Fragen an den Autopapst im Juli 2008

Andreas Kessler © Foto: privat

Sie haben Probleme mit Ihrem Auto. Autopapst Andreas Kessler löst in der Autogazette Ihre Probleme. Die Fragen vom Juli 2008.

Frage von Alfred Schmatz:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich besitze einen Opel Omega B, 2,5 Liter, Turbodiesel, 150 PS, Baujahr 2002. Ich fuhr ca. 80 km/h. als es plötzlich einen lauten Knall gab (denke unter dem Auto -Auspuff?), danach beim Beschleunigen unheimlich starke schwarze Rauchwolke. Herzlichen Dank für Ihre Ferndiagnose. Mit freundlichen Grüßen, Alfred Schmatz

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn der Diesel schwarz raucht, hat er Kraftstoffüberschuss, es fehlt also an der zur Verbrennung nötigen Frischluft. Wen es einen Knall gab und der schwarze Rauch unmittelbar danach erstmals zu sehen war, würde ich sofort auf den Druckschlauch des Turbolader tippen (sitzt zwischen Turbo und Ladeluftkühler und zwischen Ladeluftkühler und Ansaugkrümmer). Wenn Sie wissen, was ich meine, werden Sie den geplatzten / abgerutschten Schlauch schnell gefunden haben!

Frage von Jens:

Hallo Herr Kessler, ich fahre seit kurzem einen (gebrauchten) VW Polo, Baujahr 2003. Seit letzter Woche ist mir beim Rückwärtsfahren ein «quietschen» aufgefallen. Dieses Geräusch tritt ausschließlich im Rückwärtsgang auf, unabhängig von der vorangegangenen Fahrzeit und der aktuellen Geschwindigkeit (also zum Beispiel beim Ein-/Ausparken etc.). Ein ähnliches Geräusch hatte ich schon mal bei einem anderen VW gehört, wenn man dort leicht auf die Bremse getreten hat. Bei dem Polo spielt es aber keine Rolle, ob ich einen Fuß auf der Bremse habe, oder nicht. Ach ja, das TÜV-Gutachten für die Gebrauchtwagengarantie erwähnte keine «ungewöhnlichen Fahrgeräusche» - das war vor rund einem Monat...

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Der TÜV-Gutachter fuhr wohl bloß vorwärts…. Das Geräusch kommt aber von den Bremsbelägen, und es ist offenbar auch „vorführbar“. Wenn das Geräusch so kurz nach dem Kauf so deutlich zu hören ist, würde ich die Gewährleistungsansprüche, die Sie ggü. Dem Verkäufer / Händler haben, in Anspruch nehmen. Wahrscheinlich reicht eine gründliche Reinigung der Bremssättel und eine Erneuerung der Bremsbeläge schon aus, um das Quietschen zu beseitigen….

Frage von Stefan Niehueser:

Mein Mercedes w123 230TE,Bj.1985,117000 km macht bei ca.2000-2500 U/min ein leicht pfeifendendes, klingelndes Geräusch, das auch im Leerlauf auftritt. Das Geräusch verschwindet sofort beim leichten Antippen oder betätigen der Kupplung und bei anderen Drehzahlen. Sonst läuft das Auto super, nur das Geräusch geht mir auf die Nerven. Kommt das Geräusch überhaupt von der Kupplung? Die ist bei 60000 mal erneuert worden.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Komisch, das macht meiner (auch Bj. 86, aber mehr als doppelt soviel auf der Uhr….) nicht! In Frage kommt nur das Ausrücklager, das bei entlastetem Kupplungspedal „leer“ auf der Antriebswelle herumklappert (und sofort ruhig ist, wenn es gegen die Andruckplatte gedrückt wird…). Abhilfe würde nur der Austausch des Lagers bringen; dazu muß aber das Getriebe `raus….. Übrigens: Kommst Du zum Jahrestreffen des W123-Clubs nach Potsdam? Findet vom 7. - 9.9.07 statt.

Frage von Patrick Lässig:

Hallo, ich habe mir vor kurzem einen Renault Scenic, EZ: 2002 zugelegt. Bereits bei der Probefahrt zum Kauf machte dieser beim Anfahren unter Last (zügiges Anfahren, Anfahren am Berg etc.) ein komisches Geräusch. Ähnlich wie ein nasser Keilriemen, jedoch nicht so laut, sondern dumpfer quietschend. Man sagte mir, das wäre die Kupplungsscheibe und es sei bedenkenlos. Ist das richtig? Was könnte es noch sein? Zahnriemen und Wasserpumpe sind bereits gewechselt. Der Wagen hat 90.000 km runter. Vielen Dank Gruß Patrick

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn das Geräusch schon bei der Probefahrt auftritt, würde ich das Auto erst dann kaufen, wenn es wieder ruhig ist. Eine Kupplung sollte nie Geräusche von sich geben. Wenn sie das doch tut, kann man damit meistens noch einige Zeit fahren, aber der Kupplungswechsel kommt dann unweigerlich. Lasse diese Überlegung in die Kaufverhandlungen mit einfließen!

Frage von Peter Jeschke:

Ich habe einen Mitsubishi Pajero Pinin 2001. Ein Froschaden aus dem Urlaub macht mir Ersatzteilprobleme. Wo kann ich anders als bei Mitsubishi direkt Karosserieteile wie Stoßstange Kotflügel, Kühlergrill Motorhaube günstig finden?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Versuchen Sie es mal unter www.reparaturbleche.de. Leider ist das Angebot für den Pajero Pinin außerhalb der Mitsubishi-Händlerorganisation recht dünn. In vielen Fällen kann man aber über www.motoso.de Gebrauchtteile bekommen. Viel Erfolg wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Sabine Welz:

Bei meinen Ford Maverik, 50.000 km schaltet das AUTOMATIKGETRIEBE bei Tempo 80 ziemlich hart und ruckelig in den nächsten Gang. Ist das schon ein bevorstehender Getriebeschaden? Danke im Voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nicht unbedingt! Ich würde mal einen Wechsel des Automatik-Öls und eine Neueinstellung des Modulierdrucks in Auftrag geben. Die Werkstatt der Wahl sollte eine auf Automatik-Getriebe spezialisierte Firma sein. Adressen hat jeder Taxifahrer (die haben fast immer Automatikprobleme…) im Kalender.

Frage von Otto Haussmann:

Bei meinem Renault Clio 2 mit ABS wurden die Bremsklötze erneuert, Beläge kontrolliert, Hauptbremszylinder und Bremsschläuche ebenfalls erneuert und alles korrekt entlüftet. Trotzdem gibt es keinen guten Bremsdruck. Der Pedalweg ist viel zu lang. Kann das ABS Steuergerät defekt sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nein! Das ABS-Steuergerät hat keinen Einfluss auf die Pedalwege. Ich würde jetzt noch den Durchmesser der Bremstrommeln an der Hinterachse kontrollieren (dann ggf. neue Trommeln…) und als ultima Ratio dann neue Bremszangen einbauen. Mehr Möglichkeiten sehe ich im Augenblick nicht….

Frage von Gaby:

Hallo Herr Kessler, habe ein Problem mit meinem Passat 1,8T, 150PS Bauj.98. Ab und zu (egal ob kalt oder warm) springt der Wagen sehr schlecht an. Beim 1. Mal geht er aus. Beim 2.Mal muss man länger orgeln. Es kommt dann eine schwarze Rauchwolke hinten raus. Es wird keine Fehlermeldung angezeigt. Ist das eine Krankheit? Vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Vielen Dank

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Gabi, könnte das vielleicht die Wegfahrsperre sein? Versuchen Sie doch mal einen anderen Schlüssel. Wenn es dann besser geht, ist der Transponder im Schlüssel defekt / decodiert. Diese Wegfahrsperren können ganz schön nerven…. Wenn der 2. Schlüssel keine Besserung bringt, könnte auch die Lesespule hinter dem Zündschloss das Problem verursachen….

Frage von Wolle:

Hallo, ich möchte Sie fragen, wie ich bei einem Ford Fiesta, Bj.: 90 einen Spurstangenkopf wechseln kann. Vielen Dank, Mit freundlichen Grüßen, Wolle

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lieber Wolle, besorg´ Dir doch bitte eine der einschlägigen Reparaturanleitungen aus der Buchhandlung oder dem Kaufhaus! Da ist der Spurstangenkopf perfekt bebildert und viel besser beschrieben, als ich das hier könnte. Und es erspart mir Arbeit J ! Viel Spaß wünscht der Autopapst.

Frage von Andreas:

Ich habe einen Mercedes SLK 280, Bj.: 2006 bei dem die Bremsen nicht mehr richtig lösen. D.h. sie quietschen, ohne dass ich bremse. MB hat jetzt bereits den 6ten erfolglosen Versuch unternommen, das Problem zu beheben. Was könnten die Ursachen sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Defekter Hauptbremszylinder: 1. von innen zugequollene Bremsschläuche, 2. in den Schächten klemmende Bremsklötzer, 3. zu geringes Stößelspiel am Bremspedal, 4. schwergängiges Bremspedal (Lagerbock klemmt), 5. Unterdruckprobleme aus Richtung Bremskraftverstärker. Diese Möglichkeiten sind alle theoretisch denkbar, es gibt wahrscheinlich weitere. Wenn Mercedes alles in Frage kommende erneuert hat und es immer noch quietscht, dürfte das ein Fall für die „Reiseingenieure“ aus Stuttgart sein. Vielleicht finden die dann eine alte Socke im Luftfilter….

