Opel stattet mehr Astra-Modelle mit ACC aus

Plus an Sicherheit

Opel bietet auch Astras mit manuellem Sechsganggetriebe mit ACC an.
Opel bietet auch Astras mit manuellem Sechsganggetriebe mit ACC an. © Opel

Die adaptive Geschwindigkeitskontrolle entlastet nicht nur den Fahrer, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit. Opel stattet nun auch den Astra mit manuellem Sechsgang-Getriebe mit diesem Fahrassistenzsystem aus.

Bislang war die adaptive Geschwindigkeitskontrolle (ACC) beim Opel Astra nur beim Fünftürer und Sport Tourer mit einer Sechsgang-Automatik zu bekommen. Nun bieten die Rüsselsheimer das Fahrassistenzsystem auch für Fahrzeuge mit Sechsgang-Schaltgetriebe an.

Das radar- und kamerabasierte ACC sorgt beim Fahrer dabei nicht nur für ein entspannteres Fahren, sondern sorgt auch für ein Plus an Sicherheit. Das ACC sorgt dafür, dass stetes ein zuvor vom Fahrer eingestellter Abstand zum Vordermann vom System eingehalten wird. Dazu passt das ACC das Tempo automatisch an, sodass immer der gewünschte Abstand eingehalten wird.

Teilautonomes Fahren

Falls sich die Distanz zum Vordermann verringert, wird automatisch die Geschwindigkeit reduziert. Das kann sogar bis hin zu einem Bremseingriff führen, falls sich das Fahrzeug zu schnell dem Vordermann nähert. Für den Fall, dass das vorausfahrende Fahrzeug wieder beschleunigt, beschleunigt das ACC auch wieder das eigene Fahrzeug. Für den Fall, dass es kein vorausfahrendes Fahrzeug gibt, verhält sich das ACC wie ein herkömmlicher Tempomat. Das ACC funktioniert dabei in einem Geschwindigkeitsbereich zwischen 30 und 180 km/h und ermöglicht dem Fahrer so bereits teilautonomes Fahren.

Bei Fahrzeugen mit Automatik deckt der adaptive Geschwindigkeitsregler den gesamtem Geschwindigkeitsbereich bis hin zum Stillstand des Fahrzeuges ab. Opel bietet das ACC-System für folgende Fünftürer und Sports Tourer-Modelle beim Astra mit Sechsgang-Getrieben an: 1.4 ECOTEC (150 PS), 1.6 ECOTEC (200 PS), 1.6 CDTI (136 PS). Für das ACCD inklusive Verkehrsschildererkennung und Spurhalteassistenten verlangt Opel für die Ausstattungsvarianten Edition, Active und Dynamic1300 Euro, bei der Variante Innovation kostet das System 800 Euro. (AG/FM)

Opel auf dem Autosalon Genf

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Nach dem Sport- und Publizistikstudium hat er sein Handwerk in einer Nachrichtenagentur (ddp/ADN) gelernt. Danach war er jahrelang Sportjournalist und hat drei Olympische Spiele (Sydney, Salt Lake City, Athen) als Berichterstatter begleitet. Bereits damals interessierten ihn mehr die Hintergründe als das bloße Ergebnis. Seit 2005 berichtet er über die Autobranche. Neben der Autogazette verantwortet er auch den redaktionellen Teil des Magazins electrified (Print und Online).