Gute Noten für Navigationsgeräte

Test der Stiftung Warentest

Touchsreens sollten trocken gereinigt werden. © Foto: AG/Mertens

Die Stiftung Warentest hat Navigationsgeräten gute Noten bescheinigt. Nur bei Zusatzfunktionen und dem Kartenmaterial gab es vereinzelt Kritik.

Die meisten Navigationsgeräte erledigen ihre Aufgabe nach Einschätzung der Stiftung Warentest gut. Unterschiede gibt es vor allem beim mitgelieferten Kartenmaterial sowie bei den Zusatzfunktionen. Das berichtet die Stiftung in Berlin in ihrer Zeitschrift «test». Getestet haben die Experten 13 aktuelle Modelle zu Navi-Preisen von 200 bis 800 Euro.

Zumeist gute Noten

Fast alle Geräte erzielten im Test die Note «gut», wenn es um das reine Navigieren ging. Weniger verlässlich seien dagegen zusätzliche Funktionen wie die Umfahrung von mautpflichtigen Straßen. Auch darauf, dass das Navi den Fahrer bei Überschreiten des Tempolimits warnt, sollte man sich eher nicht verlassen, fanden die Warentester heraus. Einige Geräte hatten zudem Probleme bei der Routenplanung, wenn es in einem Ort mehrere Straßen gleichen Namens gibt.

Unterschiede gibt es zudem beim mitgelieferten Kartenmaterial. Während alle getesteten Navis die sogenannte DACH-Karte für Deutschland, Österreich und die Schweiz dabei haben, variiert das zusätzliche Material stark. Polen und Tschechien zum Beispiel werden nur von einigen Anbietern gut abgedeckt. Spanien und Frankreich gehören dagegen fast zum Standard. Das gilt auch für das TMC genannte Stauwarnsystem, das bei 12 von 13 Geräten zur Grundausstattung zählt. Das bessere «TMC Pro»-System wurde nur von einem Modell unterstützt. (dpa/tmn)