Suzuki setzt zur Offensive an

Modellprogramm in fünf Jahren erneuert

Die Suzuki-Studie XA Alpha weist auf das künftige Design der Japaner hin
Die Suzuki-Studie XA Alpha weist auf das künftige Design der Japaner hin © Suzuki

Suzuki legt die zuletzt gezeigte Rückhaltung ab. Vom kommenden Jahr an soll bis 2016 die komplette Angebotsreihe ersetzt worden sein, damit der Absatz signifikant gesteigert werden kann.

Im automobilen Neuheiten-Reigen hat sich Suzuki zuletzt auffallend zurückgehalten. Die letzte Neuvorstellung der Japaner liegt knapp anderthalb Jahre zurück. Damals startete die neue Generation des Kleinwagens Swift und der Mittelklasselimousine Kizashi. Im kommenden Jahr soll die Flaute jedoch ein Ende haben. Im laufenden Jahr rettet sich der Weltmarktführer im "Mini-Car"-Segment mit Überarbeitungen und Ergänzungen der Modellpalette über die Runden. So wurden oder werden den Modellen Jimny, Grand Vitara und Splash leichte Liftings zuteil, das Angebotsprogramm des Kleinwagens Swift wurde um eine Sportversion ergänzt.

Als erstes neues Modell startet Ende 2012 ein Kompakt-SUV. Der Crossover ersetzt den SX4, wird aber wohl etwas größer, um gegen geräumigere Konkurrenten wie den Nissan Qashqai mithalten zu können. Es bleibt aber beim optionalen Allradantrieb.

In ihrem Kernsegment werden die Japaner 2014 tätig. Dann ist zum einen ein Nachfolger für den Kleinstwagen Alto geplant, der mehr Platz und deutlich weniger Verbrauch bieten soll. Das genügsamste Modell könnte weniger als vier Liter benötigen. Noch einmal sparsamer dürfte die für das gleiche Jahr geplante Elektroversion des Kleinwagens Swift werden, die dank eines Range-Extenders alltagstaugliche Reichweiten bieten soll.