffe finden Sie am besten in einem der üblichen Selbsthilfe-Bücher. Falls Sie für den 405 nichts Passendes finden, müssen Sich die Steuerzeiten entweder von einem Peugeot Händler sagen lassen (schwierig!) oder bei einem der Zahnriemen - Zulieferer nachfragen. Die helfen (wenn Sie die Infos haben...) gerne weiter (GATE, Conti-Tec, etc.)

Oliver Rczka fragt:

Bella machina in bella figura: Der Alfa 156. Meine Freundin will mir einen mit dem 1,6 Liter Motor mit 120 PS aufschwatzen. Der Wagen ist 9 Jahre alt und knapp 100.000km gelaufen. Ist das Auto gut für Fahranfänger? Sind die Ersatzteile sehr teuer für dieses Auto??? Mit freundlichen Grüßen, Oliver Raczka

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Oliver, die Ersatzteile sind auch nicht teurer als bei anderen Automarken, es gibt aber relativ wenig im Zubehörhandel. Das treibt die Kosten im Defektfall ziemlich nach oben. Außerdem gehen die Dinger deutlich öfter kaputt als «normale» Autos. Dafür sehen die 156er einfach immer noch sau-geil aus, das muss der Neid ihnen lassen. Als Anfängerauto ist der Alfa m.M. nach aber ungeeignet. Such´ Dir lieber einen schicken 3er BMW, der macht noch mehr Spaß beim Fahren (Heckantrieb...) und ist um Längen besser verarbeitet!

Jakob Malin fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich fahre einen Peugeot 206 XS, Bj.99 mit 54.000 km auf dem Buckel.
Zum Problem: Es fing damit an, dass die Servolenkung beim Ausparken gelegentlich kurzfristig ausgefallen ist.
Jetzt kann ich beim Einlenken im Stand also bei hohem Widerstand ein «Knucken» unter dem Bodenblech beobachten, eher spüren als hören. Aber es stört wirklich sehr und fühlt sich sehr unnormal an. Hinzu kommt eine deutlich erschwerte Lenkung. Ich lenke mittlerweile sogar mit beiden Händen :-). Der Füllstand meiner Servoflüssigkeit ist durch folgende Markierungen abzulesen: H - C - ADD (niedrigster Füllstand).
Mein Niveau befindet sich ziemlich exakt auf «C». Kann ein bisschen zu wenig Servoflüssigkeit die besagten Probleme hervorrufen, muss ich vielleicht das ganze System entlüften und das öl wechseln, oder lässt sich ein gravierendes Problem vermuten? (Ölpumpe...). Mit freundlichen Grüßen, Jakob Malin


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Jakob, die Markierungen heißen H = Hot (heißer Motor), C = Cold (kalter Motor), add = nachfüllen. Da der Stand des Servoöls konstant bleibt, ist die Servolenkung offenbar dicht. Allerdings könnte das Öl mal gewechselt werden, das wirkt häufig Wunder. Bevor die neue Füllung endgültig ins System kommt, würde ich das ganze System gut spülen (Rücklaufschlauch an der Servopumpe abschrauben und bei laufendem Motor in ein Gefäß laufen lassen, während ständig frisches Öl in den Vorratsbehälter gegossen wird). Wenn nur noch sauberes Öl in das Gefäß läuft, Schlauch wieder fest schrauben und Öl einfüllen. Das müsste eigentlich zu einer leichtgängigen Lenkung führen (jedenfalls ist es eine relativ preiswerte Methode und daher einen Versuch wert...)

Michael Thomann fragt:

Hallo Herr Kessler, was halten Sie von einem BMW 523 E60 mit 22.000 km und 1 Jahr auf dem Buckel? Gibt es bei diesem Modell Besonderheiten/Macken zu beachten, oder kann man es «unbesehen» kaufen? Danke, Gruß, Michael Thomann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Michael, eigentlich kann man in diesem Fall wirklich «unbesehen» kaufen, das das Auto 1. noch Werksgarantie hat und 2. wahrscheinlich von einem (BMW?)-Händler kommt, der seinerseits auch Gewährleistung bieten muss. Generell gibt es bei den E60-Modellen wirklich kaum Klagen, wenn man mal von leeren Batterien und Defekten an den Diesel-Motoren ab sieht.

Mario fragt:

Hallo Herr Kessler, möchte in meinen Golf 2 (Golf II forever…) ein Naviradio einbauen. Wo nehme ich die Signale für Geschwindigkeit und Rückfahr her? Er hat ja Tachowelle. Mfg. Mario


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Mario, das Rückfahrsignal kannst Du am Rückfahrscheinwerferschalter am Getriebe abgreifen und das Tachosignal kannst Du über einen Nachrüstgeber zwischen Tacho und Tachowelle (wird dazwischen geschraubt) bekommen. Diese Dinger gibt es bei VDO-Kienzle (wenn die noch so heißen, da werden heute meistens Taxameter repariert..). Viel Spaß wünscht DER AUTOPAPST

Franz Kapeller fragt:

Hallo Herr Kessler! Vorigen August habe ich mir bei einem BMW-Händler einen 728i A von 6/99 gekauft, er ist in jeder Hinsicht wie neu und hat erst 47.000 km runter. Voriges Jahr im November kamen aber von der Lichtmaschine seltsame Geräusche. Diagnose beim Händler: Lager ausgeschlagen. Der Generator wurde im Rahmen der Garantie gewechselt. Es deutet bei diesem Auto außen wie innen, sowie im Motorraum und am Unterboden des Fahrzeuges nichts darauf hin, dass der Kilometerstand manipuliert wäre (alles wie neu). So gut kann man Gebrauchsspuren gar nicht kaschieren. Nur warum dann die Sache mit dem Generator? Bei so wenigen Kilometern dürfte das doch nicht sein, oder? Welche Schwachstellen gibt es erfahrungsgemäß sonst noch bei diesem Auto? Vielen Dank für ihre geschätzte Antwort! Mit freundlichen Grüßen, Franz Kapeller

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Kapeller, ich stimme Ihnen 100%ig zu: Der 728iA ist ein wunderbares Fahrzeug, optisch wie technisch! Ich habe lange selbst so einen gehabt und bin dazu sogar von BMW-Motorentwicklern beglückwünscht worden (Das waren noch Motoren...). Die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben, der kleine Lagerschaden der Lichtmaschine war sicher nur ein zu stramm gespannter Antriebsriemen (da hat es jemand zu gut gemeint, das kommt mal vor...), also ein Ausrutscher! Vergessen Sie es einfach....

Tom Keyser fragt:

Hallo Herr Keßler! Ein Freund in Hamburg hat bei einem Händler einen 7 Jaher alten Mercedes 230 SLK mit Kompressor und 85.000 km für 7250 Euro gesehen. Das Angebot kommt mir bei der km-Leistung und dem Baujahr etwas spanisch vor, da es mit 7250 Euro schon ziemlich günstig ist. Kann da alles stimmen oder was meinen Sie? Vielen Dank, Tom Keyser

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Tom, da stimmt etwas nicht! Normalerweise müsste das Auto doppelt so teuer angesetzt sein.... Wahrscheinlich ein Lockvogel! Wenn Sie um die Ecke wohnen, können Sie ja versuchen, das Auto zu kriegen. Eine Reise quer durch die Republik würde ich nicht antreten.... Darauf zielt das Spiel nämlich ab: Wenn ein Interessent erst einmal da ist, ist das Auto «gerade eben» verkauft worden, sehr schade! Und ohne Auto will man ja dann ja auch nicht von dannen ziehen, oder?

Mathias Hofmann fragt:

Ich fahre einen VW Golf 3 Variant td, 55 kW, Baujahr 1993, 160.000 km. Beim Starten morgens oder nach längerem Stehen kommt eine schöne weiße Rauchfahne hinten raus. Riecht nach Diesel. Der Ölverbrauch ist gering (ca.0,5 Liter / 3000km).

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auf eine oder zwei defekte Glühkerzen. Wenn die Glühkerzen defekt sind, kommen automatisch auch die Einspritzdüsen in den Focus einer Überprüfung. Ersatzteile gibt es bei www.dieselsend.de

Heinz Damm fragt:

Hallo Herr Kessler, seit Jahren bin ich zufrieden mit meinem Opel Omega 2.5 V6 von 2000. Der Wagen ist erst 122.000 km gelaufen und in gutem Zustand. Kann ich eine Gasanlage einbauen lassen und wäre es auch lohnenswert? Welche Kosten kommen auf mich zu? Es bedankt sich für die Antwort
Heinz Damm.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Damm, selbstverständlich kann man auch den Opel Omega 2.5 V6 auf Gas umrüsten! Empfehlenswert ist eine Umrüstung auf LPG (Autogas), weil die Anzahl der Tankstellen für diesen Treibstoff etwa 5-mal größer ist als die der CNG (Erdgas)-Tankstellen. Außerdem liegen die Kosten für eine LPG-Ausrüstung etwa 50% unter der der CNG-Version. Bei einer modernen sequentiell gesteuerten LPG-Anlage ist mit minimalen Leistungseinbußen zu rechnen, abhängig von der verbauten Anlage. Welche Anlage im Augenblick für einen Opel V6 besonders gut geeignet ist, kann ich leider nicht sagen, weil die Technik ständig weiter entwickelt wird. Der wichtigste Aspekt für eine Umrüstung auf den betrieb mit LPG ist die Kompetenz des Umrüstbetriebes, dessen «Kunst» über die Harmonie der beiden Kraftstoffaufbereitungsanlagen unter der Motorhaube entscheidet. Außerdem muss nach dem Einbau einer Autogas-Anlage in der Regel noch 2-3 mal «feinjustiert» werden, bis alles «rund» läuft. Ein Umrüster in Ihrer Nähe ist also empfehlenswert, die Billigangebote aus dem Ausland würde ich nicht in Anspruch nehmen. Eine LPG-Umrüstung kostet je nach Verfahren, Anlage und Tankgröße zwischen 2000 und 3500 Euro (mit sämtl. Abnahmen und Eintragungen). Lohnend ist das nur, wenn das Auto noch relativ jung ist und die Amortisierungsphase übersteht...

