Fragen an den Autopapst im Oktober 2014

Autopapst Andreas Kessler © Autogazette

Probleme mit dem Auto? Der Motor springt nicht an? Sie wissen nicht mehr weiter? Kein Problem! Autopapst Andreas Kessler hilft Ihnen weiter. Heute geht es um einen Skoda Octavia.

Frage von Maik Brückner:

Lieber Herr Kessler, wir haben uns vor mittlerweile vier Jahren einen Skoda Octavia 1.9 TDI gekauft – zum Zeitpunkt des Kaufs war der schon 1 ½ Jahre alt und hatte etwa 36.000 km runter, stand scheinbar das letzte halbe Jahr auf dem Hof des Autohauses. Von Anfang an hatten wir Probleme mit dem DPF – der setzt sich regelmäßig (z. T. wöchentlich, zeitweise habe ich auch mal 3-4 Wochen Ruhe) zu. Signalisiert wird mir das durch die DPF-Warnleuchte. Anfangs reklamierte ich das im Autohaus, die tauschten wohl auch ein paar Teile aus (Sensoren, jedoch nicht den DPF selbst) – stand mit denen in regelmäßigem Mailverkehr. Resultat war letztendlich, dass sowohl das Autohaus, aber auch Skoda das Problem in meiner Fahrweise (vorrangig Stadtverkehr, dadurch zu niedertourig, zu viel Stop-and-Go) sah. Da ich dann nur noch den Ausweg gesehen hätte das Ganze per Rechtsanwalt klären zu lassen, gab ich irgendwann auf. Seitdem muss ich also regelmäßig abends auf die Autobahn, ca. 10 Kilometer mit möglichst konstanter Drehzahl (zw. 2500 und 3500 Umdrehungen) fahren, zeitweise eine dicke Abgasfahne hinter mir her ziehen und darauf hoffen, dass möglichst bald diese Sch***-gelbe Lampe ausgeht. Für mich am unverständlichsten dabei: manchmal leuchtet dieses doofe Ding sogar am Folgetag nach einer längeren Autobahnfahrt. An richtigen Tipps habe ich bisher im Internet nichts gefunden, außer dass ich mir für den letzten Ölwechsel (etwa vor 4 Monaten) Asche-armes Öl besorgt habe – leider brachte das aber auch keinen nachhaltigen Erfolg (anfangs dachte ich es würde helfen, mittlerweile ist es aber nicht mehr so). Deshalb jetzt also die Frage an Sie: Gibt es irgendetwas, was ich sinnvolles machen / testen könnte??? Mittlerweile hat der Wagen so ca. 140.000 runter – ich will also nach Möglichkeit nicht allzu viel investieren, aber manchmal sind’s ja auch nur Kleinigkeiten die helfen. Besten Dank im Voraus Maik

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Maik, Du hast offenbar einen von Octavias erwischt, der die Umstellung von Euro4 auf Euro5 verkraften musste und dessen Motor-Steuerungs-Software damit etwas überfordert war / ist. Was hier hilft, ist (neben dem Verkauf des Autos! Ich fahre nichts mehr, was nach 1995 gebaut worden ist....) ein Software-Update und (das sollte dann flankierend erfolgen) eine Wäsche des PDF ( http://www.dpf-info.de/partikelfilter-regenerieren.html). Dummerweise wird sich das Problem von allein nicht lösen, und spätestens bei der nächsten HU geht der Daumen des Prüfers dann nach unten (wenn die Lampe an ist bzw. die OBD-AU miese Werte ausspuckt). Schöne neue Welt. Es grüßt der Autopapst

Frage von Karl-Heinz Nanninga:

Ich fahre einen VW Golf 4, Baujahr 2002, 75 PS. Die Lampe für die Motorsteuerung geht nicht mehr aus. Die Lambdasonden wurden im Fehlerspeicher abgelegt und getauscht, aber nach kurzer Zeit ist die Kontrollleuchte wieder an. Des Weiteren wurde ein anderes Motorsteuergerät eingebaut und angelernt und wie erwartet ist nach kurzer Zeit die Lampe wieder an. Ich habe das Gefühl, dass die Werkstatt keine Ahnung hat, wo der Fehler sitzt und im Internet finde ich das Problem überall - nur keine Lösung dafür. Wenn Ihnen das Problem bekannt ist, wäre ich dankbar über einen Lösungsvorschlag. Die Lampe bleibt nach dem Löschen des Speichers auch mal 2-3 Tage aus, geht dann aber wieder an. MfG Nanninga

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hat Ihnen die Werkstatt den Fehlercode genannt, der im Speicher stand? Ich werde immer hellhörig, wenn eine Werkstatt das Steuergerät verdächtigt: In der Mehrzahl der Fälle ist sie nämlich ratlos und will so an die Quelle des Problems. Das klappt aber leider in 90 Prozent der Fälle nicht... Ohne den Fehlercode kann ich Ihnen nicht helfen. Sehr oft ist beim Golf 4 der Luftmassenmesser defekt oder das Drosselklappenteil von innen verkokt. Vielleicht ist das auch in Ihrem Fall die Ursache....

