VW Passat: Facelift für den Bestseller

Das Heck des neuen VW Passat. © VW

Der VW Passat hat eine umfassende Modellüberarbeitung bekommen. Der Bestseller der Wolfsburger ist ab sofort für einen Preis ab 34.720 Euro zu bekommen.

Wo Dienstwagenberechtigte früher wie selbstverständlich die VW-Mittelklasse orderten, lockt heute nicht selten das vermeintlich sportlichere und bequemere SUV – auch anderer Marken. Zum finanziellen Erfolg der Wolfsburger leistet der VW Passat aber immer noch einen erklecklichen Beitrag. Daher war es höchste Zeit, dass man viereinhalb Jahre nach dem Marktstart der aktuellen Generation des VW Passat Kombi und Limousine eine umfangreichere Überarbeitung zukommen ließ.


Äußerlich ändert sich bis auf neue Stoßfänger vorne und hinten sowie modifizierte, nun serienmäßige LED-Scheinwerfer nichts. Innen hingegen gibt es neue Instrumente und ein geändertes Lenkrad. Das auf den neuesten Stand gebrachte Infotainment-System ist jetzt standardmäßig mit einer SIM-Karte ausgestattet, Assistenten wie Spurverlassens- und Kollisionswarner sind nun ebenfalls immer an Bord.

VW Passat zum Start mit fünf Motoren

Neu ist zudem Automatisierungstechnik: Mit dem optionalen „Travel Assist“-Paket ist teilautonomes Fahren bis 210 km/h möglich. Für den Antrieb stehen zunächst fünf Motoren zur Wahl: Einstiegstriebwerk ist zunächst ein 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS, darüber rangieren zwei 2,0-Liter-Selbstzünder mit 190 PS und 240 PS. Die beiden 2,0-Liter-Benziner kommen auf 190 PS und 272 PS. Für die Kraftübertragung sorgt jeweils ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Ergänzt wird das Programm in Kürze durch eine GTE-Variante mit 218 PS starkem Plug-in-Hybridantrieb sowie einen 150 PS starken Spritspardiesel. Auch ein 1,5-Liter-Benziner mit 150 PS als Einstiegsmotor ist angekündigt.

Bei den Ausstattungslinien verabschiedet sich VW von dem bekannten Dreisatz aus „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“. Stattdessen heißen die Modelle nun „Passat“, „Business“ und „Elegance“. Eine Sonderstellung nimmt die Offroad-Version „Alltrack“ ein. Die Preise sind gegenüber dem Vorgänger gestiegen, was teilweise über die umfangreichere Ausstattung aufgefangen wird. (SP-X)

1 Kommentar

  1. Also, mit der richtigen Konfiguration sieht der Passat gar nicht schlecht aus. Problematisch ist die Preispolitik des VW-Konzerns. Es wird in nahezu allen Autos immer mehr am verbauten Material gespart. Und dann soll der Passat als 190 PS Diesel nur 400 EUR günstiger sein als der BMW X3, ebenfalls mit 190 PS Dieselmotor. Konfiguriert man sich dann beide Fahrzeuge so wie man sie haben möchte (M Sport vs. R Line), dann ist der Passat am Ende sogar teurer als der BMW. Irgend einer wird sicherlich Argumente finden warum das so ist, aber für mich ist und bleibt es völlig unerklärlich.