Emden: Umbau zum Werk für Elektroautos vor Abschluss

Emden: Umbau zum Werk für Elektroautos vor Abschluss
Trainingsbereich für Mitarbeiter im VW-Werk Emden. © dpa

Der Umbau des VW-Standorts Emden zu einem Elektroauto-Werk steht kurz vor dem Abschluss. Anfang kommenden Jahres sollen die ersten Fahrzeuge vom Band laufen.

Wie der Autobauer am Dienstag mitteilte, würden bereits die ersten Vorserienfahrzeuge des VW ID.4 für die Schulung der Mitarbeiter gefertigt. Das Werk Emden wird seit dem vergangenen Jahr im laufenden Betrieb für die Produktion von E-Fahrzeugen umgebaut. In Umbau- und Neubaumaßnahmen wurden dabei eine Milliarden Euro investiert.


Die rund 8000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Emden wurden seither für den Bau der E-Autos geschult. Runde 400 von ihnen haben dabei das sächsische E-Auto-Werk für Qualifizierungsmaßnahmen besucht, um von den Erfahrungen der dortigen Kolleginnen und Kollegen beim Anlauf zu profitieren.

ID.4 und „Aero B“ werden in Emden gefertigt

„Mit dem Umbau des Standortes Emden zum E-Werk machen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in der Transformation von Volkswagen zum softwareorientierten Anbieter nachhaltiger Mobilität“, sagte Christian Vollmer, Vorstand für Produktion und Logistik bei der Kernmarke VW. Wie er hinzufügte, würde man derzeit für den schnellen Hochlauf der E-Mobilität nach und nach das globale Produktionsnetzwerk von Volkswagen in China, den USA und in Deutschland umrüsten. „Mit dem Neubau von zusätzlichen Fertigungshallen sowie der Anpassung der Strukturen an die modernsten Standards, sind wir in der Lage, unsere E-Fahrzeuge zu produzieren“, so Werksleiter Uwe Schwartz.

Ein Mitarbeiter zieht die Folie über dem VW-Logo eines ID.4 ab. Foto: dpa

Im Werk Emden sollen ab 2022 der VW ID.4 und ab 2023 auch der „Aero B“ als Limousine und Kombi vom Band laufen. Bei „Aero B“ handelt es sich um ein vollelektrisches Modell in der Größe eines Passats. Für die E-Mobilität werden bis dahin sechs neue Fertigungshallen und Logistikgebäude entstehen. Die Modelle Passat sowie Arteon und Arteon Shooting Brake sollen am Standort noch über eine mehrjährige Übergangsphase weiter gefertigt werden.

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