Fragen an den Autopapst im September 2006

Andreas Kessler © Foto: privat

Sie haben Probleme mit Ihrem Auto? Kein Problem! Autopapst Andreas Kessler findet in der Autogazette für Sie Lösungen. Fragen an den Autopapst im September 2006

Ihr Auto macht beim Anfahren komische Geräusche, die Bremsen schleifen oder der Motor verliert Öl. Wenn Sie Probleme mit Ihrem Auto haben, fragen Sie Autopapst Andreas Kessler nach einer Lösung. Schildern Sie in untenstehender Mail Ihre Probleme. Geben Sie dabei folgende Daten mit an: - Modell (z.B. Opel oder VW) - Typ (Kombi oder Limousine) - Baujahr - Kraftstoffart (Benzin oder Diesel) - ggf. Getriebeart (Automatik oder Schaltgetriebe).



Frage von Petra:

Hallo Autopapst, ich fahre einen Daihatsu Sirion Baujahr 2002, Benziner, Schaltgetriebe. Seit geraumer Zeit macht dieses Auto bei ca. 80 Km/h einen unangenehmes Geräusch. War in der Werkstatt dort sagte man mir, dass es das Getriebe sei. Fahre täglich 160 Km damit und das Auto hat einen Km stand von 152. 000 km. Wäre normale Abnutzung für das kleine Auto und bei den vielen km, aber könnte so weiter fahren. Mein Sohn meinte, es wären die Billigreifen, also Reifenwechsel gemacht - das Problem ist aber nicht weg. Auto hat eine Klimaanlage, dort wurde in diesem Frühjahr ein Wechsel gemacht. Getriebeöl und andere Wartungsarbeiten wurden gemacht. Bitte helfen Sie und was könnte es ihrer Meinung nach sein. Vielen Dank Petra

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Petra, es könnte in der Tat ein beginnender Getriebeschaden sein. Allerdings müsste das Geräusch dann im kalten Zustand anders als im warmen Zustand sein und sich ggf. auch in den Gängen unterscheiden. Wenn das Geräusch hingegen in allen Gängen gleich ist und sich nur mit der gefahrenen Geschwindigkeit (nicht der Motordrehzahl!!) ändert, würde ich eher die Radlager verdächtigen. Holen Sie sich doch erst einmal eine Zweitmeinung ein. In der Zwischenzeit können Sie ja schon mal nach einem gebrauchten Getriebe suchen (www.motoso.de).


Frage von Florian Kogel:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Problem mit meinem Golf 1 Cabrio Bj. 93 (August), 98 PS, Benziner ... In letzter Zeit wurden die Kupplung und Krümmer erneuert ... vor 2 Wochen musste ich das Steuergerät und die Lambda-Sonde austauschen ... wenn ich starten möchte startet der Motor erst nach ca.3 min sehr sehr schlecht ... der Motor stottert ... wenn ich pumpe kommt Benzin aus dem Auspuff ... es stinkt sehr nach Benzin ... wenn das Auto läuft, ist alles super ... Mit Freundlichen Grüßen Flo

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Flo, was ist den für eine Einspritzung im Auto? KE-Jetronic? Dann könnte der Kaltlaufregler defekt sein. Nach Deiner Schilderung überfettet die Einspritzung den Motor beim Kaltstart (je kälter es ist, desto besser müsste er anspringen...). Warum ist denn das Steuergerät ausgetauscht worden? Hoffentlich nicht versuchsweise..... Um eine Grunddiagnose zu bekommen, würde ich mal beim TÜV oder der DEKRA eine AU außer der Reihe machen lassen und den Mann am Computer die Geschichte erzählen. Die Jungs kennen sich in aller Regel ganz gut mit den Abläufen und deren Auswirkungen auf die Schadstoffwerte aus und haben oft gute Tipps auf Lager (die ja ohne kommerzielle Interessen gegeben werden: Noch wird bei den Prüforganisationen ja nicht direkt losrepariert...)

Frage von Renate Steiner:

Sehr geehrter Herr Kessler, Ich fahre einen Volvo 740, Jg. 89, Kombi, Automat, Benzin. Während der Fahrt stellt sich der Motor ab, ohne Vorwarnung wie rucken oder so. Ich kann ihn dann wieder starten, sobald ich aber Gas gebe, stellt er wieder ab. Die Standgasanzeige schwankt zwischen ca, 500-800, was viel zu wenig ist. So geht das 1-2 Minuten lang, dann startet er wieder und ich kann weiter fahren. Das Problem tritt sowohl nach kurzer Fahrtstrecke von ein paar Hundert Metern, wie auch nach längerer Fahrt - 300 km und mehr - plötzlich auf. Ich bin echt am Verzweifeln, da ich schon mehrere Werkstätten aufgesucht habe, aber niemand das Problem beseitigen kann. Zahnriemen wurde auch ersetzt. Vielleicht wissen Sie, woran das liegen kann. Wäre Ihnen sehr verbunden für eine baldige Antwort. Mit freundlichen Grüssen, Renate Steiner

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

So ein Problem hatte die Mutter einer Freundin meiner Tochter auch! Da musste der OT-Geber gewechselt werden, dessen Zuleitung einen Wackelkontakt hatte. Kleine Ursache, große Wirkung........ Leider kommen aber auch noch andere Defektursachen in Frage, dazu müsste ich aber Details über die Motorisierung Ihres Schweden wissen. Bis dahin gute Fahrt wünscht der AUTOPAPST

Frage von Nele:

Hallo Herr Kessler, bei meinem Ford Fiesta Bj. 96, Benziner, Schaltgetriebe, leuchtete zunächst die Batterieanzeige während der Fahrt auf, der Wagen sprang aber am nächsten Tag trotz leuchtender Anzeige an. Heute leuchtete nicht nur weiterhin die Batterieanzeige auf, sondern auch die Temperatur-Anzeige stand bei dunkelrot. Habe daraufhin das Kühlwasser geprüft, es ist voll und steht auf max. Der Wagen ist zwar ohne Probleme angesprungen, dafür aber unterwegs - nachdem ich schon eine Weile gefahren bin - wieder ausgegangen. Haben Sie eine Idee, was die Ursache ist? Vielen Dank für die Hilfe.

Autopapst Andreas Kessler antwortet

Wenn das Auto auch nach längerer Zeit immer noch anspringt, dürfte es sich um einen Kabelbruch oder ein Marderproblem des Kabelbaumes handeln. Leider besteht in diesen Fällen immer die Gefahr eines Kabelbrandes, der bei Ihrem Auto zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen würde. Lassen Sie die elektrische Anlage von einem Autoelektriker durchmessen, um auf die sichere Seite zu kommen. Wenn der Fiesta inzwischen nicht mehr anspringt, weil die Batterie tot ist, dürfte die Lichtmaschine oder Regler ein Problem haben. Auch hier ist der Auto-Elektrik-Profi die richtige Adresse.

Frage von Thorsten Beckmann

Hallo Herr Kessler, wir fahren einen Kangoo 1.4 RT seit 4 Monaten. Bisher habe ich Benzin getankt. Jetzt habe ich in der Anleitung gelesen, dass ich Super tanken muss. Ist Benzin schädlich für den Motor ? Muss ich jetzt Super tanken? Vielen Dank Thorsten Beckmann

Autopapst Andreas Kessler antwortet

Sie müssen nicht, sollten aber! Die Franzosen legen Ihre Motoren traditionell auf höheroktanigen Kraftstoff aus, weil der in Frankreich fast genau so teuer ist wie Normalbenzin und weil der Energiegehalt von Super höher ist. Vereinfacht gesagt, kosten 100 km beim Betrieb mit Super meistens weniger Geld als beim Betrieb mit Normalbenzin. Einen Motorschaden riskieren Sie beim Betrieb mit Normalbenzin nicht, weil alle modernen Autos Klopfsensoren haben, die das gefürchtete Klopfen „wegrechnen“ und so den Motor vor Lagerschäden bewahren. Allerdings führt das zu suboptimalen Leistungsdaten und entsprechend höheren Kosten.

Frage von Reiner Dohmen:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Toyota 4runner, Bj.92,V6, 3.0l. Seit Jahren nervt mich ein «Ruckeln» im Drehzahlbereich von ca. 1500 - 2500 U/min. Die Werkstatt hat seinerzeit keinen Fehler gefunden. Zündkabel wurden gewechselt, die Zündspule, Ventile eingestellt usw. Kein Erfolg. Während der Kaltlaufphase ist dieses Problem nicht zu bemerken. Tritt der Fehler auf, ist nach Angabe der Werkstatt der Kohlenwasserstoffanteil wohl recht hoch. Das Fahrzeug verfügt über eine Gasanlage. In beiden Betriebsarten ist dieses «Ruckeln» zu spüren. Vielleicht haben Sie ja eine Idee, die weiterhilft. Vielen Dank und schöne Grüsse, Reiner Dohmen

Autopapst Andreas Kessler antwortet

Hallo Reiner, der 4-Runner war nie ein Ausbund an Agilität! Schlicht untermotorisiert, obwohl man bei anderen Herstellern mit einem 3Liter-V6 recht ordentlich von der Stelle kommt. Ich habe das immer auf eine misslungene Motorabstimmung geschoben, die zu sehr in Richtung „mager“ gelegt war. Was Sie da beschreiben, ist wahrscheinlich ein typisches Magerruckeln, belegt durch die erhöhten CH-Werte. Es muss also nach einer Stelle gesucht werden, an der der Motor Nebenluft zieht. Das können undichte Schläuche des Unterdrucksystems sein, eine undichte Ansaugdichtung oder eine ausgeschlagene Drosselklappenwelle. Die Suche könnte langwierig werden......

Frage von Annett Hehmann:

Ich habe einen Audi 80, Bj. 1993, Benziner, 210.000 km, er fährt gut, wird aber im Stadtverkehr zu heiß d.h. die Temperaturanzeige steigt auf 100°C. Bei Fahrten auf Landstraßen und Autobahnen bleibt die Temperatur hingegen im Normalbereich. Was kann/soll ich machen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Autoapapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Annett, kleine Ursache, große Wirkung: Der Thermoschalter des Kühlerventilators ist defekt! Ab einer bestimmten Kühlwassertemperatur (ca. 88°C) schaltet dieser Bimetallschalter den Strom für den Kühlerventilator ein, und wenn die Temperatur auf 83°C „heruntergepustet“ ist, wieder aus. Theoretisch könnte natürlich auch der Motor des Lüfters defekt sein, dessen Prüfung aber einfach ist. Ziehen Sie dazu den Stecker vom Thermoschalter am Kühler ab und schließen Sie die Kontakte mit einer Büroklammer kurz. Wenn der Ventilator dabei losbraust, ist der Thermoschalter das Problem. Wenn nicht, ist der Motor des Lüfters defekt (und der Thermoschalter vielleicht trotzdem...)

Frage von U.Gessner:

Hallo Herr Kessler ! Ich habe bei meinen Toyota Celica, Bj. 89, die vorderen und hinteren Bremsbelege gewechselt , habe Bremsflüssigkeit nachgefüllt ! Nach einer Probefahrt merke ich, dass das Bremspedalspiel zu groß ist ,außerdem bremst er nicht richtig ! Was könnte ich falsch gemacht haben ? Mit freundlichen Grüßen, U.G.

Autoapapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Uwe, vielleicht haben Sie ja gar nichts falsch gemacht, sondern nur den „Setzungsprozess“ der Bremsbeläge nicht berücksichtigt! Wenn neue Bremsklötze in den Bremssätteln stecken, muss vor der ersten Benutzung der Bremse ein- oder zweimal kräftig auf die Bremse getreten werden, damit sich die Beläge an der Scheibe anlegen. Vergisst man das, gibt es beim ersten Bremsen einen Todesschreck..... Kommen wir zur Bremsflüssigkeit: Wieviel und warum haben Sie nachgefüllt? Normalerweise steigt der Stand im Bremsflüssigkeitsbehälter etwas an, wenn die Bremskolben für die neuen, dicken Beläge zurück gedrückt werden. Gibt es da etwa etwas, was Sie in Ihrer Frage verschwiegen haben? In diesem Fall würde ich die Bremsanlage zunächst noch einmal richtig entlüften. Am besten klappt das mit einem 2. Mann, der das Bremspedal bedient. Sollten Sie nicht wissen, wie eine Bremse entlüftet wird, rate ich Ihnen dringend, kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen......

Frage von Thomas Ingelmann:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Problem mit der Motorkontrolllampe meines Alfa 156 1,9JTD. Diese geht bei Vollgas ab und zu an und der Wagen schaltet in den Motorschonlauf. Wenn man ihn dann ausschaltet, springt er auch erst nach ca. 1 Min wieder an. Laut dem Diagnosegerät liegt es an dem Dieseldruck. Und den Ausdrücken zufolge ist die Hochdruckpumpe völlig ok. Ich habe bereits einen neuen Drucksensor, Druckregeler, Kraftstofffilter, LMM, Luftfilter und neue Einspritzdüsen eingebaut. Nur das Problem tritt leider immer noch auf. Da die Pumpe allerdings bei Alfa ca. 1400 (?) kostet, wollte ich diese nicht einfach auf Verdacht tauschen. Und da der Fehler nur unregelmäßig auftritt, kann es ja auch eigentlich nicht an der Mechanik der Pumpe liegen. Da ich mittlerweile mit meinem Latein am Ende bin, würde ich gerne wissen, was Sie von meinem Fall halten. Mfg Thomas

Autoapapst Andreas Kessler antwortet:

Nicht viel, Thomas! Leider ist Alfa ja berühmt für seine unmotiviert aufflackernden Kontroll-Leuchten, die nicht immer auf einen Defekt hindeuten. Schaltet Ihr Auto denn deutlich spürbar in den Notlaufmodus, wenn die Lampe leuchtet? Oder vermuten Sie das nur, weil das immer so ist, wenn die Lampe an geht? Denkbar sind folgende Szenarien: 1. Die Lampe leuchtet wegen eines Rechner-Bugs auf, die Steuerung arbeitet aber völlig normal weiter. Erkennbar ist das an gleich bleibender Performance des Autos (keine Leistungseinbußen, gleich bleibender Verbrauch). Der Wagen ist nicht im Notlaufmodus, obwohl die Kontroll-Leuchte das anzeigt. 2. Die Lampe leuchtet wegen eines Leitungsschlusses auf und veranlasst durch ihr bloßes Leuchten, den Rechner in den Notlauf zu gehen. In diesem Fall würde ich probeweise die Lampe aus dem System heraus schalten und das Ergebnis während der Fahrt testen: Wenn sich beim „Abschalten“ der Lampe der Normalmodus wieder einschaltet, legt man die Kontroll-Leuchte still. 3. Die Kontroll-Leuchte leuchtet wegen eines „echten“ Motorproblems und schaltet die Steuerung auf „Notlauf“. Hier hilft nur weitersuchen, obwohl meiner Meinung nach schon alles getauscht wurde, was damit in Zusammenhang steht (bis auf die Einspritzleitungen....). 4. Als letzte Möglichkeit bleibt noch ein Defekt des Steuergerätes selbst. Da ein Tausch auf Verdacht wegen der hohen Kosten nicht in Frage kommt, bietet sich der versuchsweise Austausch gegen ein anderes, vorhandenes Gerät an (macht leider kaum eine Werkstatt...) oder der Ausbau und Test des Steuergerätes bei www.hitzpaetz.de

Frage von Michael:

Hallo, ich fahre einen MB 190d. Er klappert nach ein paar Minuten im Leerlauf eindeutig aus der Einspritzpumpe (Mit Stethoskop abgehört). Nach mehrmaligen Gasgeben ist es wieder weg, kommt aber dann wieder und der Motor schüttelt sich dann auch. Was kann das sein, ist die Pumpe kaputt??? Grüße, Michael

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Michael, Sie haben nicht geschrieben, wie viel der Stern schon auf der Uhr hat! So ab 250.000 km kann die Steuerkette der Einspritzpumpe auch mal ausschlagen. Es gibt aber Reparaturkits dafür (bei DC und bei Bosch).

Frage von Andreas:

Hallo. An meinem Renault Espace blinkt bei Fahrbetrieb - sei es nun mit mit Licht an oder aus - die Warnleuchte für die Batterie. Was kann das sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wahrscheinlich sind die Kohlen des Lichtmaschinenreglers am Rande ihrer Lebensdauer angelangt. Wechseln Sie den Regler (da sind dann neue Kohlen drin) und beobachten Sie die Sache weiter. Wenn der neue Regler nichts bringt, könnte es auch die Lima selbst sein.... Bevor Sie aber eine neue Lima kaufen, würde ich erst noch einen Autoelektriker bitten, das ganze mal durch zu messen.....

Frage von J.Van Ooyen:

Hallo Herr Kessler, bei meinem Focus, der 180.000 km runter hat, ist seit heute Morgen ein Rattern bei eingeschalteter Klimaanlage zu hören. Wenn Sie ausgeschaltet wird, ist das Rattern nicht mehr zu hören. Woran kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Am Kompressor der Klimaanlage. Wenn Sie mit dem Schalter die Magnetkupplung schalten, wird der Kompressor vom Keilriemen angetrieben. Und der Kompressor hat wahrscheinlich einen Lagerschaden (zu wenig Kühlmittel gehabt und war darum zu schlecht geschmiert gewesen). Da hilft nur ein neuer (oder generalüberholter).

Frage von Astrid Pritz:

Lieber Autopapst, ich habe einen Bj.91 alten OPEL KADETT Caravan, 1.6i,Benziner, Schaltgetriebe, 75 PS. Jetzt habe ich sogar noch einen neuen TÜV bekommen. Jetzt, nachdem ich den TÜV ein paar Tage habe, stottert er beim Fahren ein wenig und wenn er wärmer ist, geht der Motor fast aus (er würgt), wenn ich nicht dann voll aufs Gas treten würde, ansonsten steht er dann. Muss erwähnen, dass der Auspuff schon an mehreren Stellen große Löcher hat (neuer Auspuff ist bestellt) und ein Riss im Belüftungsschlauch zum Luftfilter war ( den habe ich verdichtet). Ich habe heute auch schon ein defektes Kabel unter dem Luftfilter erneuert! An was könnte es liegen? Kann es sein, dass die Lambdasonde defekt? Standgas kann ich an diesem Fahrzeug nicht mehr einstellen, da es elektronisch gesteuert wird....Danke für ihre Hilfe im Voraus!! Astrid

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Na, Astrid, wie lief denn das mit dem TÜV-Prüfer? Ein großer Apfelkuchen, und schon klebte die Plakette..... Mit dicken Löchern im Auspuff mit Erfolg bei der HU gewesen! Das kann nur am Chromosomenbonus liegen...Aber mal im Ernst, wenn der Kadett jetzt noch 2 Jahre freie Fahrt hat, würde ich zunächst mal zur 3-K-Lösung greifen. Inzwischen gibt es die Zündkabel auch im Zubehörhandel (früher mußte man bei Opel ein Schweinegeld dafür bezahlen....), passende Zündkerzen und ein Set aus Verteilerkappe und -finger auch. Damit müsste der Leerlauf wieder schön stabil sein. Und wenn der Auspuff erst wieder dicht ist, kann man den kleinen Kadett (wenigstens akustisch) kaum vom Neuwagen unterscheiden. Gute Fahrt wünscht DER AUTOPAPST

Frage von I. Schulz:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Renault Kangoo Privilege, 1,2 16 V, Baujahr 2002, Kilometerstand ca. 134.000. Nach Dauerbrennen der Motorleuchte wurde ich zum Vertragshändler abgeschleppt, weil der Motor nicht auf voller Leistung fuhr. Ausgewechselt wurden bei der ersten Reparatur die Zylinderkopfdichtungen sowie die Lambdasonde. Nach der Reparatur lief der Motor immer noch nicht gleichmäßig - wieder Werkstattbesuch bei der gleichen Werkstatt - die Zündkerzen wurden ausgetauscht. Nach weiteren 400 Kilometern wieder die Feststellung, dass der Motor nicht gleichmäßig läuft und jetzt blinkt wieder die Motorleuchte. Der Kühlwasserstand ist nach so langen Fahrten immer unter dem Minimum, wenn man dann aber einmal «lüftet» im Stillstand, füllt es sich und scheint genug drin zu sein. Folgende Teile wurden bereits vor zwei Monaten im Rahmen der Inspektion getauscht: Zahnriemen, Wasserpumpe, Zündkerzen! Was könnte denn noch kaputt sein oder war die Reparatur am Anfang einfach ein Griff in die Werkstattkiste d. h. wir tauschen mal und schauen was passiert? Freue mich über eine Antwort. Mit vielen Grüßen Ilke Schulz

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Ilke, das hört sich für mich ganz genau so an! Ich würde mit dem Kangoo, der wahrscheinlich immer noch oder schon wieder ein Problem mit der Zylinderkopfdichtung oder einem Riss im Zylinderkopf hat, zu einer anderen, kompetenten (!!) Werkstatt fahren, die Geschichte genau so wie hier erzählen und um Hilfe bitten. Die Diagnose können Sie dann der zuerst beauftragten Werkstatt unter die Nase halten und um Nachbesserung bitten. Die Crux bei solchen Vorhaben ist immer die Diskussion: Was war schon, und was ist neu hinzu gekommen? Im Zweifel hilft Ihnen die Einschaltung der Schlichtungsstelle der zuständigen Kfz-Innung, die für beide Seiten kostenlos ist.

Frage von Krane:

Hallo Herr Kessler, wenn die Zylinderkopfdichtung defekt ist, kann der Motorraum voll Öl sein? Ölverlust von zwei Litern im Monat. Mit freundlichen Grüßen
Marcus


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Marcus, das ist theoretisch natürlich denkbar. Wenn die Zylinderkopfdichtung aber derart defekt ist, dürfte von der Kompression nicht mehr viel übrig sein. Das Auto dürfte also kaum von der Stelle kommen. Außerdem würde es ständig kochen.....

Frage von Ede Reinsch:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Opel Omega B, Caravan, Baujahr 1996, 2.0L /16V und habe folgendes Problem: wenn ich beschleunige und gerade knapp über 60 km/h komme, fängt das Fahrzeug im vorderen Bereich an zu «wackeln», deutlich am Schaltknüppel erkennbar. Man könnte meinen, die Getriebeaufhängung ist lose. Wenn ich aber die Beschleunigung weiter fortsetze, hört dieses «Wackeln» ab 75 km/h wieder auf. Danach läuft das Fahrzeug einwandfrei. Dieses gilt auch, wenn ich z.B. von 100 km/h das Gas wegnehme und die Fahrt verlangsame. Gleiches Spiel: ab75 km/h geht es los, bei 65 km/h hört es dann wieder auf. Wäre schön, wenn Sie einen heißen Tip für mich hätten. Vielen Dank im Voraus. E. Reinsch

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Ede, was machen denn die Hardyscheiben der Kardanwelle? Werfen Sie mal bei angehobener Hinterachse einen Blick unter das Auto: Wenn die Kardanwelle (bei eingelegtem Gang und etwas Gas) furchtbar «eiert», dürften eine oder beide Hardyscheiben am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sein. Die Unwucht der Welle merken Sie im Innern des Autos als «Wackeln».

