VW verlängert und hybridisiert den Tiguan

In Detroit

VW-US-Chef Michael Horn präsentiert den VW Tiguan GTE Active Concept.
VW-US-Chef Michael Horn präsentiert den VW Tiguan GTE Active Concept. © VW

VW streckt für den amerikanischen Markt den Tiguan. Zugleich erhält das SUV zwei Elektromotoren, die eine rein elektrische Fahrt bis zu 40 Kilometer ermöglichen sollen.

Bis zur Markteinführung in den USA dauert es zwar noch ein Jahr, und auf dem Weg in den Westen wird der VW Tiguan obendrein zu einem gestreckten Siebensitzer. Doch VW stimmt die Kunden auf dem wichtigsten SUV-Markt der Welt zur Motorshow in Detroit (Publikumstage 16. bis 24. Januar) schon mal mit einer markanten Studie des neuen EU-Modells auf den Geländewagen ein. Tiguan GTE Active Concept heißt das Schaustück, das sich als Abenteurer für den Alltag positioniert.

VW Tiguan in 6,4 Sekunden auf 100 km/h

Die Studie verfügt laut VW über einen zusammen 165 kW/225 PS starken Hybridantrieb, der einen 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/ 150 PS, zwei E-Motoren mit 40 kW/ 54 PS und 85 kW/ 115 PS sowie einen 12,4 kWh großen Plug-in-Akku kombiniert.

Damit kann der Tiguan wahlweise mit Heck- oder mit Allradantrieb im besten Fall knapp 40 Kilometer elektrisch fahren und kann dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h erreichen, teilt VW weiter mit. Geht der Strom zur Neige, oder hat es der Fahrer eiliger, kommt der Benziner ins Spiel. Dann beschleunigt die Studie in 6,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h.

VW plant Plugin-Version

Der Innenraum kommt sportlich-rustikal daher und bietet einen neuen, besonders großen Touchscreen für Navigation und Infotainment, den man auch mit Gesten steuern kann. Zwar geht die Abenteuervariante des Geländewagens wohl nicht in Serie, doch plant VW fest eine Plug-in-Version, bestätigt ein Sprecher. Und der neue Touchscreen kommt bereits im Sommer mit der Überarbeitung des VW Golf. (dpa/tmn)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.