BMW läutet mit neuem 7er technologische Zukunft ein

Eigenständig einparken

Der neue BMW 7er soll weiteres Wachstum bringen.
Der neue BMW 7er soll weiteres Wachstum bringen. © BMW

Die neue 7er Generation führt ab Oktober vor, auf welchem technologischen Stand BMW sich befindet. Bei der Anzahl der Derivate bleiben die Münchner jedoch sehr konservativ.

Neue Technik für das neue Flaggschiff: Wenn BMW am 24. Oktober zu Preisen ab 81.900 Euro mit dem Verkauf der nächsten 7er-Generation beginnt, positionieren die Bayern die Luxuslimousine vor allem als Innovationsträger: «In diesem Auto steckt unser gesamtes Know-how», sagt Vertriebsvorstand Ian Robertson mit Blick auf die zahlreichen Neuerungen in der Ausstattungsliste.

Zwei Radstände für den 7er BMW

So gibt es für die Luxuslimousine erstmals ein Bediensystem mit Gestensteuerung, einen Schlüssel mit einem Display wie ein Smartphone, LED-Scheinwerfer, eine Fernsteuerung für das Garagenparken oder ein vorausschauendes Fahrwerk, das mit Hilfe von Kameras Bodenwellen und Schlaglöcher ausgleicht. Mit all diesen Optionen lässt sich der Preis jedoch leicht über 150.000 Euro treiben.

Zudem verfügt der in zwei Radständen angebotene Luxusliner als erstes Großserienmodell über eine Karosseriestruktur aus Karbon, die das Gewicht um rund 130 Kilo senkt. Das erhöht laut Robertson die Agilität und drückt den Verbrauch: Zum Start mit zwei Dieseln mit 165 kW/265 PS oder 235 kW/320 PS sowie zwei Benzinern mit 240 kW/326 PS oder 330 kW/450 PS lieferbar, steht die Limousine deshalb mit Normwerten zwischen 4,5 Litern Diesel und 8,5 Litern Benzin und CO2-Werten von 119 bis 197 g/km in der Liste.


BMW 7er Plugin-Hybrid mit 2,1 Litern Verbrauch

2016 will BMW die Motorpalette um einen Plug-In-Hybriden mit einem Normverbrauch von 2,1 Litern und einen weiterentwickelten Zwölfzylinder erweitern. Eine M-Version ist weiterhin nicht geplant. Stattdessen bereitet Kooperationspartner Alpina für 2016 den Start eines getunten B7 vor.

Bei der Ausstattung sind die Bayern zwar innovativ und Vorstand Robertson spricht von zwei Dutzend Technologiepremieren im Segment. Doch bei der Modellpalette fahren sie einen konservativen Kurs: Während Konkurrent Mercedes die S-Klasse mit vier Radständen anbietet sowie Coupé und Cabrio im Programm hat, belässt es BMW bei den beiden Limousinen mit 14 Zentimetern Unterschied, sagt Robertson: «Weitere Karosserievarianten haben wir nicht in Planung.» (dpa/tmn)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.