Armin Bruck fragt:

Sehr geehrter Herr Andreas Keßler, ich fahre einen Mercedes-Benz B200, Bj.2013 mit "ECO-Funktion". Diese funktioniert leider nur sporadisch. Man sagte mir im Schönefelder AirportCenter Berlin-Brandenburg, diese springt erst an, wenn der Motor Betriebstemperatur erreicht hätte. Mal springt diese beim Erreichen dieser an, mal bei 40 Grad, mal überhaupt nicht. Das Auto hat noch Garantie und ist bereits das dritte Mal wegen des gleichen Mangels in genannter Werkstatt. Woran könnte dieses liegen? Mit freundlichen Grüßen, Armin Bruck

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Bruck, mit der ECO-Funktion Ihrer B-Klasse meinen Sie sicher das Start-Stop-System des Autos. Auch in der B-Klasse ist so ein System sehr komplex aufgebaut und funktioniert deshalb nach strikten „Regeln“. Grundvoraussetzung ist, dass die grüne LED im ECO-Taster in der Mittelkonsole an ist. Wenn das der Fall ist, wird die Einsatzbereitschaft der ECO-Funktion durch das ECO-Symbol im Kombiinstrument angezeigt. Wenn dort kein ECO-Symbol aufleuchtet, sind die fahrzeugseitigen Voraussetzungen für die Start-Stop-Funktion nicht (alle) erfüllt. Zu den notwendigen Voraussetzungen gehören u.a. die Batteriespannung, der Zustand des Partikelfilters, die Außentemperatur usw. Neben diesen gibt es viele weitere Parameter, deren Fehlen für den Fahrer nicht ohne weiteres erkennbar sind und ggf. dazu führen, dass der Ecomodus nicht aktiv ist. Sollte die grüne ECO-Led im Schalter von alleine ausgehen bzw. nicht innerhalb 30 Sekunden nach dem Motorstart angehen, liegt ein Fehler vor, der zur Abschaltung des Systems führt. Wenn das der Fall ist, kann Mercedes mit dem Diagnosesystem relativ einfach eine eindeutige Fehlerdiagnose stellen (Es gibt für die Service-Mitarbeiter einen Bogen mit Check-Liste und Ablaufpläne für die Fehlersuche im Start-Stopp-System!). Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Werkstatt unmittelbar nach dem Auftreten der Störung aufgesucht wird. Im Fehlerspeicher sind immerhin die Ursachen, die zum Ausfall des Start-Stopp-Systems führen bzw. geführt haben, gespeichert. Das „Gedächtnis“ des Speichers erstreckt sich über die letzten 5 Motorläufe. Sollte eine Diagnose nicht zeitnah möglich sein, können Sie nach einem Diagnosetool namens „Data-Logger“ fragen, welches während der Fahrt in der Diagnosesteckdose eingesteckt bleibt und Fehlerursachen aufzeichnet. Dieser „Data-Logger“ kann dann an einem Computer ausgelesen werden. Wenn das System trotz Vorliegens aller Parameter nicht funktioniert, handelt es sich um einen Garantiefall, den Ihr Mercedes-Benz-Partner sicher gern kurzfristig abarbeitet. Viel Spaß dabei wünscht Der Autopapst.

Sascha fragt:

Hallo, ich fahre einen VW Passat 3bg5 / Benziner mit 125 PS, Baujahr 5.2000. Ich habe folgendes Problem. Manchmal springt der Wagen nicht an. Egal ob ich ihn aus der Garage holen möchte oder gerade gefahren bin und wieder los möchte. Batterie ist neu und wurde getestet, Zündkerzen wurden auch alle getauscht, Zündkabel auch, Anlasser ist neu. Luftmassenmesser ist auch neu und als letztes wurde der Benzinfilter gewechselt. Trotzdem ist es immer wieder so, dass der Wagen orgelt und nicht anspringt. Manchmal orgelt er und ruckelt ein wenig und auf den letzten Drücker schafft er es doch noch. Wenn man den Wagen dann ausmacht und sofort wieder startet springt er einwandfrei an. Die Werkstatt weiß nicht mehr weiter, da leider auch kein Fehler im Fehlerspeicher abgelegt wird. Haben sie vielleicht eine Idee?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Sascha, wenn es keinen Fehlerspeichereintrag gibt, kann die Suche nach der Ursache langwierig und teuer werden. Aus meiner Erfahrung heraus würde ich zunächst den Zünd-Anlaß-Schalter hinter dem Lenkschloß wechseln und dann mit dem Relais für die Spannungsversorgung des Steuergerätes weiter machen. Die Teile sind nicht teuer und relativ oft in diesem Forum Ursache für Startprobleme. Viel Erfolg wünscht der Autopapst

