Toyota startet elektrisches Carsharing

Erstmals außerhalb Japans

70 Toyota COMS (li.) und i-Road sind demnächst in Grenoble unterwegs.
70 Toyota COMS (li.) und i-Road sind demnächst in Grenoble unterwegs. © Toyota

Toyota startet erstmals außerhalb von der Heimat ein Carsharing-Angebot mit Elektrofahrzeugen. Insgesamt 70 i-Roads und COMS können in den kommenden drei Jahren in Grenoble gemietet werden.

Toyota steigt erstmals außerhalb von Japan in das elektrische Carsharing ein. Im Oktober startet in der französischen Stadt Grenoble ein auf drei Jahre angelegtes Projekt mit insgesamt 70 elektrisch betriebenen Toyota-Fahrzeugen. "Wir haben den Mut, Neues zu wagen. Durch unsere Partnerschaft mit Toyota, EDF und Citélib haben wir die außergewöhnliche Gelegenheit, drei Jahre lang exklusiv in Europa eine neue Form der Mobilität zu erproben, die nicht nur innovativ ist, sondern auch wirtschaftlich und umweltverträglich", sagt Christophe Ferrari, Präsident des Gemeindeverbundes Grenoble-Alpes.

Toyotas Elektroflitzer für erste oder letzte Kilometer

Während Toyota die Modelle i-Road und COMS beisteuert, werden die 30 Ladestationen von Sodetrel entwickelt, einer Tochter des französischen Energieunternehmens EDF. Die Stadt Grenoble und der örtliche Carsharing-Betreiber Citélib sind mit der IT-Infrastruktur des öffentlichen Verkehrssystems verbunden. So kann ein individueller Mix aus öffentlichem Verkehrsangeboten und dem Carsharing verbunden werden.

Die kleinen Elektroflitzer eignen sich dazu, die ersten oder letzten Kilometer elektrisch zurückzulegen. Per Smartphone-App können die Fahrzeuge bereits aus den Bussen und Bahnen lokalisiert und reserviert werden. Zudem kann zuvor mit einer weiteren App die verkehrsgünstigste Art und Route berechnet werden.

Zweites "Ha:mo"-Projekt von Toyota

Der einsitzige COMS mit vier Rädern sowie der zweisitzige i-Road mit drei Rädern stehen auch beim zweiten "Ha:mo"-Projekt von Toyota zur Verfügung. Mit der harmonischen Mobilität (Ha:mo) soll Stress reduziert werden, "der mit Staus, Stoßzeiten im Straßenverkehr und der Parkplatzsuche verbunden ist", sagt Michel Gardel, Vice President Toyota Motor Europe. "Zudem trägt es zur Verringerung von Emissionen und damit zur Verbesserung der Luftqualität in den Innenstädten bei." (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.