VW Golf Variant: Erdgas-Variante kann bestellt werden

Die Erdgas-Variante des VW Golf Variant. © VW

Der VW-Konzern bietet den überarbeiteten Golf Variant nun als quasi monovalente Erdgas-Variante an. Das Kompakt-Modell kann sofort bestellt werden.

Wie der Autobauer nun mitteilte, kostet der Golf-Kombi in Verbindung mit dem Siebengang-DSG als TGI-Variante in der mittleren Ausstattungslinie Comfort 31.480 Euro.
Der Bestseller der Wolfsburger mit CNG-Antrieb verfügt jetzt über drei statt zwei Erdgastanks. Wie gehabt sind die Tanks unterflurig angebracht, so dass es keine Einschränkung in punkto Kofferraumvolumen gibt.


Wie VW mitteilte, würden alle drei Erdgastanks zusammen über ein Gesamtvolumen von 115 Litern verfügen. Das entspricht einer Gesamtfüllung von 17,3 Kilogramm. Die Tanks bestehen aus einem mit Kohlenstoff-Fasern verstärkten Kunststoff beziehungsweise aus Metall.

Gesteigerte Reichweite

Der mögliche Kraftstoffvorrat wächst auf 18,3 Liter. Dadurch steigt die Reichweite um 80 auf rund 440 Kilometer. Im Gegenzug verkleinert sich der Benzintank deutlich, wodurch technisch gesehen aus dem bivalenten ein monovalenter Gasantrieb wird. Unter der Haube kommt statt des 1,4-Liter-Turbo mit 110 PS ein 130 PS starker 1,5-Liter-Turbo mit 200 Newtonmetern zum Einsatz. Der Mehrpreis von 3000 Euro gegenüber dem 1,5-Liter-Turbo-Benziner rechnet sich für Vielfahrer durch die Tankkosten. Erdgas wird an der Tankstelle durch seine bis 2026 garantierte Steuerbegünstigung günstiger als Benzin und Diesel verkauft.

Erdgasfahrzeuge weisen deutlich geringere CO2-Emissionen als Verbrennungsmotoren auf. Mit CNG angetriebene Fahrzeuge stoßen rund 25 Prozent weniger CO2 als Benziner aus. Der Grund dafür liegt im niedrigeren Kohlenstoffanteil im Erdgas.

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