Mercedes V-Klasse vor dem Start

Angriff auf VW-Bus

Daimler-Chef Dieter Zetsche zeigt sich zufrieden
Daimler-Chef Dieter Zetsche zeigt sich zufrieden © dpa

Die neue V-Klasse von Mercedes setzt zum Angriff auf den VW T5 an. Die früheren Verbindungen zum Nutzfahrzeug wurden konsequent gekappt.

Die neue V-Klasse will der Mercedes unter den Großraumlimousinen sein. Eine komplett neue Innenausstattung mit hoher Wertanmutung soll den kleinen Bus endlich aus der Transportecke herausholen und ihn passgenau als größten Wagen mit dem Stern in die Personenwagen-Abteilung einreihen. Die Preisliste startet bei 42.900 Euro.

Mercedes V-Klasse grenzt sich vom Nutzfahrzeug ab

Schon das Design will möglich viel Abstand zum typisch-schmucklosen Nutzfahrzeug-Kastenwagen schaffen. Die Front etwa wartet mit dynamisch in die Flanken gezogenen Scheinwerfern und klassischem Kühlergrill auf. Innen gibt es eine elegante, zweiteilige Instrumententafel, die auf Wunsch mit Leder bespannt wird sowie die aus den Pkw-Modellen der Marke bekannten Dreh-Drück-Steller für Multimedia und Navi sowie einen bis zu 8,4 Zoll großen Touchscreen. Serienmäßig verfügt die V-Klasse ab Reihe zwei über vier Einzelsitze, der Kunde kann aber auch zwei Dreiersitzbänke oder viele andere Konfigurationen ordern – so wie auch eine zweite Schiebetür links.

Zudem ist die V-Klasse auf Wunsch ist mit einer Armada von Fahrerassistenzsystem bestückbar. Automatisch abstandhaltender Tempomat, Verkehrs-Zeichen-Assistent, aktiver Einpark-Assistent erhält man gegen Aufpreis. Serienmäßig gibt es ein System, das vor Übermüdung und Unaufmerksamkeit warnt - und den vom Transporter Sprinter bekannten Seitenwind-Ausgleich durch gezielte Bremseingriffe an Vorder- und Hinterrad.

Überschaubare Betriebskosten bei der Mercedes V-Klasse

Die Einstiegsversion V 200 CDI wird von einem 100 kW/136 PS starken Vierzylinder-Diesel angetrieben. Eine Ausbaustufe höher ist der V 220 CDI mit 120 kW/163 PS angesiedelt. Als Top-Modell fungiert der 140 kW/190 PS starke V 250 Bluetec. Mehr als 6,1 Liter Sprit sollen bei keiner der drei Varianten anfallen. Service-Intervalle nur alle 40.000 Kilometer tragen zu überschaubaren Betriebskosten bei. (SP-X)