Sven Rabe fragt:

Hallo Herr Kessler, an meinem Passat, 3BG Motor AVF ist die AGR defekt, sie ist momentan dauerhaft geschlossen. Jetzt habe ich bemerkt, dass mein Turbo wesentlich deutlicher zu hören ist. Ist das auf Dauer schädlich ? Hängt das überhaupt mit der defekten AGR zusammen? Gibts Probleme bei der ASU?
Ich hoffe, Sie können mir helfen. Mit freundlichen Grüßen, Sven Rabe


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Sven, was hören Sie denn vom Turbo? Meistens ist es das Waste-Gate, das bei zu hohem Ladedruck abbläst. Wenn das AGR defekt (zugekokt) ist, verändert sich natürlich die Gemischzusammensetzung. Der Motor erhält relativ viel Sauerstoff, der Anteil der Stickoxide im Abgas wird ansteigen (das ist schlecht bei der AU), dafür sinkt der CO-Anteil (das ist gut für die AU). Ich nehme an, daß der Motor im ganzen etwas höher dreht. Das könnte der Grund für den höheren Ladedruck sein. Leider ist hierzu aus der Ferne ohne Abgasprüfung nur wenig erhellendes zu sagen.... Warum erneuern Sie das AGR nicht einfach (rein rechtlich sind Sie dazu verpflichtet! Ohne funktionierendes AGR fahren Sie ohne Betriebserlaubnis....)?

Ernst Knobloch fragt:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Golf 4 Variant, 4 Jahre alt, mit knapp 600.00 km auf der Uhr. Es ist ein Diesel mit Handschaltung. Sind Ihnen Probleme bekannt, dass die Anzeige «Stopp» fordert und angibt «bitte Kühlwasser nachfüllen», obwohl genügend im Behälter ist. Kann der Sensor defekt sein? Mit freundlichen Grüßen, Ernst Knbloch.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Ernst, das würde ich als erstes testen! Oft sind die Schwimmer im Vorratsbehälter so stark verkalkt, das sie sich entweder gar nicht mehr bewegen oder zu Kurzschlüssen führen (dann kommt eine Warnung, obwohl alles o.k. ist...). Testen läßt sich das recht einfach: Ziehen Sie den Stecker vom Sensor ab. Wenn die Warnung dann nicht mehr erscheint, ist es der Sensor....

Jakob Malin fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich fahre einen Peugeot 206 XS, Bj. 99, mit 54.000 km auf dem Buckel. Zum Problem: Es fing damit an, dass die Servolenkung beim Ausparken gelegentlich kurzfristig ausgefallen ist. Jetzt kann ich beim Einlenken im Stand also bei hohem Widerstand ein «Knacken» unter dem Bodenblech beobachten- eher spüren als hören. Aber es stört wirklich sehr und fühlt sich sehr unnormal an. Hinzu kommt eine deutlich erschwerte Lenkung. Ich lenke mittlerweile sogar mit beiden Händen :-). Der Füllstand meiner Servoflüssigket ist durch folgende Markierungen abzulesen: H - C - ADD (niedrigster Füllstand). Mein Niveau befindet sich ziemlich exakt auf «C». Kann ein bisschen zu wenig Servoflüssigkeit die besagten Probleme hervorrufen, muss ich vielleicht das ganze System entlüften und das Öl wechseln, oder lässt sich ein gravierendes Problem vermuten (Ölpumpe...)? Mit freundlichen Grüßen Jakob Malin

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Jakob, die Markierungen heißen H = Hot (heißer Motor) , C = Cold (kalter Motor), add = nachfüllen. Da der Stand des Servoöls konstant bleibt, ist die Servolenkung offenbar dicht. Allerdings könnte das Öl mal gewechselt werden, das wirkt häufig Wunder. Bevor die neue Füllung endgültig ins System kommt, würde ich das ganze System gut spülen (Rücklaufschlauch an der Servopumpe abschrauben und bei laufendem Motor in ein Gefäß laufen lassen, während ständig frisches Öl in den Vorratsbehälter gegossen wird). Wenn nur noch sauberes Öl in das Gefäß läuft, Schlauch wieder fest schrauben und Öl einfüllen. Das müsste eigentlich zu einer leichtgängigen Lenkung führen (jedenfalls ist es eine relativ preiswerte Methode und daher einen Versuch wert...)

Mathias Hofmann fragt:

Bei meinem Golf 3 Variant TD 55 kW, 1993, 160.000 km kommt beim Starten morgens oder nach längerem Stehen eine schöne weiße Rauchfahne hinten raus. Es riecht nach Diesel. Der Ölverbrauch ist gering (ca.0,5l / 3000km).

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auf eine oder zwei defekte Glühkerzen. Wenn die Glühkerzen defekt sind, kommen automatisch auch die Einspritzdüsen in den Focus einer Überprüfung. Ersatzteile gibt es bei www.dieselsend.de

Sven Rabe fragt:

Hallo Herr Kessler, an meinem Passat 3 BG Motor AVF, ist die AGR defekt, sie ist momentan dauerhaft geschlossen. Jetzt habe ich bemerkt, dass mein Turbo wesentlich deutlicher zu hören ist. Ist das auf Dauer schädlich? Hängt das überhaupt mit der defekten AGR zusammen? Gibt es Probleme bei der ASU? Ich hoffe sie können mir helfen. Mit freundlichen Grüßen Sven Rabe

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Sven, was hören Sie denn vom Turbo? Meistens ist es das Waste-Gate, das bei zu hohem Ladedruck abbläst. Wenn das AGR defekt (zugekokt) ist, verändert sich natürlich die Gemischzusammensetzung. Der Motor erhält relativ viel Sauerstoff, der Anteil der Stickoxide im Abgas wird ansteigen (das ist schlecht bei der AU), dafür sinkt der CO-Anteil (das ist gut für die AU). Ich nehme an, dass der Motor im ganzen etwas höher dreht. Das könnte der Grund für den höheren Ladedruck sein. Leider ist hierzu aus der Ferne ohne Abgasprüfung nur wenig Erhellendes zu sagen.... Warum erneuern Sie das AGR nicht einfach (rein rechtlich sind Sie dazu verpflichtet! Ohne funktionierendes AGR fahren Sie ohne Betriebserlaubnis....)?

Siegmund Riedel fragt:

Hallo Herr Kessler, hier geht es um einen Opel Zafira, 1800 ccm Hubraum, 85 kW, Benziner, Erstzulassung 07/2000, Fünf-Gang- Schaltgetriebe, Wegfahrsperre. Sporadisch kommt es vor, dass der Motor nicht startet. Der Anlasser startet normal, aber der Motor läuft nicht an, gleichgültig ob warm oder kalt. Nach einer Wartezeit ist das Problem nicht mehr vorhanden und der Motor lässt sich normal starten. Verschiedene Werkstätten fanden das Problem nicht, deshalb wende ich mich an Sie mit der Hoffnung auf Hilfe. Mit freundlichen Grüßen S. Riedel

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das könnte z. B. am Schlüssel bzw. an dessen Transponder liegen. Haben Sie noch einen Ersatzschlüssel? Probieren Sie den, wenn das Problem damit nicht mehr auftritt, muss der andere vielleicht nur neu codiert werden. Tritt das Problem bei beiden Schlüsseln gleichartig auf, könnte auch die Lesespule hinter dem Zündschloss eine Macke haben. Oder es ist wirklich das Steuergerät (was eigentlich nie vorkommt...)

Dennis fragt:

Habe einen Astra FCC, Frontscheibe langer Riss, Scheibe ist geklebt. Wie kann ich die austauschen, Scheibe wäre vorhanden. Habe keine Teilkasko, da Zweitwagen. Vielen Dank für eine Antwort.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Dennis, am besten besorgst Du Dir ein Scheiben-Reparaturset (gibt es im gut sortierten Kfz-Werkzeughandel). Darin enthalten ist ein spezielles Werkzeug zum Herausschneiden der alten Scheibe, Scheibenkleber und ein paar Spanngurte, um die Scheibe während der Erhärtung des Klebers zu fixieren (dabei springt die neue Scheibe gerne, also Vorsicht...)

Gerlinde Kunkel fragt:

Lieber Herr Kessler, ich bitte um Ihre Hilfe. Als ich letzte Woche mein Golf III Cabrio-Dach erstmals nach dem Sommer elektrisch öffnen wollte, machte es komische Geräusche und öffnete sich nicht. Ich stellte es auf mechanisch, öffnete und schloss es wieder. Danach öffnete sich das Dach ganz normal elektrisch nur das Schliessen geht im ersten Drittel (beim Heben) ganz langsam. Das Öl befand sich am min. Rand. Es wurde vom Fachmann aufgefüllt. Nach einem Tag befand es sich wieder am min. Rand. Können Sie mir helfen? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Richtig helfen wird Ihnen nur eine Werkstatt könne, die sich mit der Verdeckhydraulik gut auskennt! Einer der Druckzylinder der Verdecksteuerung ist wahrscheinlich undicht und muss erneuert werden. Die Ersatzteile hat nur VW, und das nötige Know-How wohl auch.... Das macht die Sache teuer, aber es gibt keine Alternative.

Gustav Hansen fragt:

Bei meinem Opel Astra G schleift dauernd die Handbremse, wie kann ich sie wieder gangbar machen. Meiner Meinung nach sind die Hebel vom Handbremsseil nicht leichtgängig genug.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Die Schwergängigkeit kommt von den Seilen der Handbremse, die innerlich verrostet und schwergängig sind. Es gibt Leute, die bauen die Handbremsseile aus und versuchen es mit Schmieröl. Ich baue die Handbremsseile aus und erneuere sie, weil ich bei den Bremsen nicht am falschen Ende sparen möchte.....

Michael fragt:

Hallo Andreas, ich fahre einen Opel Astra G 1.8, Benziner. Die Servolenkung funktioniert nicht richtig bei Kälte. Was soll ich tun?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Wechseln Sie das Servoöl (bitte nur genau (!!) die Qualität verwenden, die Opel vorschreibt)!

Metin Sirmakesler fragt:

Mein Golf IV TDI, Bj. 99, zieht nicht mehr so wie früher. Ich kann nicht mehr über 140 km/h fahren. Habe die Glühkerzen und Dieselfilter erneuert. Woran kann das liegen? Danke für die Antwort.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Der erste Griff bei diesem Problem sollte immer dem Luftmassenmesser gelten. Das Teil kostet etwa 75 Euro und ist schnell gewechselt.....

