Europäischer Automarkt bricht drastisch ein

Der Automarkt in Deutschland war im März rückläufig. Foto: dpa
Neuwagen vor der Auslieferung. © dpa

Der neue Verbrauchszyklus WLTP hat im September zu einem Absatzeinbruch auf dem europäischen Automarkt geführt. Die Zahl der Neuzulassungen ging um 23,5 Prozent zurück.

In den EU-Ländern wurden nur noch 1,09 Millionen Pkw abgesetzt, teilte der Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. In den ersten neun Monaten des Jahres nahmen die Neuzulassungen dank kräftiger Zuwächse in den Vormonaten hingegen um 2,5 Prozent auf 11,95 Millionen zu. In Europa gilt das neue Abgas- und Prüfverfahren WLTP seit dem 1. September.


Besonders stark ging die Nachfrage im September in einigen osteuropäischen Ländern wie Rumänien zurück. Aber auch in großen Märkten wie Spanien und Frankreich sank sie klar zweistellig. Auf dem Automarkt Deutschland lag der Rückgang mit 30,5 Prozent über dem Durchschnitt.

VW mit starken Rückgängen

Unter den deutschen Autobauern verzeichnete der VW-Konzern mit einem Minus von 48 Prozent besonders starke Einbußen. Bei der Marke Volkswagen war der Rückgang dabei konzernintern überdurchschnittlich stark. Bei der Marke Porsche sackte die Zahl der Zulassungen gar um mehr als zwei Drittel ab.

BMW büßte dagegen mit einem Minus von konzernweit 8,6 Prozent nur vergleichsweise moderat ein, und bei Daimler ging es um 11,8 Prozent bergab. Für den vom französischen Hersteller PSA übernommenen Autobauer Opel wies der Branchenverband zusammen mit Vauxhall ein Minus von 11,2 Prozent aus. (dpa)

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