16. Januar 2016

Topvariante der Baureihe John Cooper wechselt zum Mini Cabrio

Das Mini John Cooper Works Cabrio ist bis zu 242 km/h schnell.
Das Mini John Cooper Works Cabrio ist bis zu 242 km/h schnell. © Mini

Auch das Mini Cabrio erhält eine Sportversion. Im offenen Kleinwagen mit dem Label „John Cooper Works“ arbeiten dann satte 231 PS unter der Motorhaube.




Mini krönt seine Cabrio-Baureihe mit einer Sportversion. Als „John Cooper Works“-Modell wird der offene Kleinwagen von einem 2,0-Liter-Vierzylinder mit 170 kW/231 PS angetrieben. Der bereits aus dem geschlossenen John-Cooper-Works-Modell bekannte Turbobenziner liefert ein maximales Drehmoment von 320 Nm, das über ein manuelles Sechsganggetriebe an die Vorderräder geleitet wird. Alternativ steht eine Sechsgang-Automatik zur Wahl. Der Spurt auf Tempo 100 dauert 6,6 Sekunden, maximal sind 242 km/h möglich. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,5 Litern an, die Automatikversion soll mit 5,9 Litern auskommen.


Mini Cabrio in 18 Sekunden offen

Wie schon das für März angekündigte Standard-Cabrio behält auch das Sportmodell den klassischen Designstil der Marke mit seinen Retro-Anklängen bei. Das vollelektrische Textilverdeck öffnet und schließt sich innerhalb von 18 Sekunden, auch während der Fahrt bis Tempo 30. Neuerdings hat das Softtop auch eine Schiebedach-Funktion: Damit lässt sich bei jeder Geschwindigkeit der vordere Abschnitt des Verdecks stufenlos um bis zu 40 Zentimeter zurückfahren. Einige verspielte optische Feinheiten bringt die neue Generation auch mit: So ist das Verdeck nun mit eingewebtem Union-Jack – der britischen Flagge – erhältlich.

Gegenüber dem Vorgänger ist das neue Cabrio mit 3,82 Metern um knapp zehn Zentimeter in der Länge gewachsen, was auch mehr Platz für die vier Passagiere und das Gepäck schafft. Von letzterem packt sich der Mini ein Viertel mehr, also nun 215 Liter (160 Liter bei geöffnetem Verdeck) hinter die Sitze. Die Heckklappe öffnet auch bei der neuen Generation des Mini Cabrio nach unten. Sie kann als Abladefläche mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm belastet werden.

Die Preise für das schnellste Mini Cabrio dürften bei rund 34.000 Euro starten, das wäre ein Aufpreis von 4.000 Euro zum JCW-Coupé. Das Automatikgetriebe dürfte 1850 Euro Aufpreis kosten. Die Markteinführung erfolgt parallel zum Start des Standard-Cabrios Anfang März. Kurz vorher steht die Premiere auf dem Genfer Salon an (3. bis 13. März). (SP-X)



Lesen Sie mehr aus dem Ressort Neuwagen



Mehr zur Marke Mini

Reminiszenz an ProduktionsstartMini rollt edel in die Vergangenheit

Mini veredelt die aktuelle Generation. Bei der Namensgebung tauchen sowohl der Drei- als auch der Fünftürer als exklusive Seven-Variante in die Anfänge der Kleinwagenmarke ab.


Nur für Cooper S-ModelleMini stattet Clubman mit Allradantrieb aus

Mini verstärkt das Gokart-Gefühl im Clubman. Der 2000 Euro teure Allradbaustein ALL4 ist jedoch nur für zwei Modellvarianten verfügbar.


Ab MärzMini schiebt Cabrio nach

Mini legt auch das Cabrio der neuen Klassiker-Generation auf. Der offene Viersitzer der BMW-Tochter kann erstmals auch partiell geöffnet werden.



Mehr aus dem Ressort

VW senkt den Basispreis beim Kleinstwagen Up
Basispreis sinktVW spendiert Up neue Topmotorisierung

VW bringt den Up fünf Jahre nach der Markteinführung auf den neusten Stand. Die Versionen mit den alternativen Antrieben des Kleinstwagens ziehen wenig später nach – die beiden Zwillinge von Skoda und Seat sicher auch.


Alfa Romeo wertet den Mito zum neuen Modelljahr auf
Basispreis deutlich angehobenUpdate für Alfa Romeo Mito

Alfa Romeo bietet den Mito nun auch mit einem Dieselmotor an. Zudem wird beim Kleinwagen die Basisausstattung aufgewertet sowie eine neue Ausstattungslinie eingeführt.


Skoda Atero
Lehrlinge entwickeln rassiges CoupéSkoda Atero: Rollende Tschechen-Disko

Dass eine Ausbildung alles andere als langweilig ist, können die Lehrlinge von Skoda bestätigen. 24 von ihnen haben in 1700 Arbeitsstunden auf Basis des Rapid Spaceback ein eigenes Auto konzipiert. Der Atero geht zwar nie in die Serienfertigung, aber die Fingerübung der Azubis kann sich sehen lassen.