VW strebt Beherrschungsvertrag bei MAN an

Weiterer Schritt zur Integration

VW strebt Beherrschungsvertrag bei MAN an
Der Lkw-Bauer MAN stoppt vorerst seine Produktion in Russland. © MAN

Volkswagen strebt den zügigen Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages bei MAN an. Bisher hält der Konzern an dem Lkw- und Maschinenbauer dreiviertel Prozent der Stimmrechte.

Der Volkswagen-Konzern strebt den Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit dem Lkw- und Maschinenbauer MAN an. Dazu würden Gespräche mit dem Vorstand aufgenommen, teilte VW am Mittwoch in Wolfsburg mit. Der geplante Schritt sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines integrierten Nutzfahrzeugkonzerns.

VW strebt vereinfachte Zusammenarbeit an

Angestrebt werde eine verstärkte und vereinfachte Zusammenarbeit zwischen Volkswagen und MAN und damit die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen. Volkswagen halte derzeit 75,03 Prozent der Stimmrechte der MAN SE. VW strebt mit den Töchter Scania und der VW-Nutzfahrzeugsparte sowie MANdie Spitze im Nutzfahrzeuggeschäft an, die auch dazu verhelfen soll, dass der Konzern spätestens 2018 zum weltgrößten Autohersteller avanciert.

VW bekräftigte zudem, dass die Geschäftstätigkeit von MAN unter Beibehaltung der markenspezifischen Eigenschaften und Geschäftsfelder im Volkswagen-Konzern fortgeführt werde. Zudem respektiere Volkswagen die Arbeitnehmerrechte in vollem Umfang. (AG/dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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