Christiane Ritter fragt:

Lieber Herr Keßler, wir hoffen, dass Sie uns einen Rat geben können. Unser Kia Carnival 2,9 CRDI Bj. Nov 2002 ärgert uns. Kurz vor unserem Urlaub ging unvermittelt die Motorcheckleuchte an, der Motor lief nur auf 3 Zylindern. Der ADAC las den Fehlerspeicher aus : Luftmengenmesser und Injector Zyl. 2 defekt. Auf dem Weg zur Werkstatt ging die Leuchte aus und der Motor lief ohne Probleme. Hier dann Austausch des Luftmengenmessers. Urlaubsfahrt ohne Probleme. Dann nach Rückkehr Motorcheckleuchte laufen auf 3 Zyl. Da Injektor Zyl. 2 vor einem Jahr gewechselt wurde, fuhren wir in die Werkstatt, die diese Arbeit letztes Jahr ausgeführt hatte. Auf dem Weg dahin: Leuchte aus, Auto läuft. Hier wurde dann Injector 1 und Injector 2 gegeneinander getauscht. Nach ein paar Tagen Leuchte wieder an ...... Fehlerspeicher sagt wieder Injector Zyl. 2 defekt!!! GRRRRRR. Vielleicht haben Sie einen Tipp für uns. Vielen Dank, Jens und Christiane Ritter

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Ritters, das hört sich fast wie ein Wackelkontakt an! Ich würde mir mal den Motorkabelbaum vornehmen. Vielleicht hat die Signalleitung zu Injektor 2 irgendwo einen Masseschluss, der das Problem und die Fehlermeldung verursacht. Wenn das so ist und die defekte Stelle gefunden ist, reicht vielleicht ein Stück Isolierband. Übrigens: Gratulation an die Werkstatt! Sie scheint ihr Fach zu verstehen.... Es grüßt Der Autopapst

Frage von Gerd Scheuermann:

Hallo, ich habe einen Audi A3 1,8 T mit 150 PS, Baujahr 2000. Seit ein paar Tagen leuchtet die rote Ölkontrollleuchte. War in der Werkstatt und Motor hat genug Druck. Der Motor jetzt rasselt wie ein Diesel und furzt auch beim Gas geben leicht. Könnte es doch die Ölpumpe sein, da er ja genügend Druck hat oder was sonst? Danke schon einmal Gruß Gerd

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Werkstatt hat offenbar den Öldruck mit einem Manometer gemessen und war zufrieden. Wenn die Öldruckkontrolle weiterhin leuchtet, kann entweder der Öldruckschalter defekt sein oder eine Ölleitung im Motor verstopft sein. Wenn das der Fall ist, liefert die Ölpumpe zwar genügend Druck, der kommt aber nicht mehr überall an (z.B. nicht beim Öldruckschalter...). Wenn der Motor beim Gas geben hörbar rasselt, ist es wahrscheinlich schon zu spät: Lagerschaden durch Ölmangel! Du kannst schon mal auf die Suche nach einem gebrauchten Triebwerk gehen...

Frage von Nancy Farr:

Hallo Herr Keßler, ich habe eine - für Sie wahrscheinlich sehr komische - Frage. Mein VW Polo ist jetzt drei Jahre alt und gestern habe ich beim Kofferraum ausräumen bemerkt, dass eine Tasche am Boden sehr warm war. So etwas ist mir bisher nicht aufgefallen und ich bin doch etwas beunruhigt. Ich habe gesehen, dass der Auspuff direkt unter der sehr warmen Stelle ist. Ist es normal, dass die Hitze des Auspuffes so stark in den Kofferraum abstrahlt? Für Ihre Hilfe bedanke ich mich ganz herzlich. Viele Grüße Nancy Farr

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Nancy, das ist völlig o.k. so! Wenn Du nach scharfer Autobahnfahrt die Endtopftemperatur messen würdest, würdest Du staunen! Man könnte Eier darauf braten.... Da die Konstrukteure das auch wissen, haben sie entsprechend wärmefeste Materialien in den Kofferraum gelegt und zusätzlich ein Wärmeabschirmblech zwischen Auspuff und Karosserie gesetzt. Wenn dieses Abschirmblech fehlt, kann das Auto allerdings in Brand geraten. Also: Kleiner Check am Unterboden: Abschirmblech noch da? Wenn nicht, schnell erneuern lassen...

