VW setzt erstmals vier Millionen Autos ab

Absatzplus von 6,3 Prozent

Der VW Tiguan ist der Bestseller im Segment. © VW

Der VW-Konzern hat in den ersten fünf Monaten des Jahres erstmals über vier Millionen Autos abgesetzt. Weltweit lag der Zuwachs der Wolfsburger bei 6,3 Prozent.

Europas größter Autobauer Volkswagen hat von Januar bis Mai seine weltweiten Auslieferungen um 6,3 Prozent auf 4,11 Millionen Einheiten steigern können. Damit setzten die Wolfsburger erstmals in den ersten fünf Monaten eines Jahres mehr als vier Millionen Fahrzeuge ab. „Vor allem mit Blick auf die unterschiedliche Performance der Weltmärkte ist das eine erfreuliche Entwicklung“, sagte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler.

Fast sechs Prozent Plus im Mai

Im Einzelmonat Mai lagen die Verkäufe bei 864.600 Einheiten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Zuwachs von 5,9 Prozent. Der VW-Konzern konnte von Januar bis Mai in Gesamteuropa 1,64 Millionen (+7,6 Prozent) Fahrzeuge absetzen, davon entfielen 866.200 (+ 8,4 Prozent) auf Westeuropa. In Deutschland stiegen die Auslieferungen mit 502.200 Fahrzeugen um knapp über sechs Prozent an. In den USA läuft es für VW indes weiterhin enttäuschend. Mit 237.900 Einheiten musste man ein Minus von 4,6 Prozent hinnehmen. Diese Verluste konnten aber von China als dem größten Einzelmarkt des Konzerns aufgefangen werden: hier konnte mit 1,51 Millionen Einheiten ein Plus von 17,7 Prozent erzielt werden.

Die Kernmarke VW kam von Januar bis Mai auf weltweit 2,55 Millionen Einheiten, ein Plus von 4,4 Prozent. Bei der Konzerntochter Audi stiegen per Mai mit 713.900 Einheiten die Auslieferungen um 11,5 Prozent an, während Porsche mit 71.500 Einheiten auf einen Zuwachs von 6,3 Prozent kam.

Ein zweistelliges Wachstum konnte Skoda erzielen: die Tschechen lieferten 428.000 von Januar bis Mai aus und erzielten damit einen Zuwachs von 13,5 Prozent. Weiter auf Wachstumskurs ist auch Seat: bei der spanischen VW-Tochter stieg der Absatz um 8,9 Prozent auf 162.500 Fahrzeuge. Ein Minus musste dagegen die Nutzfahrzeugsparte von VW hinnehmen, die mit 178.300 Einheiten 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verlor. (AG/FM)