Autopapst Andreas Kessler antwortet

Andreas Kessler © Foto: privat

Sie haben Probleme mit Ihrem Auto. Kein Problem. Autopapst Andreas Kessler beantwortet in der Autogazette Ihre Fragen. Nennen Sie uns Ihr Problem unter Angabe der Marke, Modell, PS, Baujahr, Getriebe, KM-Leistung, Benziner oder Diesel. Benutzen Sie die untenstehende Eingabemaske für Ihre Frage. Aufgrund der Vielzahl der Anfragen können wir leider nicht garantieren, dass jede Frage beantwortet wird.

Frage von Andreas Jenning:

Hallo, und einen schönen guten Tag! Ich bin begeisterter Radio1-Hörer und sonntags besonders gerne die Sonntagsfahrer leider ist es nicht so einfach zur Audienz vorgelassen zu werden. Deshalb meine Frage. Mazda 323 F, Baujahr 98, 1498 Kubikzentimeter. Ruckt manchmal im unteren Drehzahlbereich oder auch beim Anfahren.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Namensvetter, ich tippe hier auf einen schwächelnden Hall-Geber im Verteiler. Es können allerdings (wie bei allen Rucklern) noch etwa 21 andere Möglichkeiten in Frage kommen. Als Basis würde ich immer mit der 3-K-Lösung starten (Kerzen, Kabel, Kappe), um eine Basis für die Diagnose zu haben. Sorry, mehr kann ich im Augenblick nicht sagen. Andreas Kessler

Frage von Herrn Müller:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich hätte gern einen Tipp. Mein AudiA4 1,8T, Bj. 1/2003, 120kW, ist etwas anzugsschwach aus dem Stand und bei Motordrehzahlen unter 1800 U/min. Verbrauch im hauptsächlich Stadtbetrieb 9,3 l/100km, keine Fehler im Speicher, sonst keine Probleme. Was kann man tun? Mit freundlichen Grüßen H. Müller

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Müller, der Mensch gewöhnt sich an alles, auch an die Leistung seines Autos! Ich kann den Anzug meines Sechszylinders auch erst dann wieder richtig schätzen, wenn ich mal ein paar Tage im Kleinwagen unterwegs war. Zum besseren Vergleich empfehle ich bei solchen Problemen immer, mal eine Fahrt mit einem anderen Exemplar des selbst bewegten Modells zu machen. Wenn das dann viel besser anzieht, ist Handlungsbedarf gegeben. In Ihrem Fall glaube ich nämlich nicht an ein technisches, eher an ein Gewöhnungs-Problem. Andreas Kessler

Frage von Katharina von Stahl:

Mein Renault Megane 1.6 Automatik ist jetzt innerhalb von 8 Tagen das 3 mal in die Werkstatt gekommen. Ursprünglich musste ein Elektronikteil für die Steuerung des Automatikgetriebes ausgewechselt werden. Seit dem dies geschehen ist, bleibt der Wagen bei jeder unpassenden Gelegenheit stehen, lässt sich lange Zeit nicht mehr starten oder aber die Drehzahl geht unerklärlich in die Höhe. Bei einer Verringerung der Geschwindigkeit (auch auf der Autobahn) verschluckt der Wagen sich ständig, das Getriebe schaltet überhaupt nicht mehr. Die Werkstatt hat bisher einen O-Ring ausgewechselt, der wohl undicht war. Trotz dieses Auswechselns blieben die bis zur ersten Reparatur nicht vorhandenen Motorstörungen erhalten. Die Störungen treten auf, ob der Motor nun kalt oder warm ist. Es kann genauso gut sein, dass der Wagen einen ganzen Nachmittag ganz normal fährt und am nächsten Morgen schon beim Starten rumspinnt. Was kann hier Schuld sein? Die Werkstatt tappt bisher auch im Dunkeln und ich brauche den Wagen täglich. Mit freundlichen Grüßen Katharina von Stahl

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Katharina, das ist ein Problem, dass ich aus der Ferne nicht lösen kann! Ob es tatsächlich ein bislang nicht reparierter Fehler oder eine Fehlfunktion nach einer «Fehlleistung» der Werkstatt ist, kann ich nicht beurteilen. Ich würde mich allerdings auf die formale Seite stellen und den Jungs das Auto wieder in die Halle stellen. In der Zeit, in der sie dann in Ruhe nach der Ursache suchen, fährst Du mit einem Werkstatt-Ersatzwagen. Immerhin ist die erste Reparatur ja wohl inzwischen bezahlt und ein Problem aufgetreten, welches vorher nicht da war. Im Zweifel beschleunigt ein Kontakt zur Schiedsstelle der zuständigen Kfz-Innung das ganze sehr deutlich. Andreas Kessler.