Weniger Verkehrstote im Februar

Statistisches Bundesamt

Autofahren im Norden ist günstiger wegen niedrigerer Regionalklassen © dpa

Mehr Verletzte, weniger Getötete im Straßenverkehr. Der Monat Februar zeigt eine gemischte Unfallbilanz auf Deutschlands Straßen, auf die das Statistische Bundesamt vorläufig verweist. Insgesamt hat sich das Unfallrisiko weiter erhöht.

Weniger Verkehrstote als im Vormonat und als auch im Vergleichsmonat 2015 bilanziert das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen für den Monat Februar. Dach verunglückten in diesem Zeitraum 188 Menschen tödlich, 24500 (ein Plus von 8,6 Prozent) wurden verletzt.

Mehr tödlich Verletzte

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden auf Deutschlands Straßen 429 Personen getötet. Das sind vier Menschen (+0,9 %) mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Polizei erfasste im Januar und Februar insgesamt rund 384 300 Straßenverkehrsunfälle. Das ist ein Anstieg um 3,3 Prozent. Davon waren gut 38600 Unfälle mit Personenschaden (+3,8 %) und 345 600 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (+3,3 %).

Die Zahl der Verletzten stieg in diesem Zeitraum ebenfalls, und zwar um vier Prozent auf rund 50 500. (AG)