Zapp i300: Ein E-Scooter bricht mit Konventionen

Der Zapp i300. © Zapp

Der Zapp i300 ist ein neuer Roller aus Großbritannien. Der Elektro-Scooter ist indes nicht ganz günstig, doch das überrascht nicht.

Doch der der i300 ist in mehrfacher Weise mit Konventionen brechenden Elektro-Scooter entwickelt hat. Das vor rund einem Jahr erstmalig als Konzept vorgestellte Projekt soll jetzt konkrete Formen annehmen. Ab sofort werden Bestellungen entgegengenommen. 6300 Euro kostet der innovative Stromer.


Der fahrfertig nur 90 Kilogramm wiegende Roller basiert auf einer luftigen Alukonstruktion, die als z-förmiges Exoskelett unter anderem die Basis für Fußraum- und Sitzbankplattform bildet. Unterhalb der nach hinten freischwebenden Sitzbank sind die Einarmschwinge für das Hinterrad und das in Pushrod-Bauweise montierte Federbein angelenkt.

Antrieb über Riemenantrieb

Zudem befindet sich dort der E-Motor, der über einen Riemenantrieb die Kraft aufs Hinterrad gibt. Da zwischen Heckbürzel und Hinterrad viel Freiraum bleibt, war keine klassische Schutzblechkonstruktion möglich. Stattdessen ist an der Hinterradachse einen Ausleger mit entsprechendem Schmutzfänger montiert.

Auch in anderen Punkten weist der i300 einige für E-Scooter ungewöhnliche Lösungen auf. So gibt es eine Upside-down-Gabel vorne, verstellbare Federelemente, ein ABS-Bremssystem mit Vierkolbensattel vorne, besonders flache und breite Reifen auf den 14-Zoll-Alurädern und ein sehr farbenreiches, hochauflösendes Display im Cockpit.

Optional können Kunden ein GPS-Trackingsystem und eine Dashcam ordern. Außerdem bietet Zapp eine Reihe von weiteren Ausstattungs- und Individualisierungsoptionen. Wer reichlich Häkchen setzt, kann den Preis auf deutlich über 10.000 Euro treiben. (SP-X)