Eiskratzer statt Heckscheibenheizung

Tipps zum erwarteten Wintereinbruch

Die Scheiben sollten per Hand vom Schnee befreit werden © Foto: dpa

Der prognostizierte Wintereinbruch soll nicht zu Lasten des Automobils gehen. Wer noch nicht vorgesorgt hat, sollte das Wochenende nutzen.

Um vom erwarteten Wintereinbruch am Wochenende nicht kalt erwischt zu werden, sollten Autofahrer rechtzeitig Vorkehrungen treffen. Nach Angaben des ADAC in München steigt an den ersten heftigen Wintertagen die Zahl der Pannen und Unfälle mit Blechschäden «dramatisch» an. Im vergangenen Jahr mussten etwa die Pannenhelfer des Automobilclubs am 21. Dezember rund 18.000 Einsätze absolvieren. Es kann daher nicht schaden, das Auto und sich selbst auf die winterlichen Straßenverhältnisse vorzubereiten.

Dazu rät der ADAC zum Beispiel:

Hoher Energieverbrauch schadet Batterie

Zudem sollte die zugefrorene Heckscheibe nicht mit der Heckscheibenheizung, sondern mit dem Eiskratzer vom Eis befreit werden. Der Energieverbrauch hierfür und für andere «Energiefresser» wie Sitzheizungen und Gebläse sei jedoch enorm, betonen die ACE-Technikexperten.

Nach deren Angaben beträgt die Leistung einer Autoheckscheibenheizung rund 100 Watt. Für die im Winter schon arg strapazierte Batterie stelle dies eine weitere hohe Belastung dar, die allein durch die Wiederaufladung der Lichtmaschine nicht kompensiert werden könne. Der schnelle der Tod der Batterie könne erfolgen, vor allem dann, wenn die Stromquelle nicht mehr die jüngste ist. (AG/dpa/tmn)