Timo Bremer fragt:

Hallo, ich habe einen Audi 100 Typ 44, 1,8l Benziner, 66 kW, Bj. 87. Ich habe bei dem Auto das Problem, dass seit kurzem das Auto fährt wie ein «Esel». Es ruckelt, wenn ich Gas gebe. Er läuft nicht rund. Zündverteiler, Zündkerzen, Zahnriemen und Kraftstofffilter wurden schon getauscht. Können Sie mir helfen?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Ich nehme an, der Audi hat eine KE-Jetronic unter der Haube. Ein extrem empfindliches Teil sind bei diesen halbmechanischen Einspritzungen die Mengenteiler, die auf Wassertröpfen im Kraftstoff mit Korrosion und erheblichen Funktionsproblemen reagieren. Leider hilft zur Einkreisung des Problems nur der Austausch des Mengenteilers. Und einen guten Gebrauchten muss man erst einmal finden.....

M. Gustav fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich habe einen Golf III 1,4 CL mit folgendem Problem: Starkes Radlagergeräusch, aber die Radlager sind neu. Links und rechts fahren sowie auskuppeln kein Unterschied, immer gleiches Geräusch, d.h. minimale Abweichung. Ich habe schon überlegt, ob das eventuell die Reifen sind, wobei das Geräusch recht laut ist! Vielleicht können Sie mir einen Typ geben. Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen. Mit freundlichen Grüssen M. Gustav
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Herr Gustav, wer hat die Radlager gewechselt? Haben Sie das womöglich ohne Presse selbst gemacht? Dabei könnten die neuen Lager gleich wieder zerstört worden sein! Eine weitere Möglichkeit als Geräuschquelle ist das Getriebe bzw. das Differential. Prüfen Sie mal den Getriebeölstand; mit dem korrekten Schmierstoffvorrat in der Schaltbox ist vielleicht schon wieder Ruhe.....

Rofi fragt:

Hallo Autopapst, mein '86er 230 TE (Benzin, Automatik, 200.000 km runter) entwickelt nach (längeren wie kürzeren) Standzeiten ein unangenehmes metallisches Motorgeräusch bei höheren Drehzahlen (typischerweise beim Anfahren). Nach einiger Fahrzeit (20 min.) ist es dann fast weg (d.h. nur noch beim deutlichen Beschleunigen rasselt es).
Kopfdichtung, Steuerkette und Kettenspanner sind inzwischen erneuert - ohne Erfolg. Könnten das die Hydrostößel sein? Vielleicht haben Sie Tipps für weitere «typische» Fehlerquellen? Liebe Grüße
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Eine häufige Geräuschquelle bei den 124ern sind die Motorlager! Wenn die sich setzen (und das kann nach 200.000 km schon mal der Fall sein...), übertragen sich die Motorschwingungen auf den Rahmen. Das ist wahrscheinlich das Geräusch, was Sie hören. Besorgen Sie sich neue Motorlager (z.B. bei www.db-depot.de)! Nach dem Einbau werden Sie sich über den Geräuschkomfort wundern.....

Timo Storre fragt:

Hallo! Habe vor ca. 2 1/2 Monaten versehentlich destilliertes Wasser in das Hydrauliköl meines Audi 80 geschüttet...Natürlich habe ich es umgehend mehrmals auspumpen lassen und frisches Hydrauliköl aufgefüllt. Allerdings merke ich, wie es jetzt bei den niedrigen Temperaturen merkwürdige laute Geräusche beim Lenken macht, und das Lenken anfangs kurz schwer fällt... Wenn der Wagen warm ist, ist wieder alles normal. Habe Angst, dass es noch Wasserrückstände gibt, die beim Frieren die ganze Pumpe zerstören. Habe wie gesagt nach dem Missgeschick mind. 10 Mal ausgepumpt und frisch aufgefüllt. Blasen von der Emulsion waren auch nicht mehr zu erkennen. Was kann ich noch tun?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Eigentlich ist da kaum noch mehr möglich! Wie haben Sie den «gespült»? Ich hatte mal einen ähnlichen Fall bei einem Porsche 944 und habe bei laufendem Motor und abgeschraubtem Rücklauf fünf Liter Hydrauliköl durch das System gepumpt (das «alte» Öl lief in einen Kanister, das «neue» Öl habe ich ständig in den Vorratsbehälter gegossen. Erst war die Brühe recht milchig, wurde dann aber klar....). Danach waren keine Probleme mehr vorhanden.

Jörg Wiedemann fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, meine Frage hat nicht direkt etwas mit Problemen am Auto zu tun, ist aber für die Jahreszeit interessant. Ich habe mir zwei neue Winterreifen aufziehen lassen und wollte die neuen auf die Antriebsachse vorne haben. Der Mechaniker beim Reifenhändler sagte mir, dass die besseren Reifen immer auf der Hinterachse montiert sein sollten. Ist das richtig? Die «alten» Reifen haben auch noch 5 mm Profil. Habe jetzt hinten neue und vorne gebrauchte Winterreifen.
Mit freundlichen Grüßen Jörg Wiedemann
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Das ist fast ein Glaubensbekenntnis! Wenn ich mit den Fahrwerkspäpsten der Autoindustrie spreche, sagen alle : «...das kommt ganz darauf an...», nämlich auf das Fahrwerks-Layout, die Motorleistung, Antriebsart, etc. Die alten Fahrensmänner neigen ja immer zu Pauschalregeln, die sind so schön einfach! Ich rate zum Beispiel immer zu den «besseren» (besser profilierten) Reifen auf der Vorderachse! Vorne wird gelenkt, vorne benötigt man die Sicherheit gegen Aquaplaning und den für hinten nötigen Grip baut auch ein Reifen mit 5 mm Profil auf. Ich hätte die Reifen anders positioniert, bis mir jemand im Fahrversuch etwas anderes bewiesen hätte!

Carolin Ahrens fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich hoffe, Sie können mir weiter helfen, denn langsam bin ich echt am Verzweifeln! Es geht um meinen Polo 6N, Baujahr 97. Seit einem knappen halben Jahr gibt er beim Fahren ein heulendes Geräusch von sich, als ob irgendein Tier vorne im Motor sitzt! Ist aber nichts zu sehen, nachdem mein Auto dann in der Werkstatt war (brauchte einen neuen Zylinderkopf und der Marder war drin) meinte der Mechaniker das wäre nur der Keilriemen! Blöd ist jetzt nur, es ist ein neuer Keilriemen eingebaut und es ist noch lauter und stetiger geworden! Ein Bekannter von mir, ebenfalls Kfz-Mechaniker, kann mit dem Geräusch nichts anfangen! Mit meinem Vater habe ich auch noch einmal unter dem Auto gelegen, nix Lockeres gefunden, was pfeifen könnte etc. Nun muss ich morgens immer ca. 40 Minuten zur Arbeit fahren und das mit diesem Heulen ist echt nicht mehr auszuhalten! Ich hänge sehr an diesem Auto, da es mein erstes Eigenes ist! Ich hoffe sehr sie können mir weiterhelfen, denn ich weiß nicht weiter. Liebe Grüße! Caro
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Caro, versuchen Sie mit Hilfe Ihres Kfz-Mechaniker-Bekannten (oder vielleicht doch besser mit Papa!!) folgendes: Bauen Sie den Keilriemen ab und starten Sie den Motor. Dabei wird die Ladekontrolle nicht ausgehen, weil die Lichtmaschine steht. Dann fahren Sie eine kurze Runde (einmal um den Block) und horchen. Wenn Sie nichts hören, kommt das Geräusch von einem der durch den Riemen angetriebenen Aggregate (ich tippe auf das Lager der Lichtmaschine!). Fahren Sie nicht zu weit, sonst kocht der Motor (die Wasserpumpe pumpt ohne Keilriemen nämlich auch nicht...).

Ralph Hartung fragt:

Mein Panda1.0, G-Kat, Baujahr 1993, springt nicht an.
An der Pumpe am Tag lege ich 12 Volt an und die Pumpe surrt.
Am Stecker kommen aber nur 0,2 Volt an bei der Zündung. Suche deshalb einen Stromlaufplan des Panda . Da ich denke, dass es ein Kabelbruch sein kann. P.S.: Wo laufen die Kabel von Tankanzeige und Pumpe entlang? Gruß Ralph Hartung
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Ralph, das scheint mir ein defektes Benzinpumpenrelais zu sein! Leider gibt es im Internet keine Stromlaufpläne, weil die Hersteller die Rechte an diesen Informationen haben und diese natürlich eifersüchtig bewachen. Vielleicht geht es aber auch ohne Schaltplan und mit dem einfachen des Relais wieder vorwärts.....

Ronny Cissek fragt:

Ich fahre einen Passat 35i Kombi, Bj. 93, Benziner 1,8, 66 kW. Mein Problem ist, dass die Heizung nicht funktioniert. Die Motortemperatur erreicht optimale 90 Grad. Drinnen bleibt es kalt. Die Heizung wird nicht mal ansatzweise warm. Kann evtl. Luft im Wärmetauscher sein, bzw. eine Sicherung oder ein Widerstand? Bitte helfen sie mir, denn der Winter wird langsam immer kälter.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Das Problem tritt beim alten Passat auch öfter auf: Es liegt wahrscheinlich am Überdruckventil vor dem Heizungskühler. Wenn das in Stellung «offen» klemmt, geht das ganze warme Wasser schon vor dem Wärmetauscher wieder in den Rücklauf. Da kann es dann leider nicht warm werden....

Theo Luc fragt:

Meine Heizung beim Ford Mondeo, Bj.1995, wird nicht warm. Das Thermostat ist gewechselt worden.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hat Ihr Auto eine Klimaanlage? Wenn ja, könnte es das gleiche sein wie bei einem meiner Mondeos: Da hing eine Klappe der Belüftungsanlage. Ich habe seinerzeit die Klimaanlage ein paar mal zwischen High und Low hin und her geschaltet und dann war alles wieder ok. Ich habe dann bei Ford die Stellmotoren kalibrieren lassen, das ging noch auf Garantie. Letzten Endes war es ein Softwareproblem, das durch ein Update «gefixt» wurde. Ich erinnere mich, dass die Werkstatt nur durch eine TSI (technical service information) auf die Lösung kam.

