BMW Group erzielt Absatzbestwerte

BMW Group erzielt Absatzbestwerte
Rolls Royce Phantom © Rolls Royce

Die BMW Group hat ihren Absatz im vergangenen Jahr um knapp zehn Prozent steigern können. Sogar das einstige Sorgenkind Rolls Royce konnte einen neuen Bestwert einfahren.

BMW hat seine drei Marken im alten Jahr zu neuen Erfolgen geführt. Mit insgesamt 1.500.678 ausgelieferten Fahrzeugen konnte das Unternehmen nach 1.373.970 Verkäufen 2006 um 9,2 Prozent wachsen, teilte BMW am Mittwoch mit. «Wir haben unser für 2007 gestecktes Absatzziel - ein Wachstum im höheren einstelligen Prozentbereich - vollständig erreicht. Unsere Kunden honorieren, dass wir bereits heute mit 'BMW EfficientDynamics' ein verbrauchs- und CO2-reduzierendes Maßnahmenpaket serienmäßig anbieten», sagte Stefan Krause, im Vorstand der BMW AG für Vertrieb und Marketing verantwortlich.

Löwenanteil für Kernmarke

Der Löwenanteil entfällt dabei auf die Kernmarke BMW mit 1.276.793 verkauften Autos. Das entspricht einem Plus von 7,7 Prozent nach 1.185.088 Fahrzeugen im Jahr 2006. Gar um 18,5 Prozent legte die Marke Mini zu. Hier wurden 2007 222.875 Fahrzeuge an den Mann oder die Frau gebracht. 2006 waren es lediglich 188.077.

Das lang angepeilte Ziel von 1000 Verkäufen hat Rolls Royce im vergangenen Jahr erreicht. Insgesamt 1010 Nobelkarossen wurden verkauft. Das Unternehmen mit Sitz im englischen Goodwood legte nach 805 Verkäufen im Jahr 2006 nun um 25,5 Prozent zu. Mit dem Anstieg der Absatzzahlen zum vierten Mal in Folge bleibt Rolls-Royce klarer Marktführer im Segment der absoluten Luxusklasse.

USA größter Einzelmarkt

Dabei bleiben die USA der größte Einzelmarkt für BMW und Mini. Hier hat die BMW Group mit 335.840 und einem Absatzplus von 7,1 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als je zuvor. BMW war 2007 bei den US-Kunden die begehrteste europäische Premiummarke - über 293.795 (Vj.: 274.432, +7,1%) Amerikaner haben sich für einen BMW entschieden. Damit war BMW im vergangenen Jahr sogar die erfolgreichste europäische Automobilmarke überhaupt auf dem US-Markt.

An zweiter Stelle folgt Deutschland mit insgesamt 284.523 Zulassungen. Auf dem Heimatmarkt mussten allerdings Einsatzbußen hingenommen werden. Mit 4,2 Prozent Rückgang hielten sich die Münchner aber besser als der Gesamtmarkt, der einen Rückgang von 9,2 Prozent verzeichnete.

Auch Motorrad mit Bestwert

Auch BMW Motorrad erzielte 2007 einen neuen Absatzbestwert. Nachdem im Jahr 2006 erstmalig knapp die Marke von 100.000 Einheiten überschritten wurde, konnte BMW Motorrad 2007 mit 102.467 Einheiten das Wachstum fortsetzen. (AG)

Keine Beiträge vorhanden