Frage von Sabine Arnold:

Hallo Herr Kessler! Habe einen Renault Clio, Baujahr 95, Benziner. Bei ca. Tempo 50 ist der Zahnriemen gerissen. Erfuhr von der Renault-Werkstatt, dass der Clio kein Freiläufer ist. Somit könnte auch der Motor defekt sein. Habe ein Angebot von einer Werkstatt, die mir für 450,00 Euro den Zahnriemen und Ventile wechseln würde. Da ich jetzt aber nicht weiß, ob der Motor Schaden genommen hat, meine Frage: Soll ich mir gleich einen neuen Motor besorgen oder lohnt es sich noch, ihn zu reparieren? Das Auto hat einen km-Stand von 94.000 und ist ansonsten in einem sehr guten Zustand. Vielen Dank im voraus Lg
Sabine


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Sabine, was soll ich Ihnen raten? Unter Umständen kommen Sie wirklich mit 450 Euro davon, genau so möglich ist aber eine erfolglose Reparatur, weil der Motor «ein Ding weg hat». Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem gebrauchten Motor, der aus einschlägiger Quelle etwa 500 bis 1000 Euro (je nach Zustand, zuzügl. Einbau) kostet. Das ist allerdings ein Kurs, für den es schon gleichwertige gebrauchte Clios gibt. Ein echter Grenzfall, den eigentlich die Werkstatt durch entsprechende Beratung und Diagnose lösen muss.....

Frage von Rudi:

Bei meinem Golf 3 GTI, Bj.1993, fällt während der Fahrt der Drehzahlmesser aus und die Ölwarnkontrollleuchte fängt an zu blinken. Es gibt kein akustisches Warnsignal und Öl ist auch genug drauf. Öldruck ist auch da. Ich weiß nicht weiter. Bitte um hilfreiche Antwort. Gruß Rudi

Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Das Blinken der Ölkontrolle ist die Selbsttestfunktion nach Spannungseinbruch. Immer, wenn der Drehzahlmesser aus fällt, ist die Spannungsversorgung eines Teils des Instrumentenblocks gestört (Wackelkontakt). Wenn der Saft wieder kommt, «testet» sich die Oldrucklampe selbst und blinkt. Ich tippe auf den Flachstecker rechts vom lenkrad an der Unterseite des Instrumentengehäuses.....

Frage von Alex Slowik:

Hallo, habe einen Passat Variant, Bj. 2002 mit 84.000km. Habe vor 500 km die Bremsanlage neu machen lassen. Sprich: Beläge und Scheiben, da diese komplett unten waren. Nun habe ich das Problem, dass 3 Räder bzw. die Bremsen blockieren bzw. nicht selbst wieder aufmachen. Das Autohaus hat bereits neue Bremsflüssigkeit eingefüllt, entlüftet, einen neuen Bremslichtschalter eingebaut und einen neuen Bremsschlauch vorne links eingebaut. Danach ist kurz wieder alles gut, nur nach einer Probefahrt machen die Bremsen wieder selbst zu und es ist nicht möglich, das Auto von Hand zu schieben. Felge und Rad werden extrem heiß und es riecht. Nun kann ich nicht mehr fahren und die Jungs von VW tippen auf ein Teil, dass 1000 Euro ohne Einbau kostet. Ein Magnetventil soll nicht richtig arbeiten. Kann es denn nur das sein? Oder kommt da eventuell der Hauptbremszylinder noch in Frage? Gruß, Alex.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Den ABS-Ventilblock würde ich völlig ausschließen! Wenn das defekt wäre, müsste man das Symptom auch bei kalter Bremse mit einem einzigen, kräftigen Tritt auf die Bremse erzeugen können...... Ich tippe eher auf eine nicht funktionierende Entlüftung im Hauptbremszylinder. Oder auf zugequollene Bremsschläuche: Ist das Rad, an dem der Bremsschlauch erneuert wurde, betroffen? Wenn nicht, würde ich die anderen Schläuche auch wechseln....

Frage von Gerd Hoffmann:

Hallo, habe eine kurze Frage: Ich besitze einen Ford Scorpio, Bj1996, 2.9 Liter, Benziner, Automatik. Habe ein Problem mit dem Kühler: er verliert direkt nach dem abschalten des Autos Kühlwasser, auch während der Fahrt, nicht nur bei stillstehendem Auto (Motor muss vorher warm sein). Danke für die Antwort

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das könnte (wenn es sich nur um sehr wenig Wasser handelt, und Sie sofort wieder bis zum Stehkragen nach füllen...) normal sein. Die Wärmedehnung findet auch beim Wasser statt und drückt eben etwas zum Überlauf hinaus. Es könnte allerdings auch am Verschlussdeckel des Kühlsystems liegen, der ja einen gewissen Überdruck im System erzeugt. Wenn dieser Deckel defekt ist, siedet das Kühlmittel vielleicht unter dem Einfluss der Strahlungswärme und tropft auch über den Überlauf ins Freie...

Frage von H-J.Gralky:

Hallo Herr Kessler, wie bekomme ich für einen Pajero Pinin eine deutsche Betriebsanleitung ? MfG Hans-J. Gralky

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich würde beim freundlichen Mitsubishi-Vertragshändler an den Ersatzteiltresen gehen und mir ein entsprechendes «Ersatzteil» (hier wohl eher «Ersatzbüchlein») heraussuchen lassen, um selbiges dann an der Kasse zu bezahlen.

Frage von Peter Biwer:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Kia Rio I,1,5 Bj. 2001, der folgende Probleme zeigt: 1. unbekanntes Klappern aus dem Heckbereich. Können neben einer wackeligen Rücklehnenhalterung auch Stoßdämpfer oder Radlager die Geräusche verursachen? Wie kann ich das prüfen? 2. Die Innenbeleuchtung einschl. Kofferraumbeleuchtung und Zeituhr funktionieren nicht mehr. Birnchen sind o.k., Sicherungen alle in Ordnung. Können Sie mir noch einen Tipp geben, bevor ich eine Werkstatt stundenlang suchen lasse? Vielen Dank für Ihre Hilfe! Viele Grüße,
Peter


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Peter, prüfen Sie mal, ob Innenbeleuchtung, Zeituhr und Kofferraumbeleuchtung an einem Stromkreis hängen (ich glaube fast, dass das der Fall ist...). Dann wechseln Sie die Sicherung, auch wenn die alte anscheinend o.k. ist. Wenn dann immer noch keine Funktion eintritt, muss der Kabelweg vom Sicherungskasten zu den Verbrauchern (sicher nur die Klemme direkt in der Verteilung) geprüft werden. Ist eher ein Fall für den Autoelektriker..... Das Klappern ist höchstwahrscheinlich nur ein verschlissenes Gummilager des Heckstabilisators bzw. der Hinterachse. Nur welches defekt ist, kann ich von hier aus nicht sagen....

Frage von Andrea:

Hallo, bei meinem Opel Vectra, Bj. 1995. Leuchtet immer öfter die Motorwarnleuchte auf. Das Auto geht manchmal aus , ich warte eine Zigarettenlänge und danach kann ich mein Auto wieder problemlos starten, manchmal passiert dies ca. bis zu 5mal am Tag. Während einer Fahrt von ca. 30 km. ( liegt nicht an den Zündkerzen ). Viele Grüße Andrea !!

Frage von Kathrin Hermann:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Golf 3, 94 Bj. Beim Fahren fängt das Auto ganz kräftig an zu rucken, als wenn kein Benzin mehr ankommt. Ich halte unterwegs kurz an, mache den Motor aus und das Auto springt nicht mehr an. Nach dem Abschleppen läuft er immer wieder. Es wurde schon einiges gewechselt (Öl-Benzinfilter, Kerzen, Benzinpumpe, Relais). Das erste Rucken kommt meistens nach ca. zwei bis drei Kilometern. Keiner findet die Ursache. Vielleicht haben sie ja eine Idee. Vielen Dank Kathrin

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Was für ein Relais wurde denn getauscht? Das für die Benzinpumpe? Dann bliebe noch das Relais 109 übrig, das auf Steckplatz 20 (oberste Reihe, 2. von links) steckt. VW bezeichnet diese Relais als «Steuergerät Spannungsversorgung». Das gute Stück (gerade beim Modelljahr 1994!) ist oft defekt, kostet als Ersatzteil aber nur 12 - 15 Euro. Ich hoffe, die Diagnose trifft auch in Ihrem Fall ins Schwarze.... Das Aufleuchten signalisiert einen sporadisch auftretenden Fehler der Motorsteuerung. Nach dem Neustart ist der wieder weg, ist aber für eine gewisse Zeit im Fehlerspeicher abrufbar. Wenn Sie wissen wollen, was das Aufleuchten auslöst, müßten Sie den Fehlerspeicher auslesen lassen. Der angezeigte Code gibt dem Fachmann dann die nötigen Hinweise zur Diagnose. Wenn die Motorkontrolle ständig an ist, läuft der Motor im Notlaufmodus mit verminderter Leistung und erhöhtem Verbrauch.

Frage von Michael Stienen:

Hallo, wir haben ein Problem an unserem Corsa, Bj.99, 1,0 Liter; 12V, Benziner, mit dem Scheibenwischer. Im Intervallbetrieb erfolgt keine Rückstellung mehr, er bleibt irgendwo stehen, sobald der Hebel wieder auf Null geschaltet wird. Seit dem letztem Werkstattaufenthalt (Motor sprang nicht mehr an), bei dem als Versuch erst einmal das Relais der Benzinpumpe gewechselt wurde, es dann aber doch am Nockenwellensensor lag, tritt dieser Fehler auf. Nun die eigentliche Frage ob diese Dinge zusammen hängen können oder vielleicht doch das Scheibenwischerrelais einen Defekt aufweist? Vielen Dank für Ihre Hilfe
Mit freundlichen Grüßen Michael


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auf das Intervall-Relais! Wenn der Scheibenwischermotor ab Abschaltpunkt ein Problem hätte, würde er auch nach dem Anschalten aus dem Dauerbetrieb irgendwo stehen bleiben. Außerdem ist das frühere «Wisch-Wasch-Relais» heute sicher zum «Scheibenreinigungssteuergerät» mutiert und hat mehr Funktionen als der Rechner in Ihrem Büro. Vielleicht ist die kleine Black-Box auf der Relaisplatte auch unabsichtlich verschoben oder gelöst worden, als sich der Werkstattmann am Benzinpumpenrelais zu schaffen gemacht hat. Einfach mal am Relais wackeln, das reicht vielleicht schon.....

Frage von Oliver Sobiegalla:

Halli Hallo, können Sie mir bitte weiterhelfen mit meinem Renault Grand Scenic, Bj. 2005, 1,6 16V. Das Problem tritt beim Anlassen des Autos auf. Sobald ich das Auto per Knopfdruck starte, rattert es ziemlich laut aus dem vorderen Bereich (kann es aber nicht genau definieren). Nach ein paar Sekunden ist dieses Geräusch dann vorbei und der Motor läuft ganz normal. Das komische ist aber, dass dieses Geräusch nicht bei jedem Anlassen auftritt, nur ab uns zu. War diesbezüglich auch schon in der Werkstatt, aber die können mir nicht weiterhelfen, da sie dieses Geräusch nicht gehört haben!!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nach Ihrer Schilderung würde ich auf beginnenden Verschleiß der Hydrostößel tippen. Solange das Geräusch nach wenigen Augenblicken verschwindet, können Sie beruhigt weiter fahren. Wenn die Klapperei allerdings ständig zu hören sein sollte, müssen die Hydros `raus (16 Stück á 35 Euro...). Da Sie aber noch in der Garantiezeit sind, würde ich den Fall schon mal «aktenkundig» machen, womit dann der Beginn des Problems als noch in der Garantie liegend bestätigt ist. Wenn Sie dann nach 2,5 Jahren einen Schaden haben, wird die Kulanz recht weitgehend sein.....

