VW mit sattem Absatzplus im Januar

Plus 14,9 Prozent

Der Absatz des VW-Konzern ging zurück.
Der Absatz des VW-Konzern ging zurück. © dpa

Der VW-Konzern hat einen Jahresauftakt nach Maß erwischt. Europas größter Autobauer setzte im Januar weltweit fast 750.000 Fahrzeuge ab und kam damit auf ein Absatzplus von 14,9 Prozent.

Europas größter Autobauer Volkswagen ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Weltweit konnten die Wolfsburger mit 749.900 Einheiten ein Auslieferungsplus von 14,9 Prozent erzielen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Positiv beeinflusst wurde die Absatzentwicklung durch die Verschiebung der Neujahrsfeierlichkeiten in China. Im größten Einzelmarkt für VW wurden 298.300 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von 43,3 Prozent. Doch der Konzern erwartet bereits für den Februar durch diesen Sondereffekt einen Rückgang dieser Zahlen.

VW rechnet mit herausforderndem Jahr

Durch das verschobene Chinese New Year wurden im Januar deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Im Februar wird sich dieser Effekt umkehren. „In Europa haben die vorherrschenden konjunkturellen Unsicherheiten weiter deutlich Einfluss auf die Entwicklung der Märkte genommen. Dem konnte sich auch der Volkswagen Konzern im Januar nicht entziehen. Leichtes Wachstum verzeichnen wir dagegen in der Region Nordamerika“, sagte VW-Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler, der 2013 als herausforderndes Jahr für den VW-Konzern bezeichnete.

Weiterhin positiv läuft es für VW in Nordamerika. Hier konnte mit 62.500 Fahrzeugen ein Zuwachs von 17 Prozent erzielt werden. In den USA stiegen die Verkäufe um 16,2 Prozent auf 42.700 Einheiten an. In dem von der Absatzkrise gebeutelten europäischen Markt musste VW mit 252.200 Fahrzeugen ein Minus von drei Prozent hinnehmen. In West-Europa lag der Rückgang mit 138.100 Einheiten sogar bei 4,4 Prozent. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte Volkswagen 73.900 Fahrzeuge an Kunden ausliefern, ein Rückgang von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die VW-Tochter Audi kam im Januar mit 111.800 Fahrzeugen auf ein Plus von 16,3 Prozent, der Sportwagenbauer Porsche lieferte im Januar insgesamt 12.100 Fahrzeuge (+25,5 Prozent) aus. Der tschechische Autobauer Skoda konnte 69.500 Einheiten ausliefern und musste ein Minus von 7,8 Prozent verzeichnen. Aufwärts geht es für die spanische Tochter Seat, die im Januar weltweit 25.900 Einheiten absetzte und damit ein Plus von 19,1 Prozent verzeichnete. (AG/FM)