Kia senkt Einstiegspreis beim neuen Rio

Vierte Generation

Kia senkt den Einstiegspreis beim neuen Rio © Kia

Im September startet die vierte Generation des Kia Rio. Der Einstiegspreis des Kleinwagens aus Korea wird rund 2000 Euro tiefer liegen als beim Vorgängermodell.

Kia schickt den Rio in die vierte Runde. Im September bringt der koreanische Hersteller die Neuauflage des Kleinwagens in den Handel. Das Auto ist zwar größer als der Vorgänger und besser ausgestattet, wird aber günstiger: Der Einstiegspreis sinkt um 2000 Euro auf 9990 Euro, erklärte der Hersteller bei der Fahrzeugpräsentation in Seoul.

Zwei Benziner und zwei Diesel

Dafür bekommen Kunden einen 4,05 Meter langen Fünftürer mit 2,57 Metern Radstand und 288 Litern Kofferraumvolumen. Der vom deutschen Designer Peter Schreyer gezeichnete Wagen ist serienmäßig mit ESP und sechs Airbags ausgestattet. Gegen Aufpreis gibt es unter anderem eine Lenkrad- oder Sitzheizung, ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera und ein schlüsselloses Zugangssystem. Außerdem bietet Kia für alle Motorvarianten eine Start-Stopp-Automatik an.

Für den Antrieb stehen zunächst zwei Benziner mit 1,2 oder 1,4 Liter Hubraum zur Wahl. Die beiden verfügbaren Diesel sind 1,1 und 1,4 Liter groß. Die Motoren decken eine Leistungsspanne von 55 kW/75 PS bis 80 kW/109 PS ab und ermöglichen Spitzengeschwindigkeiten bis 183 km/h. Der sparsamste Diesel kommt auf einen Verbrauch von 3,2 Litern (CO2-Ausstoß: 85 g/km). Der größte Benziner verbraucht laut Kia im Schnitt 5,3 Liter (CO2-Ausstoß: 124 g/km).

Dreitürer und Stufenheck-Variante folgen

Beim Fünftürer wird es nicht bleiben: Anfang 2012 will Kia einen etwas sportlicher geschnittenen Rio mit drei Türen nachreichen. Außerdem gibt es den Wagen als Stufenheck-Variante, die allerdings nicht für den Markt in Westeuropa bestimmt ist. (dpa/tmn)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.