Frage von D. Fiedler:

Guten Tag, lassen sich die Injektoren in meinem DB Sprinter, Bj. 2001, Instandsetzen, reinigen warten o.ä.??? Danke im Voraus. D. Fiedler

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Antwort, lieber Herr Fiedler, ist «Nein»! Die Injektoren (hießen früher Einspritzdüsen) sind in unsere Common-Rail-Zeit hochkomplexe Gebilde, die nach eine gewissen (einkonstruierten??) Zeit verbraucht sind und ausgewechselt werden müssen. Wann das der Fall ist, hängt von den Umständen des Einsatzes im Auto ab. Injektoren können im ausgebauten Zustand getestet werden (Strahlbild, Stahlverhalten, Abspritzdruck, Anzahl der Spritzvorgänge pro Zeiteinheit - irgendwie kommen mir diese Vokabeln sehr doppeldeutig vor ;-) - ), allerdings nur in mit entsprechendem Prüfequipement ausgestatteten Werkstätten. Durch die große Zahl der Dieselfahrzeuge hat sich eine lebhafte Zubehörhändlerschaft gebildet, die benötigte Ersatzteile teilweise deutlich billiger verkaufen als die Originalhersteller. Sollten Sie neue Injektoren benötigen, können Sie mal unter www.dieselsend.de suchen....

Frage von Kathrin Hermann:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Golf 3, 94 Bj. Beim Fahren fängt das Auto ganz kräftig an zu rucken, als wenn kein Benzin mehr ankommt. Ich halte unterwegs kurz an, mache den Motor aus und das Auto springt nicht mehr an. Nach dem Abschleppen läuft er immer wieder. Es wurde schon einiges gewechselt (Öl-Benzinfilter, Kerzen, Benzinpumpe, Relais). Das erste Rucken kommt meistens nach ca. zwei bis drei Kilometern. Keiner findet die Ursache. Vielleicht haben sie ja eine Idee. Vielen Dank Kathrin

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Was für ein Relais wurde denn getauscht? Das für die Benzinpumpe? Dann bliebe noch das Relais 109 übrig, das auf Steckplatz 20 (oberste Reihe, 2. von links) steckt. VW bezeichnet diese Relais als «Steuergerät Spannungsversorgung». Das gute Stück (gerade beim Modelljahr 1994!) ist oft defekt, kostet als Ersatzteil aber nur 12 - 15 Euro. Ich hoffe, die Diagnose trifft auch in Ihrem Fall ins Schwarze....

Frage von Karolin Lisiecki:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Lancia Lybra 2,4 JTD. Beim schnellen Beschleunigen geht das Fahrzeug immer aus. Was kann das sein? Vielen Dank im Voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ein wunderbares Fahrzeug fahren Sie da! Und ein feiner Motor wohnt unter der Haube! Leider ist der Lybra völlig unterschätzt, darum pflegen Sie ihn gut, er ist ein kommender Klassiker. Wenn Sie stark beschleunigen, wird für die Einspritzung plötzlich recht viel Kraftstoff verlangt. Wenn der ausbleibt, ist als erstes der Dieselfilter im Verdacht. Lassen Sie den wechseln und versuchen Sie danach erneut, wie sich das Auto beim plötzlichen, starken Beschleunigen verhält. Sie werden erstaunt sein.....

Frage von Markus:

Manschette an der äußeren Antriebswelle eines Opel Kadett E-CC erneuern, d.h. ein- und ausbauen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Was willst Du wissen, Markus? Ein paar mehr Details sind auch bei solchen Trivialfragen nützlich...... Ja, man Sie einzeln erneuern, Ja, das kann man selber machen, ein Reparatursatz kostet für beide Seiten etwa 20 Euro, zum Wechseln müssen die Antriebswellen ausgebaut und zerlegt werden, die Gelenke können unter Umständen gereinigt und geschmiert werden, abhängig vom Verschleißzustand- etc., etc.

Frage von Anne Götz:

Hallo Herr Kessler. Mein Renault 19 (1993, 92.000 km, Benziner, Schaltung, 73 PS, kein ABS) macht seit kurzem seltsame Geräusche. Wenn ich etwa 50 fahre, hört es sich an, als ob ein Ventilator laufen würde. Das Geräusch nimmt stark mit der Geschwindigkeit zu, ist allerdings drehzahlunabhängig, also auch im Leerlauf bei 100 km/h sehr stark zu hören. Bei Linkskurven ist es kaum noch zu hören, was mich eigentlich an ein Radlager denken lässt (beide vor 3 bzw. 4 Jahren austauschen lassen). Allerdings hatte ich da das Geräusch anders in Erinnerung. Was denken Sie, was es sein könnte? Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Anne, Kompliment zum feinen Gespür für Dein Auto! Es kann sehr wohl wieder ein Radlager sein, ich kenne weder die Qualität des seinerzeit gewechselten Lagers noch die der Arbeit der ausführenden Person. Wenn es nicht das Radlager ist, kommt noch das Getriebe als Geräuschlieferant in Frage. Prüfe vor allem den Stand des Getriebeöls und lass ggf. einen Getriebeölwechsel machen.

Frage von Annett Hehmann:

Ich habe einen Audi 80, Bj. 1993, Benziner, 210.000 km, er fährt gut, wird aber im Stadtverkehr zu heiß, d.h., die Temperaturanzeige steigt auf 100°C. Bei Fahrten auf Landstraßen und Autobahnen bleibt die Temperatur hingegen im Normalbereich. Was kann/soll ich machen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Annett, fahre bei nächster Gelegenheit zu Auto-Aldi und kaufe dort einen neuen Thermoschalter für den Kühlerventilator. Wenn Du einen der anwesenden Herren charmant bittest, wird mam Dir den Schalter auch gleich einbauen. Das war´s dann! Gute Fahrt wünscht der AUTOPAPST

Frage von Veit Schickling:

Hallo, habe von Reparatur-Werkstatt Golf II CL, BJ 91, 55 PS Schalt-Benziner gekauft. Aufleuchten Öllampe und Summer ist nicht wegzubekommen, trotz Ölstand u. Öldruck ok, Benzinpumpe und 2 Öldruckschalter neu, Tachogehäuse (gebraucht) getauscht, alles von Werkstatt. Wir sind ratlos. Was könnte es sonst noch sein? Vielen Dank

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Da kann man wirklich ratlos sein! Mir fällt jetzt bloß noch ein Fehler in der Verkabelung bzw. falsche Öldruckschalter ein. Den Kabelfehler kann man durch probeweise fliegend verlegte neue Kabel vom Öldruckschalter zum Einspeisepunkt verlegte Kabel prüfen. Die Öldruckschalter würde ich noch einmal aus genau definierter Quelle kaufen und genau darauf achten, welchen Schalter ich wo einbaue (die Öldruckschalter sind verschieden! Achten Sie darauf...) Wenn es dann immer noch blinkt und piepst, würde ich den Wagen zurück geben. Soll´ sich doch ein Käufer aus Westafrika damit herum ärgern.....

Frage von Alexander S.:

Hallo, ich habe folgendes Problem mit meinem GTI 1.8T: Wenn ich die Kupplung trete, erscheint kurz danach ein ca. 1 Sekunde langes, rüttelndes Schleifen, dies ertönt auch, wenn ich schlagartig Gas wegnehme und eingekuppelt lasse! Zu hören ist dies im 1ten bis 3ten Gang, danach hört man es nicht mehr! Was könnte es sein? Gruß Alex

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Alex, ich tippe auf ein auseinanderfliegendes 2-Massen-Schwungrad (leider eine Golfkankheit!). Wenn Dein Scheckheft «sauber» ist (also jede Inspektion abgestempelt ist...), gibt VW Kulanz! In anders gelagerten Fällen: Fragen kostet nichts, vielleicht gibt es trotzdem was aus Wolfsburg.....

Frage von Alfred Neuwirth:

Sehr geehrter Herr Kessler, bei meinem Polo 9N, EZ 10/2002 ist bei km 43.000 die elektrohydraulische Servopumpe ausgefallen. Lt VW irreparabel, Ersatzteil ca. 580 Euro + 170 Einbau = 750. Kulanz abgelehnt. Bei Autoverwertern bisher nichts gefunden (Auto angeblich noch zu neu). Haben Sie Tip? Danke und Gruß

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Versuchen Sie Ihr Glück mal bei www.motoso.de (für Gebrauchtteile) oder bei www.autoteileguenstig.de (für Neuteile). Ein paar Hundrter Ersparnis sind immer ´drin.....

Frage von Jörg Fauth:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Hyundai Getz mit 46 kW. Das Baujahr ist 2005, es ist ein Schaltwagen und ich tanke Benzin. Im August wurde mir ein neuer Klimakompressor eingebaut, weil der alte beim einschalten knallte. Jetzt habe ich, wenn ich mit eingeschalteter Klimaanlage fahre, nach ein paar Minuten Motorgeräusche, als wenn ich einen Traktor fahre. Ist der Klimakompressor schon wieder defekt oder was können das für Geräusche sein? Mit freundlichen Grüßen, Jörg

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Jörg, was sollen wir uns den Kopf zerbrechen? Sie sind doch in der komfortablen Situation, mit Ihrem Auto noch innerhalb der Garantiezeit zu sein. Sollen doch die Jungs bei Hyundai herausfinden, was die Geräusche verursacht. Ich tippe auf einen Montagefehler, es kann aber auch wieder ein defekter Kompressor sein. Viel Glück wünscht der AUTOPAPST

Frage von CH. Klingstedt:

Ich habe einen Nissan p10, Oktober 1995. Wo bekomme ich eine Betriebsanleitung her (genaue Beschreibungen Stromlaufpläne). Vielen Dank im Voraus, CH.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Am einfachsten müssten diese Informationen über die Nissan-Vertragshändler zu beziehen sein (die Betriebsanleitung / der Stromlaufplan ist eine Position im Ersatzteilkatalog!). Allerdings weiß ich aus Erfahrung, dass diese Pläne nicht oder nur sehr ungern heraus gegeben werden («Bringen Sie den Wagen am besten bei uns vorbei, wir haben die Spezialisten für so etwas. Für Sie ist das doch alles nur Chinesisch....). Diese Angst vor zu viel Information an Dritte geht sogar so weit, dass im Internet publizierte Stromlaufpläne durch Klageandrohung wieder vom Schirm genommen werden müssen (das ist allerdings laut Urheberrecht auch richtig so!!). Eine Möglichkeit besteht in der Suche auf amerikanischen Seiten, dort sind die Bestimmungen anders. Die Ausführung des jeweiligen Autos aber auch......

Frage von Ralf Groenwold:

Hallo Herr Kessler. Wenn ich meinen Audi starte, startet er auch, geht aber sofort wieder aus! Ich habe schon die Drosselklappe reinigen lassen und den Motor neu einstellen lassen. Beides hat nicht geholfen. Was kann ich sonst noch machen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht ist es das Lenk-Anlaß-Schloß, das nicht ordentlich funktioniert. Das teil kostet etwa 50 Euro und man kann das selbst schnell testen. ... Der Autopapst wünscht viel Erfolg ...

Frage von Herbert Maler:

Hallo Herr Kessler, bei meinem Golf II tropft hinten (!) links öl. was könnte die Ursache sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herbert, das ist kein Öl, sondern Bremsflüssigkeit! Die einzige „Ölquelle“ dort hinten sind Bremsleitungen (nach Marderbissen) und die Radbremszylinder. Hoffentlich ist noch nicht alles weggeschmissen worden. Prüfen Sie bitte unbedingt Ihren Bremsflüssigkeitsstand! Gute Fahrt wünscht der Autopapst!


