Mercedes individualisiert Turismo RHD

Reisebus mit 0,33 cW-Wert

Der Mercedes Turismo RHD kann individuell eingerichtet werden
Der Mercedes Turismo RHD kann individuell eingerichtet werden © Mercedes

Mercedes schickt die nächste Generation des Turismo RHD im Herbst an den Start. Wie bei Pkw bereits üblich werden nun auch für den Reisebus je nach Wunsch zahlreiche Individualisierungen angeboten.

Seit vielen Jahren ist der Turismo RHD eine feste Größe im Reisebusprogramm von Mercedes-Benz. Im Oktober stellen die Stuttgarter die neue Generation des Hochdeckers auf der Busworld im belgischen Kortrijk vor. Vorab hat Daimler ein paar Details und eine erste Skizze veröffentlicht.

Obwohl die nächste Generation des Turismo RHD ein neues Design bekommt, soll das typische Markengesicht erhalten bleiben. Ebenfalls wie gehabt wird der Mittelklasse-Bus in einer Länge von 12 bis 14 Metern angeboten. Dabei kann der Kunde zwischen vier Modellen und drei Längenformaten wählen.

Verwöhnatmosphäre im Innenraum

Die Aerodynamik wurde verbessert und der cW-Wert auf 0,33 gesenkt, was unter anderem für weniger Verbrauch sorgen soll. Das Antriebsangebot will Mercedes ausbauen. Künftig wird es Reihensechszylinder-Diesel mit 7,7 bis 10,7 Liter Hubraum mit einem Leistungsspektrum von 260 kW/354 PS bis 335 kW/456 PS geben.

Für den Innenraum verspricht Mercedes ebenfalls einige Neuerungen. Neben zwei wählbaren Cockpits will man mehr Möglichkeiten für eine individuelle Gestaltung der Fahrgasträume anbieten. Bequemere Einstiege, ein helles und freundliches Design, eine Bestuhlung wie in Oberklasse-Limousinen, eine neue WLAN-Router-Technik, LTE-Internet-Anbindung sowie eine neue Heizungs- und Klimatisierungstechnik sollen für mehr Verwöhnatmosphäre sorgen.

Auch in puncto Sicherheit wird aufgerüstet. Optional ist ein Notbremssystem erhältlich, welches stehende Hindernisse erkennt und selbstständig eine Bremsung einleitet. Außerdem sollen eine höhere Aufbaufestigkeit sowie ein neuer Front-Kollisionsschutz den Insassen sowie Fahrer und Beifahrer mehr Sicherheit bieten. (SP-X)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete zehn Jahre in einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin. Nebenbei arbeitete er in die Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. In dieser Zeit berichtete er über die Fußball-Nationalelf und war u.a. Berichterstatter von den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City,, ehe er ins Autoressort der Autogazette wechselte. Seit Beginn 2018 ist er als freier Journalist tätig.