Tanken so teuer wie zuletzt 2014

Eine Aral-Tankstelle. Foto: dpa
Am frühen Abend kann zumeist günstiger getankt werden. © dpa

Autofahrer merken es bei jeder Fahrt an die Tankstelle: das Tanken wird mit jeder Tankfüllung immer teurer.

So kletterte der Preis nach einer Auswertung des ADAC für einen Liter Super E 10 erstmals seit 2014 wieder auf 1,500 Euro pro Liter. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Preisanstieg von 1,7 Cent. Nicht besser dran sind die Fahrer eines Dieselfahrzeuges. Sie mussten für einen Liter Diesel durchschnittlich 1,339 Euro bezahlen. Das ist ein Anstieg von 1,9 Cent.

Auch Rohölpreis gestiegen

Allein auf die gestiegenen Rohölpreise ist der Preisanstieg an den Zapfsäulen aber nicht zurückzuführen. Zwar hat auch Rohöl eine leichte Preissteigerung zu verzeichnen, diese fällt allerdings geringer aus als an den Zapfsäulen. So ist der Preis Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) am Montag auf 75,20 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Das sind 1,03 Dollar mehr als noch am Freitag.

Der ADAC rät Autofahrern angesichts des hohen Spritpreisniveaus preisbewusst zu tanken. Das heißt, dass man nicht in den Morgenstunden an die Tankstelle fahren sollte, denn dann ist Tanken besonders teuer. Laut dem Automobilclub sollte man stattdessen zwischen 15 und 17 Uhr sowie zwischen 19 und 22 Uhr zum Tanken fahren. Dann sind die Spritüpreise am niedrigsten.

Zugleich empfiehlt es sich, auch die Preise von Freien Tankstellen mit denen von Markentankstellen zu vergleichen. Hier lässt sich in der Regel etwas Geld sparen. Zudem sollten Autofahrer auf einen umsichtigen Fahrstil achten, er hilft, weniger zu verbrauchen.

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