USA bleiben Sorgenkind von VW

Kernmarke weltweit mit Absatzplus

VW-Händler in den USA fordern Finanzspritzen vom Konzern. © dpa

Erstmals hat die Kernmarke VW in den ersten vier Monaten eines Jahres knapp zwei Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Doch in den USA läuft es weiter nicht rund.

Europas größter Autobauer VW befindet sich mit seiner Kernmarke weiterhin auf der Erfolgsspur. Nach den ersten vier Monaten des Jahres konnten die Wolfsburger weltweit 1,99 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausliefern und damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 4,6 Prozent erzielen. Im Einzelmonat April wurden 513.400 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, ein Absatzplus von 6,8 Prozent.

China boomt, USA enttäuscht

„Volkswagen Pkw hat die Auslieferungen auch im April weiter gesteigert. Zu verdanken ist das einerseits der guten Entwicklung der Verkäufe in China und Europa, andererseits der anhaltend hohen Nachfrage nach Produkten wie dem Golf“, sagte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. Während VW in Gesamteuropa von Januar bis April 567.800 Fahrzeuge (+ 4,1 Prozent) an Kunden auslieferte, entfielen auf Westeuropa (ohne den Heimatmarkt Deutschland) 298.400 Einheiten (+ 6,8 Prozent). In Deutschland entschieden sich 184.100 (+ 2 Prozent) Kunden für einen VW.

In China, dem wichtigsten Einzelmarkt der Marke, wurden 921.400 (+ 17,5 Prozent) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Weiterhin problematisch gestalten sich für VW die Verkäufe auf dem für die Marke so wichtigen Markt USA . Während im Einzelmonat April die Verkäufe mit 30.831 Einheiten auf 8,4 Prozent absackten, lag der Rückgang von Januar bis April mit 118.200 Einheiten bei 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (AG/FM)