28 Millionen Euro für Lackpolitur

ACE-Test

28 Millionen Euro für Lackpolitur
Politur nur mit sanftem Druck auftragen © Foto: Nissan

Das Auto muss glänzen – selbst wenn die Benzinpreise steigen. Der Auto Club Europa hat in einem Test festgestellt, dass bei Lackpflegemitteln viel Geld gespart werden könnte.

Die rasant steigenden Spritpreise sind für viele Autofahrer offenbar kein Grund, bei der Pflege ihres Vehikels zu sparen. Nach Schätzungen des Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart geben die Autofahrer in Deutschland im Jahr mehr als 28 Millionen Euro für Lackpolitur aus. Jährlich gingen rund 8000 Tonnen an Pasten und Tinkturen zur Lackpflege über den Ladentisch. Bei der Auswahl der Produkte ergeben sich allerdings Sparmöglichkeiten: Einem Test des ACE mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) zufolge sind sowohl teure, als auch günstige Polituren empfehlenswert.

«Empfehlenswert» oder besser

Getestet wurden laut ACE sieben handelsübliche Pflegemittel, die Preisspanne reichte von 5,99 Euro bis 29,95 Euro. Alle Produkte seien entweder «empfehlenswert» oder schnitten noch besser ab und machten aus blindem wieder glänzenden Lack, so das Fazit der Tester. Beachten sollten Autofahrer bei der Anwendung jedoch die Hinweise der Hersteller, um gute Ergebnisse zu erzielen. In der Regel wird am besten mit einem weichen Tuch nur sanfter Druck ausgeübt. Wird eine Poliermaschine verwendet, sollte nicht die höchste Drehzahl gewählt werden. Polieren bei starker Sonneneinstrahlung verursache Schlieren. (dpa/gms)

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