Andrea Schlieder fragt:

Hallo Herr Kessler, seit kurzem fahre ich einen Renault Clio 1,2 RT, 40 kW, BJ 07/91, 155.000 Km, TÜV und AU neu. Beim Kauf stellte ich fest, dass der Wagen sehr lange zum Warmwerden braucht. Daraufhin wurde noch das Thermostat erneuert. Dennoch, geändert hat sich nichts. Die Temperaturanzeige hat insgesamt acht dickere Balken, von diesen erreicht der Wagen selbst bei Autobahnfahrten nur drei. Und die Heizungslüftung ist höchstens lauwarm. Bei laufendem Motor in der Werkstatthalle wird es warm (vielleicht nur gefühlt, weil es eh wärmer war) und Balken 4-5 werden erreicht. Sobald man fährt, geht es wieder auf 3 zurück. Nun wurde als Ursache der Wärmetauscher ins Gespräch gebracht - Teilekosten ca. 50 Euro?, Einbaukosten ca. 400?(Schluck!). Alternative: Kühlsystemreinigung- Erfolg?? Gibt es noch mehr Fehlerquellen und Reparaturalternativen? Gerade im Winter finde ich frieren im KFZ nicht gut. Ich bin auch gerne bereit, dass ein oder andere selbst zu zerlegen und auch ordnungsgemäß wieder zusammenzusetzen. Vielen Dank vorab. Gruß Andrea Schlieder
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hi Andrea, das ist bei alten Clios leider öfter mal der Fall! Kurzfristig bringt ein Wechsel des Kühlmittels (bitte das von Renault empfohlene Zeug verwenden!) eine Verbesserung. Die Kanäle des Heizungskühlers sind ziemlich eng. Durch falsches Kühlmittel oder nur «Wasser auffüllen» bildet sich ein dickflüssiger Schlamm, der sich im Heizungskühler sammelt. Ich hatte die gleichen Probleme vor einiger Zeit in einem 92er Clio. Mit einem neuen Heizungskühler konnte ich dann auch im tiefsten Winter im T-Shirt fahren.....

Sabrina Barlage fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich fahre einen Peugeot 106, Baujahr 06/1994, 44KW. Während der Fahrt nimmt der Wagen plötzlich kein Gas mehr an. Gelegentlich reicht es aus, (Autobahn 140 km/h) in den vierten Gang zu schalten. In der Regel muss ich den Wagen aber neu starten, er springt dann ohne Probleme wieder an. Das Problem häuft sich in der letzten Zeit, es kommt vor, dass es bei einer Strecke von zehn Kilometern fünf bis sechs Mal passiert, allerdings gibt es auch Tage oder Wochen, an denen nichts passiert. In der Werkstatt hat man keinen Fehler finden können, und natürlich hat er während einer Probefahrt diese Probleme auch nicht gehabt. Ich hoffe, Sie können mir einen Fehlerhinweis geben. Mit freundlichen Grüßen S. Barlage
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Sabrina, das hört sich sehr nach dem Drosselklappen- Potentiometer an. Leuchtet anlässlich solcher Situationen vielleicht auch die Motorkontroll-Leuchte (gelb) auf? Dann lässt sich der Defekt über den Fehlerspeicher (den der Kleine damals schon hatte!!) auslesen und meine Vermutung wird bestätigt (oder verworfen. Dann ist es etwas anderes, was dann aber auch klar sein dürfte…).

Herbert Teufel fragt:

Ich fahre einen Volvo V70/D5, Baujahr 5/2005, mit ca. 55.000 km. Seit ca. 1,5 Jahren knackt (fast schon ein Krachen) bei Kurven, Bodenwellen bzw. Lastwechsel die linke Vorderachse. Die Werkstatt konnte bis dato nichts feststellen. Mittlerweile ist dieses Geräusch wieder verstärkt wahrnehmbar. Gelenke, Querlenker, etc. scheinen in Ordnung zu sein. Vielleicht haben Sie einen Tipp, um diese störende Geräusch nachhaltig zu beseitigen. Mit freundlichen Grüßen Herbert Teufel
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Vielleicht sollten Sie mal die Werkstatt wechseln! Gerade Geräusche an der Vorderachse sind relativ charakteristisch und daher gut zu diagnostizieren. Krachen in Kurven kann von den Domlagern kommen, die nicht ohne weiteres durch eine Sichtprüfung zu kontrollieren sind.

Reinhold Schad fragt:

Bei meinem Ford Focus, Baujahr 2001, öffnet sich die Heckklappe selbstständig. Woran kann das liegen?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Soweit ich weiß, hat der Focus eine elektrische Heckklappen- Entriegelung. Ursache für das selbsttätige Öffnen kann ein Kabelbruch an der Heckklappe sein, ein Defekt am Schloss der Heckklappe oder ein defekter Schalter. Das Problem sollte sich aber mit ein paar Kontrollen einkreisen lassen (Sicherung ausbauen: Geht die Klappe immer noch auf? Dann ist es wahrscheinlich das Schloss…)

Enver fragt:

Hallo lieber Autopapst, seit gestern hat mein Ford Mondeo MK3, Bj. 2003 TDCI mit 130 PS ein Problem. Er zieht nicht mehr richtig und die Vorglühlampe blinkt. Was könnte das sein? Gruß, Enver
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Fast alles, Enver! Wenn die Vorglühlampe blinkt, solltest Du den Fehlerspeicher auslesen lassen. Dann wissen wir alle mehr und ich könnte Dir dann Tipps für die Reparatur geben. Vorher leider nicht…


Ingo fragt:

Hallo, bei unserem Renault Twingo, Bj. 1992, leuchtet beim zügigen Durchfahren von spitzen 90 Grad-Kurven parallel die Warnleuchte für den Batterieladestand und Kühlwasserstand kurz auf. Was ist denn das? Der Kühlwasserstand ist okay!!
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Vielleicht ein frei schwingendes Kabel im Motorraum, das beim Kurvenfahren Massekontakt bekommt? Ursache könnte auch ein Marderbiss sein… Ich tippe eher auf einen Kurzschluss / Wackelkontakt in den Signalleitungen als einen echten Defekt. Ein Autoelektriker findet den Kupferwurm sicher schnell…


Werner fragt:

Ich fahre einen Ford- Escort Turnier, Heizungskühler defekt. Ausgewechselt. Nach
2 Wochen wieder defekt. Ausgewechselt und Überdruckdeckel Ausgleichsbehälter ausgewechselt.
Nach 2 Wochen wieder defekt. Anscheinend zeitweise Überdruck im Kühlsystem. Wo ist die Ursache zu suchen?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Entweder in einer defekten Zylinderkopfdichtung oder in einem Zulieferer, der mangelhafte Wärmetauscher verkauft…. Ich tippe eher auf ein Problem mit der Dichtung. Das kann man ganz gut mit einem Messgerät messen, das den CO-Gehalt des Kühlwasers misst. Ist der zu hoch, ist die ZKD undicht und muß gewechselt werden. Wenn der CO-Gehalt o.k. ist, würde ich mal einen anderen Wärmetauscher-Hersteller probieren…


Marianne Thomas fragt:

Sehr geehrter Herr Kessler, wir haben uns gestern einen gebrauchten VW Golf III, GTI gekauft, im Fahrzeugbrief steht unter Datum der Erstzulassung 12.07.1994, im Brief weiter unten steht Datum der Erstzulassung 12.07.1991. Kann man feststellen, aus welchem Jahr der Golf wirklich stammt, der Händler hat ihn mit 1994 angepriesen, doch auch im Fahrzeugschein steht 1991. Danke im Voraus, Marianne Thomas
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Sie können anhand der Fahrgestellnummer das Modelljahr und (mit Hilfe eines VW-Händlers) sogar das genaue Herstellungsdatum des Autos ermitteln. Der Tag der Erstzulassung steht in den Fahrzeugpapieren. Bei Unstimmigkeiten über dieses Datum hilft das Kraftverkehrsamt weiter, aus dessen Datensätzen das Datum der Erstzulassung zweifelsfrei hervor gehen müsste. 1991 gab es noch keinen Golf 3 GTI… (der wurde erst im Januar 1993 vorgestellt!).

Ina Tulburg fragt:

Lieber Autopapst, vor nicht einmal fünf Jahren erwarb ich einen etwas über ein Jahr alten Nissan Patrol Y61 - meinen Traumwagen, weit über meinen Einkommensverhältnissen im Grunde, für den ich sehr hart gespart habe. Ich erhoffte mir eigentlich, mit diesem Auto sehr, sehr viele Jahre fahren zu dürfen, nun aber, durch die unsägliche Umweltdebatte der Plakettenpflicht für Autos, sehe ich mich dem Problem gegenüber gestellt, nur noch zwei Jahre in einer Umweltzone - und ich bin Bewohnerin einer solchen - mit diesem Auto fahren zu dürfen, da ich nur eine rote Plakette erhalte, bei Nachrüstung bislang auch nur eine gelbe. Wie sehen Sie die Tendenz, dass vielleicht betroffene Firmen, hier Nissan, an Filtersystemen arbeiten, um eine grüne Plakette auch für u. a. meinen Fahrzeugtypen zu ermöglichen für eine Umrüstung? Für Ihre Bemühungen im Voraus sehr herzlichen Dank und viele Grüße Ina Tulburg
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Liebe Ina, auf die Autohersteller bzw. -importeure würde ich in diesem Zusammenhang eher nicht bauen: Alles, was 2010 älter als 7-9 Jahre ist, ist für den Handel uninteressant (bei asiatischen Autos ist diese Zeitspanne noch kürzer…), weil man dort neue Autos absetzen will.
Ich sehe im Augenblick nur zwei Möglichkeiten, die diesem Wahnsinn die Spitze nehmen könnte: Die eine ist eine Entrümpelung des Zulassungsrechts, was den einfachen Einbau eines Schadstoffminderungssystems in jedes Auto ohne aufwendige Abgasgutachten ermöglicht. Die andere wäre die Einsicht der Politik, dass „Umweltplaketten“ (jedenfalls die im Moment gültigen!) die Umwelt etwa so entlasten wie ein Fliegenfänger die Zahl der Fliegen reduziert. Besser wäre es, der Zeit die Lösung zu hoher Schadstoffwerte im Abgas zu überlassen. Irgendwann geht schließlich fast jedes Auto mal den Weg alles irdischen und wird durch ein sauberes Vehikel ersetzt.
Der eigentliche Sinn von Umweltplaketten ist die Reduzierung des Individualverkehrs in Ballungsräumen (der sich aber um die „Bapperl“ wenig schert…). Die Politiker trauen sich nicht, entsprechende City-Maut-Lösungen einzuführen und gaukeln uns allen mit der Umweltplakette Tatkraft vor. Warum kann nicht endlich einmal die Wahrheit gesagt werden, damit man sich damit auseinander setzen kann? Ach so, da stehen ja Wahlen an! Das war es also….

