Autofahrer müssen sich auf Vielzahl von Staus einstellen

Autofahrer müssen sich auf Vielzahl von Staus einstellen
Wenig Verkehr auf dem Messeschnellweg im Süden der Region Hannover. © dpa

Die Zeiten leerer Autobahnen sind vorbei. Am kommenden Wochenende müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer auf viel Betrieb auf den Fernstraßen einstellen.

Der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC rechnen mit «spürbar mehr» und «regem» Urlaubsverkehr. Zum einen enden die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg. Zum anderen bietet der regionale Feiertag Fronleichnam am Donnerstag (3. Juni) in einigen Bundesländern die Gelegenheit, sich den Freitag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende frei zu nehmen.


Die Autobahnen rund um die Großstädte sind besonders anfällig für Staus, so der ADAC. Hier gesellen sich zum überregionalen Urlaubsverkehr noch Ausflügler dazu, die in die Naherholungsgebiete wollen. Auch die aktuell mehr als 800 Baustellen auf den Autobahnen können vielerorts den Verkehrsfluss verzögern. Urlauber zieht es vor allem in Richtung der Alpen, ins Mittelgebirge sowie zu den Küsten von Nord- und Ostsee.

Pendlerverkehr bereits am Mittwoch

Der übliche Pendlerverkehr am Freitag dürfte in den Bundesländern mit Feiertagsregelung bereits am Mittwochnachmittag zu spüren sein. Zu Fronleichnam verlagert sich der Verkehr laut ACE mehr auf die Seitenstraßen – die Naherholungsgebiete werden dann angesteuert. Ansonsten rechnet der Autoclub vor allem am Samstag mit Reiseverkehr. Eng werde es jedoch nur vor Baustellen und auf den Routen zu den Küsten und auf denen in Richtung der Alpen.

Ausflügler füllen auch am Sonntag die Nebenstrecken. Zudem erhöhen ab Mittag rückreisende Urlauber auf den Autobahnen die Staugefahr. Das macht sich laut ACE besonders auf den Routen in westlicher und nördlicher Richtung in Süddeutschland und auf den Strecken zurück von den Küsten bemerkbar. Der Autoclub rät weiterhin, sich für Reisen innerhalb Deutschlands über die unterschiedlichen Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer und Kreise ausführlich zu informieren.

Auf diesen Streck wird es voll

A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln und Osnabrück – Bremen – Hamburg
A 3 Würzburg – Nürnberg; in beiden Richtungen und Nürnberg – Passau und Frankfurt – Wiesbaden
A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Hamburg – Flensburg und Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte; in beiden Richtungen
A 8 Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Nürnberg – München
A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
A 81 Stuttgart – Singen
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
A 99 Umfahrung München

Auch der Reiseverkehr nach Österreich und in die Schweiz nimmt Fahrt auf. So ist auf den Transitstrecken mehr Betrieb zu erwarten. Der ADAC nennt besonders die Strecken über den Gotthard und Brenner sowie die Tauernautobahn A 10 als Schwerpunkte. An den Grenzen müssen sich Autofahrer zudem auf Wartezeiten durch Coronakontrollen einstellen. Beide Clubs bieten Infos zu Reiseauflagen innerhalb und außerhalb Deutschlands auf ihren Seiten (ACE, ADAC) an. (dpa)

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