Frage von Amato:

Hallo, ich habe eine Frage zu meinem VW Polo, ist ein TDI, Bj.: 2005. Problem: die Kupplung macht seit einigen Wochen komische Geräusche. Beim Treten kratzt die und quietscht so komisch, das war früher nicht, das geht eine Weile, so manchmal hört das auf, manchmal kommt es wieder, woran kann das liegen? Der Wagen hat erst 30.000 tkm.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das dürfte das Ausrücklager der Kupplung sein! Zum Wechsel muss allerdings das ganze Getriebe ausgebaut werden, ein teurer Spaß! Ist das Auto nicht noch in der Gewährleistung? Dann könnte das Ausrücklager als Garantiefall durch gehen. Wahrscheinlich wird die Werkstatt irgendetwas von „…die Kupplung ist ein Verschleißteil! Wie fahren Sie denn auch…“ brabbeln. Ich würde es jedenfalls probieren, weil das Ausrücklager eben nur bedingt durch den Fahrer zu ruinieren ist (anders als die Belagplatte der Kupplung…). Andererseits fährt der Wagen auch mit kratzendem Ausrücklager noch viele Tausend Kilometer, die Reparatur ist also nicht sofort nötig. Vielleicht sparen Sie ja erst ein paar Euro, bevor es zur Werkstatt geht!

Frage von Sinasi Temel:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Opel Omega b 2.0 16 v, Kilometerstand 202000, Baujahr 1995. Letztens auf der Autobahn, Tempo 200, ich glaube einen leichten Dumpfer von der rechten Seite gehört zu haben, fing der Wagen an zu schwimmen. Habe Reifen kontrolliert, alles ok. Der wagen war auf der Bühn, aber finden konnten die in der Werkstatt nichts. Reifen sind nagelneu. Achsvermessung wurde vor ca.3 Monaten gemacht. Was kann es sein? Danke im Voraus

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht war der „Dumpfer“ ein platzender Stoßdämpfer? Ich würde mal auf einen Stoßdämpferprüfstand fahren (der sollte bei einem Automobilclub stehen, bei den Auto-Aldis dieser Welt will man dann ja immer gleich neue Stoßdämpfer verkaufen! Das beeinflusst manchmal die Messergebnisse….).

Frage von Roman:

Ich fahre einen Ford Escort. Kann ich auch ohne Luftmengenmesser fahren oder ist er notwendig. Ich will ihn abschließen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Roman, man kann ohne Luftmengenmesser (wirklich Luftmengenmesser? Nicht Luftmassenmesser?) fahren, aber nur eingeschränkt! Die Abgaswerte verschlechtern sich, die Leistung sinkt und der Verbrauch steigt = Notlauf! Spätestens bei nächste AU rächt sich dieses Vorhaben….

Frage von Heiko Pfalz:

Ich fahre einen Nissan Primera p10, Baujahr 1995. Als ich gestern losgefahren bin, habe ich aus Versehen ganz doll aufs Gas getreten und bin losgefahren, aber nur fünf Meter, dann konnte ich nicht mehr Schalten. Was ist da los?? Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nicht mehr Schalten oder überhaupt nicht mehr fahren? Wenn letzteres der Fall war, dürfte sich das Getriebe verabschiedet haben. Wenn der Schalthebel nur noch lasch in seiner Führung herumeiert, ist vielleicht nur das Schaltgestänge ausgehakt. Das wäre dann eine Kleinigkeit…

Frage von Fabian:

Hallo, ich habe einen Opel Astra F, Bj. 93, 60 PS. Er macht momentan Probleme. Die Batteriekontrollleuchte geht nicht mehr an beim Starten der Zündung. Habe eine neue Batterie drin, die Kabel an der Lichtmaschine sind auch alle dran. Hatte die letzten Tage das Problem, dass beim Fahren die Beleuchtung ausging, das Radio ging aus und die Scheibenwischer gingen kaum noch. Als ich dann das Auto abgestellt habe und noch mal versucht habe zu starten, ging es nicht an, nach ein paar Stunden habe ich es noch mal probiert und es ging wieder an. Bin dann eine kleine Runde gefahren und dann ging wieder die Beleuchtung fast aus usw.
Wie gesagt, jetzt ist eine neue Batterie drin und er läuft bisher, aber irgendwas scheint nicht in Ordnung zu sein, sonst müsste doch die Batteriekontrollleuchte beim Drehen des Zündschlüssels angehen, oder? Bitte um Antwort und Rat.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Fabian, entweder ist die Leitung zwischen der Lichtmaschine und der Ladekontrolle unterbrochen, oder die Anzeigelampe ist durch gebrannt oder die Lichtmaschine selbst ist defekt! Da die Batterie offenbar nicht geladen wird, tippe ich auf die Lichtmaschine, da die Lima selbst bei defekter Ladekontrolle wenigstens bei höheren Drehzahlen Ladestrom an die Batterie liefern müsste. Ich würde bei laufendem Motor mal die Spannung zwischen den Batteriepolen messen. Wenn dort weniger als 14 Volt anliegen, ist die Lima fällig….

Frage von Gerd:

Ich habe einen Toledo TDi, Bj. 96 , 277000 km gelaufen. Beim Anfahren und beim Gaswegnehmen habe ich ein knackendes bzw. klackerndes Geräusch. Ich vermutete ein Antriebsgelenk, habe es auch gewechselt. Das Geräusch ist geblieben. Könnte es sein, dass das Getriebedifferenzial zu viel Spiel zwischen den Zähnen hat?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Gelenk stimmt, aber nicht Antriebswellen- sonder Traggelenk (höchstwahrscheinlich!). Es kann auch eine lockere Verbindung im Abgasrohr sein. Wenn das Geräusch aus dem Differenzial käme, würde man eher von einem Schlagen sprechen. Vielleicht ist es auch die Kupplung (defekte Torsionfedern der Belagplatte!).


Frage von Ben:

Hallo! Ich habe folgendes Problem bei meinem Renault Laguna 56b, Baujahr 93 mit 113 PS funktioniert die Lüftung gar nicht mehr. Sie geht manchmal kurz während der Fahrt einfach mal an und und manchmal kommt gar nix. Vielen Dank im Voraus. Gruß Ben

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Ben, wenn die Lüftung gar nicht mehr geht, kann es eigentlich nur an der Stromversorgung bzw. am Schalter liegen. Wenn Sie nur auf der höchsten Stufe funktioniert, liegt es am Vorwiderstand des Ventilators. Besorge Dir am besten das passende Reparaturhandbuch, da stehen die wichtigsten Details für so ein Problem `drin. Andreas Kessler.

Frage von Ronny Schäfer:

hallo Herr Kessler, beim Opel Tigra meiner Freundin ist ein Nageln im Zylinderkopfbereich zu hören und der vierte Zylinder hat keinen Kompressionsdruck mehr. Ist es möglich, dass der Zahnriemen um einen zahn übersprungen ist? Mir ist aufgefallen, dass die Nocken bei Überschneidung auf dem vierten Zylinder bei der Markierung unterschiedlich stehen! Danke im Voraus. Ronny Schäfer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Kann sein, Ronny! Das Geräusch wäre dann der „Head-Crash“, wenn die Kolben Kontakt mit den Ventilen bekommen und diese langsam verbiegen (bei Zyl. 4 ist das offenbar schon passiert: keine Kompression mehr). Die Reparatur der Wahl währe ein Austauschkopf und ein neuer Zahnriemen zuzüglich Einbau. Andreas Kessler.


Frage von Luise Budzier:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen VW Passat Variant, Baujahr 1996, Benziner. In letzter Zeit geht der Wagen nach dem Anlassen gleich wieder aus. Man hat bereits neue Zündkerzen und eine neue Verteilerkappe eingebaut. Das Problem ist aber immer noch da. Man sagte mir, ich soll immer beide Autoschlüssel mitnehmen, wegen statischer Aufladung im Schlüssel. Wodurch die Wegfahrsperre nicht deaktiviert würde. Was kann ich jetzt tun?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn das immer der Fall ist, könnte die Lesespule hinter dem Zündschloss ein Kommunikationsproblem mit dem Transponder im Schlüssel haben. Wenn immer nur ein Schlüssel problematisch ist, liegt es am Transponder im Schlüssel. Wenn das Auto bei beiden Schlüsseln muckt, liegt es an der Lesespule. Ihre Beschreibung (…geht sofort wieder aus…) deutet aber jedenfalls auf die Wegfahrsperre. Andreas Kessler.

Frage von Eveline Wagner:

Hallo Herr Kessler, ich fahren seit kurzem einen Audi A4 Avant 2.0 Benziner, Baujahr 2002. Beim Bremsen habe ich folgendes Problem festgestellt. Nach mehrmaligem Bremsen in kurzen Abständen wird das Bremspedal hart.Ich habe das Gefühl, dass die Bremse kurzzeitig aussetzt, dann ist alles wieder normal. Kann es sein, dass mir nach einem 3er Golf (ohne alles)einfach das Gefühl für das ABS fehlt oder liegt hier doch ein Fehler vor.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nein, Eveline, das ist die weibliche Sensibilität im Umgang mit Autos, die manchem Herrn der Schöpfung abgeht. Wenn sich dieses Bremsgefühl einstellt, ist in aller Regel der Bremskraftverstärker defekt. Wenn das Auto von einem Händler erworben wurde, ist der gute Mann für die Beseitigung des Mangels zuständig, weil der mit Sicherheit schon zum Zeitpunkt des Kaufes vor lag. Also: Bitte mit nettem Unterton zum Verkäufer fahren und um Reparatur bitten. Ich würde auch nicht zu lange zögern, sonst schwellen die Wadenmuskeln des rechten Beines an.