Frage von M. Reißhauer:

Sehr geehrter Herr Keßler, wenn Autoscheinwerfer mit der Zeit zerkratzt oder durch Staub-/Sandeinfluss milchig geworden sind, bietet der Handel zur Reparatur Polierkits an (bspw. Quixx Scheinwerfer Restaurations-Kit). Können solche Mittel einem Scheinwerfer wirklich wieder eine annehmbare Oberfläche zurückgeben, welche zugleich lange glatt bleibt und Wettereinflüssen widerstehen kann? Oder sollte man sich diese Investition sparen und das Geld in neue Scheinwerfer investieren? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort, mit freundlichen Grüßen M. Reißhauer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Reißhauer, solche Kits funktionieren in der Tat! Allerdings kann man denselben Effekt auch mit geeignetem Schleifpapier erzielen. Hier muss man aber wissen, was man tut. Ich schleife solche „erblindeten“ Kunststoffstreuscheiben auch mit feinstem Schleifpapier aus dem Auto-Lackiererbedarf wieder blank (oder wenigstens fast blank...) und überziehe den Kunststoff am Schluss mit einer Schicht Klarlack. Dem TÜV hat es gefallen. Das ganze hält nicht ewig, ist aber viel billiger als neue Scheinwerfer (die irgendwann auch wieder blind sind...). Ich freue mich immer, wenn ich die Streuscheiben von meinem W123 mal wieder im Geschirrspüler aufgehübscht habe: Das waren noch Zeiten, als Scheinwerferstreuscheiben aus Glas und einzeln erhältlich waren....

Frage von Karl-Heinz Werner:

Hallo Herr Kessler, ich habe ein Scheibenwischerproblem mit meinem Volvo 245, Bj.1992. Die Intervallschaltung funktioniert nicht mehr und geht direkt auf Dauerlauf. Zudem haben alle drei Funktionen (Intervall, Dauerlauf und Schnelllauf) das Problem, dass sie sich nicht mehr ausschalten lassen. Habe dann durch manuelles hin- und herbewegen am Hebel herausgefunden, dass man die Taktung verwirren kann und er stellt sich dann nach einigem hin und her aus. Relais am Bodenblech links ausgetauscht, Wischerhebel ausgetauscht und Motor überprüft. Hat sich leider nichts geändert. Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen K-H Werner.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Karl-Heinz, das Problem liegt am Scheibenwischermotor selbst bzw. an dem im Motor verbauten Endschalter für die Stromzufuhr. Wenn der Schalter des Wischers auf „aus" steht, läuft der Motor noch bis in seine Endstellung, bis er stromlos wird. Das wird durch einen Kontakt im Motor realisiert, der beim 200er Volvo irgendwann einmal erlahmt und erneuert werden muss. Leider ist dieses Teil bei Volvo nicht mehr erhältlich. Man kann entweder den Motor gegen ein Gebrauchtteil wechseln (und hat dann das gleiche Problem bald wieder...) oder behilft sich mit dem Nachbiegen des genannten Kontaktes. Das hält aber leider auch nicht lange. Im Volvo-Forum hat mal jemand mit einem Reed-Kontakt und einem Relais experimentiert. Das ist aber eher etwas für Spezialisten....

Frage von Mirko Steglich:

Lieber Autopapst, ich fahre einen Ford Galaxy 1.9 TDI, Bj. 2004. Vor ungefähr vier Monaten wurde eine neue Kupplung einschl. Schwungrad eingebaut. Seitdem "verschwindet" gelegentlich der Schleifpunkt. Das Problem tritt immer erst auf, wenn der Motor warm ist, und im Stadtverkehr bei Stopp-Go. Dann ist der erste Gang sehr schwer zu schalten, oft nur mit roher Gewalt. Dieses Phänomen kommt und geht ganz unregelmäßig. Manchmal rollt das Auto bei voll durchgetretener Kupplung und eingelegtem erstem Gang auf gerade Fläche von alleine los. Die Werkstatt hat bereits nach eigener Aussage die Hydraulikzylinder erneuert und mehrfach entlüftet. Das Entlüften habe ich auch schon bei einer anderen Werkstatt machen lassen. Hat aber alles nichts gebracht. Nun wurde mir erklärt, es könnte am zu großen Axialspiel der Kurbelwelle liegen (?). Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie eine Lösung für das Problem hätten. Vielen Dank für Ihre Antwort. Mit vielen Grüßen Ihr Mirko Steglich

