Tesla kommt ohne Kapitalspritzen aus

Tesla Model 3. Foto: dpa
Die Probleme mit dem Model 3 brachten Tesla fast das Aus. © dpa

Gerade erst hat Tesla einen Quartalsgewinn erzielt. Den ersten seit zwei Jahren. Tesla-Chef Elon Musk geht davon aus, dass sich das Geschäft auch weiter positiv entwickelt.

Deshalb geht der US-Elektroautobauer im laufenden Geschäft nach eigener Ansicht davon aus, weiter keine Kapitalspritze zu benötigen- Das sagte Tesla-Vorstandschef Elon Musk in einem am Freitag veröffentlichten Podcast des US-Technologieblogs Recode.


„Wie ich bereits früher in diesem Jahr sagte, glaube ich, dass wir in allen weiteren Quartalen mehr Geld einnehmen als ausgeben werden“, so Musk.

Analysten machten sich Sorgen um Kapitalausstattung

Wegen des holprigen und teuren Produktionsstarts beim Model 3 – dem ersten für den Massenmarkt gedachten Modell des Autobauers – sorgten sich viele Analysten um die Kapitalausstattung des Konzerns. Zuletzt hatte Tesla erstmals seit zwei Jahren einen Quartalsgewinn eingefahren, weil das neue Modell starken Absatz fand und den Umsatz in die Höhe schnellen ließ.

Zum Quartalsende lag die wöchentliche Produktionsrate bei 5300 Model 3, ausgeliefert wurden im Quartal 56.065 Stück. Musk kann Rückenwind gut gebrauchen, der Starunternehmer stand zuletzt oft in der Kritik. So etwa wegen der Überlegung, Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Auf diese folgten Klagen von Investoren und Strafen der US-Börsenaufsicht wegen Marktmanipulation. Musk musste den Vorsitz des Verwaltungsrates niederlegen. (dpa)

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