Frage von Rene Reiprich:

Hallo Andreas Kessler! Ich fahre einen Mazda 323 1.6 Automatik Baujahr 1992, 88 PS, 96.00 km gelaufen. Zur Zeit habe ich ein Problem mit der
Automatik. Wenn ich in Fahrstufe D anfahren möchte, passiert folgendes: gehe ich von der Bremse, fängt das Auto an zu rollen, was ja normal ist. Gebe ich dann Gas, geht die Drehzahl hoch, aber das Auto wird nicht schneller. Erst bei ca. 4500-5000 U/min gibt es einen starken Ruck und die Automatik schaltet in den ersten Gang und fährt los. Das passiert jedes Mal, wenn ich anfahre oder im unteren Drehzahlbereich bei Stadttempo bis ca. 60-70 km/h. Wenn ich beschleunigen möchte, also einen Gang runterschalten möchte, im höheren Drehzahlbereich also höherer Geschwindigkeit, schaltet das Getriebe normal. Ich fahre jetzt in Fahrstufe L mit gedrückter Hold Taste an, also im zweiten Gang, das funktioniert recht gut, ist aber halt nicht die Lösung. Ich hoffe Sie können mir irgendwie weiterhelfen. Habe Getriebeöl bereits gewechselt. Vielen Dank. Gruß Rene Reiprich.


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo René, Wenn es bei Deinem Mazda sehr lange dauert, bis Du auf D Kraftschluss hast, das Getriebe aber sonst in den anderen Gängen normal schaltet, wird es an dem Zustand des Kupplungskorbs der 2. Kupplung (K2) liegen. Beim Einlegen der Fahrstufe wird das hintere Bremsband (B2) angezogen und damit die hintere Kupplung festgehalten. Im Neuzustand hat der Kupplungskorb sehr feine Nuten damit das Bremsband gut greifen kann. Mit der Zeit wird der Kupplungskorb außen immer glatter, und der Reibwert zwischen Bremsband und K-Korb passt nicht mehr. Das Bremsband braucht immer länger, um den K-Korb festzuhalten. Wenn die anderen Gänge gut schalten, würde eine Verstellung des Steuerzugs oder eine Änderung des Modulierdrucks nur härteres Schalten in den anderen Gängen bewirken. Der gewünschte Effekt beim Fahrstufe - Einlegen wäre kaum vorhanden. Fazit: Getriebeschaden, Austauschgetriebe! Andreas Kessler.

Frage von Alex:

Guten Tag Herr Kessler, ich fahre einen Golf 4 1.4L 16V Baujahr 98. Sobald ich die Zündung drehe, springt der Motor an und würgt dann nach 2-3 Sekunden ab. Es wurde schon eine neue Batterie eingesetzt, am Motor Reinigungen in der Werkstatt vorgenommen und trotzdem geht er nur an, wenn man Gas dazu gibt. Manchmal würgt er aber auch dort mit Gas ab.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht ist nur der Temperaturfühler defekt und die Kaltlaufregelung funktioniert nicht oder unzureichend? Lassen Sie das mal prüfen Eigentlich können Sie den Fühler gleich wechseln lassen, das ist u.U, billiger als eine lange Suche und Diagnose. Andreas Kessler.


Frage von Manfred:

Guten Tag, leider ist der Zahnriemen meines Daihatsu Charade G100 Automartik von 1988 mit 52 PS gerissen. Wie kann ich feststellen, ob der Motor einen Schaden hat? Gehört habe ich nichts, bei 80 km/h wurde der Wagen langsam und ging dann aus. Es ist ein Gasauto. Mit freundlichen Grüßen. Manfred.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Manfred, baue einen neuen Zahnriemen ein und alles ist gut! Ich hatte auch mal so ein Auto, geschenkt nach Zahnriemenriss! Ein wunderbarer Wagen, Super-Fahrwerk und Mini-Verbrauch. Leider läuft der Motor immer nur auf 3 Zylindern (Er hat eben nicht mehr….) Andreas Kessler.

Frage von Dirk Hoffmann:

Hallo, ich fahre einen Opel Omega B 2,5 V6 Baujahr1994 und das Problem ist, wenn ich Gas gebe, beschleunigt der zwar, aber ab und zu merkt man, dass er das Gas nicht richtig annimmt und er stottert. Kann das an den Zündkerzen liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Es kann an den Kerzen liegen, was ich aber bezweifle. Eher kommt das Drosselklappenpotentiometer in Frage. Versuchen Sie mal, eine Werkstatt zu finden, die das Teil prüfen kann (Bosch-Dienst?). Ersatz kann recht teuer sein, weil dieser Motor recht selten ist und man beim Ersatzteilkauf auf das Opel-Sortiment angewiesen ist.

Frage von Y. Rothbarth:

Hallo! Fahre einen Golf3 Bauj.95. Wenn ich im kalten Zustand anfahre, nimmt er nicht immer richtig Gas an, und ich muss erst noch mal die Kupplung treten und wieder Gas geben. Habe auch ständig Luftlöcher beim Gas geben. Was kann das sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich habe im letzten Sommer einen Golf des Baujahrs 1995 gehabt, bei dem der Gummi-Metall-Flansch zwischen Ansaugkrümmer und Einspritzeinheit fast völlig durchgerissen war. Das kommt wohl häufiger vor und verursacht die von Ihnen beschriebenen Probleme! Das Ersatzteil kostete etwa 60 Euro. Andreas Kessler.


Frage von Miriam:

Ich habe einen Alfa Spider, Baujahr 1979. Saisonkennzeichen! Im Winter ist er eingemottet! Im April, wenn es schönes Wetter gibt und man mit ihm fahren kann - springt das Auto nicht mehr an, obwohl die Autobatterie voll geladen ist. Was kann man da tun? Mit freundlichen Güssen, Miriam.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Miriam, das ist völlig normal! Während der Lagerzeit verdunstet der Sprit in den Schwimmerkammern der beiden Weber-Vergaser und muss erst durch langes Orgeln mit dem Anlasser wieder aus dem Tank bis zu den Gasfabriken gepumpt werden. Ich verwende in diesen Fällen immer «Start-Pilot» und helfe dem Motor damit etwas auf die Sprünge (der Alfa-Spider hat ja einen recht asthmatischen Anlasser, der den dicken Doppelnockenwellenmotor kaum durchgedreht bekommt). Wenn der Motor erst einmal läuft, gibt es ja keine Probleme mehr. Mein Freund Armin arbeitet bei seinem Spider übrigens mit einer Spritzkanne mit Benzin, aus der er die Schwimmerkammern füllt. Natürlich vor dem ersten Startversuch. Andreas Kessler.


Frage von Niko:

Hallo! Fahre einen Rover 214i Bj.97 sehr guter Zustand! Ich hab ein Problem mit dem Motorsteuergerät, das keine Masse zum Relais für die Kraftstoffpumpe durchleitet, und somit läuft der Wagen nicht. Hab mir erstmal, damit er wieder läuft, selbst eine Masseleitung gelegt. Möchte eigentlich nur wissen, ob Sie jemanden kennen, der Steuergeräte repariert oder prüft. Kenne leider niemanden. Mit freundlichen Grüßen Niko.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Niko, versuch doch mal Dein Glück bei www.hitzpaetz.de. Die sollten in der Lage sein, das Steuergerät zu prüfen und zu reparieren! Viel Glück wünscht der Autopapst.

Frage von Gunnar:

Ich habe einen Mercedes SL500 , Baujahr 1997. Der Wagen ist erst 30.000 km gelaufen. Da er nur im Sommer gefahren wird. Die Öldruckanzeige liegt während der Fahrt normalerweise bei 3 und sackt beim Stehen auf etwa 2 ab. Allerdings ist die Anzeige jetzt schon zweimal Richtung 1 gerutscht und beim Anfahren wieder auf 3 hochgeschnellt. Stimmt was nicht mit der Ölpumpe, oder muss ich mir keine Gedanken machen? Danke.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:
Wie oft machen Sie denn Ölwechsel? Ich tippe eher auf einen am Rande seines Fassungsvermögens angelangten Ölfilter als eine schwächelnde Pumpe! Sie müssen bei dem Auto mindestens einmal pro Jahr den Filter und das Motoröl wechseln, auch wenn Sie nur wenig fahren. Das weiß und glaubt immer keiner, es ist aber trotzdem richtig und zum Erhalt der Motorgesundheit auch wichtig. Andreas Kessler.

Frage von Frank:

Hallo, seit dem ich getankt habe (Normal, bleifrei) mit meinem VW Golf 4 GTI 1.8t ruckelt das Auto im Stand sowie beim Beschleunigen und bei der Fahrt. Beim Gasgeben fehlt jegliche Kraft, man hat das Gefühlt, er liefe auf nur 3 Zylindern. Der Wagen hört sich wie ein Traktor an. Vielen Dank für die Hilfe.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wo haben Sie denn getankt? Markenkraftstoff? Allerdings kann man auch an einer der «Farbentankstellen» Pech und irgendwelche Sedimente mitgetankt haben. Grundsätzlich würde ich aber Experimente mit der Kraftstoffsorte unterlassen; immerhin handelt es sich beim GTI um ein Triebwerk, das vom Hersteller auf Superbenzin ausgelegt worden ist. Der Motor verträgt zwar Normal, aber läuft dann mit verminderter Leistung. Ich würde so bald wie möglich Super nachtanken und ggf. einen neuen Kraftstoff-Filter installieren. Andreas Kessler.

Frage von Frank Kreitne:

Hallo Herr Kessler, meine Freundin hat einen Fiat Seicento, Baujahr 2002. Folgendes Problem hat sie seit geraumer Zeit. Oft, wenn sie rückwärts aus- oder einparken und das Lenkrad groß nach rechts einschlagen will, tritt beim langsamen Fahren ein jaulendes Geräusch auf. Komisch ist nur, dass es nur passiert beim Rechtseinschlagen und nur dann, wenn sie dabei rückwärts fährt. Ich bin dabei ratlos und in der Werkstatt trat der berühmte Vorführeffekt auf und es tat sich nichts.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist sicher ein Rad-/Radhauskontakt, der eher als Schönheitsfehler gelten kann. Wenn Sie die Stelle finden wollen, an der der Reifen im Radhaus schleift, würde ich den Reifen mit Schlämmkreide einstreichen, mit nach rechts eingeschlagenen Rädern rückwärts fahren und dann im Radkasten nach Schlämmkreidespuren suchen. Abhilfe könnte eine leichte Korrektur der Lenkanschläge bringen. Andreas Kessler.