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Mirko, hat die Werkstatt den Hydraulikschlauch zwischen Geber- und Nehmerzylinder der Kupplung geprüft? Gerade bei älteren Autos erweichen diese Schläuche (speziell, wenn der Motor und seine Umgebung gut durchgewärmt sind....) und geben den Druck nicht oder nicht vollständig an den Nehmerzylinder und damit an den Ausrückmechanismus weiter. Der Schlauch ist billig, der Einbau nicht kompliziert: Kleine Ursache, große Wirkung. Viel Erfolg wünscht Der Autopapst

Frage von Steffen Herrmann:

Hallo Herr Keßler, ich benötige dringend ihre Hilfe, da ich allein nicht weiter komme. Ich habe mir einen 1992er Ford Transit Krankenwagen gekauft, diesen baue ich derzeit zu einem Wohnmobil um. Nach dem Einbau von Drehsitzen musste ich feststellen, dass der Drehsitz nicht genug Platz hat, da das "Riesenlenkrad" (43 cm Durchmesser und 14 cm Höhe) stört. Ich suche nun seit gut einem 1/4 Jahr nach einer kleineren Alternative. Leider konnte mir bisher keiner erschöpfende Auskunft geben, ich hoffe nun auf Ihre Mithilfe. Vielen Dank Steffen Herrmann ein Fan von Radio 1 und ihrer Sendung.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Steffen, hat das Auto einen Airbag? Dann wird es schwierig.... Wenn es keinen Airbag hat, könnte ein Lenkrad vom Escort oder vom Sierra passen (allerdings ist das nur empfehlenswert, wenn der Transit eine Servolenkung hat! Sonst würgst Du Dir einen ab, wenn es um enge Parklücken geht....). Eine weitere Möglichkeit ist ein „Tilt-Wheel"-Adapter aus dem Motorsport, mit dem das Lenkrad leicht abnehmbar ist. Über die Zulassungsmöglichkeiten solcher Veränderungen solltest Du aber mit dem freundlichen TÜV-Prüfer in der nächsten Prüfstelle sprechen...

Frage von Oliver Opitz:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich habe ein sicherlich nicht ganz alltägliches Problem mit einem Porsche 928, Baujahr 1978. Das Fahrzeug hat eine K Jetronik Benzineinspritzung, die im großen und ganzen einwandfrei funktioniert. Probleme gibt es nur mit dem Leerlauf, der nach der Fahrt mit dem Fahrzeug bei betriebswarmen Motor zu hoch ist (ca. 1300 U/min). Stellt man das Fahrzeug ab und startet sofort wieder, liegt der Leerlauf bei guten 750 U/Min. Im Fahrbetrieb gibt es keinerlei Probleme, gute Leistung, gutes Kaltstartverhalten. Nur nach einer Standzeit von ca. einer Stunde bei warmem Motor, springt das Fahrzeug schlecht an, hier vermute ich, dass der Kraftstoffdruckspeicher defekt ist. Kann dies Ihrer Meinung auch das Leerlaufverhalten erklären? Vorab vielen Dank! Mit freundlichem Gruß, Oliver Opitz

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Oliver, das ist sogar höchstwahrscheinlich! Der Kraftstoffdruckspeicher liegt im hinteren rechten Kotflügel und ist altersbedingt häufiger die Ursache solcher Probleme. Da das Teil nicht teuer ist (im Verhältnis zu sonstigen Porsche-Teilen....) würde ich hier mit der Fehlersuche starten. Gute Fahrt!

