Einkaufen beim Nachbarn

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Einkaufen beim Nachbarn
Renault Clio © Foto: Press-Inform

Andere Steuern, andere Einkommensverhältnisse machen Neuwagen mitunter deutlich preiswerter, wenn man sie im benachbarten EU-Ausland kauft. Korrekte Papiere sollte man dabei aber nicht aus den Augen verlieren.

Re-Importe von Autos aus anderen EU-Ländern nach Deutschland sind immer noch eine lohnende Sache. Auch, wenn dies mit Aufwand verbunden ist. Hinzu kommt: Die vom deutschen Staat gewährte Abwrackprämie in Höhe von 2 500 Euro können Käufer auch beantragen, wenn sie sich in anderen EU-Ländern ihren Neuwagen besorgen.

Gründe für das Preisgefälle

Nach einer Übersicht von «Auto Motor und Sport» zahlen Bundesbürger für ein und dasselbe Fahrzeug bis zu 55 Prozent mehr als die Nachbarn. Dabei hat sich an den Gründen für dieses Preisgefälle nichts geändert. So sorgt etwa in Polen das geringe Einkommensniveau für Niedrigpreise. In Dänemark sind es hingegen die Mehrwert- und Luxussteuer, die den Kaufpreis in die Höhe treiben.

Abwicklung über freie Händler

Die Zeitschrift empfiehlt die Abwicklung des Kaufs über freie Händler. Sie würden die Preisrecherche und Vertragsabwicklung übernehmen und für die Überführung und Kfz-Zulassung sorgen. Mit Hilfe der Profis seien Nachlässe zwischen 20 und 35 Prozent drin. In Einzelfällen - etwa bei Auslaufmodellen - ist auch noch mehr zu holen. Verbraucherschützer empfehlen in diesem Zusammenhang, auf korrekte Papiere zu achten: Ein Garantie- und Gewährleistungsfall könnte sonst zum Problem werden. (mid)

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