Frage von Kathrin:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Ford Escort BJ 1994. Seit 2 Tagen sind knackende Geräusche beim Schalten und Anfahren zu vernehmen. Da vor kurzem erst die Koppelstangen, Querlenker und Manschetten und die Kupplung vor 2 Jahren neu gemacht wurden, schließe ich diese Teile aus. Vielleicht könnten Sie mir einen Hinweis geben was es sein könnte.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Lastwechselgeräusche können leider von sehr vielen Stellen des Autos kommen. Ich würde zuerst die Motor-/Getriebeaufhängungen überprüfen lassen. Vielleicht ist es auch eine leicht gelockerte Verschraubung des Auspuffrohres (KAT?). Lassen Sie mal einen Kundendienstmeister mitfahren, der wird den Bug schon finden.

Frage von R. Folgmann:

Hallo, ich fahre einen Renault Kangoo, Bj.: 2000, 75 PS, Benziner. Nun habe ich seit einiger Zeit starke Kaltlaufprobleme; der Motor geht im kalten Zustand aus und manchmal auch an der Ampel. Selbst Renault kennt die Ursache hierfür nicht genau. Außerdem wollte ich das Standgas etwas höher drehen, weiß jedoch nicht, wo am Motor die Verstellschraube ist. Danke für Tipps und Anregungen.Gruß, R.Folgmann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Man kann bei modernen Autos das Standgas nicht mehr höher drehen, weil das das Abgasverhalten negativ beeinflussen würde. Es gibt eigentlich nicht so viele Möglichkeiten, wenn ein Motor Kaltlauf-Probleme hat: Zuerst ist immer der Motortemperaturfühler verdächtig. Wenn der o.k. ist, würde ich den Leerlaufstellmotor reinigen und neu fetten. Gerne stört auch auch das Leerlaufregelventil. Und zum Schluss bleibt natürlich noch die 3-K-Lösung (oder auch als aller erstes, ganz nach Geschmack....): Kerzen, Zündkabel, Verteilerkappe können überaltert und im kalten Zustand störanfällig sein. Irgendeine dieser Möglichkeiten wird es wohl sein....

Frage von Tino Geissler:

Hallo, ich habe ein Problem mit einem VW Golf 4; Variant und habe hinten rechts die Kindersicherung aktiviert. Nun ist der Türgriff ausgehangen oder defekt. Gibt es eine Möglichkeit, die Kindersicherung wieder raus zu machen, da ich ja die Tür nicht aufkriege. Danke.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Versuchen Sie mal folgendes: Öffnen Sie die hintere linke Tür und fahren Sie die Türscheibe ganz nach unten. Dann leuchten Sie mit einer Taschenlampe von oben in den Fensterschacht und bedienen dabei die Kindersicherung. Beobachten Sie, was sich dabei tut. Mit etwas Glück können sie die Mechanik erkennen, die das Öffnen der Tür von innen verhindert (ein kleiner Hebel bewegt einen anderen kleinen Hebel....). Diesen Hebel müssen Sie auf der rechten Seite jetzt von oben zu bewegen versuchen. Ein ideales Werkzeug dazu ist eine alte Fahrradspeiche.... Viel Erfolg wünscht der AUTOPAPST

Frage von Bernd:

Ich fahre einen Smart und ich habe ein Problem: der Motor läuft nur auf drei Zylindern, was kann das bitte sein.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Bernd, bleiben Sie ruhig! Der Smart hat nur 3 Zylinder...!

Frage von Heidi:

Bei meinem Renault Twingo, 10 J. alt, gehen nach ca. 3 km Fahrt die Zündkabel ab, obwohl sie vorher bombenfest drauf gesteckt haben. Gibt es da einen Trick?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Vielleicht mal einen neuen Satz Zündkabel? Nach 10 Jahren sind die Stecker bestimmt schon ziemlich ausgeleiert.... Außerdem ist nach so langer Zeit häufig die Isolierung der Kabel porös und sorgt bei Feuchtigkeit für andere Probleme. Das kriegen Sie bestimmt selbst hin....


Frage von Florian:

Hallo Autopapst. Ich besitze seit kurzem einen Fiat Stilo, Bj. 2003 JTP, 115PS. Nachdem bei mir die Außentemperatur mal unter 10 Grad gefallen ist, musste ich feststellen, dass alle Gänge nur mit brachialem Kraftaufwand bei laufendem Motor reingehen. Dies ist aber nur so lange der Fallm, wie der Motor noch nicht auf Betriebstemperatur ist. Ab dann geht es wieder wie geschmiert. Im ausgeschalteten Zustand kann man die Gänge einwandfrei wechseln. Meine Werkstatt hat mir als erstes empfohlen mal das Getriebeöl wechseln zu lassen. Was kann das sein? Vielen Dank für die Hilfe! Grüße, Florian

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ein Getriebeölwechsel gegen ein Öl mit der ab Werk vorgeschriebenen Viskosität kann nie schaden! Sie wissen bei einem Gebrauchtwagen nach dem Kauf ja fast nie, ob und wann der Vorbesitzer einen Getriebeölwechsel vorgenommen hat. Außerdem ist nicht sicher, ob bei einem Getriebeölwechsel tatsächlich das «richtige» Öl oder nur «ein» Getriebeöl eingefüllt worden ist. Schaltprobleme bei niedrigen Temperaturen deuten immer auf die falsche Viskosität hin. Ein weiterer Grund könnte aber auch eine ausgeschlagene oder dejustierte Schaltübertragung sein. Gerade Fiat hat teilweise Schaltungen verbaut, bei denen schon nach 30 km kein Gang mehr schaltbar war (ist mir mal mit einem Punto-Mietwagen passiert: Anfahren ging nur im 3. Gang....).

Frage von Selene Watermann:

Hallo! Ich habe einen Renault Scenic, Bj 1999. Seit einiger Zeit ruckelt der Wagen, wenn man bei 70 km/h beschleunigt. Zuerst hieß es: nicht richtig ausgewuchtet. Neu auswuchten lassen, doch es ruckelt immer noch. Dann hatte ein Reifen angeblich ein Ei. Ich habe neue Reifen gekauft - es ruckelt immer noch. Dann sollte es am Querlenker liegen. Der wurde ausgetauscht - es ruckelt immer noch. Jetzt soll es am Motorblock liegen, der sehr beweglich sein soll. Woran kann es denn noch alles liegen? Ich will nicht alles der Reihe nach reparieren lassen und der Fehler wird immer noch nicht gefunden. Mit freundlichen Grüßen, Selene Watermann

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Frau Watermann, ich glaube, es liegt an den Gelenken der Antriebswellen! Lassen Sie die mal reinigen und neu mit Fett füllen. Bei der Gelegenheit soll sich ein Fachmann den Zustand der Gelenke ansehen. Ich hatte ein ähnliches Phänomen bei meinem derzeitigen Auto auch und konnte es durch den Einbau neuer Antriebswellen (was bei Ihnen nicht unbedingt nötig ist...) lösen.

Frage von Sanel:

Hallo, ich habe ein Problem mit meinem Audi A6, Bj.: 98, 120.000 km. Schaltgetriebe. Wenn das Auto kalt ist ,ist es ganz schwer in den 1. Gang und auch rückwärts zu schalten. Getriebeöl habe ich gewechselt .Vielen Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Dann bleibt immer noch eine Neulagerung des Schaltgestänges! Besorgen Sie sich alle PVC-Buchsen, die dazu nötig sind und bauen Sie diese ein. Neu eingestellt, dürften die Gänge auch im kalten Zustand wieder «flutschen»!

Frage von Michael Kees:

Bei meinem Golf 3 Cabrio, Baujahr 7/1994 ging heute ohne Grund die werkseitig verbaute Diebstahlwarnanlage an. Und zwar etwa 1,5 Stunden nach dem Abschließen. Motorwäsche wurde keine gemacht und die Kontakte an den betreffenden Sensoren bzw. Taster sind augenscheinlich ok. Können Sie mir diesbezüglich einen Tipp geben, woran es ggfls. noch liegen kann? Danke im Voraus für die Bemühungen.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Da gibt es zahlreiche Möglichkeiten: Das reicht von einem zu empfindlichen Ultraschallsensor für die Innenraumüberwachung (Auslöser: Die eingesperrte Fliege...) bis zu Erschütterungsmeldern, die auf ein vorbei rumpelndes Müllauto reagieren. Es könnte ein Einzelfall sein, oder regelmäßig auftreten. Sollte das der Fall sein, würde ich die Alarmanlage lahmlegen und eine neue einbauen lassen: Die Fehlersuche und Reparatur an der originalen Anlage ist sicher viel teurer als der Einbau einer ganz neuen....

Frage von Bernhard Hörbinger:

Ich fahre einen Audi A4, Bj. 1996. Jedes mal wenn er vorne einfedert, quietscht es!!! Könnten das die Querlenker sein? Sie sind noch nicht ausgeschlagen !

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das Geräusch könnte aber auf beginnenden Verschleiß hinweisen! Quietschgeräusche aus dem Vorderachsbereich stammen meistens von Kunststoff- bzw. Gummilagern, die trocken laufen und sich durch zu hohe Reibung aufzulösen beginnen. Beim A4 kommen neben den Querlenkerbuchsen auch die Lager des Frontstabilisators als Qietschquelle in Frage.