Frage von Erhard Pörisch:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich fahre einen Volvo S 80 D5, Automatik, Getriebetyp AW 55-50SN, Baujahr 2005. Bei 135.000 Kilometern wurde von einer Berliner Spezialfirma das Getriebe mit Wandler generalüberholt. Jetzt tritt beim Kickdown (Autobahngeschwindigkeit ca. bei 130 - 150 km/h) ein metallisches, schleifendes Geräusch auf, einen Leistungsabfall konnte ich nicht feststellen. Der km Stand ist jetzt ca. 145.000, im normalen Fahrbetrieb ist nichts festzustellen. Ist dies ein Garantiefall? Ich bedanke mich für die Beantwortung meiner Frage. Erhard Pörisch

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Pörisch, ein Garantiefall ist das wahrscheinlich nicht (es sei denn, die Werkstatt hat die Qualität ihrer Arbeit für einen gewissen Zeitraum garantiert....), dafür aber wahrscheinlich ein Gewährleistungsfall. Wenn innerhalb von einem Jahr nach der Reparatur ein Problem wie von Ihnen geschildert auftritt, muss die Werkstatt nachbessern. Wenn mehr Zeit verstrichen ist, könnte trotzdem Gewährleistung vorliegen, wenn bei der Generalüberholung neu (!) eingebaute Teile defekt sind. Das Ganze ist aber ein Minenfeld, weil Sie Ihre Ansprüche ggf. beweisen müssen. Und da empfiehlt sich dann die Beratung durch einen Rechtsanwalt.... Es grüßt Der Autopapst

Frage von Peter Bischof:

Hallo Herr Kessler, nach Standzeiten länger als vier Tage treten bei meinem Mercedes W 124 Benziner 3,0, 24V mit 220 PS, Bj. 1990, 151.000 km, unabhängig von Temperatur und Wetter Probleme auf. Vier Werkstätten haben den Fehler bisher nicht gefunden. Im kalten Zustand springt er normal an, jedoch, wenn er warm gefahren ist, macht er das nicht mehr. Man muss dann warten, bis er abgekühlt ist. Im Standgas hat er manchmal kurze Aussetzer, als würde ein Zylinder nicht arbeiten. Wenn man jedoch ohne das Auto auszumachen ca. 50 km fährt, geht der Fehler weg. Er taucht, wie gesagt, erst wieder auf, wenn das Auto länger nicht bewegt wird. Zündungsmäßig ist wohl mittlerweile alles ausgetauscht worden. Da es Mercedes auch nicht beheben konnte, vermuten sie poröse Kabel, was ich nicht so recht glaube. Haben Sie einen Tipp? Recht vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, Peter Bischof

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Da heißt der Mann Bischof und glaubt den Jungs von Mercedes nicht, die gottgleich sind (oder wenigstens so tun....)! Dabei haben die Sternenjünger diesmal wahrscheinlich Recht. Die Isolierungen der Kabel des Motorkabelbaums sind nach 22 Jahren nur noch Pulver (leicht sichtbar, wenn man mal einen der Kabelkanäle auf dem Motor öffnet....). Den Motorkabelbaum gibt es als Ersatzteil neu, der Preis dafür ist allerdings alles andere als himmlisch. Vielleicht findet sich ein Fremdanbieter in einem der W124-Foren im Internet (ich glaube, ich habe mal von einer Nachfertigungsaktion gelesen....). Die sind zwar auch nicht gratis, aber deutlich billiger als Originalteile. Gute Fahrt wünscht der Autopapst

Frage von Günther Müller:

Hallo, ich fahre einen Skoda Fabia 1.4 Combi, Bj. 08/2008, 86 PS, Benziner. Die Heizung schafft nur ganz kalt oder wenn man den Drehknopf ganz nach rechts dreht dann ganz heiß, aber keine Einstellung dazwischen. Fehlerspeicher wurde ausgelesen, aber ohne Einträge. Klimaanlage funktioniert und kühlt. Haben Sie einen Rat für das Problem?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Günther, das dürfte am Thermo-Taktventil der Heizungssteuerung liegen. Wenn das defekt ist, regelt es nicht mehr und ist nur noch entweder auf (=heiß) oder zu (=kalt). Ein Neuteil sollte Besserung bringen. Bei der Gelegenheit kannst Du gleich neues Kühlmittel ins System bringen, damit der Korrosionsschutz des Frostschutzmittels für ein langes Leben des Thermoventils sorgt.... Cheers! A.K.

Frage von Steffen:

Hallo, ich fahre einen Ford Escort Kombi, Baujahr 95, Erstzul. 97, 1600/90 PS. KM-Stand. 143.000. Zahnriemen wurde vor zwei Jahren erneuert. Jetzt wird die Kupplung Pflicht! Welche würden Sie empfehlen und hat mein KFZ, 21 oder 22iger Zahnung? Das Auto ist sehr zuverlässig, aber ich vermisse Durchzug. Bei Anhängerfahrt habe ich Probleme 80 km/h zu halten, ob beladen oder leer. Wo bleiben die 90 PS? Mit freundlichem Gruß und danke, Steffen!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Steffen, Deine Schlussfrage ist sehr berechtigt, die habe ich schon zu Lebzeiten des Autos den Jungs von Ford gestellt: Mehr als 75 echte PS hatte dieses Auto nie... Wenn Du zu einem Autoteilehändler gehst und diesem die Zulassung Deines Autos über den Tresen schiebst, wird er genau das richtige Ersatzteil dafür finden (Ausnahmen bestätigen diese Regel...!) Beim Ersatzteilkauf würde ich immer Erstausrüsterqualität wählen, also LUK, Sachs oder Ferrodo. Die chinesischen Billigheimer kannst Du allesamt vergessen, zumal beim Kupplungswechsel die Arbeitskosten deutlich über den Ersatzteilpreisen liegen. Viel Spaß damit wünscht der Autopapst.