Frage von Nadine Oberle:

Hallo Herr Kessler, also ich fahre einen Ford Fiesta BJ 1999, beim Fahren auf der Autobahn habe ich folgendes Problem: Bei ca. 120 km/h zieht das Auto nach links und das Lenkrad zittert. Ich habe jetzt neue Bremsscheiben aber das Problem ist nicht behoben. Vor kurzem hatte ich die Reifen gewechselt von hinten nach vorne, seit dieser Zeit habe ich dieses Problem. Es wäre sehr nett, wenn Sie mir helfen könnten. mfg Nadine

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Nadine, das ist sicher nur ein Wuchtproblem! Lassen Sie die Reifen alle auswuchten, dann läuft der Fiesta wieder ruhig. Und wenn Sie schon mal beim Reifendienst sind, lassen Sie noch einen Stoßdämpfertest machen (dazu muss der Reifendienst allerdings einen Stoßdämpferprüfstand haben....). Vielleicht ist auch einer der Reifen defekt (Karkassenschaden). Aber das werden die Spezialisten aus dem Reifen- und Vulkanisierhandwerk schon herausfinden.....

Frage von Dani Massier:

Sehr geehrter Herr Kessler, mein Peugeot 405 Break I 15E, Kombi, Bj. 91, Benziner, Schaltgetriebe, ist ein eigentlich gutes Auto. Trotz Rost. Im Februar wurden die Spurstangen vorne ausgewechselt, das rechte Traggelenk, beide Achsmanschetten (radseitig) und der hintere rechte Bremssattel. Dann wurde die Spur neu eingestellt und somit ist der Wagen durch den TÜV gekommen. Nur leider hat er kurze Zeit später angefangen, komische Geräusche zu machen. Wenn ich ihn im ersten Gang rollen lasse (Stau etc.), dann schleift es und klackt es von der rechten vorderen Seite. Was Beifahrer und Mitfahrer hinten (auf der rechten Seite) sogar an den Füßen spüren. Und ich merke es an den Pedalen beim Fahren. Mittlerweile ist es auch bei höherem Tempo. Je länger die Fahrt dauert, desto heftiger wird es. Schneller als 100 traue ich mich nicht mehr zu fahren.

Manchmal habe ich kurz das Gefühl, dass die Lenkung schwimmt, die vorderen Räder oder das ganze Auto. Am Anfang war es so, dass das Problem nur auftrat, wenn ich Linkskurven gefahren bin. Links eingeschlagen und es fing an, leise zu schleifen (kratzen) und dann hat es geklackt. In der Werkstatt kommen Bemerkungen, wie: «Is halt n altes Auto. Was erwartest Du? Mach halt die Musik lauter. Passieren kann da nix.» Ich habe aber Kinder und mir ist überhaupt nicht mehr wohl. Haben Sie eine Idee, wie ich das den KFZ-Mechanikern klarmachen kann? Besten Dank im Voraus und Grüße D. Massier


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Dani, das hört sich nach verschlissenen Gummilagern der Vorderachsaufhängung an. Die Geräusche kommen von sich in den Führungen bewegenden Teilen wie z. B. dem Stabilisator. Im aufgebockten Zustand ist das leider kaum zu sehen oder zu fühlen, auf einem Vorderachsprüfstand, wie ihn der TÜV oder die DEKRA bei den Hauptuntersuchungen verwenden, allerdings schon. Wenn die Jungs in der Werkstatt (die Ihnen offenbar wohlgesonnen sind, sonst hätten sie wahrscheinlich schon das halbe Auto auseinander genommen....) dann genau wissen, was sie tauschen sollen, wird´s auch nicht so teuer!

Frage von Dierk Sachse:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Ford Escort Turnier, Bj 11/97 1,6l Benziner 16V. Die Klimaanlage kühlt nach längerer Autobahnfahrt einfach nicht mehr richtig (Regler auf Zuluft). Schalte ich allerdings auf Umluft, dann wird es wieder kühl. Eine Inspektion mit Auffüllen der Kühlflüssigkeit und Desinfektion wurde durchgeführt. Auch ist die Anlage dicht, meint der KFz-Meister. Im letzten Spanienurlaub kam dann nach vier Stunden gar keine Luft mehr aus den Belüftungsschächten. Nur noch Wasser im Beifahrerraum. Nach langer Pause hat die Anlage dann wieder gekühlt und in den Innenraum lief kein Wasser mehr. In der Werkstatt zuckt jeder nur mit den Schultern. Haben Sie eine Idee, bevor ich den Wagen für viel Geld auf den Kopf stellen lasse? Vielen Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Womöglich ist ein Pollenfilter so zugeknallt, dass kaum noch ein Hauch Frischluft in den Fahrgastraum vordringt. Der Effekt ist schleichend, also typisch deutsch. Gucken Sie doch mal in Ihren Luftfilterkasten. Wenn dort alles schön und trocken ist hinter den Ohren, ist das Problem eher nicht motorbedingt. Viel eher kritikwürdig ist ein völlig verölter Luftfilter im Kasten: In dem Fall sollte der Besitzer mal zu Auto-Aldi gehen und einen der schön verpackten neuen Luftgleiter holen.

Frage von Olli:

Hallo Herr Kessler, gibt es schon einen Routenplaner der aktuelle Staumeldungen auf der Route mit angibt und vielleicht sogar Umfahrungen vorschlägt? Eine Verbindung von Stauwarnungen mit einer gewählten Route konnte ich noch nirgends ausfindig machen. Dank und Grüße, Olli

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Olli, es gibt Navi-Systeme, die mit TMC ausgerüstet sind. Dieser Traffic-Message-Chanal genannte Radio-Kanal wird (teilweise automatisch) mit Daten der öffentlichen Radiostationen gefüttert und ist daher eigentlich immer topaktuell. Leider ist TMC hardware-basiert; wer mehr Equipment in seinen «ohne-TMC» - Handy Vertrag haben will, der kann sich ja mal bei seinem Provider melden. Neben einem funktionieren Handy braucht man noch eine Digital-Kamera und eine GPS-Antenne, dann klappt´s auch ohne TMC!

Frage von Viktor Rammelt:

Mein Ford Mondeo, Bj 1993, hat 47.000 km gelaufen und die Temperaturanzeige zeigt nur zeitweise im untersten Bereich oder gar nicht an.
Wo sollte ich da suchen?


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Am Thermofühler / Thermogeber für das Instrument! Der wird sicher überaltert sein und keine vernünftigen Werte mehr anzeigen. Zum Testen zieht man bei eingeschalteter Zündung den Stecker vom Fühler ab und hält ihn an ein Metallteil des Motors. Wenn das Instrument dann voll ausschlägt, liege ich richtig.....

Frage von Michael Hummer:

Hallo, ich fahre einen Renault Clio 1.2 16V, Baujahr 2001, am Wochenende haben wir den Zahnriemen gewechselt, leider haben wir am oberen Rädchen keine Markierung gefunden, und uns somit selber Markierungen gemacht. Jetzt aber gibt es so ein klackern beim Zahnriemen, wir vermuten, dass wir das Rädchen doch um 1 oder 2 zähne verstellt haben. Oder könnte dies ein anderes Problem sein? Wie können wir das Problem jetzt wieder beheben, muss ich denn alles wieder abbauen, und wie find ich dann die richtige Stellung heraus? Vielen Dank im Voraus, Michael Hummer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Micha, gehe bitte in das nächste größere Kaufhaus, kaufe dort eins der einschlägigen Selbsthilfe-Bastelbücher (So wird´s gemacht, Jetzt helfe ich mir selbst...) und such´ Dir die Seite mit dem Zahnriemen heraus. Der Wechsel ist in den Büchern immer so schön bebildert und mit allen nötigen Daten angereichert, dass ich hier selbst mit 1000 Worten immer den kürzeren ziehen würde...

Frage von Brigitte Reichert:

Lieber Herr Kessler, ich fahre seit Jahren einen Mitsubishi Galant, Bj.4/89,109 PS, Benziner, Schaltgetriebe. Die Bremsen hinten hängen immer wieder fest, Bremsscheiben u. Beläge vor einem Jahr ausgewechselt. Nun ist eine Bremsscheibe schon hinüber. Man rät mir zu neuen Bremssätteln, obwohl die alten nicht kaputt sind. Könnte dieses Problem auch woanders liegen? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. MfG,Brigitte

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Brigitte, wenn die Sättel nicht korrodiert und schwergängig sind. können Sie im Auto bleiben. Verantwortlich für das «Klemmen» sind höchstwahrscheinlich von innen zugequollene Bremsschläuche, die relativ schnell und billig zu wechseln sind. Beauftragen Sie bei dieser Gelegenheit gleich einen Wechsel der Bremsflüssig...!

Frage von Sabine Voedisch:

Hallo, ich fahre einen Ford Escort, Bj. 12/94. Nachdem ich starke «Jaul»-Geräusche beim starken Einschlagen der Lenkung hatte, habe ich das Öl der Servolenkung aufgefüllt. Der Pegel war unter Minimum gerutscht. Danach lief gut drei Wochen alles bestens. Nun lässt sich das Auto von einem auf den anderen Tag nur noch ganz schwer lenken und der Ölnachfüllbehälter ist komplett leer. Also wird es irgendwo eine Undichtigkeit geben. Wie verhält sich so eine «Leckage-Weg» Verdichtung, die man angeblich für all solche Undichtigkeiten kaufen kann? Funktioniert das wirklich? Was müsste ich beachten, wenn ich dieses Mittel zur Leckage Beseitigung einsetzten möchte? Wie muss ich so etwas handhaben? Vielen Dank für die Erfahrungstipps und Erkenntnisse. Viele Grüsse Sabine

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Sabine, Sie meinen bestimmt «Lec-Wec». Das ist ein Additiv, welxches durch seine chemische Zusammensetzung den Kunststoff von Dichtungsringen quellen lässt und so manche Dichtung wieder dicht bekommt. Wenn an Ihrer Servolenkung z. B. im Lenkgetriebe ein Simmerring undicht geworden ist, könnte «Lec-Wec» funktionieren. Allerdings ist die Wirkung dieses Mittels zeitlich begrenzt; Sie verschieben also die nötige Reparatur nur nach hinten. Außerdem gibt es einen weiteren, eher philosophischen Aspekt des Problems: Die Lenkung eines Fahrzeuges ist neben seinen Bremsen von immanenter Wichtigkeit für das Wohl und Wehe von Insassen und allen anderen Verkehrsteilnehmern. Wenn in der Lenkung Defekte erkannt worden sind, würde ich nicht zögern, alle Defekte mit Neuteilen zu reparieren. Das ist einfach ein besseres Gefühl....

Frage von Manuela:

Kannst du mir sagen, wo beim Ford Fiesta, Baujahr 1990 die Benzinpumpe liegt. Danke

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Benzinpumpe liegt beim Kent-Motor (von dem gehe ich bei diesem Baujahr aus...) oberhalb des Ölfilters und ist einfach angeschraubt. Beim etwas moderneren CVH-Motor wird die Pumpe direkt von der Nockenwelle angetrieben und ist am Zylinderkopf angebracht.

Frage von Andreas Herrmann:

Hallo, ich habe einen Passat 35i, Limo von 12.88 gekauft. Die Tankanzeige zeigt sich im roten Bereich und beim Nachtanken gingen 44 Liter in den Tank. Die Anzeige sagt aber, es ist ein Tank mit 70 Liter eingebaut! Habe ich im roten Bereich noch 26 Liter zur Verfügung? Oder wie groß ist der Tankinhalt? Danke in voraus. Mit freundlichen Grüßen Andreas Herrmann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Andreas, bei Ihrem Passat ist entweder der Geber der Tankuhr defekt (sehr wahrscheinlich, zeigt zu wenig an, weil der Schwimmer nicht mehr richtig schwimmt....) oder ein Problem mit der Belüftung während des Tankens aufgetreten. Ich würde zunächst mal einen neuen Tankgeber einbauen. Wahrscheinlich ist dann wieder alles schön....

