Die Neuheiten von Seat bis Volvo (V)

Knapp 150 neue Modelle haben die Hersteller für 2007 angekündigt. Wir präsentieren Ihnen die Neuheiten in fünf Teilen. Letzter Teil: Von Seat bis Volvo.

Seat geht 2007 mit dem León Cupra ins Rennen, Aber vor allem Toyota, Volvo und Volkswagen bringen wirklich neue Modelle: Volvo den C30, VW den Tiguan und Tojota den Auris. Der Überblick von Seat bis Volvo.

Saab

Saab 9-5 Biopower Foto: Werk

Bei den Schweden tut sich relativ wenig. Im Januar soll endlich der lange angekündigte Saab 9-5 Biopower mit Ethanol-Motor zu haben sein. Und erst im August gibt es für den 9-3 ein Facelift - wie gehabt als Limousine, Sportkombi und Cabriolet. Und auch wahlweise mit Biopower-Motor.

Seat

Seat Leon Cupra Foto: Werk

Bei Seat heißen die besonders flotten Modellversionen «Cupra». Im Februar ist es für den León soweit: Der Seat León Cupra macht sich mit 240 PS ab auf die Piste. Das reicht für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,4 Sekunden und für Tempo 247. Wer sich für den schnellen León interessiert, der dürfte mit rund 26.000 Euro dabei sein. Bis zur nächsten Seat-Neuheit müssen die Spanien-Freunde dann allerdings noch bis zur IAA warten. Im September bringt Seat den Altea Crossover auf den Markt.

Škoda

Nach dem Genfer Salon im März schickt Škoda den Fabia komplett überholt und in frischem Design zu den Händlern. Es wird sich bei dem erfolgreichen Kompaktmodell nicht nur optisch einiges tun: Die Motoren reichen von 60 bis 105 PS, es wird wohl auch ein sechsstufiges Automatikgetriebe geben. Gegen Jahresende, im November, reicht Škoda noch Kombi und Stufenheck-Limousine nach. Ähnlich wie beim Peugeot 206/207 soll die alte Version allerdings auch noch eine zeitlang weiter gebaut werden. Vom Octavia bringt Skoda im April eine robuste Ausgabe unter dem Namen Octavia Scout auf den Markt. Wahlweise mit Diesel (140 PS) oder Benziner (150 PS) soll er ab 26.590 Euro kosten.

Smart

Der neue Smart Fortwo Foto: dpa

Aus drei mach eins: Von Roadster, Forfour und Fortwo ist nur noch der Fortwo übrig geblieben - der «Ur-Smart». Er bekommt mit einem gründlichen Facelift nun seine wohl letzte Chance, die Verluste der Vergangenheit auszugleichen und endlich in die Gewinnzone zu rollen. Wenn der gründlich überarbeitete Smart Fortwo ab April in den Niederlassungen verkauft wird, dann ist er 20 Zentimeter länger geworden, etwas breiter und bestückt mit neuen Motoren: Die Benziner liegen zwischen 61 und 84 PS, der CDI-Diesel bei 45 PS. Innen ist der Smart gewöhnlicher geworden - den gesetzlichen Anforderungen in den USA geschuldet, wo er künftig auch verkauft werden soll. Bei uns soll der Basispreis bei 9500 Euro liegen.

SsangYong

Der SsangYong Actyon Foto: Werk

Die Koreaner üben sich 2007 in Bescheidenheit - angekündigt ist nur ein neues Modell. Der Actyon Sport kommt im März als viertüriger Pickup mit Zweirad- oder Vierrad-Antrieb auf den Markt. Antrieb: 141-PS-Diesel.

Subaru

Auch Subaru hat nicht sehr viel vor im Jahre 2007: Erst im September tut sich was - der Nachfolger des sechs Jahre alten Impreza kommt. Subarulike mit Allradantrieb und Boxermotor, dazu größer und mit modernerer Optik.

Suzuki

Suzuki Swift Sport Foto: Werk

Das wichtigste passiert gleich zu Jahresanfang: Im Januar 2007 bringt Suzuki den Swift Sport. Mit 125 PS und einem sportlichen Outfit macht er schon was her. Im Dezember folgt dann der Swift Diesel.

Toyota

Der Toyota Auris Foto: Werk

Bei Toyota gibt es 2007 ein volles Programm. Im Januar geht es noch relativ gemächlich los mit dem Yaris TS, einem 140 PS starken Kompakt-Flitzerchen mit Sportfahrwerk. Dann aber macht Toyota richtig los: Im April wird der Corolla abgelöst. Der Neue hört auf den Namen Auris und ist etwas größer und hochwertiger im Ambiente. An Motoren kann man zwischen zwei Benzinern mit 97 und 124 PS sowie zwei kräftigen Diesel mit 126 und 177 PS wählen. Der Corolla Verso bekommt laut Plan im Juni ein Facelift verpasst. Und zum Jahresabschluss löst im November dann der Land Cruiser 140 den Land Cruiser 100 ab.

Volkswagen

Eine zweite Studie des VW Tiguan Foto: dpa

Das Wort «Cross» spielt bei VW im Jahre 2007 eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Der auf rustikal getrimmte Cross Golf soll schon im Januar vorgestellt werden. Der Cross Touran folgt dann im März. Aber zum Thema Offroad hat VW 2007 auch mehr als nur Optik drauf: Im Februar ist die Überarbeitung des erfolgreichen Touareg fällig. Bei ihm wird sich das Facelift vor allem im Design auswirken.

Bis zur IAA im September müssen Interessenten für den kompakten SUV mit Namen Tiguan warten - dann wird er offiziell präsentiert. Ihn soll es nicht nur mit Allrad- sondern auch mit Vorderradantrieb geben und statt Pumpe-Düse mit einem der neuen Common-Rail-Diesel-Motoren. Fast schon vergessen, aber ein prima Auto: der Phaeton. Ihm spendiert VW im August ein Facelift. Was kommt noch aus Wolfsburg? Im April rollt der schon überfällige Kombi Golf Variant zu den Händlern und ab Juli stellt VW mit dem Passat R36 die rasante Version der dann gar nicht mehr so biederen Familienkutsche auf die Räder. Bleibt schließlich noch der Caddy: Als Maxi-Version gibt es ihn ab September um 40 Zentimeter gestreckt und mit sieben Sitzplätzen bestückt.

Volvo

Die Schweden gehen wildern: Im Januar schicken sie den schicken C30 auf Golf-Jagd. Der kompakte Volvo wird als Zweitürer angeboten und mit einer Benzin-Motorenpalette von 100 bis 220 PS und drei Diesel-Aggregaten mit 109, 136 und 180 PS. Billig wird das C30-Vergnügen nicht: Die Basispreise liegen zwischen 19.100 und fast 28.000 Euro. Eine Menge Geld für ein kompaktes Auto. Im Juni gönnt Volvo dem Gespann S40/V50 ein Facelift. Zwei Monate später, im August, kommt der leicht gestreckte Nachfolger des V70, der auf der Konzernplattform des Ford Mondeo aufbaut. Und passend zur IAA im September schieben die Schweden den XC70 nach.

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