Frage von Rainer Monsees:

Hallo Autopapst, ich fahre einen VW Golf 5 Plus, Bj.: 2005, 102 PS, Benziner. Laufleistung: 100.000 km. Die hintere rechte Seite des Fahrzeuges hängt 2,5 cm tiefer als rechts. Was kann letztlich die Ursache dafür sein.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Lieber Rainer, denkbar ist ein Federbruch oder ein defekter Gasdruckstoßdämpfer. In beiden Fällen muss das Federbein ausgebaut und zerlegt werden, bevor ggf. nötige Neuteile eingebaut werden können. Viele Grüße!

Frage von Meodie Reinhard:

Hallo, wir haben Ende Mai '14 einen VW Passat gebraucht gekauft. Jetzt ist nach 4 Monaten. (Schaden Ende Sept. gemeldet) das Zweimassenschwungrad kaputt und auch die Kupplung. Der Schaden beläuft sich auf 1200 Euro. Meine Frage: Stimmt es, dass wir die Hälfte dazu zahlen müssen, obwohl wir noch Garantie haben? Der Händler besteht auf 50 Prozent Beteiligung. Eigentlich sehen wir das nicht ein, aber wissen nicht ganz sicher, ob es rechtens ist!? Danke schon mal!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Meodie, ich bin kein Jurist, doch für mich hört sich das nach einem glasklaren Gewährleistungsfall an. Wenn der Verkäufer gewerblich tätig ist, dann muss er die Güte der verkauften Ware „gewährleisten". Wenn das Auto in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf einen Mangel zeigt, geht die Rechtsprechung davon aus, dass dieser Mangel schon zum Zeitpunkt des Kaufes vorlag. Der Verkäufer muss also nachbessern, ohne Dich an den Kosten zu beteiligen. Das wird zwar immer wieder gerne versucht, ist aber nicht okay. Wenn der Verkäufer sich darauf nicht einlassen will, sollte man es durch einen Anwalt klären lassen. Er kann aufmerksam machen und ggf. auch darlegen, was Du ersatzweise tun kannst (was er dann bezahlen muss!). Viel Erfolg wünscht Der Autopapst.

Frage von Sabine Jungmann:

Hallo! Brauche dringend Rat! Fahre einen Renault Twingo, Baujahr 1997. Seit kurzem macht er merkwürdige Geräusche beim Anfahren. Bei jedem Anfahren, also auch nach einem Ampelstopp. Die Geräusche kommen von hinten. Was könnte das sein? Ansonsten läuft er schnurrend wie ein Kätzchen. Vielen lieben Dank Sabine

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Sabine, was sind das denn für merkwürdige Geräusche? Klopfen? Schnarren? Pfeifen? Bollern? Ich kriege mit der Frage nach der Ursache nach Geräuschen von hinten einfach keine Assoziation, tut mir leid. Vielleicht versuchst Du es noch mal mit einem Beispiel: „Macht Geräusche wie eine Handvoll Erbsen in einer Blechdose...“ Bis Dann! A.K.

Frage von Manfred Harder:

Ich besitze einen VW Golf Plus TSI, Baujahr 2008, bei dem sich seit einiger Zeit die hintere linke Tür weder per Fernbedienung noch manuell öffnen lässt. Meine Vertragswerkstatt hat ermittelt, dass der Fehler sporadisch auftritt und das Türschloss gewechselt werden müsste (Preis ca. 250 Euro). Ich denke eher, dass hier ein Fehler in der Elektronik besteht. VW Wolfsburg ist nicht bereit, sich an den eventuellen Kosten zu beteiligen, da das Auto fast sechs Jahre alt ist. Haben Sie einen Tipp für mich? Ich würde mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen aus Cottbus! Manfred Harder

