Mini bringt BMW ein Absatzplus

Der Mini © Foto: Werk

BMW hat trotz des schwierigen Marktumfeldes seiner Verkaufszahlen erneut gesteigert. Im Mai konnte der bayerische Autobauer ein Plus von sieben Prozent erzielen.

Nach der positiven Trendwende im April hat der Autobauer BMW seinen Absatz im Mai weiter steigern können. Die Zahl der Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 128.408 verkaufte Autos zu, teilte der Münchner Konzern am Freitag mit.

Mini besonders stark

Hauptverantwortlich für den Aufschwung war weiterhin der neue Mini. Die Kleinwagenmarke konnte ihren Absatz im Mai um mehr als 14 Prozent auf 19.864 ausgelieferten Wagen steigern. Im Mai dieses Jahres konnte die BMW Group, zu der die Kleinwagenmarke seit Sommer 2001 gehört, den einmillionsten Mini ausliefern. Ingsesamt waren es bis Ende des zurückliegenden Monats genau 1.003.536

Durch die Einführung des neuen X5 sowie des 3er-Coupés und -Cabrios konnte aber auch die Stammmarke BMW um 5,8 Prozent auf 108.488 Auslieferungen zulegen. Nach Unternehmensangaben konnten allein im Mai 11.096 BMW X5 (11.096) an Kunden ausgeliefert werden. Das ist gegenüber dem Vorjahresmonat (6.257) ein Plus von 77,3 Prozent. Das 3er Coupé liegt im Monatsvergleich bei 7.592 Auslieferungen; im Vorjahr waren es nur 1.979. Die Zahl der verkauften 3er Cabrio lag im Mai bei 7.120 und damit um 161,1 Prozent über dem entsprechenden Wert des Vorjahresmonats (2.727). Bis zum Mai konnte die Marke BMW insgesamt 494.712 Fahrzeuge ausliefern, nachdem es im Vorjahr 485.480 gewesen waren. Das entspricht einem Plus von 1,9 Prozent.

«Trotz wichtiger Modellwechsel liegen wir bereits in den ersten fünf Monaten dieses Jahres über Vorjahr und vor allen relevanten Wettbewerbern. Wir werden in den nächsten Monaten das Absatzwachstum weiter beschleunigen und damit unsere Spitzenposition ausbauen», so Vertriebs- und Marketingvorstand Michael Ganal. (AG)