5. Februar 2010

Fahrbericht Audi A1 Premium für die Kleinwagenklasse

©

Audi bringt im Sommer den A1 als Konkurrenz zum Mini. Seine Premiere feiert der Cityflitzer aus Ingolstadt auf dem Genfer Autosalon.




Als Premium-Kleinwagen will der Audi A1 im Sommer vor allem dem Mini von BMW Konkurrenz machen. Der Cityflitzer wird mit Spannung erwartet, da Audis letzter Versuch in dieser Klasse missglückt war. Der zwischen 1999 und 2005 angebotene A2 war technisch zwar hervorragend, aber aufgrund seiner ungewohnten Optik und seines recht hohen Preises floppte er wirtschaftlich. Das soll sich mit dem A1 nicht wiederholen, auch wenn der Kleine mit einem Einstiegspreis von knapp 17.000 Euro nicht günstig sein wird.


Fertigung seit Oktober

Überzeugen soll der 3,97 Meter lange Ingolstädter vor allem durch seine dynamisch-elegante Erscheinung und aufpolierte Technik vom Schwestermodell Polo. Der kleine Audi erhält ausschließlich aufgeladene Motoren, so dass zwei Benzin- und zwei Dieselaggregate mit einem Leistungsband von 63 kW/86 PS bis 90 kW/122 PS zur Wahl stehen.

Ansprechen soll der Kleinwagen in erster Linie Zweitwagenkäufer mit hohem Komfortbedürfnis. Seit Mitte Oktober 2009 wird der Mini-Konkurrent in Werk Brüssel gefertigt. Die Produktionsstätte in der belgischen Hauptstadt, in der bislang der kompakte A3 und die alte Generation des VW Polo vom Band rollten, wurde für die A1-Fertigung an 88 Stellen umgebaut. Dafür und für die Qualifizierung der Mitarbeiter investierte Audi 285 Millionen Euro. Der Öffentlichkeit präsentiert wird der Neue auf dem Genfer Salon (4. bis 14. März). (mid)






Mehr zur Marke Audi

Schwarze Null auf dem HeimatmarktAudi weiter auf Erholungskurs

Audi setzt nach einem schlechten ersten Halbjahr zum Endspurt an. Nach einem neuen Bestwert im November könnte der Rekord des Vorjahres mit einem starken Dezember noch erreicht werden.


Mehr als zehn rein elektrische AutosAudi verlängert Mitarbeitergarantie bis 2025

Audi verschafft beim Übergang zur Elektromobilität seinen Mitarbeitern an deutschen Standorten Klarheit. Diese können nun bis 2025 20 elektrifizierte Modelle bauen.


Musterknabe beim TÜVAudi TT: Nicht nur schön, auch zuverlässig

Der Audi TT ist nicht nur ein schickes Auto, sondern es ist als Gebrauchter auch ein zuverlässiges. Beim TÜV ist er unauffällig.



Mehr aus dem Ressort

Fahrgastzelle und Antrieb sind bei der Studie Snap austauschbar.
Premiere auf CES in Las VegasRinspeed Snap: Abnehmbare Fahrgastzelle

Rinspeed stellt auf der CES in Las Vegas seine neuste Kreation vor. Die Studie Snap wird dabei vielen Bedürfnissen gerecht, egal ob als Büro, Foodtruck oder Kleinbus.


Der Kia Sportage weist schon früh Mängel auf
Nun auch für Variante mit FrontantriebKia Sportage mit neuem 1,6-Liter Turbobenziner

Bislang war der 1,6 Liter Turbobenziner im Kia Sportage nur mit Allradantrieb erhältlich. Jetzt offeriert der Hersteller das Aggregat auch für die Frontantriebs-Variante.


Der Aria ist bis zu 354 km/h schnell
Sportwagen FXEAria: Von Null auf Tausend

Mit der amerikanischen Firma Aria stößt ein weiterer Autohersteller in den Bereich der Supersportwagen vor. Allerdings muss man beim FXE sich noch ein wenig in Geduld üben – am besten mit Sparen.