Automarkt legt deutlich zu

Automarkt legt deutlich zu
Der Automarkt legte im Mai zu © Foto: dpa

Der Automarkt hat nach den Einbußen im April im vergangenen Mai wieder zugelegt. Insgesamt gesehen gibt es laut dem Kraftfahrzeug- Bundesamt in den ersten fünf Monaten ein Plus an Neuzulassungen.

Die Zahl der neu zugelassenen Autos ist im Mai verglichen mit dem Vorjahresmonat um 8,7 Prozent auf 330.102 gestiegen. Das teilte das Kraftfahrtbundesamt am Mittwoch in Flensburg mit. «Nach fünf Monaten steht das Neuzulassungsbarometer mit 2,9 Prozent wieder deutlich im Plus», schreibt die Behörde.

Leichtes Plus erwartet

Bis Ende Mai wurden 1,412 Millionen Fahrzeuge neu angemeldet. Allerdings wurden die Mai-Zahlen nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) durch zwei zusätzliche Arbeitstage verzerrt. Bereinigt habe es auch im Mai ein Minus von einem Prozent gegeben. Der VDA rechnet 2006 mit einem leichten Plus bei den Neuzulassungen auf 3,35 Millionen nach 3,34 Millionen Autos 2005.

Unter den deutschen Herstellern verbuchte Marktführer VW von Januar bis Mai einen Zuwachs von 10,9 Prozent und blieb mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent vorn. Auch die VW-Konzern-Töchter Audi (4,7 Prozent), Skoda (19,5 Prozent) und Seat (5,0 Prozent) legten weiter zu. Dagegen waren die Zulassungszahlen für BMW mit 1,8 Prozent rückläufig. Mercedes büßten 1,5 Prozent ein, die weitere DamilerChrysler-Konzerntochter Smart verzeichnete einen Rückgang von 29,7 Prozent. Auch bei Opel gaben die Zulassungszahlen um 4,9 Prozent nach.

Fiat macht großen Sprung

Unter den ausländischen Anbietern im deutschen Markt legte der französische Hersteller Citroen 17,3 Prozent zu. Peugeot (minus 5,1 Prozent) und Renault (minus 13,9 Prozent) fuhren dagegen im Rückwärtsgang. Weniger Zuspruch verzeichnete auch Volvo (minus 9,5 Prozent). Einen Sprung nach vorn machte Fiat mit einem Zuwachs von 37,0 Prozent. Von den asiatischen Autoherstellern legten bei geringem Marktanteil beispielsweise Honda, Kia, Mazda und Toyota zu, Einbußen verzeichneten dagegen Daihatsu, Mitsubishi und Nissan.

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