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Harder, die Werkstatt hat Recht! Es ist in der Tat so, dass bei den Autos auf der Golf-Plattform aus dieser Zeit die Türschlösser häufig defekt sind. Leider lassen sich die eigentlich ursächlichen Microschalter im Schloss nicht einzeln erneuern. Sie werden also nicht um das Neuteil herum kommen. Es grüßt Der Autopapst

Frage von Manfred Brustat:

Sehr geehrter Herr Keßler, vor ein paar Jahren habe ich mir einen Audi A2 1.2 TDI (3L) gekauft. Er hatte ca. 100.000 km runter, ich bin ca. 3000 km gefahren. Dann zeigte er einen ärgerlichen Wärmefehler. Nach Auskühlen ein paar km ging der Motor wieder aus. Hin zum Audi- Service Franklinstr. Die bauten Gangsteller etc. aus, ca. 1800 Euro. Er lief wieder, doch nach ein paar km der gleiche Fehler. Ich wieder hin, doch es klang so, dass die solange tauschen und ich zahle das alles, bis es vielleicht irgendwann mal läuft. Selbst ADAC erklärte, so ist es eben. Gibt es einen Profi, der hier helfen kann? Alles Beste von Manfred

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Herr Brustat, in diesem Fall hat der ADAC tatsächlich mal Recht. Der 3L-A2 ist genau wie der 3L-Lupo eine High-Tech-Ansammlung, die nicht einmal von den Vertragswerkstätten der Hersteller technisch beherrscht wird. In ihrer Bauzeit waren beide Autos Weltspitze in Kraftstoffökonomie und der dazu nötigen Technik. Und die hatte es in sich: Als die Autos noch aktuell waren, gab es in jeder Audi- und VW-Werkstatt "3L-Spezialisten", die sich mit diesen Baumustern auskannten. Trotzdem waren die meisten Eigentümer früher oder später mit ihren Nerven am Ende, weil die Werkstattrechnungen die Einsparungen bei den Treibstoffkosten bei weitem überkompensierten. Und was nutzt ein Super-Spritspar-Auto, wenn man damit einmal pro Monat für 600 Euro in die Werkstatt muss? Unter dem Strich ist Ihr 3L-A2 sicher diagnostizier- aber nicht wirtschaftlich reparierbar, wenn allein der Gangsteller (als Dauerdefekt aller 3L-Autos vom VW-Konzern...) schon vierstellige Reparaturrechnungen produziert. Ich glaube in Ihrem Fall übrigens nicht an ein Problem des Gangstellers (der wird inzwischen -glaube ich- einfach pauschal gewechselt: Ist sowieso immer kaputt...), sondern ich tippe eher auf ein Problem der Kraftstoffversorgung (Pumpe-Düse-Elemente?). Aber das ist nur eine Ferndiagnose..... Vielleicht hilft sie aber als Denkanstoß. Wenn das die Ursache ist, kann es aber wieder schön teuer werden. Ich rate Ihnen zum Verkauf des Autos! Herzliche Grüße vom Autopapst

Frage von Steffi:

Hallo lieber Autopapst, bei meinem Problem handelt es sich um einen Peugeot 206, Bj. 2002, 75 PS, Benziner, Schaltgetriebe mit 145.000 km. Es scheint ein absolutes Montagsauto zu sein, denn in dem einen Jahr, in dem ich ihn habe, hab ich unheimlich viel Geld investiert. Aktuell habe ich neue Einspritzdüsen und eine neue Zündeinheit verbaut. Mal läuft er gut, dann wieder nur auf drei Zylindern wie ein Trecker. Das tritt meistens auf, wenn der Wagen warm ist oder das Wetter warm ist, bevorzugt bei Stadtfahrten - viel Stop & Go, Ampeln usw.... Er hat dann Standgasprobleme und springt in den Notlauf, läuft auf drei Zylindern, nimmt kein Gas an, ruckelt ... Fehler auslesen zeigt nur Zündaussetzer und Einspritzdüsen an - aber die sind doch erst neu und das Problem tritt eigentlich nur auf, wenn es warm ist? Manchmal kann ich weiterfahren, wenn ich den Fehlercode lösche, klappt aber auch nicht immer. Ich bin am Verzweifeln und bin kurz davor den Wagen zum Verwerter zu geben. Haben sie noch eine Idee? Vielen Dank und liebe Grüße

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hey Steffi, schon mal die Ansteuerung der Zündspule (Marderbiss??) überprüft? Oder den Zünd-Anlassschalter hinter dem Lenkschloss? Sind leider alles fummelige Sachen, die wieder Geld kosten. Aber dafür war das Auto ja schön billig, oder? Gute Fahrt wünscht Der Autopapst

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.