VW bleibt auch im Oktober in der Erfolgsspur

Trotz Autokrise

Der VW Golf VII bietet gute Fahrleistungen.
Der VW Golf hat die 30-Millionmarke passiert. © VW

Europas größter Autobauer VW hat im Oktober seine weltweiten Verkäufe weiter ausbauen können. Die Kernmarke legt im Vormonat trotz der Absatzkrise in Europa um über 16 Prozent zu.

Der VW-Konzern zeigt sich auch im Oktober von der europaweiten Absatzkrise fast unbeeindruckt. Europas größter Autobauer konnte im Vormonat seine weltweiten Auslieferungen mit seiner Kernmarke auf 501.300 Fahrzeuge steigern und damit im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 16,3 Prozent erzielen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In den ersten zehn Monaten des Jahres konnten die Wolfsburger ihre weltweiten Verkäufe auf 4,72 Millionen Einheiten steigern und damit um 11,2 Prozent zulegen.

„Vor allem außerhalb von Europa haben wir im Oktober teilweise deutlich zugelegt. Das Bild in Europa gestaltet sich hingegen weiterhin schwierig. Gerade die Märkte in Westeuropa benötigen unsere volle Aufmerksamkeit“, sagte VW-Vertriebsvorstand Christian Klingler. Für weiteres Wachstum in diesem Jahr soll der neue VW Golf VII sorgen, der mit 40.000 Vorbestellungen hervorragend in den Markt gestartet sei, wie Klingler betonte.

VW mit Rückgang in West-Europa

In Gesamteuropa liegt VW von Januar bis Oktober mit 1,44 Millionen an Kunden ausgelieferten Fahrzeugen knapp mit 0,5 Prozent im Plus. Vor allem in Zentral- und Osteuropa konnte VW um 28,8 Prozent auf 223.100 Fahrzeuge zulegen. Besonders erfolgreich ist die Marke in Russland unterwegs, wo mit 137.200 Fahrzeugen die Verkaufszahlen um fast 51 Prozent anstiegen. Dafür musste die Kernmarke auf dem von der Krise gebeuteltem Markt in West-Europa (ohne Deutschland) mit 719.100 Einheiten einen Rückgang von sechs Prozent hinnehmen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland konnte VW bis Oktober 501.300 Fahrzeuge absetzen und damit ein Plus von 0,6 Prozent einfahren.

In China, dem für die Marke stärksten Einzelmarkt, setzte VW 1,71 Fahrzeuge ab, ein Zuwachs von 18,4 Prozent. Wachstum verzeichnen die Wolfsburger weiterhin auch in den USA, wo 357.400 Autos verkauft wurden und damit ein Plus von 35,6 Prozent erzielt werden konnte. (AG/FM)