Wiesmann MF3 geht volljährig in Rente

Auch Motor läuft aus

Wiesmann MF3 geht volljährig in Rente
Wiesmann steht möglicherweise vor einem Comeback © Wiesmann

Der Wiesmann Roadster MF3 wird seit 1993 gebaut. Die Bauzeit geht nun mit 18, sehr individuell gestalteten Sondermodellen zu Ende.

Mit einer Sonderserie von 18 einzigartigen Fahrzeugen geht eine Ära zu Ende. Anlass: Die Dülmener Sportwagen-Manufaktur Wiesmann baut seit 18 Jahren den Roadster MF3 mit Sechszylinder-Reihenmotor und 252 kW/343 PS. Künftig gibt es den Motor nicht mehr, weshalb für das Erfolgsmodell noch eine Sonderserie mit 18 unterschiedlichen Designs aufgelegt wird. Jedes einzelne Fahrzeug hat einen Namen wie "Panther", "Rocket" oder "Chocolat" bekommen und wurde von den Designern Christian und Michael Sieger gestaltet.

In 4,9 Sekunden erreicht der Wiesmann MF3 100 km/h

Das Äußere der Final Editions-Fahrzeuge ist bei jedem der 18 Wagen anders: Das Leitmotiv des farbigen Streifendekors und der abgestimmten Seitenlackierung setzt sich im Innenraum des jeweiligen Fahrzeug fort. Der 1180 Kilogramm schwere Roadster ist 255 km/h schnell und beschleunigt in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Für den in Handarbeit gebauten Zweisitzer werden mindestens 119.900 Euro fällig. (mid)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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