Frage von Daniel:

Hallo, also ich fahre einen Opel Astra G DTI 2.0 16V. Seit heute morgen leuchtet das Warnzeichen «elektronische Motorstörung» auf. Außerdem läuft der Motor auch bei gezogenem Schlüssel und getretener Bremse weiter! Erst wenn ich von der Bremse runter gehe geht er aus, wenn ich wieder drauf gehe springt er wieder an! Ich hoffe, Du weißt eine Lösung oder Ursache. Danke im voraus

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Daniel, das hört sich sehr nach einem kleinen Kabelbrand an. Es kann allerdings auch ein Elektronik-Problem sein. Ich hatte in meiner Praxis mal ein ähnliches Problem mit einem Automatik-Omega. Den konnte man nicht mal abwürgen..... Seinerzeit lag die Ursache (angeblich??) am Steuergerät. Nach dem Wechsel der Black-Box trat der Fehler nie wieder auf. Um die Ursache möglichst sicher einzugrenzen, würde ich mal einen Autoelektriker aufsuchen...

Frage von Gudrun Müller:

Hallo Herr Kessler, habe ein Problem mit meinem Golf 3 TDI Bj. 94. Seit einigen Wochen geht er während der Fahrt einfach aus. Manchmal jeden Tag, manchmal fährt er zwei Wochen langeinwandfrei. Im Fehlerspeicher konnte VW nichts finden, weil dort der Fehler nicht auftrat. Die Wegfahrsperre ich nachgelötet worden und das Relais 109 ausgetauscht, ebenso der Zündanlassschalter. Gestern ist er sogar 4x kurz nacheinander ausgegangen und auf der Rückfahrt dann gar nicht mehr. Ach so, und wenn man ihn abgestellt hat und wieder starten will, springt er erst nach ein paar Minuten an. Aber auch unregelmäßig. Können Sie weiterhelfen?
Gruß Gudrun Müller


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Gudrun, grüßen Sie Ihre Werkstatt von mir und loben Sie die Jungs! Alles gut gemacht. Zum krönenden Abschluss würde ich jetzt noch den Dieselfilter erneuern und vor allem das Abstellventil an der Einspritzpumpe (bzw. dessen Kabelweg) prüfen und ggf. erneuern. Mehr fällt mir leider im Augenblick auch nicht ein.....

Frage von Christoph Schreiner:

Hallo Herr Kessler, habe bei ebay einen Ford Escort Cabrio ersteigert (Bj. 91) Leider sind die Dichtungen zum Verdeck reichlich undicht - müssen eigentlich komplett erneuert werden. Wo kann ich das für wenig Geld machen lassen? Hab leider selbst zwei linke Hände für derlei Arbeiten. Aber das Auto wär’s mir halt wert - trotz des fortgeschrittenen Alters. Grüße aus Budenheim, Christoph Schreiner

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Leider sind diese Dichtungen bei Ford ordentlich teuer, und der Einbau erfordert etwas Geschick. In einer Werkstatt müssen diese Spezialfähigkeiten teuer bezahlt werden. In einem der zahlreichen Ford-Foren wird sich bestimmt jemand finden, der nicht nur die Teile verkauft, sondern gegen einen Kasten Bier (oder auch ein Abendessen...) einbaut

Frage von Jörg Schröder:

Hallo Herr Kessler! Ich habe einen Seat Toledo, mit 101 PS, 1,6 Ltr., AFT-Motor, Bj. 10/1997,Benziner,Schaltgetr.Bei 5100 U/min. fängt der Wagen immer an zu stottern, er kommt nicht darüber weg. Ich habe schon den Verteiler gewechselt und den Drehzahlgeber erneuert, aber es hat nichts genutzt. Jetzt wende ich mich an Sie, mit der Hoffnung, dass Sie mir weiterhelfen können. Mit herzlichem Dank im voraus Jörg Schröder

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hört sich so an, als ob der Motor nur im Notlaufprogramm läuft. Was sagt denn der Fehlerspeicher? Meines Erachtens ist für das Problem der Klopfsensor zuständig, den ich mal wechseln würde. Vorher sollten unbedingt die Steckverbindungen des Kabels zum Klopfsensor geprüft werden, vielleicht liegt das Problem auch da...

Frage von M. Müller:

Hallo Hr. Kessler, ich habe eine Golf iv tdi, 90PS, Bj. 99, 260.000 km. Er springt kalt sehr schlecht an. Zündspulen sindok. Wenn ich den Wagen anlasse, erlischt die Vorglühlampe sofort. An den Zündspulen ist keine Spannung messbar beim Vorglühen, habe beim Temperaturfühler die Kühlwassertemp. abgezogen und vorglühen lassen. Die Lampe bleibt ca. 20 Sekunden an, an den Zündspulen ist 12v Spannung messbar. Der Kühlwassertemperaturfühler scheint aber zu funktionieren, da er die Temperatur während der Fahrt (ca. 90 Grad) anzeigt?!
Was könnte das sein? Gruss, M. Müller


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das liegt auch nicht an den Zündspulen (die kein Dieselmotor hat!) oder der Vorglühanlage, sondern an der Kraftstoffanlage! Lassen Sie sämtliche Kraftstoff führenden Schläuche und insbesondere deren Verbindungen auf Dichtigkeit überprüfen. Ich vermute bei Ihnen ein Leck in der Dieselleitung, durch das Luft ins System sickert. Diese Luft muss die Vörderpumpe bzw. die Dieseleinspritzpumpe zunächst wieder «entlüften», damit der nötige Druck für eine geordnete Einspritzung aufgebaut werden kann.

Frage von Angelika Markmann:

Hallo Herr Kessler ich habe einen Suzuki Kleinbus Bj. 1986, Benziner mit Schaltgetriebe, Schockstarter und in letzter Zeit - wenn ich aus der Garage fahren will - startet er im ersten Moment zwar, geht aber dann gleich aus und dann erst mit Anschieben wieder an. Das ist ziemlich nervig - wenn er dann läuft, läuft er auch ohne weitere Probleme. Könnte das am Leerlauf (zu niedrig) liegen und wenn ja wo lässt dieser sich höher stellen ? Beim Passat, Kadett Käfer wusste ich das, aber nicht beim Suzuki. Mit freundlichen Grüßen A. Markmann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Angelika, das hört sich irgendwie nach «Absaufen» an! Starten Sie mit Choke? Das ist unter Umständen bei den jetzt herrschenden Temperaturen etwas «too much» und lässt den Motor an absoluter Überfettung absterben. Probieren Sie mal folgendes: Den Motor ohne Gasgeben und ohne Choke starten. Wenn dann die ersten Zündungen kommen, langsam und dosiert etwas(!!) am Choke ziehen, damit der Motor an bleibt. Wenn das nichts hilft und der Motor wieder absäuft, den nächsten Startversuch ohne Choke und mit voll durchgetretenem Gaspedal unternehmen. Nach einigen Umdrehungen müsste der Motor wieder zünden. Wenn das alles zu nichts führt, steht zunächst mal eine Motorinspektion an (Ölwechsel, neue Kerzen, Luftfilter, Verteilerkappe, Zündkabel, Zündung einstellen). Wenn die Zündung wieder o.k. ist, läuft meistens alles. Wenn nicht, ist die Kraftstoffseite an der Reihe, deren Fehlerquellen sehr zahlreich sein können. Ich würde zunächst mal ein Vergaser-Wartungskit kaufen und das Schwimmernadel-Ventil in der Schwimmerkammer des Vergaser wechseln. Neu abgedichtet, müsste der Motor wieder spontan starten......

Frage von Josef Arnfelser:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Problem mit meinem Volvo V70 Diesel mit Motor D5252T, 140 PS: Beim Kaltstart morgens kommt blau-weißer Qualm aus dem Auspuff. Während der Fahrt tritt dieses Problem nicht auf. Wenn der Motor mehr als eine halbe Stunde stillsteht, und danach wieder gestartet wird, kommt der Qualm wieder zum Vorschein. Der Ölverbrauch ist gering, ca. 1,5-2 Liter pro 15000km. Kein Kühlwasserverbrauch, welcher Fehler kann dieses verursachen? Mit freundlichen Grüßen Josef Arnfelser

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Josef, das bedeutet einen Ölverbrauch von etwa 0,12 l/1000 km, was völlig o.k. (eigentlich sogar sehr gut!) ist. Ein Motorproblem liegt offenbar nicht vor. Was da morgens zu sehen ist, ist schlecht verbrannter Dieseltreibstoff, der als Wolke dem Auspuff entweicht. Ursache könnten die Injektoren der Einspritzanlage sein, die man überprüfen und ggf. erneuern lassen kann. Das ist allerdings recht teuer und sollte eigentlich erst dann erfolgen, wenn Verbrauch und Motorlauf nicht mehr zufrieden stellen.

Frage von Andreas Teßmann:

Hallo Herr Kessler, mein Opel Corsa, Bj. 93, Benziner, Schaltgetriebe. Das Auto stottert und läuft nicht richtig wenn es geregnet hat oder feucht ist aber wenn man ca. 10 km gefahren ist, ist wieder alles in Ordnung. Die Zündkerzen und Zündkabel sind neu.Könnte es an der elektrischen Zündung liegen ? Vielen dank schon mal im voraus. mfg Andreas

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Andreas, mach sie komplett, die 3-K-Lösung! Zur Seeligkeit fehlt dem Kleinen eine neue Verteilerkappe und ein neuer Verteilerfinger. Danach klappt’s auch wieder im Regen....

Frage von Harald Scheibling;

Hallo, ich habe einen Passat Variant 35i, Bj. 1992, 66 kW, Automatik, bei dem die Klimaanlage nicht mehr funktioniert bzw. undicht ist. Habe sie vor kurzem befüllen lassen und nach paar Tagen war sie schon wieder leer. Angeblich ist noch das alte Kühlmittel drin, das inzwischen nicht mehr erlaubt ist. Alle, die ich gefragt habe, meinten, dass eine Reparatur ca. 700 Euro kosten würde, wobei noch keiner genau weiß, wo das Leck ist. Was soll ich tun? Bei so einem Preis kostet ja die Reparatur soviel wie das ganze Auto. Sonst ist das Fahrzeug aber noch OK. Vielen Dank und schöne Grüße.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Gibt es denn schon eine Diagnose? Oder will man die 700 Euro einfach so «verreparieren», irgend einen Defekt findet man schließlich immer..... Wenn Undichtigkeiten im Kältemittelkreislauf in Frage kommen, sind es meistens die Dichtungen des Kompressors. Den kann der Normalmensch aber nicht reparieren; die Lösung ist immer ein Austauschgerät. Wenn Sie das selbst einbauen und dann nur noch zusätzlich eine neue Kältemittelfüllung bezahlen müssen, liegen Sie etwa bei 450 - 500 Euro. Immerhin 200 Euro gespart, aber ist es denn im Augenblick so heiß? Die Einstufung des Problems in die Rubrik «Schönheitsfehler» lässt einem vielleicht auch einen kühleren Kopf behalten......

Frage von Andreas Gerdau:

Moin Hr.Kessler, ich fahre einen A6 Avant 2,8, Bj. 96.,Schaltg,Benziner.100.000 km. Mein Problem ist jetzt, dass
der Wagen seit kurzem(nur beim starken Beschleunigen, bei über 5000 U/min) sehr stark nach Öl stinkt. Allerdings wurde vor 4 Wochen das Getriebe instandgesetzt.
Vielen Dank, Mfg A.Gerdau


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Andreas, das führe ich auf einen undichten / abgerutschten Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung zurück. Was Du bei voller Beschleunigung riechst, sind die «Blow-by-Gase» aus dem Kurbelgehäuse, die ihre furiose Fahrt durch die Innereien des Motors zur Mitnahme geringer Mengen Öl nutzen. Wenn der Motorblock nicht in eine «Ölsardine» verwandelt wird, ist das ein Luxusproblem, das ich vielleicht im Winter etwas genauer unter die Lupe nähme.....

