VW CrossBlue: Diesel-Hybrid für Amerika

Weltpremiere der Studie

Bei der Studie VW CrossBlue arbeitet ein Diesel-Plugin-Hybrid
VW hat die Studie CrossBlue mit einem Diesel-Hybrid ausgestattet. © VW

Diesel und Amerika haben bisher fast ausschließlich in Nutzfahrzeugen stattgefunden. Mit einem in den Staaten beliebten Hybridmotor will VW mit der Studie CrossBlue den Selbstzünderkraftstoff salonfähig machen.

VW präsentiert auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit die Studie CrossBlue. Das siebensitzige SUV der Fünf-Meter-Klasse ist speziell für die Anforderungen des nordamerikanischen Marktes entworfen worden.

VW CrossBlue kommt auf 306 PS

Zwar hielten Design-Chef Walter de Silva und Klaus Bischoff, Leiter Design der Marke Volkswagen, von Deutschland aus die Zügel für die Optik in der Hand – jedoch in enger Zusammenarbeit mit Volkswagen of America. So wurde die VW-Designlinie mit den Genen der amerikanischen Geländewagen miteinander kombiniert und geben einen seriennahen Ausblick auf eine mögliche neue SUV-Baureihe von Volkswagen, wie der Hersteller mitteilte.

Unter der Motorhaube arbeitet ein in Amerika beliebtes Hybridsystem mit einem in Amerika eher unbeliebten Dieselmotor zusammen. Gemeinsam kommen der TDI Clean Diesel und die beiden Elektromotoren auf eine Systemleistung über 225 kW/306 PS und bis zu 700 Newtonmetern Drehmoment. VW gibt den Verbrauch mit 2,1 Litern Diesel an, dann darf die Systemleistung aber nicht voll abgerufen werden. Wird der CrossBlue voll ausgefahren, sind nach 7,5 Sekunden die 100 km/h erreicht. Dann sollte man allerdings die vorher genannten Verbrauchswerte vergessen.

VW CrossBlue fungiert als Stromaggregat

Die VW-Studie CrossBlue wird von einem Diesel-Plugin-Hybrid angetrieben.

Allerdings kann das mit einer 9,8 kW/h starken Lithium-Ionen-Batterie ausgestattete SUV bis zu 33 Kilometer rein elektrisch unterwegs sein. Die Batterie des Plugin-Diesel kann per Ladekabel wieder aufgeladen werden. An einer zweiten Steckdose können zum Beispiel Campinggeräte angeschlossen werden, sodass die Studie selbst als Stromaggregat fungieren kann.

Die Serienfertigung ist zwar noch nicht beschlossene Sache. Allerdings stehen die Chancen recht gut, dass ab 2016 der zwischen Touareg und Tiguan angesiedelte CrossBlue über die amerikanischen Highways segelt. (AG)