Kia überarbeitet Soul und Sportage

Neuer Topmotor für Kompakt-SUV

Der Kia Sportage erhält eine neue Topmotorisierung.
Der Kia Sportage erhält eine neue Topmotorisierung. © Kia

Kia hat seine Modelle Soul und Sportage modifiziert. Äußerlich ist bei beiden kaum ein Unterschied zu erkennen, dafür setzt der Soul in seiner Klasse Ausrufezeichen bei der Ausstattung.

Der Kia Soul geht im Frühjahr ab 16.990 Euro in die zweite Runde und ändert dabei nichts an seinem eigenwilligen Design. Man muss bei der Optik schon zweimal hinschauen um einen Unterschied zum Vorgänger zu erkennen, denn die eigentliche Veränderung fand im Inneren des kantigen Kompakten statt.

Zwei Motoren für Kia Soul zur Auswahl

Der Koreaner mit der Tigernase hat mit Softtouch-Oberflächen, Klavierlack, verbesserten Displays und vornehmer Verarbeitung einen großen Sprung nach vorne gemacht und will sich damit gegen Lifestyle-Fahrzeuge wie den Mini Countryman oder den Nissan Juke behaupten. Doch nicht nur das Ambiente sondern auch die Ausstattung wurde in der zweiten Generation aufgewertet. Extras wie das beheizbare Lenkrad, die Einparkhilfe, die Spurüberführung oder belüftete Vorder- und die geheizten Hintersitze sollen die Konkurrenz schon einmal in die Schranken weisen.

Mit der Runderneuerung sind auch die Abmessungen des Soul gewachsen. In der Länge hat der Kleinwagen-Crossover um 2 Zentimeter auf 4,14 Meter zugelegt, mit 1,80 Meter ist er um 1,5 Zentimeter breiter und mit 2,57 Meter besitzt er einen um 2 Zentimeter längeren Radstand. Nur die Höhe ist mit 1,61 Meter gleich geblieben mit dem Vorgängermodell. Die breitere Heckklappe erleichtert den Zugang zum Gepäckraum, der seinerseits nun 354 Liter fasst.

Beim Antrieb können die Käufer zwischen zwei 1,6-Liter-Motoren wählen: einem Benzindirekteinspritzer mit 97 kW/132 PS und einem Turbodiesel mit 94 kW/128 PS. Ein Sechsgang-Schaltgetriebe ist serienmäßig, die Sechsstufen-Automatik optional erhältlich.

Einstiegspreis des Kia Sportage sinkt um 40 Euro

Eine Frage des Geschmacks ist auch der Kia Sportage, wenn auch er ganz andere Wege geht als der auffällige Soul. Nach drei Jahren hat das Kompakt-SUV nun ein Facelift erhalten, das von außen allerdings kaum zu erkennen ist. Kia überarbeitete die Stoßfänger leicht und führte die Rückleuchten in LED-Technik aus. Im Innenraum erhielten einige Bereiche einen neuen Look, zudem kommen edler wirkende Materialien zum Einsatz.

Dazu gibt es neue Ausstattungselemente wie ein Soundsystem oder einen elektrisch einstellbaren Fahrersitz. Der Fahrkomfort des überarbeiteten Sportage wurde durch eine bessere Geräuschisolierung optimiert. Die ab März erhältliche neue Einstiegsversion mit dem 99 kW/135 PS starken Benziner kostet nun 20.290 Euro, das sind 40 Euro weniger als bisher. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.