Frage von Rainer Koppensteiner:

Ich habe seit geraumer Zeit Probleme mit meinem Opel Astra (interne Bezeichnung: T98/Kombi). Nach 30 Metern, 300 Metern oder drei Kilometern - wie es dem Wagen gerade passt, streikt er - der Motor lässt sich nicht mehr starten. Erst nach einem RESET des Steuergerätes lässt er sich wieder starten und das Spiel beginnt von neuem. Nach Auslesung des Fehlerspeichers werden entweder eine oder drei Einspritzdüsen angezeigt - wie es eben gerade passt. Fachwerkstätten raten nun auf gut Glück das Steuergerät zu tauschen. Die Nummer darauf lautet nun: Robert Bosch GmbH; GM 24437076. Besteht nun die Möglichkeit, ein solches Steuergerät bei Ihnen zu odern? Wie hoch wäre der Preis? Falls es Ihnen noch Möglich ist wäre mir Ihr Rat sehr wichtig.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Rainer, leider handele ich nicht mit Autoersatzteilen (Gott sei Dank....). Ich bin mir nicht sicher, ob das Problem durch einen Tausch des Steuergerätes behoben sein wird. Vielleicht spinnt auch nur die Lesespule der Wegfahrsperre oder es gibt irgendwo einen Kabelbruch. Um sicher zu gehen , ob das Steuergerät wirklich defekt ist, würde ich das ausgebaute Modul an www.hitzpaetz.de einsenden und überprüfen lassen. Sollte tatsächlich defekt sein, wird es gleich für einen Bruchteil des Ersatzteilpreises repariert.

Frage von Gabriel Stuer:

Ich habe ein ruckartiges Schalten mit meinem DB E320CDI T 210, Automatik. Der Übergang von Gang zu Gang ist nicht gleitend bei der Beschleunigung. Was könnte die Ursache sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Die Automatik braucht mal etwas Wartung! Wechseln Sie das ATF (Automatiköl) und lassen Sie den Modulationsdruck neu einstellen (nach dem Ölwechsel!). Gehen Sie mit diesem Auftrag zu einer Spezialwerkstatt für Automatikgetriebe, die richtige Adresse kann Ihnen jeder Taxifahrer mit einem Automatik-Mercedes nennen....

Frage von Klaus Seidel:

Hallo Herr Kessler, ich habe immer noch dieses schwerwiegende Problem, dass mein Auto, wenn ich es anlasse und leicht Gas gebe, den Schlauch, der vom Luftfilter zum Ladeluftkühler geht, nahezu aufbläst. Siehe Video: http://www.Klaus-Seidels-seite.de/29062007001.mp4 In der Werkstatt meinte man, der Auspuff sei dicht, musste die Aussage einen Tag später aber wieder rückgängig machen und eingestehen: Wir wissen nicht mehr weiter! Ich weiß, weil ich hier ja viel lese, dass Sie ein richtiger Profi sind und schon viel erlebt haben. Noch etwas wäre zu sagen: gerade als ich das Video machen wollte, war alles wieder normal. Bin ca. 5km gefahren und es war alles okay. Dann kam es aber wieder: Nach nochmaligen Aus- und Anmachen war es wieder da und so ist es auch geblieben. LG, Klaus

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Klaus, irgendwie denkt die Werkstatt falsch herum.... Der Druck strömt doch aus dem Turbo (der zwar vom Abgasstrom befeuert wird, aber keine Verbindung zum Abgas hat....) durch den Ladeluftkühler und von dort ins Drosselklappengehäuse und den Motor. Im ungünstigsten Fall müsste dort irgendein Strömungswiderstand sitzen, der für den Druckaufbau in dem Schlauch zuständig ist. Aber: Nach dem Betrachten des Videos (ganz Klasse! Endlich konnte ich mir mal selbst ein Bild machen! Anfragen mit Video werden in Zukunft bevorzugt behandelt ;-) ! ) denke ich, daß dieses «Aufblähen» des Schlauches normal ist. Vielleicht ist er im Laufe der Zeit etwas weich geworden und müsste durch ein steiferes Exemplar ersetzt werden. Wenn das mein Auto wäre, würde ich nichts auf das Aussehen, sondern mehr auf die Wirkung des Druckaufbaus geben. Wenn sich das Auto «normal» fährt (auch im Vergleich mit einem anderen Auto der gleichen Marke und es gleichen Typs), kann alles so bleiben, wie es ist. Wenn nämlich der Druck im Schlauch zu hoch wäre, würde der Schlauch eher vom Stutzen abrutschen als platzen.....

Frage von Robert Palluotto:

Hallo, ich fahre einen Fiesta, Bj. 1997, 1299 ccm. Die Sicherung der Benzinpumpe brennt durch, aber ich finde den Fehler nicht. Der Anlasser geht, der Notschalter ist drin, die Kabel sind okay. Bin echt ratlos

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Robert, versuchen Sie mal folgendes: Bauen Sie das Relais für die Benzinpumpe aus und setzen Sie eine neue Sicherung ein. Wenn die gleich wieder anspricht, liegt es an der Verkabelung (Zentralelektrik / Relaisplatte). Wenn die Sicherung `drin bleibt, ist es das Relais. Erneuern!

Frage von Venora:

Hallo! Was würde es kosten bei einem Ford Ghia, Baujahr 1997 den Zahnriemen zu wechseln? Bin kurz davor mir dieses Auto zu kaufen und habe aber erfahren, dass der Zahnriemen bei einem Km-Stand von 43.000 noch nicht erneuert wurde.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ein Zahnriemenkit kostet etwa 60 Euro, der Einbau in der Werkstatt dauert (je nach Auto, was haben Sie denn für ein Modell?) 3 - 8 Stunden. Wenn Sie diese Zeit mit dem Stundensatz Ihrer Werkstatt multiplizieren, haben Sie den Preis....

Frage von Wolfgang Blunck:

Wie ist das Wartungsintervall für den Zahnriemen bei einem VW t4, Bj. 12 /97, 2,5TDI, 102 PS Typ: California?, MfG W.Blunck

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Wolfgang, obwohl VW für den 2,5 TDI 120.000 km als Wechselintervall vorsah, sollten Sie unbedingt nach 60.000 km einen Wechsel vornehmen! Die TDIs vor Mj. 2000 haben einen stark unterdimensionierten Zahnriemen, der für jede Menge Motorschäden verantwortlich war. Sollten Sie den Wechsel in einer Werkstatt machen lassen, geben Sie «das volle Programm» in Auftrag (beide Riemen, sämtl. Simmerringe, sämtl, Rollen etc.), weil die Arbeit iregendwann ohnehin fällig wird und dann die ganzen Demontagen doppelt bezahlt werden müssen! Moderne Zahnriemen sind übrigens weit besser als die aus dem Jahr 1997. Fragen Sie nach der Haltbarkeit, Conti gewährt teilweise lebenslange Garantie auf «Conti-Belts».....

Frage von Manfred Liebelt:

Hallo, haben Sie Erfahrungsberichte zum CVT Getriebe des Nissan Micra, Baujahr 2002? Ich habe dieses Auto für meinen körperbehinderten Sohn gekauft und behindertengerecht umbauen lassen. Mein Sohn hat große Probleme, so hatte das Auto mehrfach keine Beschleunigung. Die komplette Bremsanlage ist überholt, stellenweise erneuert, was eigentlich darauf hinweist, dass es nicht mehr an einer festsitzenden Bremsanlage liegt. Mein Verdacht geht in Richtung CVT-Getriebe oder eventuell einer elektronischen Steuerung desselben. Wer kann mit geringem finanziellen Aufwand helfen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Manfred, leider sind die CVT-Getriebe nichts für Leute mit höheren (ich sage nicht hohe!!) Leistungsanforderungen. Ursprünglich für Kleinwagen entwickelt (DAF), ist bis heute kein Hersteller bereit, diese stufenlosen Automatiken mit größeren Leistungen zu kombinieren. Hinzu kommt der normale Verschleiß, der CVT-Getriebe im Alter zusätzlich einbremst. Beim Micra wird sich außer einer peniblen Neueinstellung des Steuerzuges und einem ATF-Wechsel nichts verbessern lassen. Dazu brauchen Sie aber eine Werkstatt, die sich mit dem CVT-Getriebe auskennt. Und allein diese Suche kann schon zum Abenteuer werden. Ich habe auch jahrelang ein Auto mit einem CVT-Getriebe gehabt und habe mir in dieser Zeit einen sehr defensiven Fahrstil angewöhnt. Immerhin ist meine Frau davon begeistert....

Frage von Phil:

Ich habe mir einen gebrauchten Focus Diesel 1,8 TDCI gekauft. Ist es normal, wenn er morgens nach dem Starten auf den ersten Metern etwas rußt???? Gruß, Phil

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Im Kaltlauf verbrennt der Motor den Kraftstoff noch nicht völlig, da kann schon mal eine schwarze Wolke aus dem Auspuff kommen. Vielleicht liegt das auch am Luftfilter (völlig zu?) oder an Ihrer Art zu starten. Wenn Sie unmittelbar nach dem Anspringen des Motors einen Gasstoß machen, kommt eben eine Rußwolke aus dem Auto. Jedenfalls ist keine Reparatur nötig, solange das Rußen nach ein paar Metern von allein verschwindet.....

Frage von Zapine:

Hallo, suche dringend einen Sicherungskasten- und Relaisplatz-Plan/Schaltplan. Welches Relais sitzt wo und welche Sicherung ist für was? Oder entsprechenden Tipp für VW Passat Kombi, Bj.1989!! Mein Auto wurde gestern aufgebrochen und alle Kabel rausgerissen und ein Relais rausgezogen und auch einige Sicherungen und ein Kabel durchgeschnitten. Habe alles soweit wieder angesteckt, alles funktioniert, nur der Blinker nicht mehr. Die grüne Lampe im Tacho leuchtet dauerhaft bei eingeschalteter Zündung. Und mir fehlt der Steckplatz, wo das rausgezogene Relais hingehört (denke es ist das Blinkerrelais). Tausend Dank im Voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Leider sind diese Informationen im Netz kaum oder nie zu finden; das liegt am Urheberrecht der Autohersteller. Die sind im übrigen eifersüchtig darauf bedacht, nicht zu viel «Insiderwissen» über ihre Produkte in die Öffentlichkeit zu lassen, weil es sonst Ärger mit den Vertragswerkstätten gibt. Trotzdem kann man Details zu Ihrem Problem finden, und zwar in Band 61 der Reihe «So wird´s gemacht»! Gibt es in jedem Buchladen und in besser sortierten Kaufhäusern. Die Sicherungstabelle und ein Relaisplatten-Schema ist jedenfalls enthalten....

