VW Crafter auf eigenem Weg günstiger

Transporter auf Europatournee

Den VW Crafter gibt es auch weiterhin mit verschiedenen Aufbauten
Den VW Crafter gibt es auch weiterhin mit verschiedenen Aufbauten © VW

Die Nutzfahrzeugsparte von VW rollt dem Crafter den roten Teppich aus. Der erstmals in Eigenregie gefertigte Transporter kommt günstiger als sein Vorgänger auf den Markt.

Volkswagen Nutzfahrzeuge will die eigenen Wege schmackhaft machen. So senkt die VW-Tochter aus Hannover den Einstiegspreis der zweiten Generation des Crafter gleich um 2400 Euro. Somit müssen für das Basismodell als Kastenwagen mit 75 kW/102 PS 28.300 Euro netto investiert werden, Brutto sind es 33.677 Euro.

Der neue Crafter, der bereits auf der IAA Nutzfahrzeuge im September zum Van des Jahres gewählt wurde, wurde im neuen Werk in der Nähe von Poznan (Polen) erstmals in Eigenregie gefertigt. Das Vorgängermodell entstand gemeinsam mit dem Sprinter bei Mercedes.

Verbesserte Sicherheit des VW Crafter

Der neue Crafter verfügt dabei über eine verbesserte Grundausstattung, die vor allem die Sicherheit betrifft. So sind bereits ein Seitenwindassistent, Berganfahrassistent und die Multikollisionsbremse an Bord. Hinzu kommen das Fuhrpark-Tool „Connected Van“, Start-Stopp-System, eine LED-Laderaumbeleuchtung für eine bessere Ausleuchtung des Laderaums sowie ein längs- und höhenverstellbares Lenkrad, wie Volkswagen Nutzfahrzeuge mitteilte.

Zugleich startete der Vorverkauf in 18 europäischen Ländern, darunter auch in Deutschland. Der Crafter selbst wird im März kommenden Jahres eingeführt. Wer bis Ende Juni ein neues Modell bestellt, erhält zusätzlich zu den zwei Jahren Garantie eine weitere kostenlose zweijährige Anschlussgarantie bis zu einer Gesamtlaufleistung von 120.000 Kilometern.

Crafter-Tournee bis zur Markteinführung

Bis zur Einführung im März schickt Volkswagen Nutzfahrzeuge das neue Modell auf Montage durch Europa. In den kommenden vier Monaten wird sich der Crafter in 30 Ländern auf die Suche nach außergewöhnlichen Handwerkern machen, um zu zeigen, dass das Nutzfahrzeug unter verschiedenen Voraussetzungen und Anforderungen zu messen.

„Wir haben den neuen Crafter in enger Zusammenarbeit mit seinen Zielgruppen entwickelt und besonders auf die Qualität geachtet. Mit Crafter2Craftsmen wollen wir nun zeigen, wie verlässlich der neue Crafter ist und dass er perfekt in den Betrieb auch des außergewöhnlichsten Handwerkers passt“, sagt Carsten Sass, Leiter Vertrieb Deutschland. Die so genannte Crafter2Craftsmen-Tour geht über rund 42.000 Kilometer von Island bis nach Marokko. (AG)