Fragen an den Autopapst im April 2009

Andreas Kessler © Foto: privat

Sie haben Probleme mit Ihrem Auto. Kein Problem. Autopapst Andreas Kessler beantwortet in der Autogazette Ihre Fragen. Nennen Sie uns Ihr Problem unter Angabe der Marke, Modell, PS, Baujahr, Getriebe, KM-Leistung, Benziner oder Diesel. Benutzen Sie die untenstehende Eingabemaske für Ihre Frage. Aufgrund der Vielzahl der Anfragen können wir leider nicht garantieren, dass jede Frage beantwortet wird.

Frage von Regine Meyer:

Unser T4 Turbodiesel, Baujahr 94, hat seit Mai 08 schon den vierten Keilriemen verschlissen. Woran kann das liegen? Gruss R.Meyer

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Regine, das kann nur ein Montagefehler oder Fluchtfehler der Riemenscheiben passieren. Wechsel doch mal die Werkstatt, vielleicht sind die Jungs in Deiner bisherigen etwas betriebsblind geworden. Viel Glück wünscht der Autopapst.

Frage von Maja Jacobi:

Hallo Andreas, ich fahre einen fast 18 Jahre alten Ford Fiesta, der bald die 100.000 km erreicht. In welchen Abständen sollte ein Ölwechsel gemacht werden? Habe im letzten Frühjahr das Öl gewechselt, bin aber nur sehr sehr wenig gefahren. Und wie sieht es mit den Reifen aus, in welchen Abständen sollte man die Gewichte an den Felgen überprüfen lassen? Gruß Maja

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Liebe Maja, wenigstens einmal im Jahr solltest Du dem Fiesta neuen Schmierstoff gönnen! Beim Öl rate ich zu 10W40, das ist preiswert und für den Kent-Motor genau das richtige! Gute Fahrt wünscht Andreas Kessler.

Frage von Iris Speicher:

Hallo! Wie stelle ich die Inspektionsanzeige an meinem Astra h 1.9cdti zurück?

Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Entweder für kleines Geld in der Werkstatt (das machen die auch ohne sonstige Aufträge, gegen Kleingeld oder einen Spritzer in die Kaffeekasse). Oder Du drückst bei ausgeschalteter Zündung den Rückstellknopf des Kilometerzählers, bis die Inspektionsanzeige sichtbar wird. Dann trittst Du die Bremse und schließlich (dabei Knopf und Bremspedal gedrückt halten!) schaltest Du die Zündung an. Nach ein paar Sekunden wars das, allerdings kann jeder Opel-Händler die Manipulation in seinem Diagnosecomputer sehen. Kulanz oder Garantie würde ich dann nicht mehr verlangen. Andreas Kessler.

Siegfried Rossius fragt:

Hallo, Herr Keßler, in der Sendung «Hier ab vier» am 13.03.2009 beim MDR haben Sie u.a. über die gegebene Möglichkeit der Reparatur von Alu- bzw. Leichtmetallfelgen gesprochen und auch einige Bilder dazu gezeigt. Falls Sie in dieser Sendung auch etwas über Firmen berichtet
haben, die solche Reparaturen anbieten, bzw. auch durchführen, habe ich das jedoch leider nicht registriert, und bei meinen Versuchen im Internet war ich bisher auch erfolglos. Können Sie mir eventuell Ansprechpartner nennen? Ich wäre Ihnen sehr dankbar für Ihre Hilfe! Mit freundlichen Grüßen, Siegfried Rossius


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Hallo Herr Rossius, bei «Hier ab vier» werden grundsätzlich keine Firmen genannt oder empfohlen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist allergisch gegen Schleichwerbung! Sie müssten sich in Ihrer Umgebung selbst etwas unter dem Suchwort Felgendoktor«, Felgenklinik oder Smar-Repais suchen. Google wird es schon richten!


Frage von Joachim Brumme:

Werter Herr Keßler, seit kurzem bietet VW eine Nachrüstlösung Marderabwehr als zuverlässige mechan. Abwehr von Mardern an.(4 Bürstenvorhänge und ein Lochblech) Preis 148,- Euro plus Einbaukosten für Benziner evtl noch Radhausschale
nachrüsten(ca.17,14 Euro). Was soll man davon halten? Sicher, oder? Danke im Voraus!


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das ist schon nicht schlecht; allerdings gibt es keinen 100%ig sicheren Marderschutz. Irgendwie kommen die Biester doch in den Motorraum und markieren dort das »Revier«. Und wenn dann anderenorts ein »Konkurenz-Marder« ins neue Häuschen eindringt, kriegt der einen Anfall und verwüstet alles um sich herum. Da ist natürlich jede Sicherung besser als gar keine... Wenn ich im Marder-Country wohnen würde, würde ich das Set versuchen!

Frage von Hermann Weiler:

Ich fahre einen Ford Escort, Bj.: 10/96, 66 kW, Zetec Benzinmotor, mit Klima, Km-Stand 26.6000. Seit ein paar Tagen mein ich, sind die Abgase weißlicher, kein Wasser im Öl auch kein Öl im Wasser das Kühlwasser riecht etwas nach Benzin und gestern ist bei einer Autobahnfahrt nach ca. 55 Kilometer der untere Kühlerschlauch geplatzt, die ganzen Tage vorher hab ich öfter viel Wasser nachgefüllt. Kann ich noch ca. 7 Wochen so 10 km zur Arbeit weiter fahren, wenn ich den Schlauch ersetze, das Thermostat rausnehme und immer Wasser auffülle ? Oder was kann ich noch machen?


Autopapst Andreas Kessler antwortet:

Das kannst Du versuchen, Hermann! Allerdings wird sich die defekte Zylinderkopfdichtung schließlich doch durch setzen, soviel steht fest.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du die Zeit einigermaßen »dampffrei« überstehst.