Frage von Lisa:

Hallo Herr Kessler, wir haben einen Ford Fiesta Courier, Bj.93, Diesel. Wenn man ihn im kalten Zustand bzw. ohne laufenden Motor schaltet, funktioniert alles butterweich. Jedoch bei laufendem Motor mit Betriebstemperatur macht das Einlegen des Rückwärtsganges Geräusche, als wenn man die Kupplung nicht richtig treten würde. Könnte man das Problem lösen, indem man die Kupplung nachstellt und wenn ja, wie geht das? Wie alt die Kupplung ist, wissen wir nicht, wir haben das Auto vor 3 Jahren gebraucht gekauft. Vielen Dank für Ihre Hilfe im Voraus. Gruß Lisa

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Lisa, prüfen Sie zuerst einmal den Stand des Getriebeöls! Wenn der nämlich zu weit abgesunken ist, «kämmen» die Zahnräder nicht mehr im Getriebeöl und werden damit nicht nur wenig bis gar nicht geschmiert, sondern auch nicht gebremst (das ist im Falle des Rückwärtsganges fast schon eine Low-Tech-Synchronisierung...). Ob die Kupplung nach gestellt werden kann, weiß ich nicht. Das hängt vom Modell und der Ausführung des Courier ab....

Frage von Heiko:

Habe einen A6 Avant 1.9 TDI, Bj. 12/2003. Ist es normal, dass die hinteren Bremsbeläge sich schneller abfahren als vorne? In der Fachwerkstatt erhalte ich nur Schulterzucken. Den A6 fahre ich hälftig auf der Autobahn und immer ohne Beladung und zu 90% nur ich als Insasse.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Heiko, normalerweise geht man davon aus, daß die Vorderachse etwa 80 - 85 % der Bremsenergie aufbringt und die Hinterachse den Rest. Technisch wird das mit Bremskraftreglern und ggf. mit angepaßten Reibpaarungen zwischen Scheibe und Belag realisiert. Wenn die Bremsklötzer der hinteren Räder deutlich schneller (eigentlich reicht sogar: genau so schnell wie...) als die Vorderachsbeläge verschleißen, stimmt entweder die Qualität des Belagwerkstoffes nicht mit den Herstellervorgaben überein, ist der Bremskraftregler an der Hinterachse dejustiert / defekt oder Sie trainiren für die DTM. Fassen Sie nach einer längeren Fahrt (vorsichtig!!) die Felgen der Hinterachse an. Wenn die glühend heiß sind, lüften die Bremszangen nicht. Das kann an Verschmutzten Sätteln liegen oder an von innen zugequollenen Bremschläuchen. Obwohl das eine Krankheit von Autos aus dem VW-Konzern ist, sind 3 Jahre dafür etwas früh...

Frage von Anton Friedrich:

Ich habe einen Opel Omega B, Caravan 2.0 16,V Vojage, Baujahr 1997 155.000 km. Ich habe starke Schwankungen der Leerlaufdrehzahl. In der Werkstatt wurde dieses Problem vor längerer Zeit durch reinigen des Leerlauffüllers ganz gut beseitigt. Aktuell wurde die Zylinderkopfdichtung gewechselt, dabei auch der Zahnriemen und die Wasserpumpe. Was kann ich gegen die Schwankungen tun? Mit freundlichen Grüßen, Anton Friedrich

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Friedrich, wenn Sie meine Ausführungen zu schwankenden Drehzahlen im Leerlauf verfolgt haben, wissen Sie, dass nach ersten Erfolgen mit gereinigten Leerlaufregelventilen fast regelmäßig der Austausch des Teils ansteht. Warum das so ist, weiß wahrscheinlich nur der Liebe Gott der Autoschrauber (sozusagen mein Chef...). Jedenfalls würde ich nicht lange zögern, ein entsprechendes Ersatzteil einbauen zu lassen. Flankierend rate ich immer zu einer Reinigung und Neuschmierung des Leerlaufstellers, der dann einfach wieder «feinfühliger» in den Leerlaufregelprozess eingreifen kann....

Frage von Angelika Mittringer:

Mein Auto wurde in den letzten Monaten kaum bewegt. Nunmehr habe ich gesehen, dass ich beim Fahren einen Ölfilm hinterlasse (Regenwetter). Ist mein Öltank kaputt?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Angelika, sind Sie sicher, dass die schillernden Spuren von Ihrem Auto kommen? Wenn einer der Regengüsse der letzten Tage zu Boden rauscht, wird weit und breit alles, was ölig ist, abgewaschen und rinnt die Straße herab. Wenn das Licht günstig steht, bricht es sich in den Ölspuren in allen Regenbogenfarben und gaukelt einem eine ordentliche Ölpest vor. Um Ihre Frage nach der Wahrscheinlichkeit eines Lecks im Öltank zu beantworten: Ziehen Sie öfter mal den Peilstab heraus und kontrollieren Sie den Stand des Schmiermittels. Viel wahrscheinlicher als ein schleichender Ölverlust ist ein Verlust der Schmierfähigkeit durch zu langes Herumstehen. Lassen Sie die alte Plürre mal wieder heraus (allerdings in einen Sammelbehälter und nicht auf die Erde!) und neues Öl in die Ölwanne hinein laufen. Dann passt es schon.....

Frage von A. Walter:

Ich fahre eine VW-Limousine, Baujahr 1991, 75PS , Benziner. Vorwiegend bei wärmerem Wetter kommt bei «schnelleren» ( 120 km/h) Autobahnfahrten nach etwa 100km immer wieder mal die Öldruck-Warnleuchte /sirene. Der Wagen war wegen dieses Fehlers schon zweimal in der Werkstatt - keine Besserung. Ich habe nach Anleitung im VW-Reparaturbuch den Öldruckschalter und das Ansprechen des Alarms bei ca. 2000 U/min überprüft - ist in Ordnung. Es ist neues Öl drin und die Ölpumpe macht nach Prüfung durch die Werkstatt ausreichend Druck. Jetzt weiß ich eigentlich nicht weiter! Vielleicht haben Sie einen Tipp? Mit freundlichen Grüßen, A. Walter

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Alfred, das ist leider eine alte VW-Krankheit und kann (wenn man Glück hat!) durch säubern der Kontakte am Zentralstecker für die Armaturen in den Griff bekommen werden. Genau so oft muß aber auch der ganze Instrumentenblock ausgetauscht werden. Der kostet bei E-Bay gebraucht nur ein paar Euro, ist aber gelegentlich auch schon kaputt.... Vielleicht besorgen Sie sich ein paar, einer wird´s schon richten.....

Frage Mathias Sabisch:

Hallo, ich hatte heute zum wiederholten Mal mit dem Passat Variant Diesel Bremsprobleme. Das erste Mal im Winter: beim Anfahren hatte ich keinerlei Bremswirkung, zum Glück nur beim Wenden. Heute unterwegs bei Nässe musste ich stark bremsen, extrem geringe Bremswirkung. es meldete sich auch kein ABS. Wwas kann das sein? Der Variant ist Baujahr 2005. Besten Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Matthias, das ist natürlich ein Garantiefall. Leider wird das Problem auf dem Werkstatthof nicht reproduzierbar sein, und das Auslesen des Fehlerspeichers bringt in diesem Fall gar nichts. Ich kann Ihnen natürlich schlecht raten, zu warten, bis das Problem das nächste Mal auftaucht (da kann dann der Platz zum Vordermann nicht mehr reichen....).

Aus meiner Leserschaft erinnere ich mich an einen ähnlichen Fall, allerdings bei einem Audi A4. Da wurde der Fehler schließlich gefunden, als ein Kundendienstmeister bei einer Probefahrt fast einen Kinderwagen auf die Stoßstange genommen hatte..... Nach dem Austausch der gesamten Bremsanlage nebst Unterdruckpumpe, Bremskraftverstärker und diverser Ventile im Unterdrucksystem wurde man schließlich in der Ladedruckregelung des Turbos fündig. Offenbar gab es irgend welche Undichtigkeiten, die den Turbo ins Unterdrucksystem blasen ließen (ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern...). Bitte bleiben Sie standhaft, der Fehler ist wahrscheinlich sehr schwer zu finden.....

Frage von Benny Vater:

Hallo Herr Kessler, ich habe Sie schon oft bei uns in Berlin im Radio gehört und war immer sehr begeistert von Ihren Ferndiagnosen. Diesmal bin ich auch betroffen. Daher mein Problem: Ich fahre seit 1992 einen Honda Accord Limousine, 2000ccm, 90PS, Baujahr 1991. Laufleistung heute rund 145.000km. Auto läuft super, nur fällt in unregelmäßigen Abständen der Blinker, Tacho, Drehzahlmesser und die digitale Uhr in der Mitte aus. Meistens nachdem er etwas stand, dauert es sehr lange bis plötzlich alles wieder funktioniert. Seit kurzem bleibt sogar der Gesamt- und Tageskilometerstand stehen und dreht sich nicht weiter. Die Tanknadel geht nach oben obwohl der Tank nur1/4 voll ist. Komisch ist nur, dass das Licht und die Warnblinkanlage immer funktionieren. Woran könnte das liegen? Ist die Tachoeinheit defekt oder gibt es da ein Masseproblem? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, da ich in diesem Zustand nicht gerne fahre. Mit freundlichen Grüßen
B.Vater


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Benny, das können Kontaktprobleme an einem der Folienstecker des Instrumentenblocks sein (ganz hässlich, ich habe gerade ein ähnliches Problem, allerdings an meinem Handy!). Wenn man den richtigen Stecker kennt, reicht einmal ab- und wieder aufstecken. Aber welcher Stecker es ist, weiß wahrscheinlich nur der Mechaniker-San im fernen Japan. Von defekten Leiterplatten im Tacho habe ich bei Honda noch nichts gehört, trotzdem kommen auch die Lötstellen auf der Platine im Armaturenbrett in Frage. Eine einzige «kalte» Lötverbindung kann für viel Ärger sorgen....

Frage von Chris:

Hallo, Ich habe einen Ford Escort MK7 von 1996. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich da auch einen Ford Cosworth 2.9Lt. 24V Motor und Getriebe und Anbauteile einbauen könnte oder ob das vom Platz her nicht reicht?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ein anspruchsvolles Projekt! Da würde ich gerne mit tun.... Leider dürfte das aus Platzgründen nichts werden, und was die Gutachtermafia im Vorfeld der Zulassung dazu sagt, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Eigentlich sollte ich davon abraten, denn wie wollen Sie den längs eingebauten V6 mit dem Frontantrieb des Escort verquicken? Oder soll die Hinterachse nebst Getriebe auch in den armen Escort transplantiert werden...?