Frage von Klaus:

Hallo, suche Preise für ein Abgasgutachten, stoße leider immer wieder auf Autogasberichte. Möchte gerne einen anderen Motor in meinem VW LT einbauen und mich vorab informieren, welche Kosten da auf mich zukommen. Für eine Antwort bedanke ich mich im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, Klaus

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Für genaue Angaben fehlen mir genaue Angaben von Ihnen, lieber Klaus. Grundsätzlich würde ich an Ihrer Stelle die Finger von diesem Vorhaben lassen! Wenn Sie einen anderen Motor einbauen, ist die Eintragung dieses Aggregates in die Papiere Ihres Autos schon schlimm genug. Und wenn dann der gerade eingetragene Motor auf Autogas umgerüstet werden soll, wird die Behörde vollends durch drehen.... (wenn Sie die nötigen Unterlagen finden und bezahlen können....). Technisch möglich ist Ihr Vorhaben, so ein Umbau würde auch fuktionieren. Durch die hohen Zulassungsanforderungen, die eigentlich nur so teuer sind, um «Bastellösungen» vom Markt zu drängen, ist das alles unwirtschaftlich.

Frage von Markus:

Hallo, ich habe einen 92er Ford Scorpio 2,9 24V Cosworth und trenne mich ungern von meinem Wagen. Das Problem ist, dass ich vor 2 Jahren den Originalmotor frittiert habe und im letzten Jahr erst einen Ersatzmotor und Getriebe bekommen habe. Wir haben Motor und Getriebe im Frühjahr dieses Jahres eingebaut und es lief auch wunderbar, bis heute. Der Junge, der mir den Motor gewechselt hat, ist heute damit zum TÜV gefahren und es war alles in Ordnung.
TÜV befand Auto als einwandfrei, nur auf der Rückfahrt fing er an zu mucken und seitdem kann Ich nur noch Rückwärtsfahren, das Automatikgetriebe schaltet die Vorwärtsgänge nicht mehr (auch Manuell nicht, fährt im Rükwärtsgang wunderbar und hat auch Power. Für eine Antwort wäre ich dankbar und möchte hier und jetzt schon einmal Danke sagen. Gruß aus der Eifel, Markus


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Markus, das war Pech! Der Defekt könnte mit der AU zusammenhängen. Man kann bei der Abgasuntersuchung bei Automatikfahrzeugen die A-Kupplung schrotten, wenn im Leerlauf zu hoch und zu lange hochgedreht wird... Im Ergebnis bedeutet das Getriebe-Exitus, Keine Hoffnung! Wenn das Kupplungspaket für die Vorwärtsgänge verschlissen ist, ist das der fast sichere Endpunkt einer jeden Automatik. Und da es an Automatik-Getrieben kaum Kleinreparaturen gibt. Bis auf ganz wenige Ausnahmen muss das Getriebe bei Reparaturen zerlegt werden. Danach müssen die Dichtungen erneuert werden usw. und so fort. Letztendlich kommt das einer Generalüberholung gleich. Halbe Sachen empfehlen sich hier nicht; wenn das Getriebe schon offen ist, macht man es auch richtig.
Der komplette Austausch (durch ein gebrauchtes Automatik-Getriebe) ist somit fast immer die wirtschaftlichste Alternative.

Frage von Klaus -Dieter:

Hallo! Können Sie mir sagen, wie viel es kostet, bei einem Ford Ka, Bauj. 1996, die Kupplung zu reparieren?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Klaus-Dieter, das Kupplungskit kostet etwa 140 - 200 Euro (je nach Hersteller), und der Einbau dauert im Schnitt 3 Stunden. Den Rest können Sie sich mit den Stundensätzen Ihrer Werkstatt leicht selbst ausrechnen.....

Frage von Günther Wittwer:

Fahre einen Fiat Stilo Multiwaggon. Nach drei Jahren und ca. 40.000 km Fahrleistung müssen gem. Fiat Werkstatt nicht nur die Bremsbeläge, sondern auch die Bremsscheiben erneuert werden! Liegt eventuell ein Materialfehler in dieser Serie vor?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Nach 40.000 km können Bremsscheiben schon verschlissen sein, allerdings müssten Sie dann ganz schön «zugelangt» haben. In aller Regel ist diese Laufleistung der Moment für die Erneuerung der Bremsbeläge, die Scheiben halten schon doppelt so lange. Lassen Sie sich die alten Scheiben ins Auto legen und fragen Sie dann bei einer anderen Werkstatt oder beim TÜV, ob die Scheiben wirklich gewechselt werden mussten. Ich bin gespannt....

Frage von Adrian Kotzybik:

Hi, ich fahre einen Audi A6 4B Avant, 2,4 Liter, 170 PS mit fünf Gängen. Nun habe ich festgestellt, dass beim Anfahren ein kurzes Kratzen bzw. Schleifen aus dem Motorraum zu hören ist. Es tritt nur beim Anfahren nach dem Neustart des Motors wieder auf. Was kann das sein?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das könnte an der Kupplung bzw. am Ausrücklager liegen. Vorbeugend ist dann kaum etwas zu machen, irgendwann muss schließlich mal eine neue Kupplung nebst Ausrücklager eingebaut werden. Bis dahin würde ich das als Schönheitsfehler bezeichnen....

Frage von Michael Kaßner:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Hyundai Trajet,bei welchem bei
vollem Lenkereinschlag Knackgeräusche zu hören sind. Außerdem sind Knarr-
geräusche zu bemerken, wenn sich das Fahrzeug auf unebenen Gelände verwindet.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. M. Kaßner


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Micha, das ist bei den Korea-Vans bis zu einem gewissen Grad normal! Die schiere Größe und die Masse des Autos lässt den Wagen etwas arbeiten, da knarrt schon mal was. Immerhin ist das nur ein Trajet und kein VW-Bus! An irgendeiner Stelle macht sich der Preisunterschied eben doch bemerkbar....

Frage von Eichhorn Thomas:

Habe einen Opel Corsa B, Baujahr 1998 am 04.07.07 bei einem Autohändler erworben. Bei der ersten Fahrt leuchtete im Cockpit Motorelektronik auf und aus dem Auspuff kam Rauch heraus. Habe ein Jahr Garantie bekommen. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Danke im voraus für die Rückantwort. Mfg Eichhorn

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Bringen Sie das Auto zurück zum Händler, der muß im Rahmen der gesetzl. Gewährleistung für Abhilfe sorgen. Wenn er das nach dem 2. Versuch nicht hin bekommt, können Sie den Wagen zurück geben oder den Kaufpreis nachträglich mindern. Viel Erfolg!

Frage von Günter Schindler:

Hallo Herr Kessler, meine Tochter fährt einen 93er VW Polo, soeben wurden diverse Arbeiten ausgeführt, Zylinderkopfdichtung, Zahnriemen, Wasserpumpe, das alles bei einem Kilometerstand von 163.000. Der Werkstattmeister hat meiner Tochter «locker» 200.000 km Laufleistung in Aussicht gestellt. Wann ist eigentlich die Kupplung zu erneuern, kann es sein, dass die bis dahin hält, und wie sind Ihre Erfahrungen mit der Laufleistung von Polo-Motoren? Vielen Dank

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Der Werkstatt-Meister hat recht! Wenn die Reparatur sorgfältig durchgeführt wurde, kann der Motor auch deutlich länger als 200.000 km halten. Ich habe einen Golf II mit der gleichen Maschine, der über 400.000 km auf der Uhr hat (dafür ist jetzt das zweite Getriebe im Eimer...). Wenn das Auto nicht dauernd im Stadtverkehr gequält wird, könnte die Kupplung bis zum 200.000sten km halten. Das ist aber schwer zu sagen; wenn es bereits die 2.Kupplung ist, wird es schon klappen.... Gute Fahrt wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Dennis Wagner:

Hallo Herr Kessler! Mein Peugeot 307 ist im April drei Jahre alt geworden, vor einigen Tagen ging der Anlasser kaputt und wurde gewechselt, von Peugeot bekomme ich ca. 80 Euro erstattet, die Kosten für einen neuen belaufen sich auf 228 Euro. Ist das ihrer Meinung nach in Ordnung, Danke im voraus!!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Eine nette Geste von Peugeot, mehr nicht! Wenn man überlegt, dass ein Anlasser im Zubehör im Austausch (Bosch-Teil!) nur knapp 140 Euro kostet, war die Sache aber eine «Fehlberatung». Offenbar gab es nur einen kleinen Rabatt auf das teure «Orginalteil» zur Kundenbindung.... Dumm gelaufen!

Frage von Thomas Dejon:

Hallo, ich habe ein großes Problem. Habe mir vor kurzem Sommerreifen aufziehen lassen und jetzt ab 100 km/h ein starkes Vibrieren im Lenker. Was könnte das sein? Ich bin am Verzweifeln, können sie mir helfen? Gruss Thomas

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Thomas, vielleicht sind eins oder mehrere Auswuchtgewichte auf den ersten Metern abgefallen? Lasse die Reifen noch einmal auswuchten, dann dürfte der Spuk vorbei sein. Wenn perfekt ausgewuchtete Räder nichts bringen, könnte das Schlackern an den Gelenken der Antriebswellen liegen: Die müssten entweder neu geschmiert oder (zusammen mit den Wellen) erneuert werden. Hoffen wir, dass es nur beim Auswuchten bleibt....