Michael fragt:

Hallo Autopapst! Könnte einen Volvo 850 2.5 20V, 158.000 km fast geschenkt haben. Kleiner Haken, der hinterere Stoßfänger plus Verkleidung hängt durch einen Unfall runter, plus Klappe hat ein paar Kratzer. Weiß jetzt nicht so recht was ich machen soll, zumal Auto im April Tüv-fällig ist. Könnten Sie mir einen Rat geben?
Besten Dank im voraus.........
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Hallo Michael, unbedingt zugreifen! Wenn Du ihn nicht nimmst, nehme ich ihn....

Entweder lässt sich der hintere Stoßfänger wieder (mit neuen Befestigungselementen) befestigen, oder die Halter des Stoßfängers sind abgebrochen (Volvo und Kunststoff: Alles nur Splitter...). Dann müsste z. B. bei www.motoso.de nach einem Ersatzteil gesucht werden. Mit Glück gibt es das in der passenden Farbe. Höchstwahrscheinlich ist aber unter der Heckverkleidung noch etwas mehr krumm, sonst hätte die Heckklappe nichts ab bekommen. Jedenfalls ist bis April noch genügend Zeit, das Problem zu lösen (bzw. zu befestigen...). Ich würde das Beschriebene als rein optisches Problem einstufen. Wohl und wehe der Transaktion hängt an der betreuenden Werkstatt. Eine Volvo-Vertragswerkstatt scheidet da komplett aus....

Lukas Alexa fragt:

Ich habe einen Mercedes W123, Bj. 1980, Vergaser mit nachgerüstetem Wurm-Kat. Seit einiger Zeit habe ich nun folgendes Problem; bei kaltem Motor nimmt der Wagen nicht gleichmäßig Gas an und ruckelt ein wenig. Dies legt sich dann, wenn er warmgelaufen ist. Wenn ich dann bei warmgelaufenem Motor anhalte und die Drehzahl sowie der Öldruck abfallen, läuft der Motor unrund, wobei sich nach einiger Zeit der Leerlauf stabilisiert und der Motorlauf wieder einigermaßen gleichmäßig ist. Mein Boschdienst hat bereits die Ventile und den Vergaser eingestellt, die Verteilerkappe erneuert. Die Ventile sind vor einiger Zeit auf bleifreie Ventile (neue Ventilsitze) umgerüstet worden. Trotz aller Bemühungen und diverser Einstellungsversuche am Vergaser treten die o. g. Probleme immer wieder auf. Haben Sie eine Idee, woran es liegen könnte??? Vielen Dank Lukas Alexa
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Ein typisches Problem der Gleichdruckvergaser im W123 (welcher Motor ist da eingebaut? 2 Liter / 109 PS?) ist eine gerissene Vergasermembran. Die sitzt unter dem Oberteil des Vergasers mit der Einfüllschraube für das Dämpferöl (ATF, ist davon noch genug vorhanden?) und kostet als Ersatzteil ca. 10 Euro. Eine sehr schöne Beschreibung des Wechsels (und weiterer Stromberg-Spezialitäten) findest Du unter http://forumw123de.h1168362.serverkompetenz.net/faq/index.php?action=artikel&cat=1&id=57&artlang=de

Breier fragt:

Schönen guten Tag, habe erst vor kurzem meinen Führerschein bekommen und wollte jetzt mal fragen, ob es ein «Fahrfehler» oder ein Technischer Defekt ist. Und zwar habe ich von meinem Opa einen VW Passat Diesel, Baujahr 1992 mit 85 PS übernommen. Der Wagen stand längere Zeit (28.000 gelaufen, alle Inspektionen bei VW machen lassen) in einer Garage und wurde kaum bewegt. Das Problem ist, er nimmt das Gas nur sehr verzögert an, sprich das Gaspedal reagiert erst auf halbem Weg. Ein normales Beschleunigen ist ohne Ruckelei so gut wie nicht möglich. Nur wenn ich das Gas nicht wegnehme und die Kupplung schleifen lasse, geht es ohne ruckeln. Zudem kommt kaum Beschleunigung, wenn ich so bei 60 km/h im 3. Gang Vollgas gebe. Denke mal, bei 85 PS sollte man da schon etwas merken. Habe leider nicht so die Ahnung von Autos und hoffe, mir kann hier geholfen werden Danke im voraus
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Beim ersten Lesen konnte ich nicht genau deuten, wo das Problem liegt… Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, schlage ich folgendes Vorgehen vor: Suche Dir jemanden, der schon mal mit einem Diesel aus dieser Zeit gefahren ist, lass den mit dem Auto fahren und frag´ ihn nach seiner Meinung. Wenn der Motor noch nach dem Vorkammer-Prinzip arbeitet, ist seine Leistungsentfaltung eher gemächlich. Und die 85 PS (was ist das für ein Motor? Eigentlich müsste der 75 oder 90 PS haben…) reißen eben tatsächlich nicht so durch. Im Vergleich zu Deinem Fahrschulauto ist der alte Paserati eben eher eine Wanderdüne! Vielleicht musst Du Dich an Opas bestes Stück nur gewöhnen. Und dann wird daraus eine wunderbare Freundschaft….

Ingrid Bock fragt:

Ich habe vor einen 1/2 Jahr einen Audi A2 1.6 FSI gekauft. Er ist Top in Schuss, nur die Bremsscheiben hinten sind stark angerostet und rillig. Mein Vorbesitzer war ein älterer Herr und fuhr recht vorrausschauend. Bremsscheiben und Klötze habe ich schon gekauft. Was muß ich beim Wechsel beachten, da ich gehört habe, dass man beim Zurückdrücken des Kolbens diesen drehen muss. Ist das richtig und wie funktioniert das?
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
An der Hinterachse werden die Kolben der Bremszangen nicht gedrückt, sondern gedreht. Das hängt mit der Mechanik für die Feststellbremse zusammen. Eine Möglichkeit ist ein Innensechskant auf der Rückseite des Bremssattels, in den ein passender Schlüssel gesteckt wird. Mit diesem Schlüssel werden die Kolben «zurück gedreht». Das kann aber je nach Modelljahr auch anders ausgeführt sein. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie das Problem in den Griff bekommen, lassen Sie bitte die Finger davon!! Mit den Bremsen spaßt man nicht, Reparaturen sind nur etwas für Profis....

Michael fragt:

Hallo Andreas, ich fahre einen VW Polo 6N 1.0i, Bj.'97, 50 PS, Benziner, 102.000 km. Nach dem Anlassen dreht der Motor auf ca. 1300 U/min und bleibt auch auf der Drehzahl. Nach kurzer Fahrt und treten der Kupplung ist die Drehzahl immer noch so hoch, aber nach kurzem Antippen des Gaspedals geht die Drehzahl auf ca.900 U/min zurück. Das wiederholt sich immer wieder, bei jedem Stop! Was kann das sein? Mein Vater denkt an die Kaltstartautomatik(!?), da er auch raucht (weiß) und sehr viel Wasser spuckt! Danke für deine Antwort im Voraus. MFG Michael
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Der weiße Dampf und das Wasser ist eine Folge der gesunkenen Temperaturen und auch bei anderen Autos zu beobachten. Die unstete Leerlaudrehlzahl ist wahrscheinlich auf ein verschmutztes Leerlaufregel-Ventil zurück zu führen. Sie können es mit einer Reinigung versuchen (Bremsenreiniger!), meistens muss das gute Stück aber erneuert werden.

Rudolf Mattei fragt:

Hallo Herr Kessler, bei meinem Rover 75 2,5 Automatic muss ich alle 1000 Km ein bis 1,5 Liter Wasser nachfüllen. Die Werkstatt hat das Thermostat sowie Wasser im Öl untersucht. Es ist nichts zu finden. Haben Sie eine Lösung? Vielen Dank im Voraus.
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Das ist eine Menge, die eher auf eine lockere Schlauchschelle oder ein Minileck am Kühler hindeutet. Manchmal ist es auch nur eine undichte Verschraubung am Deckel des Ausgleichsbehälters, durch die unmerklich Dampf abpfeift. Suchen Sie nach Kalkablagerungen an Schlauchanschlüssen, das müsste auf die Spur des Lecks führen....

Sven Kaufmann fragt:

Hallo Herr Kessler, ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Mein Passat 35i, 2 Liter, Baujahr 1991, macht folgende Probleme.
Beim ersten Anlassen geht er fast immer wieder aus, dabei nimmt er auch kein Gas an. Beim zweiten Mal Anlassen läuft er dann ruhig im Stand. Wenn ich fahre hat er ,egal bei welchen Touren, kommt es zu einem abrupten Leistungsverlust. Doch so schnell, wie die Leistung weg ist, ist sie auch wieder da. Das ist dann so als würde ein Gummiseil an meinem Wagen sein und ich habe das Ende erreicht und dann lässt es einer los und er hat wieder volle Leistung. Habe die Kerzen, Kabel, Verteiler und Verteilerfinger schon gewechselt. Selbst den Luftmassenmesser habe ich schon getauscht. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Danke im Voraus Gruß Sven Kaufmann
Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Beschäftigen Sie sich mal mit der Kraftstoffversorgung! Das Relais der Benzinpumpe würde ich auf Verdacht wechseln, wenn das nichts hilft, denn Kraftstoff-Filter. Wenn der Passi dann immer noch zuckt, muss ein Spezialist Fördermenge und -druck der Benzinpumpe messen. Vielleicht ist die alte Dame nicht mehr so gut bei Kräften....

