Trendwende bei Benzinpreisen

Nach Anstieg um gut zehn Cent

Die meisten Erdgas-Zapfsäulen können wieder angesteuert werden
Die meisten Erdgas-Zapfsäulen können wieder angesteuert werden © Aral

Der Benzinpreis hat in Deutschland erstmals nach zehn Wochen im Preis wieder nachgegeben. Auch für den Liter Diesel muss weniger beim Tankwart abgegeben werden.

Der in den vergangenen Wochen rückläufige rohölpreis ist nun auch an den Zapfsäulen angekommen. Erstmals seit zehn Wochen ist der Benzinpreis in Deutschland wieder etwas gesunken, wie die aktuelle ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise zeigt.

Dabei sank der Preis für einen Liter Super E10 im Vergleich zur Vorwoche um 1,3 Cent. Durchschnittlich müssen 1,283 Euro bezahlt werden. Auf dem letzten preislichen Tiefpunkt Ende Februar hatte E10 im Schnitt 1,179 Euro gekostet – seitdem kletterte der Benzinpreis um gut zehn Cent nach oben.

Preisvergleich nicht nur zu Pfingsten

Auch der Preis beim Selbstzünderkraftstoff gab nach. So kostete ein Liter Diesel bei einem Durchschnittspreis von 1,066 Euro 0,6 Cent weniger als in der Vorwoche. Nicht nur vor dem langen Pfingstwochenende kann es zu Preisschwankungen kommen kann, weshalb der Verkehrsclub weiterhin die Verbraucher anregt, den Preisvergleich anzustreben.

In den frühen Abendstunden zwischen 18.00 und 20.00 Uhr ist der Liter Sprit bis zu zehn Cent günstiger als in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Auch der Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern und Regionen zahle sich in der Regel aus. (AG)

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Der diplomierte Religionspädagoge arbeitete neben seiner Tätigkeit als Gemeindereferent einer katholischen Kirchengemeinde in Berlin in der Sportredaktion der dpa. Anfang des Jahrtausends wechselte er zur Netzeitung. Seine Spezialgebiete waren die Fußball-Nationalelf sowie der Wintersport. Ab 2004 kam das Autoressort hinzu, ehe er 2006 die Autogazette mitgründete. Seit 2018 ist er als freier Journalist unterwegs.