13. April 2017

Kleiner Bruder des Tiguan VW schickt T-Roc in die Serienproduktion

Der VW T-Roc orientiert sich am Golf
Der VW T-Roc orientiert sich am Golf © VW

VW erweitert seine SUV-Palette. Nach dem Touareg und dem Tiguan bringen die Wolfsburger mit dem T-Roc die kleinste Variante an den Start, die sich an den Abmessungen des Golfs orientiert.




Der VW Tiguan bekommt zum Jahresende einen kleinen Bruder. Dann soll bei Volkswagen die schon im Frühjahr 2014 gezeigte SUV-Studie T-Roc in Serie gehen. Der dritte Geländewagen in der Modellpalette basiert nach Angaben des Unternehmens auf der Konzernplattform MQB und orientiert sich bei den Abmessungen am Golf.

Der Radstand ist mit 2,59 Metern ein wenig kürzer, dafür ist der rund 4,20 Meter lange Wagen etwas höher und breiter. Auch die Preise sollen auf Golf-Niveau liegen und bei etwa 20.000 Euro beginnen, sagte ein VW-Sprecher am Rande finaler Testfahrten in Südafrika.


VW T-Roc auch mit Allradantrieb

Das Design sei allerdings völlig eigenständig, und auch der Innenraum trage individuelle Züge. Hinter dem grob geschnittenen Kühlergrill arbeiten laut VW zunächst Dieselmotoren mit 85 kW/115 PS bis 100 kW/136 PS sowie Benziner, die eine Leistungsspanne von 85 kW/115 PS bis 140 kW/190 PS abdecken. Im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen wie dem Renault Captur oder dem Peugeot 2008 will VW den kleinen Geländewagen, dessen endgültiger Name noch nicht feststeht, auch mit Allradantrieb anbieten.

Zwar hat Volkswagen die SUV-Palette mit dem großen Atlas für die USA, dem Tiguan Allspace mit drei Sitzreihen und dem nun kommenden kleinen Geländewagen bereits deutlich erweitert. Doch dabei soll es nicht bleiben, bestätigte Entwicklungsvorstand Frank Welsch: Er liebäugelt für 2018 noch mit einem SUV-Coupé im Stil von BMW X4 oder X6 und stellt einen geländegängigen Ableger des nächsten Polo in Aussicht. Außerdem soll 2018 die dritte Generation des VW Touareg kommen. (dpa/tmn)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Neuwagen



Mehr zur Marke VW

Basis für den DieselskandalDeutsche Autohersteller unter Kartellverdacht

Das Unheil für deutsche Autobauer wird erweitert. VW und Co. sollen sich samt Zulieferern laut einem Medienbericht abgesprochen haben - auch der Dieselskandal könnte so begonnen haben.


Audi rüstet 850.000 Einheiten umVW-Chef Müller setzt sich für Diesel ein

Volkswagen-Chef Matthias Müller glaubt an eine Zukunft des Dieselmotors. Derweil liefert Audi ein Software-Update für 850.000 Fahrzeuge mit Sechs- und Achtzylinder-TDI.


China mit VerlustenVW nach erstem Halbjahr mit leichtem Zuwachs

Der VW-Konzern konnte im ersten Halbjahr des Jahres seine weltweiten Auslieferungen leicht steigern. Mit knapp 5,2 Millionen Fahrzeugen legt man um 0,8 Prozent zu.



Mehr aus dem Ressort

Limousine mit 260 PSOpel Insignia GSi: Zurück zu alter Sportlichkeit

Opel bringt den neuen Insignia als GSi. Damit ist die Mittelklasse-Limousine mit einem 2.0 Turbobenziner mit 260 PS unterwegs. Und das verspricht einiges.


Mercedes feiert Premiere mit der X-Klasse
Nissan Navara als Gen-SpenderMercedes X-Klasse: Aufbruch in die Pickup-Welt

Mercedes fährt in ein neues Segment. Die neue X-Klasse soll den Stuttgartern ebenso eine neue Welt eröffnen wie vor genau 20 Jahren die M-Klasse.


Kia steigt mit dem Stonic ins Segment der kleinen SUV ein
Kleines SUV kommt im HerbstKia preist Stonic ein

Kia hat die Preise für den Stonic bekannt gegeben. Das kleine SUV der Koreaner kommt Ende September nach Deutschland.