Siegfried Kühn fragt:

Sehr geehrter Autopapst, wenn ich die Leserfragen in Ihren Beiträgen lese, bin ich stets froh, wie zuverlässig und weitgehend ohne Macken mein Golf IV, TDI (einfacher TDI, nicht Pumpe-Düse) seine 60.000 km pro Jahr absolviert. Jetzt allerdings bei 250.000 km trat ein wohl seltener Fehler auf, von dem ich noch nie gehört hatte: Die Schwungscheibe war defekt; es hatte sich durch schlimmer werdendes schweres Schalten in hohen Drehzahlen und Ruckeln beim Anfahren bemerkbar gemacht. Die Kupplung war sogar noch relativ gut (bis auf das Drucklager), wurde aber auf Grund der Laufleistung komplett gewechselt. Die Reparatur war natürlich recht teuer. Ich muss noch bemerken, dass der Motor chip-getunt ist und vor allem deutlich mehr Drehmoment entwickelt (aber auch weniger verbraucht!). Da ich überwiegend Bundesstraße und Autobahn fahre, nutze ich das Drehmoment eher in hohen Gängen, was natürlich mehr Kraftübertragung für Kupplung und Schwungscheibe bedeutet.
Chiptuning ist ja recht verbreitet. Können Kupplung und Schwungscheibe darunter leiden? Gibt es dafür stärkere Schwungscheiben? (Dass es Sportkupplungen gibt, ist mir bekannt, aber an der Kupplung lag es offenbar nicht.) Ich will das Auto mindestens noch einmal so viele Kilometer fahren. (Das Chiptuning war bei 90 000 km erfolgt.) Für Ihre Mühe bereits jetzt ein großes „Danke“! Herzlich grüßt Siegfried Kühn


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Siegfried, die ZMS (Zweimassenschwungräder) der Diesel zerlegen sich tatsächlich bei fast jedem TDI (bei gechippten früher, bei normalen später…). Bei VW und den Zulieferern Sachs und LuK gibt es Reparaturkits zwischen 450 und 600 Euro, Einbaukosten gehen extra. Es handelt sich also um ein Problem, dass jeden TDIler irgend wann einmal ereilt. 250.000 km sind für ein Auto mit Chiptuning ein guter Wert, das spricht für Ihre Fahrweise…
Chiptuning ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite liefert es für wenig Geld deutlich mehr Power, auf der anderen Seite belastet es Motor und Antrieb eines Autos wesentlich stärker. Die Autohersteller führen langwierige Versuche durch, um sicherzustellen, das die Motoren auch eine hohe Laufleistung (soll 250.000 km) erreichen. Der TDI kann auch im Serientrimm 150 PS statt ursprünglich 115 PS haben. Dann hat er aber auch einen größeren Turbolader, einen verstärkten Ladeluftkühler, geänderte Kolben, eine leistungsfähigere Ölpumpe, verstärkte Pleuel, einen verstärkter Zylinderblock, einen anderen Grauguß, einen größeren Kühler, etc., etc. Wenn ein Hersteller bei dem derzeitigen enormen Kostendruck diesen Aufwand betreibt, um die Lebensdauer des Motors sicherstellen zu können, stellt sich die Frage nach der Lebensdauer eines Motors, der ohne diese Änderungen eine höhere Leistung bringen muß. Neben den Motorinnereien müssen Kupplung und Getriebe das höhere Drehmoment ebenfalls verkraften und unterliegen einem stärkeren Verschleiß. Unter dem Strich muß jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eines frühen Motorschadens eingehen möchte: Bei einem „gechippten“ Motor steigt die Wahrscheinlichkeit eines Motorschadens definitiv an.

Dirk fragt:

Hallo, bei meinem Renault Clio, Bj. 2002, 1.6 16V ist die Antriebswelle Vorne rechts getauscht worden! Dabei habe ich keine Original Renault Clio Antriebswelle verbaut, sondern das der Fehrgestellnummer entsprechende Zubehörteil! Meine Frage lautet: Die alte Antriebswelle wurde mittels Lagerbock am Getriebegehäuse gelagert, d.h, die Welle ging ab Getriebe nicht direkt an den Radantrieb, sondern über einen Lagerbock kugelgelagert an das Rad! Die Zubehörwelle sieht keine Zwischenlagerung vor. Sie geht direkt vom Getriebe an das Rad ohne zwischengelagert zu werden! Ich weiß jetzt nicht, ob Renault das generell geändert hat und die neuen Antriebswellen im Clio alle ohne Zwischenlager verbaut werden oder ob gerade dieses fehlende Lager dafür verantwortlich ist, dass das Auto nun bei Geschwindigkeiten ab 150 anfängt laut zu werden. Ich weiß, eine etwas spezifische Frage, aber vielleicht wissen Sie Rat!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn das Stützlager nicht mit eingebaut ist, kann die recht lange rechte Antriebswelle bei höheren Geschwindigkeiten in Schwingungen geraten, die die Welle letztlich zerstören. Wenn schon kein Stützlager eingebaut ist, würde ich wenigstens ein Tilgergewicht an die Welle schrauben (eine Art Auswuchtgewicht). Es ist übrigens denkbar, dass das Zwischenlager im Zuge von Rationalisierungen eingespart worden ist. Genaues kann eigentlich nur ein Renaulthändler sagen, wenn er die Fahrgestellnummer mit seinem Ersatzteilkatalog vergleicht….

Günter Heße fragt:

Hallo, habe einen VW Passat 35i, 2,0 l von 10.1992. Seit kurzer Zeit habe ich folgendes Problem: Manchmal springt mein Wagen morgens nicht an. Der Anlasser dreht sich, aber mehr nicht. nach mehrmaligen Startversuchen springt er dann wieder an und läuft als wenn nichts gewesen wäre. Habe also mal eine Zündkerze gegen Masse gehalten, Zündfunke ist da. Habe noch den Benzindruckgeber getauscht, half aber auch nichts.
Mit freundlichen Grüßen, Günter


Autopapst Andreas Kessler antwortet:


Versuch doch mal, das Auto mit einem neuen Zünd-Anlassschalter zu starten! Das ist der Schaltereinsatz im Lenkschloss, der einzeln für etwa 30 Euro beim VW-Ersatzteilhändler zu bekommen ist. Das Teil muss dann nur auf den Kabelbaum des Lenkschlosses gesteckt werden. Gestartet wird dann mit einem Schraubendreher. Wenn das klappt, muss das Ding in den Sperrblock des Lenkschlosses eingebaut werden, was recht fummelig ist. Dieser Defekt tritt bei fast allen alten VWs früher oder später einmal auf…

K. Miatke:

Sehr geehrter Herr Keßler, bitte helfen Sie mir. Ich fahre einen Nissan Primera 1,8, 85 kW, Kaufdatum 25.09.2007, 2 Jahre alt. Beim Kalt- oder Warmstart springt er nicht an, sondern dreht voll durch. Nun meine Frage, kann es an den Zündkabeln, Kerzen oder Benzinpumpe liegen. Die Werkstatt kann laut Diagnosegerät nichts finden. Ich hoffe auf eine wirkungsvolle Antwort von Ihnen. Recht Vielen Dank für Ihre Bemühung. K. Miatke.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Miatke, wenn der Wagen erst 2 Jahre alt ist, hat er ja noch die Nissan-Werksgarantie! Warum quälen Sie sich mit der Lösung des Problems herum, wenn die Spezialisten im Nissan-Autohaus doch speziell für diese Fälle geschult wurden? Ich vermute als Ursache der Startprobleme einen defekten Magnetschalter des Anlassers, der das Ritzel des Starters nicht ins Schwungrad des Motors einrückt und den Anlassen deshalb nur „leer“ durchdrehen lässt. Wenn diese Vermutung Ihr Problem beschreibt, dürfte die Reparatur in der Werkstatt nur noch eine Fingerübung sein (und für Sie ja glücklicherweise ohne Kosten…)

D.Plötner fragt:

Sehr geehrter Herr Keßler, überall gibt es Tipps zum Thema «Spritsparen», die auch alle sehr hilfreich sein können, ABER: leider sind diese Ratschläge immer nur für Autos mit Schaltgetriebe. Ich fahre einen alten Golf Variant, Baujahr 1994, mit Automatikgetriebe, welcher enorm viel Sprit verbraucht. Gibt es auch für mich einige Hinweise, mit denen ich diesen hohen Verbrauch reduzieren kann?? Es wäre super, wenn sie mir da weiterhelfen könnten. Vielen Dank für Ihre Mühe. Freundliche Grüße, D.Plötner.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Plötner, eigentlich kann ich Ihnen nur eins raten: Verkaufen Sie Ihr Auto und suchen Sie sich etwas moderneres! Die alte 4-Gang-Automatik hatte zwar schon eine Wandlerüberbrückung und eine elektronische Steuerung, hat aber gerade bei Kurzstreckenbetrieb enorm zusätzlich am Tank gesaugt (bildlich gesprochen…). Für sparsames Fahren ist die Automatik im Golf 3 nicht oder nur schlecht geeignet.

Winfried Rother fragt:

Werter Herr Keßler, ich fahre einen Skoda Octavia, 92 kW, 1,8 5-Ga, Baujahr 1998, Km-Stand 124. 000. Seit dem Sommer habe ich folgendes Problem: Immer wenn ich eine konstante Geschwindigkeit fahre, fängt der Motor nach einer Weile an, an Leistung zu verlieren. Ich kann dann auch nicht beschleunigen. Wenn ich kurz das Bein vom Gas genommen habe, kann ich wieder beschleunigen. Aus irgend einem Grund wird offensichtlich die Benzinzufuhr reduziert. Die Werkstatt hat bisher die Ursache nicht gefunden, da ach kein Fehler ausgedruckt wird. Ich hatte heut auch mal Spiritus in den Tank dazugefüllt, um eventuell vorhandenes Wasser zu binden, ohne Erfolg. Können Sie mir einen Tipp geben? Ich bedanke mich im voraus! Mit freundlichen Grüssen, Winfried Rother

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist das Erbübel aller Motoren aus dem VW-Konzern und heißt LMM (Luftmassenmesser). Der Sensor sitzt im Ansaugtrakt und liefert der Einspritzelektronik Daten, die diese für eine perfekte Gemischzusammensetzung benötigt. Das Ersatzteil kostet etwa 75 Euro und ist in 10 Minuten montiert. Komischerweise werden LMM-Fehler nicht im Fehlerspeicher abgelegt; da braucht der Mechatroniker eben etwas „Bauchgefühl“ und Erfahrung….

