Zahl der Verkehrstoten bis November gestiegen

EIn Auto wird nach einem Unfall abgeschleppt. Foto: dpa
Im Winter kommt es vermehrt zu Unfällen wegen vereister Straßen. © dpa

Die Zahl der Verkehrstoten ist im November mit 240 leicht gesunken. Dafür ist die Zahl der bei Unfällen ums Leben gekommenen Menschen in den ersten elf Monaten 2018 gestiegen.

Insgesamt wurden von Januar bis November 2018 insgesamt 3006 Verkehrstote gezählt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen in Wiesbaden mitteilte. Das ist ein Zuwachs von 64 Getöteten im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2017. im Einzelmonat November ging die Zahl der Getöteten mit 240 indes um vier zurück.


Die höchste Zahl von getöteten Autofahrern gab es in Bayern (573) vor dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (438) und Baden-Württemberg (423). Die wenigsten Verkehrstoten gab es in Bremen (5) vor Hamburg (29), ) dem Saarland (34) und Berlin (42).

Zahl der Verletzten gestiegen

Auch die Zahl der bei Verkehrsunfällen Verletzten ist in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um 0,8 Prozent auf 364.800 Verletzte angestiegen. Im November gab es mit rund 30.000 Verletzten eine Rückgang von immerhin 5,3 Prozent. Im Ländervergleich gab es die meisten Verletzten in Nordrhein-Westfalen (72.493) gefolgt von Bayern (64.635) und Baden-Württemberg (44.734). Die wenigsten bei Unfällen Verletzte wurden in Bremen mit 3814 verzeichnet.

Trotz der Zunahme der Verletzten ging die Zahl der Verkehrsunfälle zurück: sie sank um 0,2 Prozent auf 2,41 Millionen. Bei diesen Verkehrsunfällen gab es 285.000 Unfälle mit Personenschaden (+1,4 Prozent) und bei 2,13 Millionen Unfällen war nur ein Sachschaden festzustellen, wie die Behörde mitteilte.