Frage von Alfred Knauf:

Bei meinem Nissan Sunny Y10, Bj. 1992, 120.000 Kilometer, 1,6 Liter Benziner, 66 kW, elektrischer Vergaser tritt aus der mechanischen Benzinpumpe aus dem Luftausgleichloch (unterhalb der Membrane) im Fahrbetrieb Öl aus. Ansonsten ist die Benzinpumpe okay (Förderleistung, Membrane - kein Benzin im Öl). Kann es sein, dass die Stößeldichtung innerhalb der Pumpe defekt ist? (Die Pumpe ist leider nicht weiter zerlegbar). Oder ist ein zu hoher Druck im Kurbelgehäuse für den Ölaustritt verantwortlich? Die gemessenen Kompressionswerte der Zylinder sind normal und der Motor hat keinen erkennbaren Leistungsverlust. Um einen Rückstau bei der Kurbelgehäuseentlüftung auszuschließen habe ich die Filterpatrone für die Kurbelgehäuseentlüftung im Luftfilterdeckel erneuert, der Ölaustritt ist jedoch geblieben.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Alfred, um nicht weiter zu rätseln, würde ich es mit einer neuen Benzinpumpe versuchen! Ich glaube nicht, dass eine andere Ursache in Frage kommt als ein Defekt der Pumpe.....

Frage von Ulli:

Hallo, mein Keilriemen ist zerfleddert, Zahnriemen hat dadurch Zähne verloren, acht Ventile sind krumm. Alles neu eingebaut, aber Auto klappert. Was könnte das sein? Pleuellager sind auch neu. Mfg Ulli

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Ulli, wenn ich jetzt noch wüsste, was das für ein Auto ist, könnte ich etwas mehr dazu sagen. Denkbar sind z.B. auch die Hydrostößel als Klapperquelle! Wenn die Ventile schon krumm waren, haben sie bestimmt die Hydros gleich mit gehimmelt.....

Frage von Paul Meyers:

Ab und zu leuchtet der Öldruck auf und summt, wenn zu untertourig gefahren wird. Was kann das sein? Ich fahre einen Passat 35i, 66 kW, Baujahr 1989

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Paul, das hört sich verdammt nach einer schwächelnden Ölpumpe an! Lassen Sie den Öldruck mal mit einem Manometer messen. Wenn er bei Leerlaufdrehzahl nicht mindestens bei 1 bar liegt, würde ich das Auto schnell verkaufen (vor dem Verkauf noch etwas aussaugen, das wirkt Wunder....)

Frage von F. Gunst:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Laguna, Baujahr 1998. Vor 14 Tagen, wo es so warm war, setzte plötzlich meine Klimaanlage aus. Sicherungen alle okay. Was kann das sein? Das Gebläse geht auch nicht. Ich kann zwar alles eingeben, aber es rührt sich nichts. Mit freundlichen Grüßen F. Gunst

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn zu wenig Kältemittel in der Anlage ist, werden bestimmte Abläufe gar nicht erst eingeschaltet. Nutzen Sie am besten einen der gerade in großer Zahl angebotenen «Klima-Checks» der Werkstatt - Ketten. Die einfachen Sachen klappen dann sogar in einer der Werkstatt-Ketten!

Frage von Robert:

Mein Golf 3 1,8 Benziner. Wenn es richtig heiß ist, habe ich Probleme beim Zünden und beim Fahren geht der Motor aus! Ist die Einspritzanlage kaputt?? Darf mann eine gebrauchte installieren?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ja, man darf eine gebrauchte Einspritzung einbauen, allerdings nur mit dem Nachweis, dass die Anlage aus einem Auto mit den gerade geltenden Abgaswerten stammt. Sonst bekommt man das Problem «juristisch» nicht in den Griff! Ich tippe übrigens auf Dampfblasen-Bildung! Wo Dampf ist, sind auch Blasen. Und die Probleme aus der Dampfblasenbildung hat schon Generationen aus dem In- und Ausland aufgeregt, dabei gibt es da einen speziellen Mitarbeiter aus der Personalreserve... Versuch mal, einen Dampfblasenabscheider in der Monsunzeit im Auto zu installieren.

Frage von Tini:

Hallo, gestern morgen ging mein Peugeot 206, Baujahr 1998, 1.1, 44 kW nicht mehr. Am Vorabend in die Garage gefahren, keine Zeichen oder Geräusche oder sonstiges. Beim Starten klickt es ein Mal ganz leise, dann nicht mehr, er orgelt nicht. Alle Lämpchen leuchten beim Anlassversuch, aber es passiert nichts. Wenn man anschiebt, 2. Gang rein und Kupplung langsam kommen lässt, dann springt er an. Anlasser? Batterie? Oder was könnte es sonst noch sein? Wie baut man den Anlasser ein, von oben oder von unten. Ist dies beim Peugeot sehr schwierig?
Danke im Voraus


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ja, Tini, alles hat einmal ein Ende.... Wahrscheinlich ist die Batterie leer oder defekt. Versuch doch mal, ob die Startunwilligkeit mit Starthilfe behoben ist: Wenn der Wagen dann startet, ist die Lichtmaschine zu prüfen, oder ganz ordinär eine neue Batterie zu kaufen! Wenn er auch mit angeschlossenen Starterkabeln nur leise klickt, ist das der Magnetschalter. Und das heißt, der Anlasser muss samt Magnetschalter erneuert werden. Ich würde das Ding von unten ausbauen, am besten auf einer Hebebühne. Der 206 ist da aber nicht verbauter als andere, gleich alte Autos...!

Frage von Uwe Groh:

Hallo ich habe in meinen Mercedes eine neue Batterie eingebaut und habe jetzt keinen Zündfunke mehr. Habe das Fahrzeug einmal vorher überbrückt. Was kann das sein? Bitte um Hilfe. Dankeschön. MfG Uwe Groh

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Auf die Schnelle würde ich entweder an eine nicht formatierte Wegfahrsperre oder an ein zerschossenes Steuergerät denken. Um sicher zu sein, kommt eigentlich nur ein Anruf beim ADAC in Frage. Die finden die Ursache schnell, die Reparatur machen sie allerdings nicht. Da muss das Auto doch in die Werkstatt. Wenig hilfreich diesmal, der Autopapst.

Frage von Anton Schreiber:

Sehr geehrter Herr Kessler, ich fahre einen Renault Safrane V6 3.0l und seit heute blinkt das Airbaglicht während der Fahrt. Was kann das sein, bzw. wo soll ich den Fehler suchen oder beheben? Mit freundlichen Grüßen, Anton Schreiber.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Schreiber, da ist bestimmt nur ein Kontakt bei einem der Air-bags korrodiert. Das kann der Schleifring im Lenkrad sein oder eine Steckverbindung eines anderen Airbags. Die Kunst ist, den betroffenen Luftsack schnell zu finden, sonst wird es teuer. Ich rate zu einer Fehlerspeicherbefragung! Der kennt den Ort des Problems ganz bestimmt. Andreas Kessler.

Frage von Jörg B.:

Ich fahre einen Mazda MX5 Baujahr 2005 (NB). Hatte bis jetzt keine Probleme, bis heute. Und zwar dreht es sich um den Kofferraum, der sich nicht mehr öffnen lässt. Weder mit der Fernbedienung noch vom Innenraum aus. Man hört zwar, dass der Kofferraum entriegelt, er geht aber nicht auf. Und ich denke nicht, dass man von innen an den Kofferraum kommt und das Problem beheben kann. Was kann ich machen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Warum machen Sie sich Sorgen, wie Sie das Problem lösen können? Bringen Sie den Wagen zu Mazda, Sie haben noch Garantie! Die Jungs wissen schon, wie der Deckel ohne Dosenöffner auf geht. Andreas Kessler.

Frage von Helmut Ouillon:

Hallo Herr Kessler. Ich will einen Hyundai-Tucson 2 WD kaufen und mit Autogas fahren. Welche Erfahrungswerte liegen vor und mit welchen Pannen muss ich rechnen? Man hat mir von Hyundai abgeraten. Ihrer Antwort sehe ich mit Interesse entgegen. Mit freundlichen Grüßen. Helmut Ouillon.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Wenn das Auto neu ist, haben Sie 3 Jahre Garantie. Da dürfte es wohl kaum Probleme geben. Wenn Sie den Wagen gebraucht kaufen, würde ich neben einer frischen HU und AU unbedingt Wert auf ein Kopressionsdiagramm legen. Autogas-Autos neigen nämlich zu Ventil- und Zylinderkopfschäden, die man durch einen Kompressionstest recht leicht heraus finden kann. Andreas Kessler.

Frage von Werner Hengl:

Hallo Herr Kessler! Habe einen Audi A6 2,5TDI quattro mit 110KW und 5-Gang-Automatic, Bj. 1999 mit 240.000 km und extremen Leistungsverlust. Luftmassenmesser habe ich schon getauscht. Auto läuft im Stand ganz normal, dreht beim Fahren aber nur ganz zäh und geht am Berg fast überhaupt nicht. Es raucht aber nix. Wäre super wenn Sie mir weiterhelfen könnten. Besten Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Werner, ganz häufig klemmt das AGR(Abgas-Regel)-Ventil bei den TDIs, ein fast trivialer Schaden. Einfach erneuern lassen. Oder, noch trivialer: Der Kraftstoff-Filter ist zu und lässt keinen Kraftstoff mehr durch. Ich tippe aber auf das AGR. Andreas Kessler.

Frage von Maxe:

Hallo, ich habe ein Hyundai Lantra1.5 Bj. 1992 Benziner. Nun meine Frage: ich war zum TÜV und zur ASU. Dabei wurde etwas mit einem Schraubenzieher gestellt, da die Werte nicht stimmten. Als ich vom Hof fuhr, merkte ich, dass die Kupplung schleift, was vorher nicht der Fall war. Als ich eine halbe Stunde später mit dem Auto wieder los wollte, stellte ich fest, dass sich nun die Kupplung gar nicht mehr durchtreten lässt. Woran kann das liegen? Kupplungsschaden durch falsches Stellen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das kann eigentlich nur ein Zufall sein! Kleinere Korrekturen an der Einspritzung tangieren die Kupplung überhaupt nicht. Vielleicht hat die Kupplung beim Herausfahren aus dem Bremsenprüfstand ein Ding mit bekommen und ist dann auf dem Nachhauseweg vollends geplatzt. Dumm gelaufen. Andreas Kessler.

Frage von Carsten Schreier:

Sehr geehrter Herr Kessler, seit 2 Jahren fahre ich einen Audi 80 B4 2,3E Bj. 93. In dieser Zeit habe ich 90.000 km zurückgelegt und diverse Reparaturen gehabt. Zurzeit macht mir ein Geräusch aus dem Bereich des Getriebes Probleme. Es handelt sich dabei um ein Summen oder surrendes Geräusch, das nicht von der Motordrehzahl abhängt, sondern ab ca. 30 km/h zu vernehmen ist und ab dann kontinuierlich stärker wird. Welches Bauteil des Getriebes wird die Ursache sein, und wie groß ist der Aufwand, der bei einem Austausch zu erwarten ist? Vielen Dank.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das Geräusch könnte von den Differentiallagern stammen. Ebenfalls in Frage kommen die Radlager (favorisiere ich!). Die sind als Ersatzteil nicht sehr teuer (Satz etwa 60 Euro), aber recht aufwändig zu wechseln Die Federbeine müssen demontiert werden. Wenn die Differentiallager defekt sind, lohnt eigentlich nur ein gebrauchtes Getriebe oder der Verkauf des Autos. Andreas Kessler.

Frage von Thomas Sanden:

Guten Tag, Herr Kessler, fahre einen 98er Golf und seit einiger Zeit stinkt es im Innenraum nach Benzin. Komischerweise nur dann, wenn das Dach oder das Fenster offen ist. Motor ist ein 1,4er. Mit freundlichen Grüßen, T.Sanden

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Sanden, besorgen Sie sich mal etwas Benzinleitung und erneuern Sie die Gummileitungen im Motorraum! Die sind nach 9 Jahren nämlich so porös, dass sie Benzin «ausschwitzen». Das verdunstet dann schön und wird durch den Unterdruck, der bei Fahren durch das Fenster oder das Schiebedach im Fahrgastraum entsteht, nach innen gesaugt. Kein großes Ding, man muss es nur wissen!

Frage von Murat Güler:

Hallo! Habe einen Golf 3, Baujahr 92, 200020km. Bei der Ampel bin ich aus Versehen stehen geblieben und habe die Kupplung losgelassen, ohne dass ich in den Leerlauf geschaltet habe. Motor ist ausgegangen. Wollte wieder starten, keine reaktion. Batterie ist voll, aber wenn man anschiebt und mit dem 2. Gang schaltet, startet der motor. Sobald ich es wieder ausschalte und wider anschalte, erfolgt keine Reaktion. Nur durch Anschieben lässt sich Auto starten. An was kann das liegen?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hi Murat, vielleicht ist durch den Hopser an der Ampel eins der dicken Kabel zwischen Batterie und Auto bzw. Anlasser abgebrochen? Das passiert manchmal, weil die Kabel gerne durchkorrodieren. Oder die Leitung zwischen Zündschloss und Magnetschalter ist abgerutscht. Jedenfalls eine Kleinigkeit, die mit ein paar Handgriffen aus der Welt geschafft ist (hoffentlich...!).

Frage von Kevin:

Bei meinem Golf 2, Bj. 1986, ist seit kurzem ein Klackern der Hydros auch beim warmen Zustand festzustellen. Fahre Öl der Sorte 10w40. Habe aber seit dem Kauf im August 06 noch kein öl gewechselt. Sollte ich erstmal Öl wechseln oder gleich Hydros wechseln?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Kann nicht schaden Kevin! Versuch doch mal so ein Hydro-Additiv! Gibt´s bei ATU und soll Wunder wirken (Weichmacher, der die Dichtungen in den Hydros etwas quellen lässt...). Die Golf II - Motoren stecken das problemlos weg (jedenfalls solange sie noch nicht 400.000 km `runter haben...).

Frage von Georg Bippus:

Habe einen Passat Variant, 1,8 Liter Benziner, Bj. 04/1994 und folgendes Problem: während der Fahrt stellt das Auto einfach ab nachdem ich angehalten habe und kurz warte (2-5 Minuten). Wenn ich danach wieder starte, läuft er wieder. Habe folgende Bauteile gewechselt: Benzinpumpe, Relais für Benzinpumpe, Zündspule. Oder kann dies das Steuergerät für die Diebstahlwarnanlage sein. Vielleicht können Sie mir helfen. Werkstatt konnte dies bisher nicht. Mit freundlichen Grüßen, Georg Bippus

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Georg, als erstes würde ich mal ohne Tankdeckel fahren (bzw. den Tankdeckel zu Zwecken der besseren Belüftung mit einem dünnen Bohrer durchbohren...). Wenn der Wagen dann immer noch ausgeht, müssen Sie sich das Lenkanlassschloss vornehmen: Ganz am Ende des Lenkschlosses steck ein Kabel auf einem Stecker. Der Stecker ist eigentlich ein Schalter und kostet etwa 30 Euro als Ersatzteil. Wenn der Motor wieder aus geht, würde ich das Kabel abziehen, den neuen Schalter aufstecken und damit starten. Wenn er dann wieder läuft, muss das Ding nur nicht richtig eingebaut werden (sehr fummelig...). Gute Fahrt wünscht DER AUTOPAPST

Frage von Thomas:

Hallo Herr Kessler, ich fahre einen Mondeo, Bj.: 1997 mit einer 1,8L.- Zetec-Maschine. Seit geraumer Zeit fällt mir ein pulsierendes Zischgeräusch beim Beschleunigen auf. Dieses verschwindet, wenn der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Vielen Dank im Voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Ich tippe auf eine durchblasende Auspuffkrümmer-Dichtung. Wenn Sie noch etwas warten, verschwindet das Zischgeräusch nicht mehr, und noch etwas später wird daraus ein ordentliches Knattern.... Dann kann man es besser lokalisieren!

Frage von Johann Szendrei:

Fahre einen Opel Tigra, Bj.: 1995, Ladekontrollleuchte leuchtet nicht beim Starten (Tankuhr, Kühleranzeige, ABS, AIRB, Motorko, Radio,usw. leuchtet beim Fahren). Auto kommt zum Halt. Batterie ist leer. Danke!

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das hatte ich auch vor kurzem auch (nachts, auf dem Weg von Hamburg nach Berlin. Die letzten 5km bin ich ohne Licht gefahren, dann ging der Motor aus...). Das war einer der seltenen Fälle, in denen die Lichtmaschine während der Fahrt auf gibt und dieser Defekt nicht durch die Ladekontroll-Leuchte angezeigt wird. Ich habe mir dann am nächsten Tag eine Lichtmaschine vom Autoverwerter eingebaut. Seither ist alles wieder o.k.

Frage von Michael Stephan:

Hallo, ich habe gerade einen 97er Suzuki Vitara 2.0 V6, 160.000 km gekauft. Motorenklang und Probefahrt waren okay. Das Auto ist Scheckheftgepflegt, hat alle Intervalle. Als ich dann das Auto abgeholt habe, bin ich ca. 60 km nach Hause gefahren, habe dabei die Temperatur im Auge behalten, um zu sehen, ob alles soweit okay ist nach der ersten «längeren Fahrt». Temperatur war auch die ganze Zeit normal. Habe dann das Auto zu Hause abgestellt und noch mal einen Blick unter die Motorhaube geworfen und dabei ist mir aufgefallen, dass der obere Wasserschlauch wie unter Vakuum zusammen gezogen war, habe dann den Kühlerdeckel geöffnet und er formte sich wieder normal. Beim nächsten Start ca.3 Stunden später qualmte er weiß (beim Start stark, unmittelbar danach nur noch sehr wenig). Am anderen Morgen genauso, nur weniger beim Start. Habe das Auto dann ca. eine 3/4 Stunde laufen lassen im Stand, aber keine Auffälligkeiten am Schlauch oder Temperaturanzeige, außer ein wenig weißer Rauch aus dem Auspuff. Ist evtl. das Thermostat kaputt oder schlimmer die Kopfdichtung? Danke im Voraus.

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Michael, das deutet tatsächlich auf eine defekte Kopfdichtung hin. Wie verhält es sich denn mit dem Kühlwasserstand im Vorratsbehälter? Schwankt der stark, wenn Sie den Deckel öffnen? Ich nehme an, dass die ZKD nur wenig undicht ist und bei Stillstand des Motor etwas Kühlmittel in einen oder mehrere Zylinder läuft. Das würde die weißen Wolken beim Start erklären. Leider tut Kühlwasser den Motorinnereien nicht gut, und außerdem wird der ZKD-Schaden von allein nicht besser. Ich fürchte also, dass Sie eine Werkstatt für den Wechsel der ZKD anlaufen müssen.....

Frage von Dennis Yilmaz:

Hallo Herr Kessler, ich habe einen Peugeot 605, Bj.91, 2.0 Liter. Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass bald der Zahnriemen getauscht werden muss?? Habe zwar keine Probleme; ich weiß aber nicht, ob der Vorbesitzer den Zahnriemen gewechselt hat! Der Wagen war bei 90.000 km bei der letzten Inspektion. Habe den Wagen mit 152.000 km gekauft. Wurde nur von älteren Personen gefahren. Ehemaliges POLIZEIAUTO. Schöne Grüße aus dem Saarland

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Na woher wohl sonst! Wie hoch war die Peugeot-Quote im Saarland noch mal? Find ich immer wieder faszinierend..... Wenn Du den letzten genauen Wechselzeitpunkt des Zahnriemens nicht weißt, würde ich sofort wechseln! Nach 6 Jahren ist das unbedingt nötig, oder vorher bei 120.000 km (sagt jedenfalls Peugeot...). Also, besorg Dir ein Zahnriemenkit mit allen Rollen und Dichtungen und warte auf ein sonniges Wochenende (aber nicht zu lange, sonst reißt er doch noch....)