Frage von Oliver Müller:

Hallo Herr Kessler, vorab erst mal ein wirklich tolles Kompliment und Respekt für Ihre Arbeit! Ich wüsste jetzt nicht, wen ich noch alles fragen könnte, da ich seit Wochen ein Problem mit meinem Auto habe, und mir keiner wirklich weiter helfen kann! War wegen dem Problem schon zig Male in der Werkstatt!!! Fahre einen Golf III, BJ 10/94, 2.0 Liter, 115 PS. Seit Wochen habe ich mit dem Fahrzeug, was übrigens KD-Scheckheft gepflegt ist ein Problem. Der Motor geht unter der Fahrt, egal, ob im kalten oder warmen Zustand sporadisch einfach aus. Der Fehler ist unwillkürlich, mal geht es eine Woche gut, mal kommt der Fehler bei jeder zweiten Fahrt! Zuvor lief das Fahrzeug in der Beschleunigung schlecht, die Werkstatt hat mir einen neuen LMM eingebaut, das AT-Teil hat mich alleine schon über 300 Euro gekostet, die Zündspule wurde vor einem halben Jahr gewechselt, der Zündverteiler auch, Zündanlage komplett überprüft, Kompression ist komplett o.k., Lambdasonde soll auch in Ordnung sein - die Werkstatt hat keinen Fehler gefunden. Es wird vermutet, dass die Benzinpumpe evtl. eine Macke hat, komisch ist nur, wenn der Motor ausgeht unter der Fahrt, wo auch noch die Servo nicht mehr geht und der Bremskraftregler auch noch aus ist, wird das ganze, da ich beruflich doch viel unterwegs bin, recht gefährlich! Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen und bin schon fast am Durchdrehen! Verrückt ist nur, wenn der Motor dann ausgefallen ist, dauert es ca. 30 Sek. und dann springt das Fahrzeug wieder an, als ob nichts gewesen wäre! Können Sie mir bitte weiterhelfen, ich möchte mich noch nicht von meinem Fahrzeug trennen.... Viele liebe Grüße und ein GROßES DANKE für Ihre Hilfe!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Müller, das hat fast jeder Golf des Baujahres 1994 einmal! Nur komisch, dass die Werkstatt immer in konzentrischen Kreisen um das Problem herum operiert.
Bevor wir uns in den rätselhaften Tiefen der Elektronik verlaufen, rate ich zum Austausch des Relais 109 (sitzt in der obersten Reihe als zweites von links. Lt. Bordbuch ist das Relais 20.) Wenn «Made in Tunesia» `drauf steht, liegt die Trefferquote bei 98%..... Viel Erfolg wünscht der AUTOPAPST

Frage Mathias Sabisch:

Hallo, ich hatte heute zum wiederholten Mal mit dem Passat Variant Diesel Bremsprobleme. Das erste Mal im Winter: beim Anfahren hatte ich keinerlei Bremswirkung, zum Glück nur beim Wenden. Heute unterwegs bei Nässe musste ich stark bremsen, extrem geringe Bremswirkung. es meldete sich auch kein ABS. Wwas kann das sein? Der Variant ist Baujahr 2005. Besten Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Matthias, das ist natürlich ein Garantiefall. Leider wird das Problem auf dem Werkstatthof nicht reproduzierbar sein, und das Auslesen des Fehlerspeichers bringt in diesem Fall gar nichts. Ich kann Ihnen natürlich schlecht raten, zu warten, bis das Problem das nächste Mal auftaucht (da kann dann der Platz zum Vordermann nicht mehr reichen....).

Aus meiner Leserschaft erinnere ich mich an einen ähnlichen Fall, allerdings bei einem Audi A4. Da wurde der Fehler schließlich gefunden, als ein Kundendienstmeister bei einer Probefahrt fast einen Kinderwagen auf die Stoßstange genommen hatte..... Nach dem Austausch der gesamten Bremsanlage nebst Unterdruckpumpe, Bremskraftverstärker und diverser Ventile im Unterdrucksystem wurde man schließlich in der Ladedruckregelung des Turbos fündig. Offenbar gab es irgend welche Undichtigkeiten, die den Turbo ins Unterdrucksystem blasen ließen (ganz genau kann ich mich nicht mehr erinnern...). Bitte bleiben Sie standhaft, der Fehler ist wahrscheinlich sehr schwer zu finden.....

Frage von Benny Vater:

Hallo Herr Kessler, ich habe Sie schon oft bei uns in Berlin im Radio gehört und war immer sehr begeistert von Ihren Ferndiagnosen. Diesmal bin ich auch betroffen. Daher mein Problem: Ich fahre seit 1992 einen Honda Accord Limousine, 2000ccm, 90PS, Baujahr 1991. Laufleistung heute rund 145.000km. Auto läuft super, nur fällt in unregelmäßigen Abständen der Blinker, Tacho, Drehzahlmesser und die digitale Uhr in der Mitte aus. Meistens nachdem er etwas stand, dauert es sehr lange bis plötzlich alles wieder funktioniert. Seit kurzem bleibt sogar der Gesamt- und Tageskilometerstand stehen und dreht sich nicht weiter. Die Tanknadel geht nach oben obwohl der Tank nur1/4 voll ist. Komisch ist nur, dass das Licht und die Warnblinkanlage immer funktionieren. Woran könnte das liegen? Ist die Tachoeinheit defekt oder gibt es da ein Masseproblem? Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, da ich in diesem Zustand nicht gerne fahre. Mit freundlichen Grüßen
B.Vater


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Benny, das können Kontaktprobleme an einem der Folienstecker des Instrumentenblocks sein (ganz hässlich, ich habe gerade ein ähnliches Problem, allerdings an meinem Handy!). Wenn man den richtigen Stecker kennt, reicht einmal ab- und wieder aufstecken. Aber welcher Stecker es ist, weiß wahrscheinlich nur der Mechaniker-San im fernen Japan. Von defekten Leiterplatten im Tacho habe ich bei Honda noch nichts gehört, trotzdem kommen auch die Lötstellen auf der Platine im Armaturenbrett in Frage. Eine einzige «kalte» Lötverbindung kann für viel Ärger sorgen....

Frage von Chris:

Hallo, Ich habe einen Ford Escort MK7 von 1996. Ich wollte eigentlich nur wissen, ob ich da auch einen Ford Cosworth 2.9Lt. 24V Motor und Getriebe und Anbauteile einbauen könnte oder ob das vom Platz her nicht reicht?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ein anspruchsvolles Projekt! Da würde ich gerne mit tun.... Leider dürfte das aus Platzgründen nichts werden, und was die Gutachtermafia im Vorfeld der Zulassung dazu sagt, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Eigentlich sollte ich davon abraten, denn wie wollen Sie den längs eingebauten V6 mit dem Frontantrieb des Escort verquicken? Oder soll die Hinterachse nebst Getriebe auch in den armen Escort transplantiert werden...?

Frage von Oliver Müller:

Hallo Herr Kessler, vorab erst mal ein wirklich tolles Kompliment und Respekt für Ihre Arbeit! Ich wüsste jetzt nicht, wen ich noch alles fragen könnte, da ich seit Wochen ein Problem mit meinem Auto habe, und mir keiner wirklich weiter helfen kann! War wegen dem Problem schon zig Male in der Werkstatt!!! Fahre einen Golf III, BJ 10/94, 2.0 Liter, 115 PS. Seit Wochen habe ich mit dem Fahrzeug, was übrigens KD-Scheckheft gepflegt ist ein Problem. Der Motor geht unter der Fahrt, egal, ob im kalten oder warmen Zustand sporadisch einfach aus. Der Fehler ist unwillkürlich, mal geht es eine Woche gut, mal kommt der Fehler bei jeder zweiten Fahrt! Zuvor lief das Fahrzeug in der Beschleunigung schlecht, die Werkstatt hat mir einen neuen LMM eingebaut, das AT-Teil hat mich alleine schon über 300 Euro gekostet, die Zündspule wurde vor einem halben Jahr gewechselt, der Zündverteiler auch, Zündanlage komplett überprüft, Kompression ist komplett o.k., Lambdasonde soll auch in Ordnung sein - die Werkstatt hat keinen Fehler gefunden. Es wird vermutet, dass die Benzinpumpe evtl. eine Macke hat, komisch ist nur, wenn der Motor ausgeht unter der Fahrt, wo auch noch die Servo nicht mehr geht und der Bremskraftregler auch noch aus ist, wird das ganze, da ich beruflich doch viel unterwegs bin, recht gefährlich! Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen und bin schon fast am Durchdrehen! Verrückt ist nur, wenn der Motor dann ausgefallen ist, dauert es ca. 30 Sek. und dann springt das Fahrzeug wieder an, als ob nichts gewesen wäre! Können Sie mir bitte weiterhelfen, ich möchte mich noch nicht von meinem Fahrzeug trennen.... Viele liebe Grüße und ein GROßES DANKE für Ihre Hilfe!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Müller, das hat fast jeder Golf des Baujahres 1994 einmal! Nur komisch, dass die Werkstatt immer in konzentrischen Kreisen um das Problem herum operiert.
Bevor wir uns in den rätselhaften Tiefen der Elektronik verlaufen, rate ich zum Austausch des Relais 109 (sitzt in der obersten Reihe als zweites von links. Lt. Bordbuch ist das Relais 20.) Wenn «Made in Tunesia» `drauf steht, liegt die Trefferquote bei 98%..... Viel Erfolg wünscht der AUTOPAPST

Frage von Lynda:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Opel Astra Cabrio, Benziner von 1994.
Vor ca. 3 Wochen wurden in einer Opelwerkstatt eine neue Zylinderkopfdichtung, neue Zündkerzen und neue Schläuche eingebaut. Ein Bekannter baute mir einen neuen Anlasser ein. (Ist angeblich alles durch Überhitzung kaputt gegangen)
Vorgestern leuchtete die Motorenergieleuchte für einige Zeit auf (kam danach nicht mehr vor). Als ich meine Tür öffnete, hörte ich aus der Motorgegend ein zischendes Geräusch, als ob jemand eine geschüttelte Sprudelflasche aufmacht oder der fast neue Keilriemen irgendwo schleifen würde. Das Geräusch ist immer noch da, aber sonst läuft alles wunderbar. Es ist so nichts zu sehen und es beginnt, sobald der Motor läuft. Haben Sie einen Tipp, was es sein könnte, oder ist es normal?


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hut ab, Lynda! Sie haben ein feines Ohr und liegen wahrscheinlich mit Ihrer Diagnose dicht an der Wahrheit. Entweder schleift der Zahnriemen an seiner Verkleidung oder die Spannrolle des Zahnriemens ist noch die alte und macht wegen der hohen Spannung des neuen Riemens jetzt Krach. Hier muss sofort etwas unternommen werden, sonst reißt der Riemen und der Ärger geht von vorn los. Vielleicht ist es aber auch wirklich nur der Keilriemen, der auch zu straff gespannt ist und gerade das Lager der Lichtmaschine zerbröseln lässt....

Frage von Konstantinos Tekidis:

Hallo. Ich brauche eine Getriebe für eine Opel Signum 3.0 dti und laut Opel kann man es nicht reparieren, gibt es nur neu. Wie kann ich ein gebrauchtes kaufen und wo? Danke

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Tekidis, die Quelle meiner Wahl ist in ähnlich gelagerten Fällen immer www.motoso.de gewesen. Viel Erfolg bei der Suche wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Petra Maiwald:

Hallo Herr Kessler, unser VW Passat Kombi, Baujahr 93, Benziner. Schaltgetriebe springt nicht mehr an. Batterie ist neu und hört sich auch gut an. Es fehlt so der letzte Kick. Zündspule und Verteilerkappe sind es nicht. Zündkerzen sind auch okay. Kabel sind auch alle okay. Beim Anschieben oder Abschleppen springt er an und läuft auch ohne ruckeln einwandfrei. Benzin ist auch noch drinnen - grins - Irgendeine Idee, was wir noch prüfen bzw. austauschen können? Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe im Voraus. Gruß Petra Maiwald

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Halo Petra, auch wenn Sie schreiben, dass die Kabel, Kerzen und die Verteilerkappe in Ordnung sind, rate ich dringend zur Erneuerung der genannten Teile. Das ist nicht so teuer und schadet nie. Wenn der Austausch keine Besserung bringt, würde ich den Zünd-/Anlassschalter erneuern. Der ist auch nicht sehr teuer und als Schwachstelle in älteren VWs bekannt.