Volvo XC 40: Erster Stromer vom Band gelaufen

Der erst Volvo XC40 Recharge ist im belgischen Werk vom Band gelaufen. © Volvo

Der Autobauer Volvo setzt mit dem XC40 sein erstes Modell unter Strom. Die Schweden bringen den kompakten SUV zum Jahreswechsel 2020/21 als reines E-Auto mit der Zusatzbezeichnung Recharge an den Start.

Die Preise sollen laut Hersteller bei 60.437 Euro starten. Das sind rund 12.000 Euro mehr als für die stärkere der beiden Plug-in-Hybrid-Varianten, in denen das Modell XC40 schon bislang knapp 50 Kilometer rein elektrisch fahren kann.


Das erste Modell ist am Donnerstag im belgischen Werk in Gent vom Band gelaufen. „Der heutige Tag ist ein bedeutsames Ereignis für Volvo Cars und für alle Mitarbeiter hier in Gent“, freut sich Javier Varela, Leiter des Bereichs Global Industrial Operations & Quality. „Während wir unsere Modellpalette weiter elektrifizieren, ist das Werk Gent ein echter Vorreiter für unser globales Produktionsnetzwerk.“

Batteriekapazität von 78 kWh

Dafür gibt es in Volvos erstem Serienstromer je einen 204 PS starken E-Motor pro Achse und dazwischen eine Batterie mit einer Kapazität von 78 kWh. Binnen 40 Minuten zu 80 Prozent geladen, kommt das Auto mit einer Füllung bestenfalls 400 Kilometer weit, so Volvo. Das Modell beschleunigt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist wie jeder Neuwagen der Schweden elektronisch auf 180 km/h begrenzt.

Vom konventionellen XC40 unterscheidet sich der Recharge nicht nur beim Antrieb. Auch das Design wurde modifiziert und der Kühlergrill geschlossen. Außerdem übernimmt die E-Variante als erster Volvo das auf Android-basierte Infotainment-System der Schwestermarke Polestar.

Wie Volvo mitteilte, sei die Nachfrage nach dem XC 40 Recharge hoch, ohne dabie konkrete Zahlen zu nennen. Das diesjährige Prouktionsvolumen sei bereits ausverkauft. Noch in diesem Monat sollen die ersten Modelle zu den Kunden in Europa rollen. Volvo hat sich mit seiner Elektrifizierungsstrategie zum Ziel gesetzt, dass bis bis 2025 die CO2-Emissionen pro Auto um 40 Prozent sinken. Die Hälfte des Absatzes wird dann auf reine E-Autos entfallen, der Rest auf Hybridfahrzeuge. (AG/dpa)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein