Treffen der Chefs von VW, BMW und Daimler im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Evansville. © dpa

US-Präsident Donald Trump droht der EU mit Strafzöllen für Autoimporte. Nun sollen die Chef von BMW, Daimler und VW offenbar zu einem Treffen im Weißen Haus in Washington zusammen kommen.

Der genaue Zeitplan könne noch verändert werden, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Herbert Diess, Dieter Zetsche und Harald Krüger würden sich mit US-Regierungsvertretern treffen, hieß es.


Zuvor hatte das „Handelsblatt“ (HB) berichtet, die Einladung komme vom US-Botschafter in Berlin. Richard Grenell teilte den Konzernen dem HB zufolge mit, dass an den Gesprächen der US-Handelsbeauftragte Robert Lightizer und Wirtschaftsminister Wilbur Ross teilnehmen würden.

Trump droht mit Strafzöllen

US-Präsident Donald Trump droht der EU mit Strafzöllen von bis zu 25 Prozent auf Autoimporte, falls sie nicht ihre Handelsbarrieren für US-Produkte beseitigt. Während die Autobauer einen Dialog begrüßen würden, fühlten sie sich gleichzeitig unbehaglich, sich in die Verhandlungshoheit der Europäischen Union beim Thema Zölle einzumischen, schreibt Bloomberg.

Sie stünden daher in engem Kontakt mit der Bundesregierung. Sprecher für Volkswagen, Daimler und BMW wollten die Informationen nicht kommentieren. Die EU-Kommission hatten den USA bereits vor Wochen die Abschaffung aller Autozölle im Rahmen eines Handelsabkommens vorgeschlagen. Das gleiche müssten dann aber auch die USA tun, so die EU. (AG/dpa)

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