Gerda Schulz fragt:

Hallo Herr Andreas Kessler, ich war mit meinem BMW 520i, Baujahr 04/2004 sehr zufrieden. Am 28.11.2007 brannte das Fahrzeug im Car Port vor unserem Haus aus. - Totalschaden. Am 26.11.2007 hatte ich den PKW um 17.30 Uhr abgestellt. Das Fahrzeug wurde nicht mehr gefahren. Am 28.11.2007 gegen 20.00 Uhr gab es zwei kurze Knallgeräusche und der PKW brannte. Fremdeinwirkung wurde vor Ort durch Polizei und Feuerwehr ausgeschlossen. Der Sachverständige der Versicherung stellte in seinem Gutachten zum Schadenshergang fest: Zitat: An dem besichtigten Fahrzeug wurden Brandspuren festgestellt, die gemäß AKB § 12 als Feuer, das ohne bestimmungsmäßigen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und sich aus eigener Kraft ausgebreitet hat, einzuordnen sind. Die Ursache für den Brand konnte eindeutig festgestellt werden: Kurzschluss in Verbindung mit der Kraftstoffleitung im Bereich vorn links vor der Motortrennwand. Mir ist nicht erklärlich, wie es zu diesem Kurzschluss kommen konnte, obwohl mir die Grundlagen der „einleitrigen“ Autoelektrik bekannt sind. Es müssen doch einige Ampere bei ausgeschalteter Zündung geflossen sein. Sie finden sicher eine Erklärung. Mit freundlichen Grüßen, Gerda Schulz

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Frau Schulz, es kommt bei einer Entzündung weniger auf die elektrische Stromstärke an als vielmehr auf das Vorhandensein eines zündfähigen Gemisches und einer Zündquelle an. Denkbar ist beispielsweise ein Marder, der in dem im Gutachten genannten Bereich erst ein Leck in eine Kraftstoffleitung gebissen und dann an der Verkabelung genagt hat. Wenn eine blanke Plusleitung an die Karosseriemasse schlägt, entsteht beinahe zwangsläufig ein Funken. Und dieser Funke springt dann womöglich über in den Bereich des zündfähigen Gemisches. Der Rest ist Rauch und Gestank….Das ist natürlich nur eine mögliche Erklärung. Die Batterie dürfte wohl als Zündquelle ausfallen, weil die im Kofferraum (oder unter der Rückbank??) sitzt und darum zu weit entfernt ist. Ich hoffe, dass Auto war gegen Brand versichert und die Entschädigung der Versicherung war so hoch, dass der Schaden abgedeckt ist. Jedenfalls wünsche ich für die Zukunft einen weniger „heißen Ofen“ als Auto!

Kerstin Bücke fragt:

Guten Tag Herr Keßler, interessiert verfolge ich Ihre Fragen/Antworten in der Netzeitung. Leider war mein Autoproblem bisher nicht vertreten, daher nun meine Anfrage. Ich erwarb am 02.07.2007 einen neuen BMW 116i (5-Türer), 85 kW, Hubraum 1596 ccm, Benziner. Nach etwa 14 Tagen das erste Startproblem beim Betätigen des Startknopfes; nichts ging. Ich beobachtete dies einige Zeit. Besser wurde es bis heute nicht. Nachdem ich den Zündschlüssel einschiebe, die Kupplung bis Anschlag durchtrete und auf den Startknopf drücke, sollte der Wagen eigentlich anspringen- in 2 von 5 Fällen tut er dies. Ich warte dann meistens einige Zeit, entferne den Zündschlüssel, laufe um meinen edlen Flitzer
und versuche mein Glück erneut, oft mit Erfolg. Da ich mit dieser Art des Startens allerdings sehr unzufrieden bin, suchte ich im August meine BMW-Fachwerkstatt auf und bat um Fehlersuche. Man fand keinen technischen Mangel, auch der Fehlerspeicher ergab nichts. Das Startproblem konnte ebenfalls nicht nachvollzogen werden. Ist es personenbezogen? Dieser Frage ging ich nach und siehe, auch männliche Nutzer hatten diese Schwierigkeiten. Mir fiel auf, dass bei regnerischem Wetter (viel Feuchtigkeit) mein Problem häufiger auftritt. Hinzu kommt auch der enorm hohe Benzinverbrauch, im Schnitt 9-10 l bei Stadtfahrten ohne Klimaanlage (auch bei Langstrecken wird es nicht geringer, im Schnitt 130-150 km/h), den mir die Werkstatt auch bestätigte, aber der Meinung ist, das Fahrzeug sei noch nicht eingefahren, da ich erst ca. 2600 km gefahren bin. Dies sei bei einem Km-Stand von 5000 erneut zu prüfen. Sollte sich der Sachverhalt nicht gebessert haben, werde man einen Spezialisten aus München hinzuziehen. Meine Garantie/Gewähr läuft aber. Ich bin mit meiner Geduld am Ende. Den Glauben an «deutsche Wertarbeit» habe ich fast schon verloren. Welchen Rat haben Sie für mich bzw. die «Jungs» bei BMW? Hängen beide Probleme zusammen? Herzlichen Dank schon heute. Freundliche Grüße, Kerstin Bücke.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Kerstin, was ist das nur für ein „Chi-Chi-Kram“: Der Startknopf! Eine weitere Problemquelle, die Ihnen die „Freude am Fahren“ verdirbt. Ich glaube auch nicht an Fahrerursachen bei den Startproblemen, eher an ein Problem mit der Wegfahrsperre. Im „Schlüssel“ ist ein sogenannter Transponder (ein kleiner Magnet), dessen Feld mit einer Spule in der Nähe des „Zündschlosses“ kommunizieren muss. Wenn das nicht exakt so klappt, wie im Wegfahrsperrenprogramm vorgesehen, springt der Hobel nicht an. Diese Lesespule könnte die Ursache sein, lassen Sie den (oder die) Schlüssel neu „anlernen“ bzw. die Lesespule austauschen. Der Kraftstoffverbrauch kann in der Tat noch auf die nicht völlig abgeschlossene Einfahrphase zurück zu führen sein. Oder auf Fahrerursachen ( ;-) ). Lassen Sie doch mal auf einer längeren Fahrt einen anderen Fahrer (oder eine Fahrerin..) ans Steuer. Wenn der dabei weniger Sprit verbrennt, könnte ein Sprit-Spar-Training etwas bringen (das mache ich einmal im Jahr!!)

Claus und Gudrun Trägner fragen:

Guten Tag Herr Keßler - Autopapst laut NZ!, Ich wende mich an Sie, weil ich mir keinen anderen Rat weiß, d. h. meiner Werkstatt geht es ebenso. Als Zweitwagen fahren wir einen Lancia 840, Schlüsselnummer 010226 4001 091007. 1. Dieses Auto ist Baujahr 1997 und hat ein Automatikgetriebe. Im Großen und Ganzen sind wir, meine Frau und ich, mit diesem PKW sehr zufrieden. Er ist ein echtes Frauenauto und verbraucht trotz Automatikgetriebe bei sinnlicher Fahrweise ca. 6,5 Liter Benzin. Aber das ist nicht das Problem, dass Automatikgetriebe macht uns Sorgen. Bitte nicht schmunzeln, aber was ich Ihnen jetzt schildere entspricht den Tatsachen. Plötzlich ohne Vorwarnung schaltete das Getriebe im kalten Zustand nicht mehr hoch. Das Fahrzeug muss erst ca. 3 - 5 Minuten gefahren werden (da dreht der Motor bei ca. 30 km/h bis auf 5000 U/min.), dann anhalten, ausschalten, neu starten und es fährt wie immer, ohne jegliche Probleme. Von Seiten meiner Werkstatt erfolgte der Wechsel des Ölfilters und des Getriebeöls (satte 140,00 €), aber ohne Erfolg. Die Schaltung «spinnt» weiter wie vorher. Komisch ist auch, dass das Auto nach erfolgter Fahrt abgestellt werden kann und in einer Stunde bei den jetzigen Temperaturen wieder ganz normal fährt. Gut, das Öl wird nicht richtig abgekühlt sein, aber was ist die Ursache? Beim Öffnen des Getriebes hat meine Werkstatt keine mechanischen Fehler oder Abrieb von Metall festgestellt. Nach deren Aussage können sie nichts mehr machen, dass Getriebe muss raus.Jetzt ist der Autopapst gefragt. Herr Keßler, können Sie sich darauf einen Reim machen ? Wenn ja, dann sind Sie doch bitte so nett und antworten mir. Mit freundlichen Grüßen und der Hoffnung auf eine Antwort, Claus und Gudrun Trägner aus Calau.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Trägners, das hört sich sehr nach einem Software-Problem der Getriebesteuerung an! Lassen Sie sich bei einem Lancia-Händler zuerst das Getriebesteuergerät auslesen, um die Software-Version zu ermitteln. Höchstwahrscheinlich gibt es ein „Up-Date“, das der Händler dann „aufspielen“ sollte. Die Kosten dürften in der Gegend von 150 Euro liegen (ich hatte gerade einen ähnlichen Fall mit dem Auto meiner Schwiegermutter, die danach mit dem neuen Programm in der Schaltbox wieder ein glücklicher Mensch war…)

Renate Brockfeld fragt:

Ich bin restlos empört, wie der Katalysator meines Ford Fiesta, Baujahr 2004, kaputt sein kann, obwohl ich alle Service-und Wartungstermine wahrgenommen habe! Ist so etwas normal? Vielen Dank für eine Antwort von Ihnen! Renate Brockfeld

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Renate, das ist natürlich nicht normal! Ist die Diagnose belastbar (liegt also kein Irrtum vor?) Dann würde ich mich nicht scheuen, einen Kulanzantrag bei Ford zu stellen (fallen Sie den Kundendienstleuten in Ihrem betreuenden Ford-Autohaus ein bisschen auf die Nerven…) Immerhin sind Sie treuer Inspektionskunde, der viel Geld in die Firma getragen hat! Das kann sich jetzt ruhig mal etwas auszahlen… Ein Katalysator hält (wenn er nicht durch Aufsetzer mechanisch zerstört wurde….) in der Regel etwa 160.000 km (das entspricht 100.000 Meilen, darauf sind die Dinger ausgelegt). Ich schätze, Sie haben erst 40.000 km runter, das spricht ja für sich. Defekte an der Einspritzung hätten bei den Inspektionen auffallen müssen, ich tippe also auf einen Qualitäts-Mangel.

