6. Juni 2016

Weltpremiere in Stuttgart Mercedes E-Klasse: Vorteil T-Modell

So sieht das T-Modell der Mercedes E-Klasse aus.
So sieht das T-Modell der Mercedes E-Klasse aus. © Daimler

Die E-Klasse ist für Mercedes das wichtigste Modell in diesem Jahr. Nach der Limousine bringt der Autobauer nun das T-Modell auf den Markt. Seine Weltprempiere feierte der Kombi beim Tennis-Turnier in Stuttgart.




Von Frank Mertens

Spiel, Satz und Sieg. Wenn es nach Mercedes geht, dann soll das neue T-Modell der E-Klasse gegen die Konkurrenz wie den BMW 5er oder den Audi A6 Avant zu einem Matchwinner werden. Damit sich die sechste Generation des E-Klasse-Kombis gegen die starken Mitbewerber durchsetzt, haben die Schwaben ihm alles mitgegeben, was das Konzernregal an Schmankerln zu bieten hat.

Dazu gehören nicht nur eine Vielzahl von innovativen Fahrassistenzsystemen mit teilautonomen Fahrfunktionen wie einem adaptiven Geschwindigkeitsassistenten, einem aktiven Spurwechselassisten, autonomen Einparken, sondern auch verbrauchsoptimierte Motoren und vor allem viel Laderaum. Was der Schwaben-Komi zu bieten hat, zeigte der Hersteller an diesen Montag beim Tennis-Turnier um den "Mercedes-Cup" in Stuttgart. Und ist das T-Modell nun im Vorteil? Das wird sich in den kommenden Wochen weisen. Doch der Kombi bringt alles mit, um gerade auch auf dem Kombi-Markt Deutschland ein Erfolg zu werden.


Bis zu 1820 Liter Ladevolumen

Neben den genannten Fahrassistenzsystemen setzt das T-Modell mit seinem Ladevolumen zunächst erneut Bestwerte im Segment. Im Kofferraum lassen sich zwischen 670 bis zu 1820 Liter Gepäck unterbringen. Das ist Benchmark. Dabei ist ein Feature neu im Angebot: die Cargo-Funktion. Mit ihr lässt sich die Sitzlehne um zehn Grad steiler stellen, was ein zusätzliches Ladevolumen von 30 Liter bedeutet. Da Platz bei der Auswahl eines Kombis für viele Kunden ein entscheidendes Kaufkriterium ist, ein nicht zu gering einzuschätzendes Feature.

Daneben lässt sich die Rücksitzbank im Verhältnis 40:20:40 umklappen, was den unkomplizierten Transport unterschiedlicher Gegenstände ermöglicht. Sogar eine Europalette lässt sich unterbringen, stellt Mercedes zufrieden fest. "Das neue T-Modell ist so dynamisch wie Mercedes-Benz und so geräumig, wie es unsere Kunden erwarten", sagte Vertriebsvorstand Ola Källenius.

Zum Marktstart stehen für das T-Modell der E-Klasse zunächst die Vierzylinder-Benziner E 200 mit 184 PS und der E 220 mit 211 PS zur Verfügung. Daneben gibt es den neu entwickelten Dieselmotor im E 250d mit 194 PS. Ab dem vierten Quartal folgen zudem noch der E 200 d mit 150 PS, der E 300 mit Sechszylinderdiesel und 258 PS und der E 400 4matic mit dem Sechszylinderbenziner und 333 PS. Alle Modell sind mit der Neungang G-Tronic unterwegs. Am oberen Ende der Modellpalette steht der Mercedes-AMG E 43 4matic mit einer Leistung von 401 PS, der den Kombi mit einem maximalen Drehmoment von 520 Nm in gerade einmal 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die Spitzengeschwindigkeit ist bei elektronisch abgeregelten 250 km/h erreicht. Nun kann man gespannt abwarten, wie die Kunden sich angesichts des neuen T-Modells verhalten und ob es am Ende für Mercedes heißt: Spiel, Satz und Sieg.



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