VW-Konzern im Juli fast wieder mit Verkaufsplus

VW steigert die Verkäufe. Foto: dpa
Endabnahme des VW Golf im Werk Wolfsburg. © dpa

Der Absatz beim VW-Konzern erholt sich weiter. Im Juli erzielte der Autobauer aus Wolfsburg weltweit fast wieder ein Verkaufsplus.
Wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte, lagen im vergangenen Monat die Auslieferungen der Konzernmarken mit insgesamt 885.700 Fahrzeugen nur noch 0,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

In Westeuropa lagen die Verkäufe an Endkunden noch 1,9 Prozent unter dem Vorjahr, in Nord- und Südamerika hingegen noch deutlicher.


China erholt sich weiter

Vor allem im größten Einzelmarkt China zogen die Verkäufe mit 4,8 Prozent an und gaben damit Schub. Der für die deutschen Autobauer so wichtige chinesische Markt befindet sich nach der Corona-Pandemie auf Erholungskurs. Wie aus den neuesten Daten des Branchenverbandes PCA (China Passenger Car Association) vom vergangenen Dienstag hervorgeht, seien im Juli 1,63 Millionen Pkw, SUVs und kleinere Nutzfahrzeuge an die Kunden ausgeliefert worden. Das sei ein Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der PCA zählt den Verkauf von Autos an die Endkunden. Der Herstellerverband CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) hingegen misst den Absatz der Hersteller an die Händler. Vor einer Woche hatte der CAAM erste Juli-Zahlen vorgelegt. Danach stieg der Absatz von Pkw und Nutzfahrzeugen von den Herstellern an die Händler im Jahresvergleich um 14,9 Prozent auf 2,08 Millionen Fahrzeuge.

Erfreulicher Trend

Volkswagen-Konzernvertriebsmanager Christian Dahlheim hatte Ende Juli einen Auslieferungsrückgang im prozentual einstelligen Bereich in Aussicht gestellt, nachdem es im Juni noch fast ein Fünftel weniger war.

Ein VW-Sprecher wertete die Zahlen nun als erfreulichen Trend. Auf das bisherige Jahr gesehen zeigen sich die tiefen Einschnitte der Covid-19-Pandemie aber immer noch deutlich, hier liegt der Konzern mit 4,78 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen 23,6 Prozent im Minus.

Im Juli konnten Audi, Skoda und Porsche teils deutlich zulegen, während die Verkäufe bei der Kernmarke VW Pkw um 1,1 Prozent zurückgingen. Auch von der spanischen Tochter Seat und den Nutzfahrzeugen wurden weniger Autos verkauft. (dpa)

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