Günter Schüppel fragt:

Guten Tag werter Herr Andreas Keßler, für Ihre interessante Rubrik hier mal eine Frage: Wie kann ich als Kunde beim Händler Leichtlaufreifen und rollwiderstandsoptimierte Reifen unterscheiden? Gibt es da auch preisliche Unterschiede? Welcher Hersteller wäre zum Beispiel für die Dimension 225/50R17 94W empfehlenswert? Herzlichen Dank vorab für Ihre Antwort und schöne Grüße. Günter Schüppel

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

(Sommer-)Leichtlaufreifen dürfen höchstens einen Cr-Wert (Cr = Rollwiderstandskoeffizient in %) von 1,1 haben. Rollwiderstandsoptimierte Reifen liegen darüber und „normale“ Reifen noch etwas höher als die rollwiderstandsoptimierten. Der Cr-Wert ist in den technischen Daten der jeweiligen Reifen zu finden. Leichtlaufreifen machen sich übrigens besonders im Stadtverkehr bemerkbar, bei höheren Geschwindigkeit sind die anderen Fahrwiderstände des Autos dominanter. Die von Ihnen gesuchte Dimension ordne ich einem recht potenten Fahrzeug zu, aber welches ist es wirklich? Heck- oder Frontriebler? Motorleistung? Einsatzzweck? All´ das spielt bei der Reifenwahl eine Rolle und sollte vorher bekannt sein. Ich kann also leider keine Empfehlung aussprechen…

Rita Zäbe fragt:


Hallo Herr Keßler, seit dem 08.11.2002 fahre ich meinen Renault Clio Expression 1.4 16 V Automatic. Der jetzige Km-Stand liegt bei rd. 44.800. Im Dezember 2004 musste die erste Zündspule gewechselt werden, die nächste im April 2006, dann im Oktober 2006 und vor einer Woche wiederum 2 Stück. Die Renault-Werkstatt spricht von einem allgemeinen Problem mit den Zündspulen bei Renault. Es kann ja wohl nicht sein, dass mit schöner Regelmäßigkeit die Zündspulen durchknallen. Inzwischen bin ich zu einer freien Werkstatt gewechselt, die die letzten 2 Zündspulen von einem anderen Hersteller eingebaut hat.
Was kann hier die Ursache sein, wissen Sie eine Lösung für das Problem? Vielen Dank im Voraus, Rita Zäbe


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Frau Zäbe, die Zündspulen des anderen Herstellers hätten die Renault-Jungs schon längst in Ihren Clio einbauen sollen! Dass die Spulen von Renault absoluter Murks sind, ist inzwischen überall bekannt (auch in Renault-Werkstätten!). Aber wahrscheinlich verdient man an Orginal-Ersatzteilen (die ja immer weitaus bessere Qualität haben als alle anderen Ersatzteile aus dem Zubehör…) mehr als an preiswerteren „after-market“-Teilen. Beschließen Sie das Thema! Mit den Zubehör-Spulen dürfte in Zukunft in diesem Bereich Ruhe herrschen….

Frage von Gabriele

Hallo Herr Kessler. Ich habe einen Audi 80, Baujahr 92. Das Auto springt sofort an und fährt auch ruhig. Nach einiger Zeit - ca. sieben Kilometer - kommt er ins Stottern und geht aus. Man muss fünf Minuten warten. Dann kann man wieder eine Weile weiterfahren, als wäre nichts gewesen. Können Sie mir einen Rat geben?

Autopast Andreas Kessler antwortet:

Ist das ein Vergaser-Motor? Dann dürfte das Problem am Kraftstoffnachschub liegen: Der Motor läuft immer nur so lange, bis der Sprit aus geht. Das kann der Kraftstoffpumpe, am Benzinfilter oder auch an einer fehlerhaften Belüftung des Tanks liegen. Versuchen Sie mal, ein Stück mit offenem Tankdeckel zu fahren. Wenn es dann besser ist, reicht oft schon ein quer durch den Tankdeckel gebohrtes Loch….. Leider ist die Ferndiagnose hier besonders schwierig ;-)

Frage von Peter und Christel Nold:

Hallo Herr Kessler, unser Wohnmobil Fiat Ducato, 70 kW, Turbodiesel, Baujahr 1993, ca.112.000 Kilometer, springt immer an und läuft wie ein Uhrwerk. Nur ein Problem gibt es die letzten Jahre immer im Sommerurlaub: Nach langen Strecken, immer wenn der Motor warm bzw. heiß ist, kommt es vor, dass er manchmal nach kurzen Pausen einfach kein Gas annimmt. An einer Tankstelle oder auf einem Campingplatz werde ich jedes Jahr zwei bis drei Mal damit konfrontiert.

Autopast Andreas Kessler antwortet:

Wenn das wirklich nur bei kurzen Stopps zum Problem wird, tippe ich auf Stauwärme bzw. zu heiße Luft aus dem Ladeluftkühler, der die Ansaugluftregelung (LMM!!) durcheinander bringt. Versuchen Sie es beim nächsten Mal mit einem Wasserzerstäuber, mit dem Sie Wasser auf den Ladeluftkühler sprühen. Die durch die Verdunstung abfließende Wärme sollte den Ladeluftkühler wieder zu dem machen, was er eigentlich ist: Ein Kühler für die (Ansaug-)Ladeluft.

Frage von Lisa Reinelt:

Hallo, sehr geehrter Autopapst! Bei meinem Golf 3, 2,0 Liter, 85 kW, Baujahr 1996, habe ich ein großes Problem. Beim Rückwärtsfahren unter Last sprang immer der R-Gang mit einem Knall bzw. lauten Schlag raus. Jetzt vor kurzem reicht einfaches Rückwärtsfahren ohne viel Gas zu geben und der Rückwärtsgang geht einfach so raus. Was kann man machen. Besten Dank im voraus

Autopast Andreas Kessler antwortet:

Hallo Lisa, das dürfte ein Lagerschaden im Getriebe sein, verursacht durch zu wenig Getriebeöl. Gerade bei älteren Autos sickert im Laufe der Jahre der schmierende Saft aus der Schaltbox in geringen Dosen nach außen. Da es keinen Peilstab für das Getriebeöl gibt, passiert das völlig unbemerkt, bis eben eine oder mehrere Schaltstufen unter Last heraus springen. Wenn das der Fall ist, dürfte die einfachste Lösung die Suche nach einem gebrauchten Getriebe sein. Fündig wird man beim gut sortierten und seriösen Gebrauchtteilehandel oder auch bei E-Bay. Eine Reparatur des Getriebeschadens ist in der Regel zu teuer…

Frage von Markus:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Golf IV 1,6 Benziner, Baujahr 2000. Seit Kurzem habe ich das Problem, dass beim Beschleunigen zwischen 1500 und 2000 Umdrehungen das Auto zittert. Die Zündkerzen sind neu, laut Diagnosegerät in der Werkstatt keine steuertechnischen Probleme. In der Werkstatt hat man mir gesagt ich soll meinen Luft- und Benzinfilter tauschen, bringt das wirklich was - wäre in dem Fall der Ruckeln nicht immer? Im Moment ist das Ruckeln im 1.- 2.- und 3.-Gang genau ab 2000 Umdrehungen weg. Was könnte es sein?

Autopast Andreas Kessler antwortet:

Das ist zu 99 Prozent die Drosselklappe. Nach einer Reinigung ist das Ruckeln für ca. 50.000km weg. Dann fängt das Spiel wieder von vorne an...

Frage von Christian:

Hallo, ich habe folgendes Problem mit meinem Passat Variant aus dem Jahre 1994. Die 1,8 Liter-Maschine mit 66 kW
springt - wenn sie kalt ist - relativ gut an. Aber sobald das Aggregat warm ist, muss ich bestimmt lange Zeit drehen, Gaswechsel vornehmen e.t.c, damit er dann mit Glück und Segen anspringt. Aber Benzin bekommt er eingespritzt und auch wenn man ihn direkt füttert mit z. b Startpilot, wird es nicht besser. Was kann dass sein?


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hört sich sehr nach einem defekten Motortemperaturfühler an. Der gauckelt dem Rechner wahrscheinlich ständig klirrende Kälte vor, weshalb das Benzin/Luftgemisch ständig viel zu fett ist. Der Wechsel ist Minutensache und nicht teuer. Alles klar?

Frage von Anna:

Hallo, ich fahre einen VW Golf III, Baujahr 93. In letzter Zeit gibt er brummende/röhrende Geräusche von sich, die manchmal total laut sind, manchmal fast weg. Zweimal ist er auch nicht angesprungen. An was könnte das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ganz typisch sind beim Golf 3 gerissene Ansaugflansche zwischen dem Saugrohr und der Einspritzung. Oft ist das Ding fast völlig durch, man könnte die Einspritzung fast ohne Werkzeug aus dem Auto nehmen....

Frage von Helmut Meyer:

Bei meinem Chrysler Voyager GS 2,5TD steigt die Termperatur - auch unter geringer Last bei 3.000 Umdrehungen und 150 km/h - trotz ausreichender Kühlflüssigkeit erheblich. Irgendwann sinkt es wieder, um danach wieder anzusteigen. Was ist zu tun, wenn der Sommer kommt - wird das teuer? Vorab bereits danke Helmut Meyer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Es könnte teuer werden, wenn der Zylinderkopf einen Riss hat oder (nicht ganz so teuer) die Zylinderkopfdichtung durch ist. Vielleicht reicht aber auch zunächst ein neues Kühlwasserthermostat (würde ich als erstes wechseln, man sollte immer mit dem billigsten anfangen). Oder Sie entlüften das System und füllen neues Kühlmittel nach.....

Frage von Thomas Retterath:

Kann ich den Trockner der Klimaanlage selber wechseln? D. h. an die drei Schlauchanschlüsse eine Schlauchquetschklemme setzen, Trockner raus, neuen rein und fertig? Mit freundlichen Grüßen Thomas R.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Grundsätzlich geht das so, wie Sie beschrieben haben. Leider würde dabei aber das ganze Kältemittel entfleuchen und Sie müssten doch zum Spezialisten. Darum können Sie den Trockner auch gleich dort wechseln lassen.....