Hyundai macht Gewinnsprung

Florierender Export

Hyundai macht Gewinnsprung
Der ix35 trug zum Erfolg bei © Hyundai

Hyundai hat seinen Anteil auf dem Weltmarkt deutlich steigern können. Die Nummer Fünf der Autohersteller profitiert dabei nicht nur von den Märkten in den USA und Europa.

Das florierende Exportgeschäft hat dem südkoreanischen Autohersteller Hyundai Motor im dritten Quartal 2010 erneut einen deutlichen Gewinnsprung beschert. Der Überschuss stieg im Jahresvergleich um 38,2 Prozent auf 1,35 Billionen Won (868 Millionen Euro), wie Südkoreas Branchenführer am Donnerstag mitteilte. Die Zahl lag nur wenig unter dem Rekordergebnis von 1,39 Billionen Won im Vorquartal. Der Umsatz kletterte in den Monaten Juli bis September um 9,2 Prozent auf 8,85 Billionen Won.

Fünf Millionen Verkäufe als Ziel

Durch Modelle, die auf die Bedürfnisse der einzelnen Märkte zugeschnitten sind, sei der Absatz nicht nur in den USA und Europa, sondern auch in den aufstrebenden Volkswirtschaften wie China gestiegen, hieß es. Hyundais Anteil am Weltmarkt sei von 5,1 im zweiten Quartal des laufenden Jahres auf 5,5 Prozent gestiegen.

Zusammen mit der Schwesterfirma Kia Motors nimmt Hyundai Platz fünf unter den größten Autobauern ein. Hyundai betreibt Fabriken in den USA, China, Indien, der Türkei sowie in Tschechien. Vor einem Monat nahm Hyundai offiziell auch eine Fabrik in Sankt Petersburg in Russland in Betrieb. Die Serienproduktion soll im Januar anlaufen. Kia produziert ebenfalls in den USA und in China, und hat außerdem eine Fabrik in der Slowakei. Die HyundaiKia-Gruppe will ihren Absatz in diesem Jahr deutlich über die Fünf-Millionen-Marke bringen - nach 4,6 Millionen verkaufter Autos im vergangenen Jahr. (dpa)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.

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